Die Überwindung des Reifenwechseldramas beim Ski Skett Ibex

      Die Überwindung des Reifenwechseldramas beim Ski Skett Ibex

      N'abend zusammen,

      nachdem uns vor kurzem Sven in Berlin besuchte und er sich u.a. um die kurzen 150er SRB's von S. kümmerte, seitdem war ich echt neidisch wegen der Leichtlaufräder... er schubste sie an und die rollten und rollten und wollten gar nicht mehr zur Ruhe kommen. Natürlich ^^ schaute er sich auch meinen Ibex-Crossroller an und war baff, dass er eine Leichtgängigkeit nicht hinbekam. Aber nicht nur das: Auch er musste echt Mordskräfte aufbringen, um einen CST-Mantel auf diese bescheidene Felge zu bekommen. Seinen Trick versuchte ich nachzumachen, scheiterte aber kläglich... und Sven war umso erstaunter...

      (Anmerkung: Ich MUSS die schlanken CST-Mäntel benutzen, weil alle anderen zu breit sind - nicht dass hier jetzt gut gemeinte Kommentare kommen von wegen "warum nimmste nicht Mantel X oder Y...?" - und auch wenn diese Mäntel beim Test von Erik nicht gut was die Rolleigenschaften bzw. die Schnelligkeit abschnitten, so haben sie für mich noch einen Vorteil: Sie sind weniger rutschig... also zumindest weniger als die ebenfalls schlanken Innova-Reifen, die vorher am Ibex verbaut waren)

      Der Ibex wanderte danach selbstverständlich nicht in die Tonne, sondern wurde heute einem erfolgreichen Tuning unterzogen, schließlich war heute Frauen(kampf)tag - Die teilbaren PS-Felgen sind meine Retter, auch wenn das Paar Crossroller insgesamt um 240 g (also 120 g pro Schiene)*** schwerer wurde, aber das ist es mir wert: Jetzt rollen meine Räder unendlich lang-länger-am längsten... :S und ich muss die verflixten störrischen Biester von CST-Mänteln nicht mehr handbrecherisch auf die mindestens genauso widerspenstigen, nahezu unüberwindbaren Ibex-Felgen aufziehen, sondern drehe künftig hier ein Schräubchen und da noch eins und wechsle fortan mit einem seligen Lächeln auf den Lippen 150er Reifen... *hach, dass mich so etwas nahezu glücklich machen könnte, hätte ich nie gedacht :)

      Also, nicht gleich den Kopf in den Sand stecken, oder wenn doch, dann wenigstens solange verharren, bis die rettende Idee kommt... sofern man vorher nicht erstickt ist :whistling:

      Gruß, Suzy

      *** Ibex mit Kunststofffelgen: 1313 g - mit PS-Felgen: 1433 g - pro Schiene

      Muck wrote:

      ...seitdem war ich echt neidisch wegen der Leichtlaufräder... er schubste sie an und die rollten und rollten und wollten gar nicht mehr zur Ruhe kommen.


      Hallo Suzy

      Was für Leichtlaufräder meinst du? Ob ein Rad leicht oder schwergängig läuft entscheidet doch nur das Kugellager, irgendwie stehe ich auf dem Schlauch!

      Muck wrote:

      auch wenn das Paar Crossroller insgesamt um 240 g (also 120 g pro Schiene)*** schwerer wurde, aber das ist es mir wert: Jetzt rollen meine Räder unendlich lang-länger-am längsten...


      meinst du das die Räder jetzt nur länger laufen weil sie schwerer sind ?

      Gruß
      Bernd
      Hi Bernd,

      das ist ja gerade das Kuriose an diesen Felgen: Die Lager laufen super - davon war Sven auch begeistert... aber eben nicht "eingespannt" in der Schwinge. Ich dachte bis dato auch, dass nur die Lager für ein leichtgängiges Laufen verantwortlich sein können, aber bei dieser Felge wurden Sven und ich eines Besseren belehrt.

