Praxistest ONE4TOUR -Stöcke von Skike ( ehemals Traveller)

      Hi Suzy,

      mach um die Stelle wo du sägen willst rund herum Klebeband, damit das Carbon beim Sägen nicht so stark ausfasert, ganz kannst du es eh nicht verhindern. Mit einer Metallsäge die ein scharfes Blatt hat, solltest du keine Probleme haben. Alternativ kannst du auch einen Rohrschneider verwenden, geht aber auch nicht wirklich besser.

      Gruß
      Tina

      Muck schrieb:


      Ach, und ich dachte die 3 Stock-Teile wären aus Carbon und nur die Verbindungsteile aus anderen Materialen... ?(

      Gruß, Suzy


      Hallo Suzy,

      Ich weiss was du meinst. Aber gut betrachtet sind die Alu Teile dann auch Verbindingsteile, oder?

      Und ja, Metallsäge gebrauche ich auch um Carbon zu sägen!!!! Sollte kein problem sein.

      Erik
      OmniBlade Cross-Skating Innovations
      Pushing Cross-Skating to the Next Level

      Muck schrieb:

      So.

      Habe gestern das Stockrohr gekürzt. War kein Problem. Muss jetzt noch überlegen, ob ich die Farbe 'runterschnitze und wenn ja, welche Farbe ich nehme...

      Gruß, Suzy



      Hallo Suzy,

      Was ist den sexier als die farbe von nacktem Carbon?????? 8o

      Nach dem abkratzen habe ich nur eine Schicht Akryl Lackierung aufgetragen. Vorteil: Kratzer an den Stöcke sieht man kaum und wenn es dann doch mal stört, einfach eine neue Lackierungsschicht auftragen....(= trocken in etwa 2 Stunden)


      Erik
      OmniBlade Cross-Skating Innovations
      Pushing Cross-Skating to the Next Level

      OmniBlader schrieb:

      einfach eine neue Lackierungsschicht auftragen....(= trocken in etwa 2 Stunden)


      NA! Dann ist der preiswerte Selbsbau von Stöcken ja einfach:

      Man nehme zwei Luftballons mit genau der richtigen Menge Luft drin, spanne sie zwischen Fensterkeuz und Bettpfosten so ein, dass sie die gewünschte Länge haben (Für NightSkater etwas mehr als zwo Meter Fuffzig) und bringe eine Acryllackbeschichtung auf. Das wiederhole man nach 2 Stunden und wiederhole es dann nach 2 Stunden ... (Zwischenschritte sind hier weggelassen aber besonders für Schwergewichte empfehlenswert) ... und wiederhole es mit Pink (oder NightBlack) nach 2 Stunden und wiederhole es mit Akryl nach 2 Stunden.

      :!: Das war's. Nach zwei Stunden: Spitze dran (vorher mit derselben den Luftballon entlüften), Griffe dran und los geht's. :thumbup:

      Tipp: Besser noch ist das Einspannen der Luftballons zwischen Deckenlampe und 200er Skikes (150er sind zu leicht). Dann werden die Stöcke auch gerade.
      :) Franz
      Liebe Männer, liebe Jungs,

      keine Angst =O , ich werde gar nichts machen, sondern machen lassen... und es bleibt bei neon-orange, basta :P ... ich möchte mir ja schließlich die intoleranten Rennradler vom Hals halten können, da macht sich die leicht aggressive Farbe meeeehr als gut! Und außerdem: Je schriller die Farben desto mehr wird man hier in Berlin - v.a. von Rennradlern - als Sportler anerkannt... bescheuert, ich weiß.

      Gruß, Suzy

      subjektive Sicherheit durch Stockfarbe

      Hallo

      Ich möchte mich mal sachlich der Stockfarbe widmen.
      Von Anfang an fahre ich den Tempesta von KV und farblich war der ja nun meist anthrazit , ein anderes Wort für maus oder asphaltgrau,und man gewöhnte sich daran. Bis der nun seit einiger Zeit in der Sonderfarbe blau angeboten wird und ich großer Junge mir den besorgt habe, nebst knallgelben Lekigriffen die ich mir passend machte.
      Was mir nun nach einigen Touren besonders auffällt ist die deutlichere Wahrnehmung der Stöcke beim "vorholen" nach der Schubphase und das bewustere ,weil im Augenwinkel visuell präsenter, "einstechen" der Stöcke. Darüber hatte ich mir im mausgrauen Zeitalter gar keine Gedanken gemacht weil Anthrazit eben weniger Signalwirkung hat als blau-gelb.

