Neu für 2014: Skike v7 FIX und Skike v8 LIFT

      Neu für 2014: Skike v7 FIX und Skike v8 LIFT


      Ich habe mal gelesen was Skike auf ihre
      Webseiten und Flyer (die man hier, hier und hier kann down loaden) so schreibt über die angekündigten neuen Modelle. Auf Grund dieser Informationen mal einige ersten Kommentare:

      Da mein Beitrag zu lange war (mehr als 10000 Zeichen) habe ich daraus 3 Teile gemacht. Hier der erste Teil:


      Skike v7 FIX:
      Der Skike v7 Fix ist wesentlich einen v07 PLUS mit neuen Räder (darüber gleich mehr) und Schnellspanner. Skike redet da von "Hochwertigen,verbesserten Spannelemente". Was da genau verbessert ist ist mir noch nicht klar.

      Die sehen jedenfalls noch sehr ähnlich aus als beim vX Solo und vX Twin. Beim Schnellspanner der Wadenschale hat man, im Vergleich mit dem Solo und Twin, die Konstruktion allerding etwas geändert.

      Ich bin immer ziemlich skeptisch gewesen über diesen Schnellspanner und ihre Mehrwert. So gebrauchsfreundlich sind die (oder jedenfalls waren die beim Solo und Twin) jetzt auch wieder nicht (vor allem bei der Wadenschale nicht). Man muss sich auch fragen wie oft ein durchschnittlicher Cross-Skater seine Bremse und Wadenschale verstellt und wie oft man die Räder wechseln muss.

      Unerfahrene werden am Anfang noch ein bisschen experimetieren müssen um die optimale Wadenschale und Bremsposition zu finden. Hat man die gefunden dann wird man diese Verstellungen kaum noch berühren……

      Und Radwechsel???? Das macht man auch nicht gerade jeden Tag. Diese Schnellspanner machen den Skates eigentlich nur schwerer. Man sollte dabei nicht vergessen dass man die Skates andauernd "hin und her schleudern" muss und man kann sich dann fragen ob es nicht besser wäre um statt diesen Schnellspanner zwei leichten M6 Maulschlüssel (nicht diesen schweren Skike Dinger) in der Tasche oder im Gepäck mit zu nehmen.

      Ich verdenke diesen Schnellspanner (wie die Solo und Twin Ratschegurte) davon vor allem Marketing Mehrwert zu haben; das sieht ja high-tech aus und Skike unterscheidet sich damit von anderen Anbieter. Der Mehrwert für die Benutzer ist meine Meinung nach sehr fraglich.

      Wenn es auf Marketing ankommt müsste Skike sich allerdings mal 'hinter den Ohren kratzen' denn viel Logik ist in der Bezeichnung ihrer Modelle (seit der 'alte' v07) nicht mehr zu entdecken. Jetzt haben wir zwei fast identische und deutlich sehr verwandte Modelle (wesentlich ist nur das Ausstattungsnivo anders) mit fast identische Bezeichnungen v07 PLUS und v7 FIX aber warum, warum, warum, warum, warum fehlt da die Null in der letzte Bezeichnung????? Für Käufer ist das alles nur verwirrend und unlogisch (und für Händler auch nicht zu erklären) und gerade das, liebe Marketing Leute von Skike, stösst potenzielle Käufer ab!!! Wenn ich Marketing Chef von Skike gewesen wäre, hätte der v07-PLUS vom Anfang an mit v08 bezeichnet worden, der v7-FIX mit v08-PLUS (oder so, ist ja eine luxus Ausführung) under v8-LIFT mit v09. Aber was weiss ich schon? Ich bin ja nur ein blöder OmniBlader!;)

      Gleich geht es weiter mit dem zweiten Teil.....


      Erik

      OmniBlade Cross-Skating Innovations
      Pushing Cross-Skating to the Next Level

      Skike v7 FIX und Skike v8 LIFT - 2. Teil


      Ich habe mal gelesen was Skike auf ihre
      Webseiten und Flyer (die man hier, hier und hier kann down loaden) so schreibt über die angekündigten neuen Modelle. Auf Grund dieser Informationen mal einige ersten Kommentare:

      Da mein Beitrag zu lange war (mehr als 10000 Zeichen) habe ich daraus 3 Teile gemacht. Hier der zweite Teil:

      Skike v8 LIFT:
      Statt ein "Alles Könner", wie der überkomplizierte und sub-optimaler vX Twin zu bauen, hat Skike sich entschieden um ein spezifisches (und hoffentlich optimiertes) 'nur freier Fersen" Modell zu bauen.

