Wie lange braucht mann um richtig Skating zu lernen?

      Wie lange braucht mann um richtig Skating zu lernen?

      Vor anderthalb Woche habe ich die Skike intro gemacht, obwohl ich sehr langsam war hat es mich wirklich spass gemacht, bin aber gefallen und meine Knie verdreht, der bisher immer noch geschwollen ist. Mit der Knie geht es zwar besser, joggen geht immer noch nicht und bei Trepplaufen schmerz er auch noch.

      Gestern habe ich angefangen mit der Skike Kurs, und es hat glücklicher Weise ein wenig besser geklapt. Nachher ein kleiner Tour von 5 km gemacht was fast 2 Stunden gedauert hat. Dabei aber 3 mal runtergestürzt. Jetzt mein anderes Bein verdreht, das Knochen im Unterbein, hat dabei ein komisches Geräusch gemacht und ist jetzt ziemlich schmerzhaft. Bei einem anderem Fall mein Knöchel verdreht, der jetzt auch geschwollen.

      Ich habe heute noch mal versucht um zu skiken, aber in die Unterbeine tut mich Alles wee. Teilweise wegen Muskelkater, aber zum Großteil vom Fallen. Hab auch bemerkt, das im jetzt Angst habe noch mal zu Fallen, und habe es fuer heute aufgegeben.

      Fallen ist gar nicht so ein Problem an sich, Ellbogen und Kopf sind ja geschützt, nur mit Skikes an der Fuesse, bleiben die Dingen immer irgendwo hängen, und verdrehe ich imme die Knie-Gelenke und oder die Knöchel. Ich kann bisher Cross-Skating, dann auch sicherlich nicht als Gelenkschonend beschreiben.

      Der Asphaltfläche wo ich ausserhalb der Kurs übe ist nicht 100%tig Glatt, und auch nicht 100% Flach, was es klar ein weniger schwierig macht. So eine optimale Fläche wo es kein Verkehr gibt, habe ich bisher nicht gefunden, hier in der Nähe.

      Die andere Leute aus der Kurs, haben alle mehr oder weniger Erfahrung mit Inline-Skating, Ski fahren oder ähnliche Sporten. Die sind bisher nicht gefallen, oder sind auch ziemlich schneller.

      Ich möchte immer noch gerne gut skaten lernen. Die Verletzungen, machen der Spass aber nicht größer.

      Wie waren dabei eure Erfahrungen? Seit ihr oft gefallen am Anfang? Vor allem die Leute ohne Erfahrung mit Inline Skating, Ski fahren usw.
      Hallo Dubrock,

      Zum Teil ist was du schreibst mehr oder weniger 'normal' für Anfänger:

      Am Anfang ist man eben nicht schnell vor allem weil die richtige Technik noch fehlt. Man verschwendet ungeheuer viel Energie nur um voran zu kommen. Du wirst almählig erfahren dass du immer effizienter voran kommen wirst (und dann auch noch eine besser Kondition bekommen wirst)

      Am Anfang stürzt man eben öfter, auch wegen mangelender Technik (von Stöcke und Skates), mangelender Gleichgewicht, Koordination, Kondition und eben Erfahrung (was geht und was geht nicht. Auch das wird sich almählig verbessern.

      Wenn man stürzt kann da eine Angst entstehen um zu stürzen und das kann dazu führen das man verkrampft und ängstlich fährt. Ein wenig davon ist OK (so lange mann davon nur vorsicht wird) aber es sollte nicht alles bestimmend werden.

      Das Beste um damit um zu gehen ist nicht auf einmal zu viel zu wollen und um nicht ungeduldig zu sein. Einen 5 Kilometer Tour ist mit sehr wenig Erfahrung eigentlich schon zu viel zu viel.

      Wann will man zuviel??? Wenn man auf einem Fahrt mehrere Stürze macht:eek:!!!!