      Also Suzy ob du nun in Pink mit Handtasche weiterrollst oder in leuchtorange ist egal , hauptsache auffällig in Sachen Sicherheit.

      Gruß
      Bernd
      Ich bin in diesem Thema schon mal recht kritisch gewesen über den Traveller/One4Tour Stöcke von Skike.

      Nach einige Anpassungen gefallen die mir allerdings recht gut und benUtze ich zur Zeit keine andere Stöcke mehr. Das kommt u.A. weil ich abwechselnd auf 150-er, 200-er und manchmal auch noch 300-er fahre und ich mit diesen Stöcke problemlos die Länge anpassen kann.

      Was mir vor allem sehr gefällt an diesen Stöcke, sind die Spitzen (die sind spitze ;)). Ich habe den Eindruck (es ist eben schwierig um das genau zu bestimmen) dass ich die Skike Spitze viel weniger oft schärfen muss als die Leki Doppeltspitzen die ich vorher immer verwendet habe!!!


      Erik
      OmniBlade Cross-Skating Innovations
      Pushing Cross-Skating to the Next Level

      Hallo Zusammen,

      da können wir nur beipflichten.

      Wir haben die Stöcke im Urlaub getestet und bestätigen, dass sie besser sind, als ihr Ruf.

      Dank der Einstellungshinweise von Andrea, Will und der ausführlichen Beschreibung von Erik konnten wir in 12 Tagen und fast täglichem Gebrauch echt nicht meckern.
      1. Transport --> problemlos, passten diagonal in den Koffer
      2. Zusammenbau, bedarf etwas Übung.
        Übt der Konus einmal Druck aus beim Zusammenschieben, dann wird’s nix.
        Hat man den Dreh einmal raus, dann geht’s ruck-zuck
      3. Handling, für den Einsatz im Urlaub völlig okay und zufriedenstallend.
        Im Wettkampf fahre ich andere, dazu sind sie aber auch nicht konzipiert ;-).
      4. Spitzen, wie Erik schon vermutet - langlebig, in 12 Tagen mussten wir / ich die Feile nicht ein einziges Mal bemühen.
      5. Die Bedenken, dass sich die Spitzen durch Verdrehen sich leicht lockern, haben sich überhaupt nicht bestätigt.

      Fazit, gefällt mir, würde ich jederzeit weiterempfehlen.



      Viele Grüße - Jörg & Romy

      Muck schrieb:

      Liebe Männer, liebe Jungs,

      keine Angst =O , ich werde gar nichts machen, sondern machen lassen... und es bleibt bei neon-orange, basta :P ... ich möchte mir ja schließlich die intoleranten Rennradler vom Hals halten können, da macht sich die leicht aggressive Farbe meeeehr als gut! Und außerdem: Je schriller die Farben desto mehr wird man hier in Berlin - v.a. von Rennradlern - als Sportler anerkannt... bescheuert, ich weiß.

      Gruß, Suzy



      Zum Thema "Intolerante Rennradler"

      Als mich letztes so ein Spezies "Lance Armstrong beim Zeitfahren" auf dem Radwweg für meinen Geschmack viel zu knapp überholte, rief ich ihm zu:

      "Das nächste Mal bitte Klingeln!"

      Antwort:

      "Halt die Fresse Du Arsch!"

      Man sieht, diese Art von Sportskollegen und Flachschippen gibt es nicht nur in den grossen Städten, nein die sind auch auf dem Land vertreten.

      Da könnten Suzy ausfahrbare Stöcke doch gute Dienste leisten, so auf Knopfdruck!?!

      Gruss Jens
      (selbst mehrere hunderttausend km geradelt)


      Skike Vo7, Black Armada, Skike one for one mit Leki Trigger3, Garmin 310XT
      Vor etwa eine Woche ist mir unterwegs eine Stockspitze gebrochen. Da beweisen die Skike Stockpitzen sich mal wieder! Das ist nicht ironisch gemeint denn eine Stockspitze kann eben mal brechen. Was ich meine ist wie einfach es ist um diesen Spitzen zu ersetzen. Da braucht man keine Heissluftpistole oder warmes Wasser oder andere Sachen, die man normalerweise unterwegs meistens nicht dabei hat, um die alte Spitze vom Stock zu kriegen. Alles was man braucht ist eine neue Spitze und glücklicherweise hatte ich die dabe.

