Vi SUV 2.0

      Moin Leute,

      ich bin am überlegen, ob ich mir zu meinen schon vorhandenen SRB XRS 03 noch die Vi SUV 2.0 kaufen soll. Weil man ja ca. 16 cm hoch steht wird es sicherlich für mich eine Umstellung werden. Wie ist den die Meinung von denen die diese Umstellung schon hinter sich haben. Wäre schön wenn die Asse auch kurz Vor und Nachteile der Vi SUV 2.0 schildern könnten.
      Vielen Dank für die Antworten.

      Gruß Ben 55
      Hi Ben,

      im folgenden meine persönliche Meinung zu den Powerslide SUVs, vorher kurz zu meinen Hintergrund, was das Cross-Skating angeht:

      Ursprünglich als Alternative zum Nordic-Walking im Sommer bzw. dem Skating-Langlauf im Winter für ein paar Wochen ein paar Skikes ausprobiert, die waren mir aber insgesamt zu "schwerfällig" (fühlten sich wie Elefantenrollschuhe an den Füßen an). Deshalb bin ich für ein paar Jahre aufs Nordic-Blading umgestiegen (also mit Inlinern schöne 80 km-Touren am Wochende durch das hügelige Ostwestfalen-Lippe gesaust), was ein enormes Gefühl von Freiheit und Geschwindigkeit vermittelte, allerdings war die Belastung für Oberkörper u. Arme auf Dauer eher gering... und die Wegewahl zudem etwas eingeschränkt.

      Als die ersten Powerslide Vi SUVs erschienen sind, war das natürlich DIE Erleuchtung für mich. Sofort gekauft... und eigentlich war/bin ich sehr zufrieden damit. Park-, Wald- und Feldwege waren plötzlich kein Problem mehr, die Belastung für den Oberkörper angenehm hoch, trotzdem sehr wendig und agil, so dass man direkt von der Haustür auch durch die Stadt lossausen konnte und eigentlich nur die Fantasie die Grenzen bzgl. der Wegewahl gesetzt hat. Stundenlang 1-1 ist auf den Vi SUVs nach etwas Übung ein Kinderspiel (und macht süchtig!), aber auch mal eine harte Einheit Doppelstock auf schlechtem Geläuf ist absolut kein Problem.

      Einziges Problem waren die Boots der ersten Vi SUVs. Auf Dauer hatte ich an einem Fuß trotz Ankle-Booties eine sehr massive und irgendwann auch entzündete Druckstelle, so dass ich die Vi SUVs irgendwann nicht mehr angefaßt habe.

      Ich bin dann erstmal für längere Zeit auf Skating-Rollski umgestiegen (sowohl Asphalt als auch Cross). Freie Schuhwahl und freie Ferse sind natürlich eine feine Sache (und nichts kommt dem Skating-Langlauf näher), auf Dauer fehlt(e) mir aber die Agilität, Kompaktheit und Wegewahlfreiheit der Vi SUVs.

      Deshalb hatte ich letztes Wochenende direkt nach meinem diesjährigen Langlaufurlaub mir auf die alten Vi SUVs einen etwas größeren VI-Suv-Boot der ersten Serie geschraubt... und bin natürlich sofort wieder rückfällig geworden, was das "grenzenlose Freiheitsgefühl" angeht. Leider hat auch dieser Boot wieder eine leichte Druckstelle verursacht, aber das werde ich über Ostern nochmal genauer "erfahren". Falls das nicht hilft, werde ich mir den Powerslide SUV Metropolis kaufen, verbunden mit der Hoffnung, dass der Boot dann "fußfreundlich" ist.

      Insgesamt würde ich zum dem VI SUV sagen: das perfekte Sportgerät mit Suchtpotential! Die Standhöhe merkt man relativ schnell nicht mehr (es braucht allerdings auch etwas Muskeln in den Fußgelenken), durch die Wendigkeit fahren sich die Dinger aber auch deutlich "einfacher" als lange Cross-Skates oder Rollski. Da die Vi SUVs 2.0 ja wg. allgemeiner "Fußproblematik" überarbeitete Boots haben, ist meine Hoffnung relativ hoch, dass man damit endlich endlos durch die Gegend sausen kann. Von daher kann ich Dir die Dinger ausnahmslos empfehlen!