      Ich lese dass du erst gerade mit dem Kurs angefangen hast. Such dir, so lange du diesen Kurs machst, mal eine Stelle oder Strecke, ohne Verkehr, mit glattem Asphalt, und übe da einfach ein bisschen:


      • ohne Stöcke fahren (zur besseren Beherrschung der Skates und besserem Gleichgewicht.
      • mit Stöcke für bessere Koordination
      • bremsen (zuerst ganz langsam und vorsicht)
      • fahr dann mal irgendwo (habt ihr vieleicht ein Park oder so in Groenlo wo du ruhig rollen kannst???) einige kürze Runden, Das ist besser als auf einmal 5 km denn man kann jede Runde mal sehen wo es schwierig geht und dann in der nächste Runde darauf extra achten (ich mache das immer noch im Goffert Park in Nijmegen!!!) und wenn du zu müde wirst, hörst du eben auf.
      • Übe dann auch nicht zu lange denn gerade wenn man sich zu viel ermüdet geht es schief; maximal eine Stunde (und das ist schon ziemlich lange)


      Erst wenn diese kürzere Runden kein Problem mehr sein kann man almählig längere Strecken fahren.

      Wie lange man braucht um richtig skaten zu lernen ist für jedem anders. Wer jung, sehr sportlich ist, eine gute Koordination und Motorik und dazu vieleicht schon ein bisschen Erfahrung mit ähnliche Sportarten wie Langlauf oer Inline Skaten) braucht dazu vieleicht nur einige Wochen. Andere (wie ich) brauchen dazu eher Jahre:p. Das eine ist nicht besser als das andere. Man ist eben so wie man ist.

      Wichtigste ist das es Spass macht und nicht (zu sehr) weh tut. Wenn du dich wirklich Zeit lasst, wirst du bemerken dass du dein Spass auch holen wirst aus den Vortschritte die du machst (wie langsam auch).

      Na, ich hoffe dass du weiter machen und noch viel Spass haben wirst.......

      Wenn du noch weitere Fragen hast kannst du mir auch immer eine persönliche Nachricht schicken (dann kannst du das in eine ordentliche Sprache machen;))


      Erik
      OmniBlade Cross-Skating Innovations
      Pushing Cross-Skating to the Next Level

      Danke Erik,

      Um es einigermaßen leichter zu machen, mache ich auch noch nicht die Kombination Stöcke und Schuhe. Ich habe erst 1 km nur mittels stockvortieb, und nachher 4 km ohne Stöcke geskatet. Skaten mit Stöcke klappt von der Koordination noch nicht ganz. :)

      Wahrscheinlich bin ich auch ein wenig zu ungeduldig und will es schon zu perfektionistisch machen. Nur kann mann am Anfang einfach keine 8 Stunden hintereinander üben, da die Beine sich gewöhnen sollen, und Mann am Anfang nach ein paar Stunden einfach kaputt ist und dann auch schneller absturtzt.

      Ich nehme mich erst ein paar Tage Ruhe. Am Samstag gibt es den zweiten Kurstag. Dann im Wochenende mal wieder üben.

      PS. Ich war früher öfters der beste der Gruppe in die Schule. Hier klappt das überhaupt nicht, was mich auch einigermaßen ärgert. Deswegen früher Sport auch immer vermieden. Auch das ist ein Lernprozess, um nicht zu schnell aufzugeben, aber auch nicht zu viel zu schnell zu wollen.
      Hallo Dubrock,

      Wie Frank Sinatra damals schon gesungen hat: "Nice and easy does it every time....". So sollte man auch das Cross Skaten lernen.

      Ein wenig Ungeduld und (viel) Perfektionismus ist mir übrigens selber auch nicht fremd:).

      Ungeduld bringt einem eben nichts und Perfektionismus kann recht ärgerlich und ermüdend sein. Dabei bist du dann auch noch "historisch" belastet. Lass jetzt mal was einmal war und betrachte dich mal wie du jetzt bist. Dann bist du eben mal der langsamste der Gruppe (war ich beim letzten Mobi in Schmallenberg auch). Ist doch egal, so lange man nur ein bisschen Spass hat...

      Ich wünsche dir dann auch vor Allem viel Spass....


      Erik
      OmniBlade Cross-Skating Innovations
      Pushing Cross-Skating to the Next Level

      Wie lange braucht mann um richtig Skating zu lernen?