      Man braucht dann nur noch die alte Spitze los zu drehen (geht relativ leicht), neue Spizte drauf, fest drehen und weiter gehts!

      Wie ich vorher schon mal geschrieben habe, finde ich diesen Spitzen wirklich spitze auch weil man die deutlich weniger oft schärfen muss im Vergleich mit Leki Spitzen.

      Gerade darum ist eigentlich so schade dass die Skike Stöcke mit Schlaufen geliefert werden worüber ich (und nicht nur ich) weniger zufrieden bin (so viel weniger dass ich die ersetz habe mit Leki Griffe und Schläufen).

      Ich habe Skike schon mal geschrieben dass die mal darüber nachdenken sollen um ihre Stöcke ohne Griffe und Schlaufen zu liefern damit eine Kunde die selber wählen und montieren kann. Irgendwie denke ich nicht dass das je passieren wird aber da lasse ich mich dann gerne mal überraschen.

      Dann noch etwas Positives über Skike: die Gummipads. Die sind eigentlich auch wirklich gut nur nicht wofür Skike die eigentlich gemeint hat! Skike schreibt dass die gemeint sind für glätteren Untergründe wie Beton oder Asphalt. Ich habe die selber ausprobiert auf Betonradwege und da sind die so gut wie nutzlos.

      Wo ich die Gummipads verwende ist auf Pflasterstrecken! Auf Pflasterstrecken besteht immer die Gefahr dass Stockspitzen sich verklemmen in den Spalten, wobei die Spitzen dann brechen können oder wobei der Stock sich total verklemmt und man sogar stürzen kann. Man kann natürlich auf kürzeren Pflasterstrecken ohne Stöckeinsatz rollen aber wenn die Strecke länger ist oder leicht hoch geht dann wird das dann doch ziemlich schnell unangenehm.

      Mit den Gummipads kommt nur noch etwa 1,5 mm der Spitze durch das Gummi und das ist dann so kürz dass verklemmen so gut wie unmöglich ist und kann man problemlos mit Stockeinsatz auch Pflasterstrecken fahren. Da man diese Skike Gummipads sehr einfach und leicht auf den Spitzen schieben kann und auch wieder abnehemen kann, habe ich die immer in der Tasche dabei. Komme ich unterwegs mal an einer Pflasterstrecke, schiebe ich die Gummipads auf meinen Stockspitzen, fahre die Pflasterstrecke und am Ende nehme ich die Gummipads wieder ab denn auf Asphalt oder auf Schotterwege rolle ich dann wieder lieber ohne Gummipads.

      Damit gefällt mir das ganze besser als die Doppeltspitzen von Leki mit diesen fest montierten roten Gummihülsen dran (die ich dann immer entfernt habe).

      Man müsste bei Skike nur noch mal die Beschreibung des Anwendungszweckes der Gummispitzen ändern. Und so bleibt wohl immer etwas zu wünschen übrig….



      Erik
      OmniBlade Cross-Skating Innovations
      Pushing Cross-Skating to the Next Level

      OmniBlader schrieb:


      ....Man müsste bei Skike nur noch mal die Beschreibung des Anwendungszweckes der Gummispitzen ändern. Und so bleibt wohl immer etwas zu wünschen übrig….

      Erik


      Diese Gummipads werden Dämpfungspads genannt, weil die nur als Dämpfer auf Asphalt und Beton dienen. Dieser Dämpfungspad ist so ausgeführt, dass beim Einsetzen des Stockes zuerst der Gummi den Boden berührt und erst in Folge die Spitze greift und einem so das Klackern erspart bleibt. Auf weichem Untergrund ist dieser Dämpfungspad unbedingt abzunehmen, da dieser im Gelände sehr schnell verloren wird.