      Die vorhandenen Lager inkl. Original-Innenspacer habe ich ausgebaut und zusammen mit den (lt. Sven) "merkwürdigen" scheibenartigen Außenspacern und der PS-Felge neu verbaut. Ich kann jetzt auch die Achsschraube sowas von fest ziehen, das gibt es gar nicht. Die Außenspacer-Scheibe (das ist keine einfache Unterlegscheibe!) passt auch über die herausschauenden Innenspacer, so dass nie ein Verkannten/Verrutschen beim Einbau Schuld am relativen Schnellstopp des Rades war. Geschliffen hat auch nichts... nein nein, nur allein der Wechsel der Felge bewirkt das nun leichtgängige Laufen des Rades... und das hat m.E. nichts mit dem Mehrgewicht zu tun.

      Tina hatte ich auch davon unterrichtet und sie fand das auch sehr seltsam... sie wollte sich das im Trainingslager ansehen... was sich nun aber erübrigt hat ;) . Und das Beste daran ist ja noch, dass ich keine Superhebel oder Ähnliches zum Reifenwechsel mehr brauche und meine Hände es mir danken. Das mit der Leichtgängigkeit war eigentlich nur ein toller Nebeneffekt... 2 Fliegen mit einer Klappe... äh... Felge...

      Gruß, Suzy
      Hallo Suzy

      Möglich ist ja das es den Außen und Innenring der Kugellager in den Kunststoffelgen wegen Ungenauigkeiten der Innenspacer verdrückt hat und das zur Schwergängikeit geführt hat?
      Anderes Problem war mal die Verschraubung der Magnesiumfelgen und Spaltbildung über 6 bar.

      Powerslide Fender & Magnesiumfelgen verfügbar

      hat sich da was getan in den letzten Jahren oder werden die unverändert gebaut?

      Muck wrote:

      Die Außenspacer-Scheibe (das ist keine einfache Unterlegscheibe!) passt auch über die herausschauenden Innenspacer, so dass nie ein Verkannten/Verrutschen beim Einbau Schuld am relativen Schnellstopp des Rades war.


      Nächstes Verständnisproblem meinerseits!
      Die Kugellager liegen doch mit dem kleinen inneren Ring rechts und links am Innenspacer an . Die Außenspacer ebenfalls am kleinen inneren Kugellagerring aber von der Außenseite.Wenn ich jetzt die Achse durchschiebee kann doch nichts mehr "verrutschen" So sollte es doch eigentlich überall sein ? ?(

      Gruß
      Bernd
      Hallo Suzy,

      das mit dem Leichtlauf der Räder hört sich ja etwas so an, wie Erik in meinem Beitrag wegen der Skike V7 Fix Lager geschrieben hat.
      Kann es sein, dass es an dem radialen Druck auf die Lager lag ? Also das Lager etwas verkantet oder zu stark mit seitlichem Druck beaufschlagt war ?

      Kann man diese teilbaren Felgen auch bei den Skike verwenden ?
      Ansonsten habe ich noch einen Trick gehört, dass man die Reifen eine weile bei 50°C im Backofen erwärmen sollte, bevor man sie versucht auf zu ziehen.
      Aber mit teilbaren Felgen fände ich das auch wesentlich angenehmer.

      Viele Grüße
      Thorsten

      Bernd.G wrote:

      Möglich ist ja das es den Außen und Innenring der Kugellager in den Kunststoffelgen wegen Ungenauigkeiten der Innenspacer verdrückt hat und das zur Schwergängikeit geführt hat?


      Hi Bernd,

      wenn ich Dich hier richtig verstehe, ginge das doch nur mit solchen Innenspacern?

      Innenspacer 1.png

      Verbaut sind aber eher solche wie diese hier:

      Innenspacer 2.png

      Bei denen kann sich innen m.E. nichts ungünstig verkanten und auf die Kugellager drücken.

      Bernd.G wrote:

      Anderes Problem war mal die Verschraubung der Magnesiumfelgen und Spaltbildung über 6 bar.

      Powerslide Fender & Magnesiumfelgen verfügbar

      hat sich da was getan in den letzten Jahren oder werden die unverändert gebaut?


      Nun, da ich immer mit 6,89 bar ;) (= 100 psi) fahre und ich nun auch unter 60 kg wiege, erwarte ich hier keine Schwierigkeiten. Aber ich muss gestehen, dass ich das "alte" Problem irgendwie verdrängt hatte. Na im Notfall schraube ich die wie crosszinser-Jörg zusammen. Und ob sie heute anders gebaut werden, kann ich nicht beurteilen, meine waren noch anderweitig verbaut und schlummerten ihren Dornröschenschlaf im dunklen Kellergewölbe.