      Wie lange braucht mann um richtig Skating zu lernen?

      Manche lernen es schnell, manche weniger schnell und manche lernen es nie!

      Das hört sich gemein an, ist aber so.

      Ich schreibe aus eigener Erfahrung. Trotz 12000km auf Skikes bin ich vom perfekten Fahrstil noch weit weg. Meine Frau hingegen (kein Sportler und quält sich nicht gerne) stellt sich drauf und es sieht sofort gut aus. Obwohl sie noch keine 50km insgesamt gefahren ist.


      Tipps für die weniger Begabten:

      Fahrt mit anderen zusammen und beobachtet die unterschiedlichen Fahrweisen.

      Sucht/findet jemand der Euch beobachtet, korrigiert und anleitet.

      Lasst Euch beim Fahren filmen und schaut Euch Euere eigenen Fehler an, das wirkt Wunder.

      Beim Fahren immer wieder mal ans Üben denken.

      Nicht aufgeben und die Freude am fahren geniessen!


      Gruss Jens
      Skike Vo7, Black Armada, Skike one for one mit Leki Trigger3, Garmin 310XT
      Während der Woche habe ich mal Ruhe genommen. Ab und zu habe ich noch mal Knie schmerzen gehabt wegen das Skiken, und habe die letzte paar Wochen nicht Joggen können wegen Gelenkproblemen durch dem Skiken. Ich war gestern morgen, vor der zweiter Kurstag, dann auch auf dem Punkt: Es soll heute unbedingt besser gehen, sonst wars nett mal probiert zu haben, aber es reicht.

      Ich war eine halbe Stunde früher auf der neue Übungsstelle als geplant (Ein neues Wohnviertel aber fast ohne Hauser wegen der noch immer dauernde Krise) und habe dann selber mal geübt. Was eigentlich gar nicht so slecht geklapt hat. Wir haben dann gesamt noch zwei Stunden geübt während wir auch eine kleine Tour gemacht haben. Ich bin zwar immer noch der langsame der Gruppe, fuer mein Gefühl ist der Lernkurve aber steiler als fuer die Anderen, wenigstens was die Verbesserung in Geschwindigkeit angeht, nicht über Technik redend. :p Auf Klinker war ich sogar schneller, da wir da ohne Stöcke skaten sollten. Ich bin zwar noch zwei mal gestürzt im Sandweg, aber auf meinem hinten, und der kann wohl was haben. :)

      Heute habe ich dann die gleiche Runde von letzte Woche noch mal gemacht, aber jetzt mit Stocke dabei und habe abwechselt geradeaus mit Stockvortrieb und skaten ohne die Stocke wirklich zu nutzen. Die 4,3 km habe ich jetzt in 50 minuten gemacht statt die 1:10 von letzte Woche (Inkl. stoppen und warten fuer Autos usw.). Auch nur ein mal gestürzt, ohne mich zu verletzten. Ich bleibe einfacher auf die Beine, gehe schneller, und verletze mich fast nicht mehr, dass Alles macht mir die spass groesser, und vor allem die Ärger während der Woche kleiner!

      Ich habe nur noch ein Problem, wenn ich mich mit Stocke fortbewege, dann biegen die Skikes immer ab nach links. so sehr dass wenn ich an die linker Seite der Strasse stehe in die Richting dass ich in 10 meter die rechten Straßenseite erreichen wurde ich in einer grossen Bucht nach 30 bis 40 m wieder an die linken Seite der Strasse stehe. Wenn ich ganz verdreht nach Rechts auf die Skikes stehe und mit meine Fuesse die Skikes nach rechts versuche zu biegen gehe ich mit sehr viel Mühe fast geradeaus. Die Skikes laufen dabei nicht auseinander oder nacheinander. Ich habe schon gekuckt, und beide siehen symmetrisch eingestellt aus, und sollten dann doch beide entweder nach innen, nach aussen oder gerade aus gehen, warum geht das Ganze dan nach links??