      Obwohl ich persönlich kein 'freier Fersen' Liebhaber bin (da fehlt mir wahrscheinlich die Technik und Langlauf Erfahrung), finde ich das im Prinzip eine gute Entscheidung von Skike.

      Das erste was mir aufgefallen ist am v8 LIFT ist den längeren Rahmen. Obwohl nur mit 40 mm verlängert, bietet dieser Rahmen sehr wahrscheinlich eine bessere Laufruhe aber vor allem hat Skike damit erreicht dass die Drehpunkte des Klappmechanismus ziemlich genau in der Mitte des Rahmen positioniert worden ist. Damit ist das ganze gut balanziert und braucht man keine problematische Rückhohlfedern mehr wie beim vX TWIN. Damit wird dann auch die ganze Konstruktion einfacher und leichter.

      So weit ich auf den bisherigen Bilder sehen kann ist der Klappmechanismus weiter sehr ähnlich mit die der vX Twin, nur hat man da (glücklicherweise) die nicht so gebrauchsfreundlichen Ratschengurte mit nicht immer so komfortabeler Polsterung des Twins ersätzt mit Klettgurte. Auch damit wird alles einfacher und leichter (und funktioniert genau so gut).

      Da der Fersenhochgang des v8 LIFT nicht veriegelt werden kann, ist der Einsatzbereich des v8 einigermassen eingeschränkt worden und ist der v8 vor allem geeignet für Asphalt und gut egalisierten fein Schotter Strecken. So schrecklich ist das nicht denn viele Cross-Skater fahren fast nur auf Asphalt und wenn man dann gerne mit freier Ferse fahren möchte dann könnte der v8 eine gute Wahl sein. Ob das wirklich so ist muss sich allerdings im Praxis noch heraus stellen.


      Gleich geht es weiter mit dem dritten Teil....


      Erik
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      Skike v7 FIX und Skike v8 LIFT - 3. Teil


      Ich habe mal gelesen was Skike auf ihre Webseiten und Flyer (die man hier, hier und hier kann down loaden) so schreibt über die angekündigten neuen Modelle. Auf Grund dieser Informationen mal einige ersten Kommentare:

      Da mein Beitrag zu lange war (mehr als 10000 Zeichen) habe ich daraus 3 Teile gemacht. Hier der dritte Teil:


      PU Räder
      Die neuen PU Räder die Skike jetzt anbietet sind natürlich super Speed-Freaks die nur auf glattem Asphalt rasen möchten. Mann muss dann allerdings auch einigermassen zu Sadomasochismus:o geneigt sein und keine falsche Zähne:eek: habe denn mit diesen PU Räder muss man verzichten auf dem Fahrkomfort der Lufträder.

      Eine Neuheit sind diesen PU Räder nicht denn Powerslide hat natürlich schon lange die Roadrunner PU Räder im Programm (die auch für Skikes geeignet sind).

      PU Räder sind eben schwerer als Lufträder gleicher Grösse und darum ist es keine schlechte Idee um neben die 145 mm PU Räder auch die kleinere und damit leichtere 125 mm PU Räder an zu bieten. Offenbar passen diesen 125 mm PU Räder im Zusammenhang mit dem Verstellbereich der Wadenbremse.


      Neuen Felgen und Rücklaufsperren

      Die Neuigkeit dieser neuen Felgen liegt vor allem im Naben. Statt den üblichen 608 Lager (Da=22 mm, Di=8 mm, B=7 mm) oder den 61801 Lager (Da=22 mm, Di=10 mm, B=6 mm) für den bisherigen Rücklaufsperren, verwendet Skike in den neuen Felgen jetzt Lager des Typs 6901 (oft auch bezeichnet mit 61901) mit Aussendurchmesser Da = 24 mm, Innendurchmesser Di =12 mm und Breite B=6mm. Vorallem der grössere Innendurchmesser ist wichtig denn die ermöglicht die verwendung von ebenfalls grösseren Rücklaufsperren. Bisher hat Skike Rücklaufsperren des Typs HF1012 verwendet.