      Bernd.G wrote:

      Wenn ich jetzt die Achse durchschiebee kann doch nichts mehr "verrutschen" So sollte es doch eigentlich überall sein ? ?(


      Ok, da habe ich nicht zu Ende gedacht. Klar, Du hast recht. Einfach streichen, bitte. Wollte nur für mich sicher gehen, an der Stelle keinen Fehler gemacht zu haben... hätte ich mir nur denken sollen statt es auszusprechen :huh:

      Gruß, Suzy

      Irmion wrote:

      Kann es sein, dass es an dem radialen Druck auf die Lager lag ? Also das Lager etwas verkantet oder zu stark mit seitlichem Druck beaufschlagt war ?


      Hi Thorsten,

      bei allen 4 Rädern? Ist eher unwahrscheinlich. Aber vielleicht bin ich nicht Forscherin genug... Und wenn, dann hätte es Sven ganz sicher bemerkt. Er hat ja nicht nur drauf geschaut, sondern daran gearbeitet.

      OmniBlader wrote:

      Was auch noch sein kann ist dass etwas nicht stimmt mit den Innenspacer. Wenn die nur wenig zu kürz sind und man zieht den Radschrauben fest an, dann werden die Lager axial belastet und gerade das mögen Rillenkugellager nicht. Folge: Schwerlauf!!!


      Schrieb ich schon oben. DAS dürfte nur mit den erstgenannten I-Spacern passieren, nicht mit denen, die bei meinen verbaut sind.

      Irmion wrote:

      Ansonsten habe ich noch einen Trick gehört, dass man die Reifen eine weile bei 50°C im Backofen erwärmen sollte, bevor man sie versucht auf zu ziehen.


      Ich habe genug von Tricks. Ich bin mit meinen schwachen Handgelenken leider, was solche Tricks angeht, außen vor. Und sorry, in den Backofen kommen mir außerdem keine lebensmittelfremden Dinge.

      Gruß, Suzy
      8) Das ist klar. Das machen nur Männer mit dem Backofen :rolleyes:
      Glaube meine Frau würde mich für komplett verrückt erklären :P

      Aber deine Spacer sehen cool aus. Finde ich irgendwie besser als die von Skike.

      Viele Grüße
      Thorsten
      Hallo Suzy (und Thorsten),

      Wie Thorsten schon schrieb würde ich auch sagen dass das Problem bei dir (möglicherweise) verursacht wird durch gerade zu kürzen Innenspacer (oder gerade zu breiten Bohrungen im Felge). Da kann es sich allerdings handeln um nur wenige zehntel von Millimetern und könnte also eine Tolerzanz Sache sein. Wenn das der Fall ist entsteht eine axiale (nicht radiale - wie Thorsten schrieb) und das mögen Rillenkugellager nicht so und dann entsteht schnellstens schwerlauf. Wenn man die Radschrauben nicht völlig anzieht, sollte das Problem verschwinden und hat man die Bestätigung dass es sich tatsächlich handelt um zu kürzen Innenspacer.


      Erik

      OmniBlader wrote:

      Wenn das der Fall ist entsteht eine axiale (nicht radiale - wie Thorsten schrieb) und das mögen Rillenkugellager nicht so und dann entsteht schnellstens schwerlauf. Wenn man die Radschrauben nicht völlig anzieht, sollte das Problem verschwinden und hat man die Bestätigung dass es sich tatsächlich handelt um zu kürzen Innenspacer.


      Hallo Erik

      So meinte ich das auch war nur nicht in der Lage das so verständlich auszudrücken wie du Holländer! :thumbsup:
      Wenn die Innenspacer zu lang sind ist das nicht ganz so schlimm, da hat das Rad nur axial ein wenig Spiel. Ich behaupte das schon bei 0,1-0,2 mm zu kurzem Innenspacer die Kugellager axial so viel Druck bekommen und verspannt werden, das sie sich schwerer drehen. Das ist bei den heutigen "Stanzteilen", denn viel wird nicht mehr zerspant,ein großes Problem.