      Dubrock schrieb:

      Ich habe nur noch ein Problem, wenn ich mich mit Stocke fortbewege, dann biegen die Skikes immer ab nach links. so sehr dass wenn ich an die linker Seite der Strasse stehe in die Richting dass ich in 10 meter die rechten Straßenseite erreichen wurde ich in einer grossen Bucht nach 30 bis 40 m wieder an die linken Seite der Strasse stehe. Wenn ich ganz verdreht nach Rechts auf die Skikes stehe und mit meine Fuesse die Skikes nach rechts versuche zu biegen gehe ich mit sehr viel Mühe fast geradeaus. Die Skikes laufen dabei nicht auseinander oder nacheinander. Ich habe schon gekuckt, und beide siehen symmetrisch eingestellt aus, und sollten dann doch beide entweder nach innen, nach aussen oder gerade aus gehen, warum geht das Ganze dan nach links??


      Hallo Dubrock,
      ich glaube das kommt davon, dass beide Beine nicht gleich Stark sind. Dadurch übst du automatisch mit dem stärkeren Bein mehr Druck auf den Skikes aus und du driftes nach einer Seite ab. Ich habe das am Anfang auch gehabt, bin immer leicht nach links gefahren. Versuche einmal folgendes: Fahre auf einen Parkplatz eines Supermarktes. Dort hast du eine schöne lange gerade Linie (Parkplatzmarkierung). Stelle dich so hin, dass die Linie zwischen den Skikes ist und fahre diese im Skatingschritt entlang und mit der Zeit wirst du merken, wie dieser Linksdrall verschwindet. Je öfter du diese Übung machst desto mehr Gefühl wirst du beim skaten entwickeln.

      Ich hoffe, dass dir dies helfen wird und immer üben üben üben.

      Viele Grüße Harald
      Danke Harald, Gewicht anders verteilen hoert sich besser an fuer die Gelenke als mit Kraft die Fusse versuchen zu drehen. :rolleyes:

      Der erste Gedanke bei Beinstärke ist dass ich normal immer auf meinem linken Bein stehe, wenn nur auf ein Bein, dass heisst doch dass diese kräftiger ist? So wenn dieser kräftiger ist, dann sollte ich nach rechts abbiegen. Interessante neue Perspektive fuer mich auf jedem Fall, und wird da nächsten mal Aufmerksamkeit an geben.
      Hallo Dubrock,
      jetzt muss ich hier doch mal meinen Senf dazugeben, sonst denkt ein Anfänger, Stürze gehören zum Lernprozess dazu.
      Eine Ferndiagnose ist natürlich sehr schwierig. Aber eins möchte ich hier betonen:

      Stürze sind vermeidbar und damit äußerst selten beim Cross-Skaten.

      Demzufolge läuft da irgend etwas nicht richtig ...

      Viele Grüße ... Will

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Will“ ()

      Hallo Dubrock,

      nun muss ich mich auch mal melden, weil ich mich in Deinen Beschreibungen doch wieder erkenne.... Ich fahre nun seit Mai mit meinen Skikes durch die Gegend und ich kann Dir sagen, dass ich den gleichen "Fehler" wie Du gemacht habe.. ich wollte am Anfang gleich viel zu viel... ich stand von Beginn an relativ sicher auf meinen Skikes, hatte auch vorher einen Kurs gemacht und nun dachte ich es kann losgehen... das Ende vom Lied war dass ich viel zu viel gemacht habe, viel zu schnell gefahren bin und vor allem auch noch auf Pace usw. geachtet habe...

      Nachdem ich wirklich im Übertraining war, gesundheitlich ständig angeschlagen, den ganzen tagsüber müde und immer noch nur die Zeit im Kopf wie ich noch schneller sein kann, habe ich dann auf meinen Körper gehört der mir gesagt hat, dass er noch lange nicht so weit ist und das auch nicht mehr lange mitmacht... Pulswerte von 196 waren keine Seltenheit...