      Noch was zur Schlaufe: Unsere Multischlaufe scheitert meist an der richtigen Größeneinstellung....A1, B2....immer so einstellen. Bevor beim Anziehen der Klett geschlossen wird, ist zuerst der Griff richtig zu fassen, damit die Schlaufe sich der Hand richtig anpasst und erst dann den Klett schließen! Oberhalb des Daumens darf kein Band drüberlaufen - bei dieser Schlaufe verläuft die seitlich geführte Schlaufe unterhalb des Daumens! Vorteile: Zum Hantieren mit Handy oder Trinkflasche hat man immer sofort die Hand frei, man braucht nur loslassen, man kann eben auch die Größe anpassen und falls man mit dem Stock hängen bleibt, ist der Daumen nicht in Gefahr.

      Mich würde natürlich interessieren, was an der Multischlaufe als Nachteil empfunden wird...?
      sportliche Grüße
      Otto
      (skike-Erfinder und Mitentwickler)
      skiken.at

      ottoeder schrieb:


      Diese Gummipads werden Dämpfungspads genannt, weil die nur als Dämpfer auf Asphalt und Beton dienen. Dieser Dämpfungspad ist so ausgeführt, dass beim Einsetzen des Stockes zuerst der Gummi den Boden berührt und erst in Folge die Spitze greift und einem so das Klackern erspart bleibt. Auf weichem Untergrund ist dieser Dämpfungspad unbedingt abzunehmen, da dieser im Gelände sehr schnell verloren wird.


      Hallo Otto,

      Dass diesen Gummipads als Dämpfungspad gemeint waren habe ich, um ganz ehrlich zu sein eigentlich nicht gewusst. Das steht dann auch nicht so auf den Skike Webseiten oder in der Gebrauchsanleitung. Auf der Webseite kann man nur folgendes lesen:

      Die Hartgummikappe für die skike Profispitze erfüllt mehrere Aufgaben: zum Schutz bei Transport oder beim Fahren in der Gruppe, als auch als Alternative zur Metallspitze auf festen Untergründen, z.B. Asphalt. Einfach auf die Profispitze des pole4 Stockes aufzustecken. Die leicht hervorscheinende Wolframspitze gibt zusätzlichen Halt.


      Es ist vielleicht nur 'ein kleines Ding' aber wenn man das deutlich auf Webseiten und in Anleitungen erwähnt würde das doch soviel deutlicher sein un würde man damit entäuschungen und missverständnisse vermeiden.

      Die Idee von Dämpfungpads ist zwar gut (obwohl ich selber kein Wert lege auf Dämpfung), nur haben diesen Pads, jedenfalls bei mir, eben nicht so gut funktioniert denn mit den Pads dran sind meine Stockspitzen meistens nur weggerutscht. Das war allerding sehr abhängig vom Boden. Auf trockenem Asphalt ging es dann noch mehr oder weniger, auf glattem Beton eigentlich total nicht und wenn der Boden dann noch ein wenig feucht oder recht nass war dann sind die Stockspitzen eigentlich überall nur noch wegerutscht.

      Dieses Wegrutschen tretet auch auf wenn man bestimmte Pflasterstrecken fährt mit glatten Steinen im Pflaster. Das habe ich dann vorige Woche bemerkt. Da habe ich mein Taschenmesser genommen und einfach ein Stück von den Pads abgeschnitten (Bild unten). So funktionieren die schon viel besser und konnte die auch auf Asphaltstrecken im Prinzip einfach dran lassen. Wahrscheinlich werde ich da noch ein wenig Gummi wegschneiden oder mit dem Bandschleifer weiter abrunden. Ich bin wirklich sehr glücklich mit diesen Pads so wie die jetzt sind denn bei uns in den Niederlanden gibt es viele Pflasterwege. Längere Pflasterstrecken habe ich oft vermieden denn ich fahre nicht so gerne längeren Strecken ohne Stockeinsatz.

      Jetzt ist das also überhaupt kein Problem mehr und so haben zwei winzige Gummipads meine Möglichkeiten zum Cross-Skaten deutlich erweitert!




      ottoeder schrieb:


      Noch was zur Schlaufe: Unsere Multischlaufe scheitert meist an der richtigen Größeneinstellung....A1, B2....immer so einstellen. Bevor beim Anziehen der Klett geschlossen wird, ist zuerst der Griff richtig zu fassen, damit die Schlaufe sich der Hand richtig anpasst und erst dann den Klett schließen! Oberhalb des Daumens darf kein Band drüberlaufen - bei dieser Schlaufe verläuft die seitlich geführte Schlaufe unterhalb des Daumens! Vorteile: Zum Hantieren mit Handy oder Trinkflasche hat man immer sofort die Hand frei, man braucht nur loslassen, man kann eben auch die Größe anpassen und falls man mit dem Stock hängen bleibt, ist der Daumen nicht in Gefahr.