      Gruß
      Bernd
      Hallo Zusammen,

      :whistling: ups, sorry, da habe ich axial und radial leider verwechselt. Sorry !
      Aber genauso meinte ich das auch :D
      Mist, bin halt Elektriker 8)
      Habe übrigens genau dieses Phänomen bei meinen Skike V7 Fix.
      Ich schreibe dazu noch mal etwas in dem Beitrag im Skike Forum.

      Viele Grüße
      Thorsten

      OmniBlader wrote:

      Wie Thorsten schon schrieb würde ich auch sagen dass das Problem bei dir (möglicherweise) verursacht wird durch gerade zu kürzen Innenspacer (oder gerade zu breiten Bohrungen im Felge). Da kann es sich allerdings handeln um nur wenige zehntel von Millimetern und könnte also eine Tolerzanz Sache sein. Wenn das der Fall ist entsteht eine axiale (nicht radiale - wie Thorsten schrieb) und das mögen Rillenkugellager nicht so und dann entsteht schnellstens schwerlauf. Wenn man die Radschrauben nicht völlig anzieht, sollte das Problem verschwinden und hat man die Bestätigung dass es sich tatsächlich handelt um zu kürzen Innenspacer.


      Hi Erik,

      siehe Unterstrichenes: So war das in der Kunststoff-Ibex-Felge - wenn ich die Achsschraube etwas weniger fest anzog, liefen sie besser (immer noch nicht leicht!!!), aber DANN war soviel Spiel drin, so dass das Rad schleifen konnte bei entsprechender Skating-Belastung.

      Aber dennoch ist das trotzdem für mich nicht der Beweis, dass der Innenspacer zu kurz ist. Denn wie kann er zu kurz sein, wenn er so (weiteres Beispiel im nachfolgenden Bild) aussieht - das sind jetzt nicht die Ibex-Spacer, sondern von einem Skiroller (so ähnlich sehen auch die Spacer vom 150er SRB aus nur mit dem Unterschied, dass diese über ein Innengewinde verfügen):



      Falls das nicht deutlich zu sehen ist:

      -> linker Pfeil: Der Spacer schaut heraus
      -> rechter Pfeil oben: Der Spacer liegt direkt am "Lagerinnenring" an/auf.
      -> rechter Pfeil unten: "Spacer-Kante"

      So. Da ich die Original-Ski-Skett-Innenspacer und die selben Lager auch an der teilbaren Felge verbaut habe, warum verkanntet sich da nichts? Wie ist das also zu erklären... ?( :S Etwa mit einer besch...en gefertigten Kunststofffelge, die ein Mµ zuviel Spiel (wie oben erklärt) hat?

      Gruß, Suzy

      Muck wrote:

      (so ähnlich sehen auch die Spacer vom 150er SRB aus nur mit dem Unterschied, dass diese über ein Innengewinde verfügen)


      Hallo Suzy

      Mein XRS02 hat keine Innenspacer mit Innengewinde aber du meinst jetzt die Innenspacer des Skirollers die ein Innengewinde haben,oder?. Irgendwie kann ich den Satz jetzt so oder so lesen.

      Muck wrote:

      Etwa mit einer besch...en gefertigten Kunststofffelge, die ein Mµ zuviel Spiel (wie oben erklärt) hat?


      Bei Kunststofffelgen und Innenspacern die nachträglich nicht mechanisch bearbeitet sind kann man keine Toleranzen von unter 0,1mm (z.B.) erwarten.Ebenso wird es bei der Herstellung eine gewisse Streuung geben und auch maßliche Abweicher werden in den Handel kommen. Da ist bestimmt das eine oder andere Rad dabei was etwas Druck auf den Außen und Innenring zulässt und dann eben schwer läuft.

      Bei meinen Skike V07 konnte ich generell die Räder eingebaut 0,5mm hin und her drücken (Thema hatten wir hier schon) was sich verbesserte als ich die Innenspacer etwas abgedreht hatte. Ich denke die haben die Innenspacer mit Absicht etwas länger gemacht um zu verhindern das sich die Kugellagerringe axial verschieben unter Druck.