      Ich kann Dir nur empfehlen und das als wirklich noch eine von den Anfängerinnen, arbeite erst mal an Deiner Technik, dann stellen sich auch Erfolge ein, achte nicht auf Strecke oder in welcher Zeit Du sie schaffst, sondern bekomme ein Gefühl für Deine Skikes in Zusammenarbeit mit Deinem Körper.... Ich sag das jetzt einfach hier so in die Runde weil ich es genauso erlebt habe und ich mir hier aus dem Forum und von Freunden die seit Jahren Sport machen viele Tipps geholt habe... Derzeit fahre ich immer noch ca. 3-4 Mal die Woche nur 7 km da mein Puls immer noch so hoch ist aber ich kann Dir versprechen der Spaß den man hat bei 7 km und einer sauberen Technik schafft ein Fahrgefühl was Dir keine schnelle Zeit (ich spreche hier immer noch von Anfängern) in dem Stadium geben kann ;)

      Also nicht aufgeben .. und GEDULD

      LG
      Doreen
      Alle Anfang ist schwierig sagt man doch immer. :)

      Wenn ich am Anfang langsam gefahren habe war ich sehr instabil, aber könnte ich noch korrigieren, dass musst ich dann aber durchgehend machen was extrem anstrengend war;
      wenn schneller, war ich ein wenig stabilerer, aber dann ist es am Anfang sehr schwierig um noch zu korrigieren und führte öfters zu ein Absturz.

      Ich glaub das wenig Talent, wenig ähnliche Erfahrung und Ungeduld /Unbedingt Erfolg haben wollen dazu geführt haben dass ich vielleicht mehr als normal abgestürzt bin. Ich glaube und hoffe aber dass ich die schwierigste Phase jetzt gehabt habe. Jetzt die Technik langsam verbessern, dann kommt die Rest auch.

      Dubrock schrieb:

      Alle Anfang ist schwierig sagt man doch immer. :)


      Hallo Dubrock,

      gerade, wenn du noch keinerlei Vorerfahrung mit anderen Sportarten hast, bei denen dein Gleichgewicht gefordert ist, solltest du mit ganz kleinen Einheiten anfangen. Das Cross-Skaten ist koordinativ anspruchsvoll, es fordert die ganze Konzentration - und diese hast du für vielleicht zwanzig Minuten. Danach bleibt irgendetwas auf der Strecke, und schon fällst du hin.
      Mir hat es anfangs sehr geholfen, jeden Tag ein bisschen zu üben, insgesamt nie mehr als 20 Minuten und auch die mit kleiner Pause. Es hat ein paar Wochen gedauert, da konnte ich problemlos auch eine Stunde "ordentlich" rollen.
      Suche dir ein Übungsgelände ganz in der Nähe deines Zuhauses, wo du kleine Runden drehst und jederzeit aufhören kannst. Dann kannst du in kleinen Einheiten üben - und aufhören, bevor du fällst!

      Gruß
      Sigrid
      Hallo Dubrock

      ich erkenne mich in deiner Beschreibung zum großen Teil wieder. Auch ich habe keinerlei Vorerfahrung mit Inliners, Ski oder Schlittschuhen...
      Daher war und ist es immer noch mein größtes Problem den Skatingschritt ansich sauber hinzubekommen. Auch ich habe mich zu Beginn bei fast jeder Trainingseinheit langgelegt, weil ich mich irgendwie verheddert habe. Um den Skatingschritt hinzubekommen bzw. zu verbessern verwende ich Übungen, wie die zuvor beschriebene mit der Linie und laufe zur Zeit den Großteil meiner Strecke ohne Stöcke. Damit versuche ich den Skatingschritt zu verinnerlichen und es wird kontinuierlich besser.
      Anfangs bin ich auch der Zeit hinterher gerannt und wollte zu viel. Inzwischen ist mir die Zeit egal und ich erfreue mich eher daran, dass ich mich sturzfrei und immer einfacher auf den Skikes fortbewegen kann. So kann ich mich inzwischen nebenbei sogar ein wenig unterhalten ohne dabei zu stürzen.
      Im Endeffekt ist es so wie meine Vorredner es bereits mehrfach gesagt haben, lass dir Zeit, konzentrier dich auf die Technik und der Rest kommt dann von ganz alleine.