      Diese Rücklaufsperren sind geeignet für (gehärteten) Achsen von 10 mm und haben eine Breite von 12 mm. Diesen Rücklaufsperren sind geeignet für ein maximales Drehmoment von 5,3 Nm (= Halteleistung). Das war eigentlich kaum ausreichend für die Anwendung als RLS in Cross-Skates. Bei mir ist, als ich noch auf meinen alten Skikes gefahren bin, schon mal bei eine Geländefahrt so eine RLS kaput gegangen (hat völlig blokkiert).

      Das hat Skike natürlich auch schon lange gewusst aber konnte mit den bisherigen Felgen nicht anderes machen als zu empfehlen um Rücklaufsperren in sowohl Vorder- als Hinterräder zu montieren.

      Vor Allem darum gibt es jetzt diesen neuen Felgen denn die akzeptieren Lager mit grösseren Aussendurchmesser (24 statt 22 mm) und damit auch grösseren Innendurchmesser (12 statt 10 mm). Damit kann man dann die grösseren Rücklaufsperren des Typs HF 1216 verwenden. Die sind nicht nur geeignet für (gehärteten) Achsen von 12 mm (statt 10 mm) aber sind auch breiter (16 statt 12 mm). Das alles zusammen sorgt dafür dass das maximale Drehmoment (= Halteleistung) von diesen grösseren Rücklaufsperren 12,2 Nm (statt 5,3 Nm) beträgt und ist damit mehr als zwei mal so gross als bei den bisherigen Rücklaufsperren. Damit werden diesen neuen Rücklaufsperren bestimmt zuverlässiger sein aber auch schwerer……

      Und weiter:
      Da gibt es jetzt neben den alten Messing Bremsbacken auch Aluminium (blank oder schwarz) Bremsbacken. Warum ist mir nicht direkt klar. Jedenfalls sind die Aluminium Bremsbacken etwa 66% leichter….

      Es gibt jetzt auch neuen Gurte mit Stopper. Ich finde das eigentlich eine Notlösung für das Problem der sehr schmalen enegn Löcher im Rahmen des v07-PLUS (und damit auch des v7-FIX) wodurch man die Gurte einfädeln muss. Mit kleine Schuhe geht das noch aber mit grösseren Schuhe (so ab Grösse 44) wird das recht schwierig und ärgerlich). Dieser Stopper besteht aus ein Kunststof Haken am Ende des Gurts und damit muss vermieden werden das man die Gurte beim abschnallen völlig aus diesen Löcher zieht (und dann später wieder einfädeln muss). Obwohl eigentlich eine Notlösung, könnte das gut funktionieren. Ich habe mal versucht einen v07-PLUS an zu schnallen ohne die Gurte völlig aus den Löcher zu ziehen (wie ich gewöhnt bin) und das geht eigentlich schon OK. Nur wird das Anschnallen im Stehen wahrscheinlich ein bischen schwieriger sein (aber das empfehlt Skike sowieso nicht)……

      Was mir weiter aufgefallen ist, ist das auf den Bilder der Rücklaufsperren und der Lager Sätze, keine konischen Spacer mehr zu sehen sind. Es ist auch nirgendwo mehr die Rede von 'automatischen Geradeauslauf' wie beim V07 PLUS! Vielleicht ist es unsere Chinesische Freunde endlich mal gelungen genau Löcher für den Radachsen im Rahmen zu bohren.:D Mal abwarten was die da genau gemacht haben.

      Skike hat neben den Road Star Reifen auch mal wieder neuen Reifen 'im Angebot'; die sogenannten Wancom Reifen……:confused:

      Es gibt jetzt auch Schläuche die mit einer Mutter am Ventil fest zu stellen sind (offenbar nur geeignet für den neuen Felgen).


      So das war es für Heute. Zweifellos wird im Forum bald noch viel mehr über den neuen Skikes geschrieben werden……


      Erik
      OmniBlade Cross-Skating Innovations
      Pushing Cross-Skating to the Next Level

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „OmniBlader“ () aus folgendem Grund: Das Stück über PU Räder war verschwunden....

      alf schrieb:

      Die 608 skike rls passen fur Méine trailskate ?


      Hallo Alf,

      Die '608 Dinger' sind Kugellager keine Rücklaufsperren. Die alte Rücklaufsperren (RLS) haben die Bezeichnung HF1012. Die neue und grössere haben die Bezeichnung HF1216.

