Praxistest ONE4TOUR -Stöcke von Skike ( ehemals Traveller)

      Hallo Bij@n

      Lies mal das – es hat für mich immer noch Gültigkeit: entweder Spitze, Griff oder Schlaufe muß an meinen Stöcken bei kräftigem Zug lösbar sein! Gerade im Gelände kommt es immer wieder vor, daß sich die Spitze bzw. die verbreiterte Kunststoff-Umspritzung im Untergrund verhakt oder zwischen Felsen verklemmt und es mich aus dem Lauf glatt umreißen würde... X/ wenn nicht irgendwas „ploppt“! Nachdem ich ausschließlich die Exel QLS Spitzen nutze (auch auf KV+, Leki und Skike), die auf die Hülse aufgeklipst werden, habe ich da schon die gewünschte Sollbruchstelle, da die Plastiknase der Bajonett-Fixierung bei Zugbelastung bricht und den Stock freigibt. Zudem klebe ich auch die Hülse selbst nicht auf, sondern verenge ggf. mit 1-2 Umwicklungen Tesa und presse sie auf. Da verdreht sich nix – wobei es im Gelände eh wurscht wäre, denn da könnte man sogar den ganzen Stock verkehrt rum in den Boden jagen und er fände irgendwie Halt. Ersatzspitzen hab ich immer 2 dabei: reinklicken und fertig!

      Bei den Griffen – und auch da nur Exel ALIS – verwende ich nur so wenig Heiß-Kleber, daß sie eher „angehaftet“ und nicht festgeklebt sind – das hält für die vorgesehene Belastung und löst bei unvorhergesehener notfalls aus.
      Ich möchte keinesfalls das Schicksal eines Hundes erleiden, der losrennt und dann feststellt, daß er noch angebunden ist - erst recht nicht beim Gelände-downhill… =O

      Lediglich in Ruhpolding 2014 hab ich mangels vorherigem Asphalt-Test das Pech gehabt, daß die rechte Spitze sich mehrfach auf dem harten Boden wegdrehte, was ich jedesmal mit Unterbrechung bezahlte :huh: . Aber schon 2015 ebendort hatte ich die richtige Einpresskraft raus!

      Servus
      Hubert
      KnightSkater
      ja, da hast Du irgendwie recht...
      Bei meinen Malheuren (aka Gullideckeln) waren die Stöcke jedesmal gebrochen und in einen Kanaldeckel bin ich regelrecht eingesunken und da war es tatsächlich der Stock als Hebel...
      Felsritzen sind zum Glück bis jetzt an mir vorbeigegangen :)
      Ich werde also in mich gehen...

      ciao, Bij@n
      Vorwärts immer; rückwärts nimmer!
      (Wahlspruch der Rücklaufsperren)

      KnightSkater schrieb:

      Hallo

      Lies mal das – es hat für mich immer noch Gültigkeit: entweder Spitze, Griff oder Schlaufe muß an meinen Stöcken bei kräftigem Zug lösbar sein!


      Genau so denke ich auch darüber. Ich habe schon mehrmals gesehen das andere (fast) gestürtzt sind weil die Spitze sich irgendwo verklemmt hat. Meine Griffe sind einfach über den Stöcke geschoben und wenn die nicht genug (mehr) klemmen einfach ein wenig blanke Akryl Lakkierung drauf spritzen bis die wieder klemmen. Und ja dann passiert es manchmal dass sein Stock (ohne Griff) irgendwo stecken bleibt und dann muss man zurück rollen um ihn wieder auf zo holen). Ist besser als stürzen solange allerdings der Stock nicht von einem Auto überfahren wird (und das ist mir auch schon mal passiert :S )

      Spitzen sind (bei mir) eigentlich nie ein Problem (wie ich beschrieben habe) wegen die Konizität der unteren Stockenden.


      Erik
      OmniBlade Cross-Skating Innovations
      Pushing Cross-Skating to the Next Level