      Gruß
      Roy
      Ich arbeite zwar im Tiefbaubereich, habe nach der Reaktion vom Will aber gedacht dass ich auch mit Cross-Skating der einzige Bodenexperte bin :p

      Waehrend der Basiskurs sind uebrigens mehrere Leute abgesturtz, aber nicht alle.

      Am Anfang fehlt es einfach an Koordination, Kraft in bestimmte Muskelgruppen und an Technik. Ich glaube dass ich bei keiner der drei wirklich im Vorteil war, wegen Natur und fehlende Erfahrung. Und ob man dan absturzen vorkommen koennte? Ich glaube wenn ich nur sehr sehr langsam gefahren haette, und nur auf eine sehr flache Flaeche geuebt haette vielleicht. So langsam fahren kostet aber so viel kraft am Anfang, und bei der sehr flache flaeche die ich kenne kommen kontierlich bekannten vorbei. Wahrscheinlich haette ich es wegen diese Grunden dann schon aufgegeben.

      Ob es so besser ist, weiss ich nicht, abstuerzen und Verletzungen sind auch nicht toll. Ich habe, aber jetzt das gefuehl das die Kraft, Koordination und Technik viel besser geworden sind. Soviel dass ich auf jedem Fall einigermassen eine Runde fahren kann. Das ist noch sehr viel zu verbessern gibt ist mir schon klar, und dass ich nicht morgen da sein wird auch. Von hieraus kann ich auch mehr aufmerksamkeit an die Technik geben, und die Koordination und Kraft werden sich damit auch langsam verbessern.

      Ich finde es auf jedem Fall schoen die Erfahrungen von andere Leute zu hoeren fuer wem es auch am Anfang nicht so leicht war. Es gibt mir auch viel spass um meine sportliche Seite zu immer mehr zu entdecken. Mein Vater war immer gegen Sport, da die meiste Krankmeldungen im Familiengeschaeft Sport zugrunde hatten. Auch hatte ich als Kind immer Probleme mit die Knie-Gelenke (Feucht im Knie und sehr schmerzhaft), und koennte oefters an Sport in die Schule dann auch nicht teilnehmen. So schwierig der Sport immer war, so leicht war studieren. Waehrend mein Studium habe ich nur viel gewandert und viel yoga gemacht. Nachher einige Jahre gar nichts gemacht, dann vor zwei Jahre wieder angefangen mit wandern (bis 40 km Samstags), letztem Jahr mit Joggen, wobei ich jetzt ohne Probleme 15 km laufen kann, und jetzt habe ich ein Anfang gemacht mit Cross-Skating. Es fuehlt als ein schoener Kombi, jeder Sport mit seine eigene Belastung.

      Lass es mein Karakter sein, vielleicht hat die Familiensituation (Unternehmen) dabei auch geholfen. Irgendwo muss da schnell was stehen, muss ich schnell was erreichen. Es gibt viele Momente, dann wirkt dass im Vorteil, sicherlich aber nicht immer, auch dass ist mir klar. :p

      Vielen Dank fuer eure Woerte auf jedem Fall!

      Dubrock schrieb:


      Ich habe nur noch ein Problem, wenn ich mich mit Stocke fortbewege, dann biegen die Skikes immer ab nach links. so sehr dass wenn ich an die linker Seite der Strasse stehe in die Richting dass ich in 10 meter die rechten Straßenseite erreichen wurde ich in einer grossen Bucht nach 30 bis 40 m wieder an die linken Seite der Strasse stehe. Wenn ich ganz verdreht nach Rechts auf die Skikes stehe und mit meine Fuesse die Skikes nach rechts versuche zu biegen gehe ich mit sehr viel Mühe fast geradeaus. Die Skikes laufen dabei nicht auseinander oder nacheinander. Ich habe schon gekuckt, und beide siehen symmetrisch eingestellt aus, und sollten dann doch beide entweder nach innen, nach aussen oder gerade aus gehen, warum geht das Ganze dan nach links??


      Hallo Dubrock,

      Auf welchen Skikes rollst du eigentlich: die älteren Skikes V07-120 oder die neueren V07-PLUS. Ich frage dass weil man bei den älteren Skikes V07-120 darauf auchten soll dass der Geradauslauf korrekt ist (muss man handmässig einstellen). Wie man das macht kannst du auf Seite 14 der Anleitung lesen.