      Das wird übrigens alles nocht ohne weiteres passen in deinen Trailskate Räder. Skike hat die Felgen speziell für diesen neuen Rücklaufsperren gemacht, mit u.a. eine speziell geformte Innenseite der Nabe!


      Erik
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      Der Skike v8 Lift wäre für meine Zwecke interessant. Flexible Anwendungen scheinen möglich: Ich hätte zum Beispiel im vergangenen Sommer mit diesen Skates den langen asphaltierten Anfahrtsweg von Freiburg zum Feldberg auf PU-Rollen zurücklegen, dann einfach mittels Schnellspanner die Räder wechseln und die letzten 350 Höhenmeter auf Luftreifen fahren können. Der permanente Fersenhochgang kommt meinem Bewegungsdrang entgegen und in den steilen, groben Schotterpassagen hätte ich mit den Rücklaufsperren auch diagonal im klassischen Stil raufgehen können. Dass die Skates soviel wie drei Paar hochwertige Langlaufski inklus. Bindung wiegen, nun ja.

      Eine andere Sache ist es, ob man den v8 Lift noch als Cross-Skate bezeichnen "darf". Die (deutsche) Regeldogmatik unterscheidet Cross-Skates von ähnlichen Gerätschaften dahingehend, dass Lufträder und feststehende Fersen unabdingbare Merkmale seien. Auf der Skike-Seite heißt es dagegen recht locker: ein Cross-Skate der Superlative, Fahrvergnügen, das dem Skilaufen näher als JEDER Skiroller kommt, Annäherung des Fahrverhaltens an den klassischen Ski-Langlauf, den Skiroller und das klassische Skaten. Ein Cross-Skate mit PU-Rädern und Fersenhochgang - also wenn das keine Herausforderung für manch wackeren v07-Skiker ist, der sich ganz modern als Cross-Skater versteht, fest daran glaubt, eine eigenständige Sportart zu betreiben und sich kaum etwas anderes vorstellen kann.

      Gruß Randonneur
      Hallo Randonneur,

      Randonneur schrieb:

      Ich hätte zum Beispiel im vergangenen Sommer mit diesen Skates den langen asphaltierten Anfahrtsweg von Freiburg zum Feldberg auf PU-Rollen zurücklegen, dann einfach mittels Schnellspanner die Räder wechseln und die letzten 350 Höhenmeter auf Luftreifen fahren können.


      das ist ja eine ganz schöne Vorstellung.
      Wenn ich die aber in letzter Konsequenz vor meinem inneren Auge ablaufen lasse, so sehe ich mich dann während der ersten Etappe 4 Komplett-Lufträder zusätzlich im Rucksack schleppen und auf der 2. Etappe bergauf und cross dann immer noch das Gewicht von 4 PU-Rädern.
      Zumindest bei meinem Trainingszustand würde ich eher nicht davon ausgehen, dass ich durch einen Rad-Wechsel wirklich Vorteile bei solchen Touren hätte.

      ...falls wir mal zusammen rollen, darfst du gerne meinen Rucksack tragen ..... :p :cool: :)

      Liebe Grüße,
      Andrea

      Randonneur schrieb:

      … Eine andere Sache ist es, ob man den v8 Lift noch als Cross-Skate bezeichnen "darf". Die (deutsche) Regeldogmatik unterscheidet Cross-Skates von ähnlichen Gerätschaften dahingehend, dass Lufträder und feststehende Fersen unabdingbare Merkmale seien. Auf der Skike-Seite heißt es dagegen recht locker: ein Cross-Skate der Superlative, Fahrvergnügen, das dem Skilaufen näher als JEDER Skiroller kommt, Annäherung des Fahrverhaltens an den klassischen Ski-Langlauf, den Skiroller und das klassische Skaten.