      Mich würde natürlich interessieren, was an der Multischlaufe als Nachteil empfunden wird...?


      Ich habe Skike schon mal meine sehr ausführlich Kommentare über den One4Tour Stöcke geschickt. Auch in diesem Thema ist darüber einiges zu lesen. U.A. hier

      Was ich das grösste Nachteil an diesen Schlaufen finde ich dass man die nicht einfach vom Stock abnehmen kann. Wenn man vorher mit Leki oder KV+ Stöcke gefahren ist, dann glaube ich das die meisten das als grosses Nachteil erfahren werden sowohl beim normalen rollen aber vor allem wen man Cross Skating Biathlon machen möchte (da muss man unbedingt die Schlaufen sehr einfach von den Stöcke abnehemn können).

      Weiter finde ich es ziemlich aufwändig wie man diese Schlaufen am Hand/Puls befestigen muss. Das ist möglich eine Gewöhnungssache aber mir gefällt das eben nicht (= ganz persönliche Meinung). Wenn die dann gut angzogen hat, dann kann man damit allerdings gut rollen. Das ist dann mal wieder kein Problem!!!

      Im grossen ganzen finde ich diesen One4Tour einfach gut und in letzter Zeit rolle ich nur damit. Das ich die gut finde heisst allerdings nicht dass es hier und da (meine Meinung nach) noch besser kann.... :)

      Darum schreibe ich gerne über sölche Sachen; einerseits in der Hoffnung dass bestimmte Sachen dann auch mal verbessert werden und andererseits um meine ganz persönlich Erfahrungen als Benutzer mit Forumleser zu teilen.


      Erik
      OmniBlade Cross-Skating Innovations
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      Letzten Samstag war ich unterwegs und ist dann auch die zweite Spitze abgebrochen. Vielleicht habe ich einfach pech gehabt aber ich denke, weil beide Spitzen so kurz nach einander abgebrochen sind, dass ich eben die 'normalen'Lebensdauer erreicht habe.

      Ich weiss nicht 100% genau wie weit ich mit diesen Spitzen gefahren bin aber dass muss so rund 1200 km sein. Ob dass viel oder wenig ist weiss ich nicht. Meine Leki spitzen sind vorher nie abgebrochen und musst die nur dann ersetzen wenn die wegen regelmässiges schärfen, eben zu weit abgenutz waren.

      So ist wohl immer was 8|

      Glücklich hatte ich wieder reserve Spitzen dabei......



      Erik
      OmniBlade Cross-Skating Innovations
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      Wie man hier in diesem Thema lesen kann, habe ich eine Art von Hass/Liebe Beziehung zu den Skike Traveller Stöcke.

      Ich liebe die weil man die in 3 Stücke zerlegen kann und ohne Probleme im Gepäck mit nehmen kann. Dazu kommt dann auch noch dass die Länge verstellbar ist und es also Vario-Stöcke sind.

      Von Liebe ist sicherlich keine Rede wo es sich handelt um den Griffe und Schlaufen (die habe ich mit Leki Griffe und Schlaufen ersetzt) und die truben Farben der unteren Stockteile (die habe ich abgekratzt und blank lackiert).

      Die Spitzen fand ich auch recht gut obwohl die eigentlichen Spitzen aus Hartmetall bei mir relativ schnell aus dem Kunststoff Teil gebrochen sind. Die Spitzen bleiben allerdings recht lange Scharf; viel länger als die Leki Spitzen womit ich vorher dann immer gefahren bin. Die Schraubverbindung der Spitzen hat auch wunderbar funktioniert und ermöglicht schnelles und problemloses wechseln der Spitzen, auch unterwegs. An dieser Liebe ist dann leider auch ein plötzliches Ende gekommen als vor etwa 3 Wochen das Gewindeteil am Ende einer der beiden Stöcke einfach abgebrochen ist und gestern (in den letzten hundert Meter der Tour die ich gefahren bin) genau das selbe passiert is bei dem anderen Stock. Wenn das nur ein mal passiert wäre dann hätte das Pech sein konnen. Da es jetzt zwei mal, sehr kurz nach einenander, passiert ist, deutet dann doch eher auf ein mehr fundamentelles Problem mit der Zuverlässigkeit. Der Bruch ist genau am oberen Ende des Gewindeteils entstanden.