      Grüße, Maik
      In diese Hymne auf CrossInliner kann ich nur aus voller Brust einstimmen :thumbup:

      Ich empfinde das Rollen auf meinen Coyoten ebenso uneingeschränkt freiheitlich, denn neben dem Vorteil der Wendigkeit, was die Geländeeignung immens steigert und auch einen 1:1 und 1:2 assym. auf festem Boden unwahrscheinlich erleichtert (ich kann damit einbeinig ausrollen bis fast zum Stillstand), brauche ich auch im deftigsten Gelände keine Sorge haben, mit dem Rahmen aufzusetzen. Und die Sicherheit auf ruppigem Untergrund sehe ich erhöht, weil ich mit dem Vorderrad unter den Zehen jederzeit den rettenden Sprungschritt anwenden kann, wenn ich abrupt gestoppt werde.

      Vor Monaten hab ich mal den SUV von Andrea probegefahren - er wäre mein neuzeitlicher Crosser, wäre da nicht ein echtes offroad-no-go…:
      Daß er „nur“ 125mm-Rollen hat, wäre noch ok – der neue hat ja offenbar endlich Profilreifen. Auch das mit der Naturboden-unverträglichen Gummipfropf-Bremse kann man mit hohem monetären Aufwand durch Austausch gegen eine Kombination aus den beiden Calf-brakes I und II noch abfangen und ihn auf offroad upgraden. Aber das völlige Fehlen einer Rücklaufsperren-Option beim SUV macht es mir unmöglich, den nun 17 Jahre alten Coyoten auszutauschen – zumal der aufgrund seiner robusten Bauweise keine Schwächen zeigt!

      Wer allerdings nur im moderaten Cross-Modus fetzig unterwegs sein will, für den ist der SUV bestimmt eine gute Wahl! Mir persönlich suggeriert der Metropolis mit seiner Schnürung und seinem offenbar etwas höheren Schaft einen besseren Halt für Cross, aber für Kunstboden-Skater mag die Hartschale mit dem ATOP-Schließsystem durchaus ausreichen.

      Hubert
      …hält noch durch bis zum Skike-CrossInliner mit serienmäßiger Komplett-Geländausstattung ;)
      KnightSkater

      SUV mit Backenbremse

      Hallo

      Zwischenzeitlich hat ein Spezl die PS SUV Metropolis erstanden, sich von mir die Calf brake montieren lassen und – läßt sie mir aktuell "für einen Dauertest", weil er selber momentan doch lieber Technik auf seinen Skikes trainiert. Löblich!... das mit dem Techniktraining! :rolleyes:

      Aber es dauerte nicht lange (genau eine Fahrt), da hat mich die Plastik-auf-Gummi-Bremserei genervt, weil sie zu schnell blockt und die dünneren 5“-Reifen sich am Boden abreiben – es mußte eine Backenbremse her… also hab ich wieder mal gebastelt:



      Die Alublöcke der sCYke outframe-Bremse V1 ,die zuletzt am Büdelsdorfer Coyoten im Einsatz war und gegen V2 ausgetauscht wurde, bekamen doch noch einen sinnvollen Einsatz… am SUV! Nur geringfügig modifiziert passen sie gut auf das Gestänge der Calf brake und diese Backenbremsen wirken nun in gewohnt dosierbarer Weise. Sowas ginge sicher auch mit gebogenen Alublechen, aber ich hatte die Dinger nun mal da und… die mußten eh weg !
      Probefahrt war gut, ich laß‘ aber vorerst noch links die Plastikklötze dran, um weiter vergleichen zu können - insbesondere auch mal bei Nässe.

      So, wenn jetzt auch noch die 125’er RLS kommt, wie von ottoeder angekündigt, dann haben wir hier ein Cross-Gerät… light…, aber cross!