      Ein Cross-Skate mit PU-Rädern und Fersenhochgang - …



      Hallo Randonneur

      Aha… noch einer, der den Begriff “Cross-Skating” in gewisser Weise restriktiert wissen will – ob als Gerät oder die Art der Ausübung! Aber…
      …das ist der moderne Ver-Lauf der Historie eines Nischensportproduktes mit Breitensportambitionen, beziehungsweise was der „Markt“ schrittweise aus einer guten neuen Idee macht:

      Die erste – meist limitierte - Edition, die als Innovation rauskommt, entspricht natürlich rundherum diesen Nischen-spezifischen Merkmalen und Kriterien. Sie versucht vom Novum-Bonus zu profitieren und dadurch schnellstmöglich abgesetzt zu werden – primär an die Zielgruppe der Neugierigen, Steigerungsbestrebten und den „Kick“-Freaks. Interessierte Händler werden zwecks Absatzbeschleunigung oft zur Abnahme von Losgrößen von mehreren Einheiten verpflichtet. Je nach Abverkaufsdauer im Groß- und Einzelhandel, Sättigungsrate und sonstiger feedbacks des Marktes wird dann über eine zweite Auflage entschieden – ggf. stirbt aber so ein Teil, obwohl es den Anforderungen voll entsprach, diese aber dem verbleibenden Markt schlichtweg zu hoch sind.

      So ging es z.B. dem RB Coyote anno 2000 sowie auch diversen Geräten – und z.T. auch Herstellern - für heute fast ausgestorbene ski-alpine und ski-nautische Nischen, die ich so liebe!

      Im günstigeren Fall gibt es eine zweite Auflage, die allerdings nicht zuletzt aus Absatzgründen die feedbacks des Marktes berücksichtigt, aber trotzdem immer noch die ursprünglichen Primär-Merkmale bestmöglich beibehält, womit die grundsätzliche Produkt-Philosophie noch erhalten bleibt - oder es wird einfach alternativ eine „light-Version“ angeboten. In beiden Fällen erweitert sich damit der Markt für den erneuten Abverkauf.

      Wenn dieser Quasi-Serien-Status erreicht ist, werden die weiteren Editionen (oft auch unter neuem label) entweder voll aus der Nische raus auf Breitensport ausgerichtet oder in multiplen Abstufungen dazwischen angeboten – an die ursprünglichen Merkmale und damit verbundenen Eigenschaften erinnert meist nur noch der Produktname, der ja zwischenzeitlich mit einem Image verknüpft ist.

      Vor 20 Jahren haben wenige Autobauer allenfalls ein Geländefahrzeug für Förster, Agronomen und Almhirten gebaut – und das waren ECHTE Geländefahrzeuge mit entsprechendem Fahrwerk und Reifen. Dann kam der straßentauglichere SUV als M, X oder Q, wurde schnell zum Hype – und heute bieten viele Autobauer jeweils eine ganze Palette „wie die Orgelpfeifen“ von diesen Möchtegern-Jeeps an, wobei es längst nicht mehr ihr Zweck ist, damit tatsächlich einen schlammigen Abhang zu bewältigen. Das verbieten schon die tiefergelegten Sportfahrwerke mit Niederquerschnittreifen auf filigranen Felgen – und die entsetzten Blicke des Verkäufers auf die Anfrage hin.

      Mich wundert es also nicht, daß der Skike in der nun 3. Generation eigentlich kein Cross-Skate mehr ist – und wenn dieser Zielkreis zu Gunsten der Absatzprognosen verfehlt wurde, dann sieht die Marketingstrategie eben vor, den Zielkreis entsprechend zu erweitern.
      …es leben die „zahl“-„reichen“ Asphalt-Crosser – was will da die Cross-Crosser-Randgruppe?


      Hubert
      …muß seine Cross-Skates eh am „Markt“ vorbei beschaffen!
      KnightSkater

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „KnightSkater“ ()

      anki schrieb:

      Hallo Randonneur,



      das ist ja eine ganz schöne Vorstellung.
      Wenn ich die aber in letzter Konsequenz vor meinem inneren Auge ablaufen lasse, so sehe ich mich dann während der ersten Etappe 4 Komplett-Lufträder zusätzlich im Rucksack schleppen und auf der 2. Etappe bergauf und cross dann immer noch das Gewicht von 4 PU-Rädern.
      Zumindest bei meinem Trainingszustand würde ich eher nicht davon ausgehen, dass ich durch einen Rad-Wechsel wirklich Vorteile bei solchen Touren hätte.