      Zum Glück habe ich immer 'Notspitzen' dabei (vor etwa 25 jahre mal gekauft als ich mir mal klassischen Skiroller ausprobiert habe!) und konnte ich mit nur minimaler Verzögerung wieder weiter rollen. Hätte ich nur reserve Skike Spitzen dabei gehat (die ich auch dabei hatte) dann war das Problem allerdings doch ein bisschen grössser und ärgerlicher gewesen denn die hätte ich dann einfach nicht mehr montieren können.



      So hat das dann ursprunglich mal ausgesehen:



      Ich werde die Resten der Gewindeteile bald mal völlig aus den Stöcke entfernen und dann mal umschalten auf 'normalen' Spitzen. Das werden jedenfalls keine Leki Spitzen mehr sein und also werden das wahrscheinlich KV+ Spitzen werden…..

      Ich frage mich nur ob dieses Problem bei Benutzer oder bei Skike bekannt ist, nicht nur mit den Traveller Stöcke aber auch bei den übrigen Stöcke von Skike, denn auch da sind die Schraubspitzen dran. Wenn nicht, na ja, dann werden entweder die Skike Stöcke nicht oder nur wenig verwendet oder liegt es wohl eben an mir…… ?(


      Erik
      OmniBlade Cross-Skating Innovations
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „OmniBlader“ ()

      Hi Erik,

      das ist mir auch schon passiert.
      meine ersten Stöcke waren die "One4You" von Skike und da ist auch die Schraube am Stock abgebrochen (allerdings war ein gewisser Kanaldeckel die Ursache, also hardcore...)
      Ich habe dann eine Skikespitze mit Heißkleber draufgemacht und die hält bis heute.
      (wobei ich allerdings schon seit längerer Zeit auf KV+ umgestiegen bin)

      Groetjes, Bij@n
      Vorwärts immer; rückwärts nimmer!
      (Wahlspruch der Rücklaufsperren)
      Hallo Bij@an,

      Ich verwende NIE Heißkleber. Erstens finde ich das totaler Unsinn (erkläre ich gleich) und zweitens: ich möchte unterwegs meine Spitzen ersetzen können wenn damit etwas ist und mit Heisskleber wird das recht schwierig :( .

      Ich habe mittlerweile die Resten des Gewindeteils vollständig entfernt Dazu muss man etwa 1 cm vom unteren Teil der Stock absägen (mit Metallsäge). Dann ist der Durchmesser am unteren Ende genau richtig für alle 10mm Spitzen. Dann Spitze einfach gut auf dem Stoch drücken.

      Wegen das konische Ende der Stöcke verklemmt der Spitze sich so sehr dass man oft eine Zange braucht um die wieder ab zu bekommen!!! Eine faltbare Kombizange ist unterweg bei mir immer dabei :) .


      Erik
      OmniBlade Cross-Skating Innovations
      Pushing Cross-Skating to the Next Level

      OmniBlader schrieb:

      Ich verwende NIE Heißkleber. Erstens finde ich das totaler Unsinn


      soso, ich mache also totalen Unsinn ;)
      Klar, so ein Konus kann verdammt festsitzen; ich habe auch schon mehr als einmal erlebt, wie es die Spitzen zwischen Pflaster und Verbundsteinen herausgezogen hat wenn sie sich verklemmt hatten.
      Und bei mancher Wiese oder anderem, extrem lehmigen Boden musste man die Stöcke unter Umständen mit viel Kraft wieder rausziehen weil sie sich da festgesaugt hatten.
      Da klebe ich sie lieber fest falls sich entscheiden sollten in der Wiese zu bleiben.
      So eine Schraubspitze hat natürlich auch Vorteile; wegen dem mal eben dranschrauben.
      Ich denke, daß die Hebelkräfte im Falle eines z.B Gullideckel-Hängenbleibers immens sind und der relativ geringe Durchmesser der Schraube dem nicht gewachsen ist (vom Material ganz zu schweigen)
      Und wenn ich da eine Ersatzspitze, Heißleim und ein Feuerzeug mit dabei habe...
      LG, Bij@n
      Vorwärts immer; rückwärts nimmer!
      (Wahlspruch der Rücklaufsperren)