      Servus
      Hubert
      …mit 125’er Rädern wird’s leider nicht mehr - tut mir… light ! :/
      KnightSkater
      OK…, Nässe-Bremstest konnte gestern - bei endlich mal “anderem“ Wetter - durchgeführt werden.
      Ich habe dazu wie erwähnt links die originale PS-Bremse und rechts die Metall-Backenbremse an den SUV:


      Nach mehrmaligen Vergleichstests auf nassem Asphalt könnte das Ergebnis klarer nicht sein:
      • Der PS-Plastik-Bremsklotz am linken Skate zeigte jeweils erst gar keine Wirkung, ging dann zur heftigen Stotterbremse über und blockierte schließlich unversehens – auch bei gemäßigter Bremskraft. Ein Dosieren der Bremswirkung unter Vermeidung der Blockierung war nur hochkonzentriert unter Beobachtung des Rades möglich – und da auch nur per gezieltem Lösen und Drücken der Bremse… also Intervallbremsen.
      • Die Metall-Bremsbacken am rechten Skate hatten zwar ebenfalls nässebedingt eine verzögerte Wirkung, aber die war dann schneller da und gut dosierbar für zügiges Verlangsamen. Freilich kann auch mit dieser Bremse eine Blockade erreicht werden, aber der Spielraum ist viel größer – und ohne Stottern!
      Auf Naturboden stellte ich Ähnliches fest, jedoch mit jeweils noch geringerem Spielraum wegen der geringeren Haftreibung am Boden: der Plastikklotz brachte das Rad sofort zum Blockieren, die Metallbacken zwar früher als auf Asphalt, aber es war Verzögern möglich.
      Zum Bremsweg gibt’s eigentlich nichts zu sagen, denn Blockade bremst immer gut ab... hier geht es mehr ums dosierbare, materialschonende Bremsen - und im Notfall geht die Blockade ja auch mit den Backen.

      Ergo: auf Gummireifen empfiehlt sich grundsätzlich die Metallbacken-Bremse – bei jeder Bedingung! Allein das frühe Blockieren bei der Plastikbremse geht sehr schnell auf die Profilmäntel, die dann – insbesondere auf Asphalt - stellenweise richtiggehend abgeschliffen werden, ihr Profil gänzlich verlieren und schließlich auch merklich unrund laufen:

      Dazu ist die 5“-Manteldicke nur etwa halb so stark wie die der 6“-Reifen - ich fürchte, daß man da bei 2 Rubbel-Blockaden an der gleichen Stelle des Rades schnell an der Karkasse ist. Bei 5“ würd‘ ich mich auch nicht trauen, mein Profilmesser anzusetzen ;) ! Daß hier in diesem Fall übrigens links andere Mäntel montiert sind als rechts, ist mit einem separaten Reifentest begründet, den mein Spezl laufen hat. Aber für den Bremstest hat es meines Erachtens kaum Relevanz - auch der V-Mart Reifen (rote Felgen) hätte nach dem häufigen und frühen Blockieren auf Asphalt genauso gelitten wie der Innova Mantel (schwarze Felgen). Von Letzterem haben wir durch diesen Parallel-Test jedenfalls noch 3 neue Kompletträder in Reserve.

      Desweiteren belastet das Stottern des Plastikbremsklotzes das Gestell der Calf brake erheblich, zumal deren Konstruktion eh nicht auf Verwendung am SUV ausgelegt ist, wo sie bis unter die Ferse verlängert werden muß, um das Hinterrad zu erreichen. Durch die ganzen damit notwendigen Extensions ergeben sich sehr ungünstige Hebel. Hier haben meine Alu-Adapter für die Metallbacken einen netten Begleit-Nutzen: mit 2 Kerben stützen sie sich am Ausleger ab, der beim Bremsen den Druck mit aufnimmt, was das Gestänge immens entlastet!
      Jede weitere Malträtierung der Mäntel ist somit überflüssig: ich werde die Backenbremse nun auch links montieren, zumal mein Spezl die Teile überwiegend auf Asphalt laufen wird.

      Die Erkenntnisse aus diesem Vergleichstest zwischen Plastik- und Metallbremse habe ich jedoch nicht als Erster gewonnen: schon in Ruhpolding fiel mir auf, daß so mancher PS-Rider seine Original-Plastikklötze gegen Metall-Bremsbacken ausgetauscht hat – ebenfalls self-made.

      Servus
      Hubert
      KnightSkater

      alf schrieb:

      …Ich hab Heute suv métropolis bekommen. Und im Wald probiert, ohne Stocke
      Besser als ich dachte, ...
      Fur mich die besten Skates die ich gefahren bin , ich wollte die Moglichkeit haben , ohne Stocke offroad zu fahren und es ist wirklich gelungen , die Kompaktheit macht Wundern … !