      Beim Skike V07 PLUS sollte das automatisch gut sein; ist es allerdings nicht immer und es wäre eine Idee um dass dann doch mal zu kontrolieren.


      Erik
      OmniBlade Cross-Skating Innovations
      Pushing Cross-Skating to the Next Level

      Hallo Erik,

      ich habe noch keine Zeit gemacht um dass zu machen.

      Habe mir aber heute ein paar Skikes V07 120 gekauft, fuer 100 Euro. Fast ungenutzt, so sehen die auch aus. Bin heute nach Ende der Basiskurs auch Mitglied der Club geworden, dann ich Sonntags noch mal trainieren gehen.

      Heute vor der Kurs die Reifen mal auf Druck gebracht, da ich an beide Skikes ein Reifen mit zu wenig Druck hatte (letzte Woche auch schon). War fast wieder von neu anfangen mit dem Gleichgewicht, die Dingen rollen wieder rasch unter die Fusse Weg. :P Bin aber nicht gefallen heute, dass ist schon mal gut. :P
      Hallo,

      Das kommt immer ganz drauf an.Ich habe vor 2 Jahren begonnen und kann es bis heute auch noch nicht "perfekt". Ich habe zwar schon viel früher mit normalen Inlineskates geübt und habe auch Longboards gehabt etc. Aber es ist einfach etwas anderes. Falls Ihr auch mal ein Longboard ausprobieren wollt kann ich euch solala-longboards empfehlen.

      Grüße

      Mark
      Do it, dont try it.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „anki“ ()

      Dubrock schrieb:

      Ich möchte immer noch gerne gut skaten lernen.


      OmniBlader schrieb:

      Am Anfang ist man eben nicht schnell vor allem weil die richtige Technik noch fehlt. Man verschwendet ungeheuer viel Energie nur um voran zu kommen.


      Aller Anfang ist schwer ... aber ...
      manchmal ist es nur eine Kopfsache und wie man sich Bewegungen und Abläufe vorstellt.
      Ein inneres Bild des Ablaufs, das letztendlich auch so im Unterbewusstsein abgespeichert und nach einer Weile automatisch abgespult wird.

      :) Am Beispiel des Bremsens mit den Crossskates ist das leicht nachvollziehbar:
      Es wird oft gesagt, man müsse beim Bremsen die Unterschenkel nach hinten schieben, den Körper in Rückenlage bringen, jedoch nicht mit durchgestreckten Beinen, mit Oberkörper vorgestreckt und so weiter und so fort. Das mag alles richtig sein und man sieht es ja auch so, wenn man anderen beim Bremsen zusieht.
      Aber man kann sich auch einfach sagen: Ich schiebe die Crossskates unter mir nach vorne!
      Das ist ein einfaches, einprägsames aber wirksames Bild! Denn was passiert? Die Crossskates fangen automatisch an zu bremsen, wenn ich die Skates nach vorne schiebe, weil der Winkel zwischen den Skikes und meinen Unterschenkeln größer wird und sich so die Bremsklötze hinter dem Unterschenkel absenken in Richtung Hinterrad und die Bremsung einleiten. Man braucht auch keine Angst zu haben, vornüber zu fallen, da beim Überbremsen die Skikes durch das Abbremsen derselben gleich wieder nach hinten ziehen, bis sich die Bremsen wieder soweit lösen, dass es weiter rollen kann, sollte es der Bremserei zu viel gewesen sein. Und man kann so sicher sein, dass dabei eigentlich (fast) nichts passieren kann. (Stichwort ABS)
      Mit diesem beruhigenden Wissen und dem Bild des Ablaufs beim Bremsen und etwas Üben kommt man leicht zu Ziel.