      ...falls wir mal zusammen rollen, darfst du gerne meinen Rucksack tragen ..... :p :cool: :)

      Liebe Grüße,
      Andrea



      Hallo Andrea,

      Wenn die PU Räder dir zu schwer zu mitnehemen sind, schmeiss die dann einfach weg (allerdings in einer Mülltonne);)

      Erik
      OmniBlade Cross-Skating Innovations
      Pushing Cross-Skating to the Next Level

      @Andrea: vier zusätzliche Räder im Gepäck, das müsste ich wollen oder vielmehr, das muss sich lohnen, wenn's Spaß machen soll. Bergauf ist jedes Kilo mehr eine spürbare Belastung. Andererseits habe ich in steilen Anstiegen in der freien Technik einen höheren Rollwiderstand der Lufträder. Mit PU-Rollen spart man meiner Erfahrung nach auf steilen, asphaltierten Wegen viele Körner. Dagegen kann man einwenden, dass das Gewicht des neuen Skike v8 Lift so groß ist, dass ich bei steilen langen Anstiegen besser den klassischen Stil bevorzugte, wenn schon Rücklaufsperren und Fersenhub an Bord sind. Und ich entledige mich der Schlepperei und Montage der harten Rollen.

      @Hubert: wirklich revolutionär sind wohl nur das Kapital und der Markt. Der Kunde glaubt, durch seine Kaufentscheidungen die Entwicklung mitzubestimmen, ahnt aber auch, dass und wie seine Wünsche und Bedürfnisse geschickt geweckt und gelenkt werden. Das erweiterte Skike-Sortiment bietet größere Vielfalt. Man will mehr Interessenten erreichen, bevor das andere tun. So schön und interessant die Wahlmöglichkeiten sind, der Käufer ist bald überfordert. Er lässt sich beraten. Und weiß oder ahnt: es gibt keine wirklich unabhängigen Tester, die ziemlich alles kennen und selbst benutzen, fachkundig informieren und keine Interessen vertreten. Nach welchen Kriterien Kunden wie er auch entscheiden, der Markt reagiert und gibt die Richtung vor.

      Die Identitätssuche der Cross-Skating-Bewegung ist in den letzten Jahren, so mein Eindruck, geprägt vom Festhalten an definitorischen Unterscheidungskriterien im bunten Feld ähnlicher Bewegungsarten wie Rollski, Cross-Rollski, Inliner, Cross-Inliner, Langlaufski usw. Es geht um eine Art Selbstbehauptung in einer Vielfalt, die dem umworbenen Kunden, also dem "einfachen Skiker", so interessant und unbekannt vorkommt wie der Dschungel dem Touristen. Er folgt den Anweisungen des Veranstalters und versucht auf seine Kosten zu kommen. Das funktioniert nicht schlecht. Doch Kapital und Markt schlafen nicht. Warum immer den gleichen Dschungelpfad gehen? Wenn die Sache nicht mehr gefällt, wenn der Spaß nicht anerkannt wird, wenn's nicht mehr attraktiv oder einfach nur ungeschickt ist, wenn der Trend in eine andere Richtung geht, kann er was anderes probieren, ein neues Angebot buchen, das der Markt mit großen Versprechungen bereithält (z.B. Skike v8: "Fahrvergnügen, das dem Skilaufen näher als jeder Skiroller kommt").

      Dass neben Powerslide und SRB auch Skike die Modellpalette erweitert, die Kundschaft wird wohl nichts dagegen haben. Solange auch die überschaubare Sparte der Cross-Skater auf verschiedene Modelle mit fester Ferse und Luftrad zugreifen kann, wird es sie geben. Beschließt der Markt, dass sich das nicht mehr lohnt, weil die Absatzzahlen zu gering sind oder der Trend in eine andere Richtung geht, dann eben nicht mehr.

      Gruß Randonneur
      Forum Beützer Will hat uns hier (Danke Will) aufmerksam gemacht auf den erweiteren Informationen über den neuen Skikes V7-Fix und V8-LIFT.

      Die neue Daten von Skike beantworten die Frage (die ich vorher hier schon mal gestellt habe) ob die Räder der neuen Skikes noch mit konischen Spacer ausgerüstet werden. Die Antwort ist offenbar NEIN!