      Gruß
      Bernd

      Bernd.G wrote:

      Mein XRS02 hat keine Innenspacer mit Innengewinde aber du meinst jetzt die Innenspacer des Skirollers die ein Innengewinde haben,oder?. Irgendwie kann ich den Satz jetzt so oder so lesen.


      Hi Bernd,

      ich meinte die Innenspacer mit Innengewinde, die beim SRB XRS03 mit RLS verbaut waren... bis Sven die RLS ausbaute. Kann natürlich sein, dass das ein spezieller I-Spacer ist wegen der RLS, auf jeden Fall waren von beiden Seiten Schrauben einzuführen. Auf der Homepage von SRB ist er nicht zu sehen.

      Das sollte nur ein Beispiel sein, dass auch SRB solche I-Spacer verbaut, ob mit oder ohne Innengewinde. Sie nutzen beide, das weiß ich jetzt. Scheint im übrigen rollskiherstellertypisch zu sein. Also ich meine die Hersteller, deren Hauptgeschäft die Fertigung von Rollski ist. Das ist zumindest bei meinen Ski-/Cross-Rollern von siriro, OW und Ski Skett so, dass solche I-Spacer verbaut werden, wie im Fred zuvor oben abgebildet. PS nutzt m.W. Steckachsen, die eines I-Spacer wie z.B. bei Skike bedürfen... da kann ich aber auch wieder :/ falsch liegen...

      Ich bin jedenfalls sowas von froh, dass die teilbaren Felgen am Ibex zu nutzen sind, die Räder federleichtgängig laufen und Reifenerwärmung gestern war :thumbsup: ...

      Gruß, Suzy
      Hallo Suzy,

      Denn wie kann er zu kurz sein,


      Mit nächstem Bild (von einer Varinate der 200mm Omni Felge) werde ich erklären was ich genau meinte mit "zu kurz":



      Im Ideal Fall sollte der Maß A (=Länge der Spacer) identisch sein sollte an Maß B (=Distanz zwischen die beiden Auflegeflächen der Felge). Meistens wird es so sein dass Maß A ein wenig größer ist als Maß B und das resultiert dann in ein wenig Spiel (ist meistens so wenig dass man das nicht spürt).

      Wenn allerdings Maß A kleiner (kürzer) ist als Maß B und man zieht die Radschrauben fest an dann werden die Außenspacer (oder in deinem Fall die Distanzscheibe) die Innenringe der Lager nach innen (zu einander) drücken bis die im Prinzip auf dem dickeren Teil des Innenspacers "stößen". Die Außenringe der Lager bleiben allerdings auf ihren Plätzen (die können ja nirgendwo hin) und damit hat man also axiale Belastung und das führt zu schwerläufigkeit!!!

      Übrigens ist es nicht immer so schlimm als es sich anhört denn Kunststofteile haben eine gewisse Flexibilität und damit können Anfertigungsungenauigkeiten ein wenig aufefangen werden. Aber es hört natürlich mal auf.....

      Na ich hoffe dass das so deutlicher ist!!!


      Erik

      Bernd.G wrote:

      Deinem Beitrag und dem Bild gibt es nichts mehr hinzuzufügen!


      Doch, lieber Bern, denke, dass "doch".

      Mir fällt spontan ein, dass ...

      ... der Spacer auch zu lang sein kann. Dann gäbe es zu viel Spiel zwischen Kugellagern und Felge und letztere würde bei Belastung mitsamt dem Rad mal nach außen, mal nach innen "rutschen".

      ... der Spacer an einem oder gar an beiden Enden schief geschnitten sein kann. Das ist dann schlecht für die Kugellager weil die Kugeln bzw. Röllchen bei jeder Umdrehung in Richtung der Achse hin und her gedrückt werden.

      ... nach Murphys Gesetz es sicher noch mehr gibt, was schief gehen kann.

      ;( Aber bitte jetzt nicht weinen ... *tröst* *tröst* :/

      Grüßle
      :) Franz

      sams wrote:

      Doch, lieber Bern, denke, dass "doch".

      Mir fällt spontan ein, dass ...

      ... der Spacer auch zu lang sein kann. Dann gäbe es zu viel Spiel zwischen Kugellagern und Felge und letztere würde bei Belastung mitsamt dem Rad mal nach außen, mal nach innen "rutschen".