      :) Ähnlich ist es beim Beschleunigen. Wenn man in leichter V-Stellung da steht und nichts weiter macht, außer beide Beine aktiv auseinander zu drücken, wird man merken, dass man nach vorne beschleunigt wird. Diese Erfahrung kann sich ganz einfach als Bild in den Kopf einprägen. Natürlich macht es keinen Sinn die Beine so weit auseinander zu schieben, dass man im Spagat landet. Vielmehr hat man jetzt eine Vorstellung, wie man prinzipiell vorwärts kommt. Und nun kann man schnell selbst darauf kommen, dass man jetzt nur noch das Gleiche erst nur mit einem Bein machen muss und anschließend mit dem anderen: Auf dem einen mit dem Hauptkörpergewicht belasteten Skate unter sich rollt man passiv und hindert den Körper quasi am Umfallen, der zweite Skate wird mit steter Kraft nach außen gedrückt, so weit es eben geht. Dann holt man diesen Außen-Skate wieder unter den Körper zurück und macht das Gleiche spiegelverkehrt mit dem anderen Skate.
      Alleine diese Vorstellung, das Bild, prägt sich ein und wird mit der Zeit automatisiert. Wenn man dieses Bild im Kopf hat, leuchtet es auch sofort ein, dass man den "Antriebs-Skate" länger und weiter nach außen schieben kann, je tiefer man in der Hocke ist. Außerdem merkt man gleich, dass es bergab ein enges "V" sein soll und berghoch ein weites "V". Alles Bilder!

      Und noch was: Ich habe bei anderen Sportarten schon gelesen, dass der Lernerfolg größer sei, wenn man sich beim Lernen mehr auf die Sportgeräte selbst (Ball, Stock, Diskus etc.) konzentriert als auf die eigenen Körperteile (Arme, Beine, Hände etc.). Das Zusammenspiel der Körperteile kann der Körper alleine viel besser lernen und das Bild der Sportgeräte und wie sie sich bewegen müssen, werden bewusster wahrgenommen. Das ist beim Crossskate wahrscheinlich auch so.

      Man kann diese bildlichen Vorstellungen auch als Eselsbrücken bezeichnen, und jeder Lehrer wird mehr oder weniger mit solchen Eselsbrücken arbeiten. Aber nichtsdestotrotz sollte uns Crossskater keiner einen Esel nennen.
      :) Franz

      Hufuni schrieb:

      Hallo,

      Das kommt immer ganz drauf an.Ich habe vor 2 Jahren begonnen und kann es bis heute auch noch nicht "perfekt". Ich habe zwar schon viel früher mit normalen Inlineskates geübt und habe auch Longboards gehabt etc. Aber es ist einfach etwas anderes. Falls Ihr auch mal ein Longboard ausprobieren wollt kann ich euch solala-longboards empfehlen.

      Grüße

      Mark


      Hallo Mark,

      Ich habe vor etwa 6 Jahre angefangen und ich kann es auch immer noch nicht perfekt :) .......man muss auch nicht unbedingt perfekt Skaten können um viel Spass damit zu haben.....

      Erik
      OmniBlade Cross-Skating Innovations
      Pushing Cross-Skating to the Next Level

      sams schrieb:


      Alleine diese Vorstellung, das Bild, prägt sich ein und wird mit der Zeit automatisiert. Wenn man dieses Bild im Kopf hat, leuchtet es auch sofort ein, dass man den "Antriebs-Skate" länger und weiter nach außen schieben kann, je tiefer man in der Hocke ist. Außerdem merkt man gleich, dass es bergab ein enges "V" sein soll und berghoch ein weites "V". Alles Bilder!



      Hallo Sams,

      Das mit den Bilder verstehe ich sehr gut. Ich bin dann auch ein "Bilderdenkende".

      So ein Bild das mich sehr geholfen hat beim Cross-Skaten ist (jetzt muss ich das mal mit Wörter beschreiben) dass man beim Cross-Skaten eigentlich nur auf dem Hinterrad fährt und dass das Vorderrad nur da ist um nicht auf der Nase zu fallen. Mit diesem 'Bild' verlagert man sein gewicht automatisch nach hinten. Da braucht man weiter nichts zu erklären. Funktioniert nicht nur bei mir denn habe es auch schon bei andere ausprobiert :D.

      Erik
      OmniBlade Cross-Skating Innovations
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