      Diese Bilder zeigen deutlich dass da keine konische Spacer (und Löcher) mehr verwendet werden.

      skike.com/img_pool/thumbn...AV8EDA-219.jpg
      skike.com/img_pool/thumbn...AV3USK-219.jpg
      skike.com/img_pool/thumbn...AVCJ24-169.jpg
      skike.com/img_pool/thumbn...MFRQC1-169.jpg

      Offenbar haben unsere Chinesische Freunde tatsächlich mal gelernt um genaue zylindrische Löcher zu bohren;)


      Erik
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „OmniBlader“ () aus folgendem Grund: kleiner Schreibfehler

      Hallo Zusammen,

      an dieser Stelle wünsche ich allen noch ein frohes und gesundes Weihnachtsfest.

      Ich habe gestern meine neuen Skike V7 Fix Cross ausgepackt.
      Generell machen sie erstmal einen sehr guten Eindruck.

      Nur habe ich leider in diesem Artikel hier vor dem Kauf das Thema mit den Spacern nicht ganz gelesen <X
      Ich wundere mich ein bisschen, warum bei den V7 Fix nicht die konischen Spacer verwendet werden.
      Wie das Bild unten zeigt, ist ein konisches Loch im Rahmen gebohrt. Leider umfasst der Lieferumfang der Skikes aber nicht die passenden Spacer.

      Hat jemand von euch dazu Erfahrungen ?
      Ich dachte, das sei seit den V07 Plus Standart ?

      Kann man die Spacer nach kaufen ?
      Ich fand das Feature eigentlich gerade ganz nett, dass sich die Spureinstellung dadurch fast automatisch ergibt.

      Viele Grüße
      Thorsten
      Bilder
      • Skike_Fix_1.jpg

        104,17 kB, 1.024×1.365, 10 mal angesehen
      • Skike_Fix_2.jpg

        205,1 kB, 1.024×1.365, 10 mal angesehen
      Hallo Thorsten,

      Über diesen Spacer habe ich mich auch schon gewundert. Dass Skike der V8 und V7 wieder mit 'flachen' Spacer liefert war mir vom Anfang an schon bekannt. Warum die das machen weiss ich auch nicht. Ich habe Skike auch schon mal gefragt ob man diesen konischen Spacer separat bestellen kann......geht nicht. Wenn man die unbedingt haben möcht muss man die offenbar selber machen.....

      Dass die konischen Löcher da sind ist selbstverständlich denn der Rahmen des V07-PLUS und V7-FIX sind identisch.

      Hast du schon erfahren wie genau die Löcher sind und ob du da den Geradeauslauf wieder einstellen musst, jedes mal dass du ein Rad demontiert hast????


      Erik
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      Hallo Erik,

      vielen Dank für deine Antwort.

      Also ich muss sagen, ich bin schon positiv überrascht von den V7 Fix. Ich habe am Sonntag meine erste Runde mit den neuen Skikes gedreht und es lief alles super. Ich hatte am Samstagabend die Räder sehr schnell monitiert und habe auch nicht wirklich auf die Spureinstellung geachtet. Ich wollte einfach mal sehen wie sich das ganze auswirkt. Bei den V07 muss man an dieser Stelle ja schon sehr aufpassen.
      Aber ich muss sagen, es hat auf anhieb gepasst. Das hätte ich so nicht erwartet.
      Ich konnte mich also drauf stellen und ab ging die wilde Fahrt :P

      Mit den konischen Spacern wundert mich aber trotzdem, aber vielleicht hat sich diese Technik doch nicht so bewährt ?

      Also nach meiner ersten Proberunde von gut 20 km kann ich sagen, die V7 Fix fahren sich sehr gut. Klar, es ist nicht der Mega- Unterschied zu den V07, aber ich finde das Fussbett etwas angenehmer. Ausserdem ist die Fersenhalterung wesentlich angenehmer, da bin ich nicht einmal rausgerutscht. Die Gurte sind natürlich auch viel besser, aber das merkt man erst wieder im Sommer ;) Bei -6°C fährt man ja doch eher selten mit kurzer Hose 8o
      Jetzt liegt leider Schnee, da müssen die Rollen auf den nächsten Einsatz etwas warten X/

      Viele Grüße
      Thorsten
      Zum skike v8 LIFT heißt es begleitend auf der skike-Seite: „Das Fahrverhalten des v8 LIFT nähert sich mehr als jemals zuvor an den klassischen Ski-Langlauf, den Skiroller sowie an das klassische Skaten an.“ Vom Fahrvergnügen, das dem Skilaufen näher als jeder Skiroller kommt, steht da nichts mehr.