      Hallo Sams

      Besser lesen! ;)

      OmniBlader wrote:

      Meistens wird es so sein dass Maß A ein wenig größer ist als Maß B und das resultiert dann in ein wenig Spiel (ist meistens so wenig dass man das nicht spürt).

      Dieses Problem trat am Skike V07 auf wo sich die Felge mit einem Knacken einen halben Millimeter hin und herschieben ließ!

      sams wrote:

      ... der Spacer an einem oder gar an beiden Enden schief geschnitten sein kann. Das ist dann schlecht für die Kugellager weil die Kugeln bzw. Röllchen bei jeder Umdrehung in Richtung der Achse hin und her gedrückt werden.


      Das wird in der Praxis eher kaum vorkommen, wenn aber doch dann mit den Auswirkungen wie von dir beschrieben.

      sams wrote:

      ... nach Murphys Gesetz es sicher noch mehr gibt, was schief gehen kann.


      Das ist sicher richtig nur Eriks Bild veranschaulicht ein Problem das man mit Worten in einem Forum nur schwer rüberbringen kann .

      Gruß
      Bernd (Bern)
      Genau dieses Spacer-Problemchen hatte ich auch!

      Da ich ja allerweil zwischen Coyoten- und Skike-Modulen hin- und herbaue, stellte ich schnell fest, daß manches, wie z.B. die Nabenbreite der Felgen, eben nicht ganz gleich ist. Somit muß man auch den markenbezogenen Spacer für die jeweilige Felge nehmen, die ich früher alle in einem Fach sammelte.

      Nehme ich den kürzeren von RB für Skike-RLS-rims, hat dieser Spiel zwischen den Lagern und es presst deren Innenkränze axial zusammen – in der Folge läuft’s schwerer und der Spacer klappert u.U. trotzdem noch auf der Achse innen hin und her.

      Nehme ich den längeren von Skike für die RB-Felgen, dann haben die Lager axiales Spiel in den Lagerbuchten (oder wie sagt man da?), was zwar kein großes Problem ist, wenn die Lager darin fest sitzen, aber… bis ich damals rausfand, was da so eklatant klappert, wenn ich skate: es war der zu lange Spacer in Verbindung mit lockerem Sitz der Lager in den Buchten – und jedesmal, wenn ich nach dem Abdruck den Fuß anhob und zurückholte, schlenzte das ganze Rad auf der Achse um 1mm nach außen und schlug an!

      Seitdem hab ich „zoning“ ^^ in meinem Ersatzteilkasten eingeführt: markenbezogen abgegrenzte Lagerung!

      Hubert
      … konnte sich plötzlich nicht mehr von hinten anschleichen :evil: :cursing:
      KnightSkater

      Bernd.G wrote:





      Bei Kunststofffelgen und Innenspacern die nachträglich nicht mechanisch bearbeitet sind kann man keine Toleranzen von unter 0,1mm (z.B.) erwarten.


      Gruß
      Bernd


      Hallo Bernd,

      doch kann man :P ;)
      Wenn an alle Kunststoffteile z.B. in deinem Auto diese Toleranz zulässig wäre, würde das in deinem Auto ganz schön klappern und das meiste würde nicht funktionieren.
      Man kann sehr wohl Kunststofffelgen mit einer Toleranz von ± 0,02 mm und genauer herstellen, allerdings nicht mit einem Spritzgießwerkzeug und einer Spritzerrei aus dem "Land der aufgehenden Sonne". Problem ist, "man" bzw. "wir" sind nicht immer bereit für gute Qualität auch mehr Geld ausgeben. Die Herstellung dieser Werkzeuge und das Spritzen in Deutschland würde sich bei den geringen Stückzahlen (für eine wirtschaftliche Herstellung von solchen Kunststoffteile müssen aus einem Werkzeug schon mehr als 1 Millionen Teile hergestellt werden) wahrscheinlich einfach nicht lohnen !
      Die Magnesiumdruckgussfelgen haben den großen Vorteil gegenüber den Kunststofffelgen, das sie keinem (bzw. nur sehr geringen) "Schwindungsprozess" bei der Produktion unterliegen und somit auch bei "schwierigen" Produktionsverhältnissen mit gleichbleibende Maßhaltigkeit hergestellt werden können. Somit sind diese Felgen nahezu gleich(schlecht) oder gut :D und man kann sich die Spacer einmal anpassen und dann sollten sie auch für weitere Felgen passen. Außerdem verformen sich die Magnesiumfelgen auch nicht, sodas der Lagersitz sich nicht verändert.
      Aber trotzdem ist z.B. Powerslide nicht in der Lage zu den Magnesiumfelgen richtige Spacer mit zu schicken und die Lagersitze so auszuführen das die Lager auch einfach eingedrückt werden können :( auch hier musste ich alle Spacer anpassen bzw. neue machen (so das sich die Lagerschalen nicht axial gegeneinader verschieben, Toleranz ca. 0,05 mm) und die Lagersitze nacharbeiten X( .
      Nur so habe ich ein vernünftiges Rollverhalten meiner Skates hinbekommen, traurig aber wahr :thumbdown:

      also, das bastel nimmt kein Ende, wäre alles perfekt hätten wir ja nicht's zum diskutieren :thumbsup:
      schöne Grüße aus Nordhessen, Jörg
      Hallo Jörg

      Du hast natürlich recht, meine Aussage war zu pauschal formuliert und eben auf die Billigteile nahöstlicher Produktion bezogen. Wer viel mit seinem Kind am Legobauen war weiß erstklassigen Kunststoff und tadellose Verarbeitung zu schätzen. ;)

      Kann ich dich zu den Magnesiumfelgen fragen ob du sie trotzdem empfehlen würdest, wenn man mit den Modifizierungen klarkommt. Kann man die 7 bar aufpumpen ohne das ein Spalt entsteht, vorrausgesetzt mit M6 Schrauben und Mutter verbunden natürlich?

      Gruß
      Bernd
      Hallo Jörg,

      Du hast völlig recht! Es handelt sich sehr wahrscheinlich um ein Toleranz Problem. So weit ich Skike kenne werden alle Teile irgendwo und bei verschiedene (asiatische) Betriebe hergestellt und dann das ganze bei einem anderen Betrieb wieder Montiert. Dabei werden sicherlich Kunststoff und Metall Teile bei verschiedene Betriebe hergestellt. Müsste alles kein Problem sein so lange man deutlich specifiziert wie gross die unterschiedliche Toleranzen sein können und dass dann auch kontroliert. Das letzte ist dann sicherlich nicht passiert und das erste ist sehr fraglich. Wahrscheinlich bestellt man einfach bei einem Werkstatt irgendwo auf einer Strassenecke in einer asiatischen Metropole jedes mal so 1000 oder 10000 Stück. Das eine Mal sind die dann zu kurz, das andere Mal zu lange... :whistling:

      Sowieso habe ich bemerkt das sehr oft nicht erkannt wird wie wichtig diese Länge der Innespacer(in Kombination mit den Abmessungen der Felge) ist um eine Leichtlauf garantieren zu können.

      Ist ja alles nicht so wichtig so lange alles nur BILLIG ist, oder???? :thumbdown:


      Erik

      Hallo Bernd,

      ich bin mit diesen Magnesiumfelgen (mit der original überarbeiteten Verschraubung von Powerslide !!) jetzt ca. 2.300 km bei 7-8 bar gefahren und konnte keine Probleme und auch keinen vergrößerten Spalt zwischen den Felgenhälften feststellen. Ich habe aber auch nicht nachgemessen ob sich der Spalt beim Aufpumpen geringfügig vergrößert.
      Ich konnte, im Bezug auf den Spalt, aber auch keinen Unterschied zwischen der neuen original PS Verschraubung (an meinen X-Path) und meiner M6 Verschraubung (die ich an meinen X-Plorer Schienen habe) feststellen. Auch nach mehrmaligen Reifenwechsel lassen sie sich immer wieder gut zusammenfügen und es gab auch noch keinen Verschleiß oder ein Lösen der Verschraubungen. Die Verschraubung sichere ich aber immer mal wieder mit "mittelfestem Schraubensicherungskleber".

      Ich möchte keine anderen Felgen haben :thumbsup:

      Anbei ein Bild einerFelge mit ca. 7,5 bar.


      Gruß
      Jörg