      Stimmt, alf! :thumbup:
      Die PS SUV taugen durchaus auf moderatem Naturboden zum stocklosen Skating – auch ich habe das schon ein paar Mal gemacht. Aber ehrlich: sowo sind 150’er Räder immer noch geeigneter als 125’er, auch freihändig!
      Seitdem ich die SUV aber nicht mehr als Offroader betrachte, hab ich mich mit ihnen echt anfreunden können: mit diesen Teilen ist Nordic Asphalting ein echter Genuß! Habe sie nach wie vor temporär von meinem Spezl zur Verfügung und nachdem meine Frau seit Juni Skikes läuft und meine rollende Begleitung dazu „erwünscht“ :* ist, brauch ich ja so Kunstboden-Flitzer, mit denen ich mit ihr über das Karree um die hiesige Ruderregattastrecke herum fetzen kann. Weil „förderndes instruieren“ und „nicht nerven“ stets ausbalanciert sein will :/ , laufen wir nicht immer im „Gleichschritt“, sondern oft pendle ich einen halben Kilometer vor und zurück und dabei laß ich mich mit Vorliebe auf speedige Techniken wie 2:1 asym. und 1:1 ein. Diese Nordic-Techniken profitieren nach meinem Verständnis sogar davon, daß der vorlagegestützte toe-push, der bei den fast vorn überkippenden Speedinlinern quasi Gesetz ist und den man bei unbelehrbaren Nordic Bladern zum Teil fast ebenso ausgeprägt beobachtet (oft auch wegen zu kurzer Stöcke), mit diesen luftbereiften 3-Wheelern aufgrund des kurzen Radstandes in moderater Weise und bei abgeschwächter Vorverlagerung als Vorschubunterstützung auch mit Stöcken mit angewendet werden kann. Denn beide Tempo-Techniken haben schon vom Prozess her nicht halb soviel Risiko des Einfädelns durch den Schritt-verzögernden Vorderfußabdruck wie beim 2:1 – und mit kurzem Radstand erst recht! So kann der Ganzkörpereinsatz bei leicht erhöhtem Rollwiderstand durch die Pneus ergonomisch günstig ablaufen und trotzdem wird man richtig flott – aber HALLO… (…ham ja auch keine Rücklaufsperren 8o )! Da möchte ich glatt nachfragen, ob bei CS-Biathlons – in Anlehnung an die jüngste Erweiterung um die 200’er-Klasse - bald auch eine 125’er-Klasse denkbar wäre!? Denn auch, wenn sie keine Offroader sind… Cross-Skates sind‘s immer noch – per Definition! Meine Motivation, auf einen etwas entlegeneren Event zu fahren, würde angehoben, wenn ich die Bitumen-Piste mit sowas rocken dürfte, ehrlich!
      @Conni: wie schaut’s damit aus :?:

      Da sich mit dem Einstieg meiner „Moni“ (Bernd, das blieb hängen! ;) ) in diesen Sport das Interesse unseres Umfeldes am NCS explosionsartig anstieg (schon 2 Schnupperer! – zum Zeigen rolle ich allerdings auf Skikes), brauch ich auch für künftige Gruppenfahrten unbedingt die SUV!

      Meine Offroad­-trips mit rücklaufgesperrten Coyoten bleiben mir aber ungeachtet dessen nach wie vor heilig – damit mir da fei keine Mißverständnisse entstehen! Das Verhältnis ist immer noch Cross-lastig!

      Servus
      Hubert
      … um eine „glatte“ Erfahrung reicher :thumbsup:
      KnightSkater
      Das gute ich kann dire suv im Arbeit lagern und nach der Arbeit im Wald fahren

      20 km gefahren. Bei Abfahrten sind die Skates echt schnell, sonst kann man auch locker fahren und entsprechend langsam




      Asphalt
      runtastic.com/en/users/frederi…sport-sessions/1062267577

      Leichtes offroad


      runtastic.com/en/users/frederi…sport-sessions/1062267577


      Schwamm und Steine sind das Problème, sonst ist es so ermudend wie trailskates
      10 km Heute. Platten gehabt , ich musste mit Farhad zuruck. Ich glaube es liegt am Ventil das gegen den Rahmen stosst

      man solte lieber die Radern mit Schlauch auf pumpen damit die Ventile in der Felge bleiben

      Jetzt bin ich gut gewohnt , es ist schwerer als Freie Ferse , dafur Stocklos.
      Ich konnte sehr gut skaten und es passt im Rucksack