upski

      Hallo Alf,

      ein schönes Video.

      Der Schirm beim Upskiing berührt zwar immer wieder den Boden, gleitet aber gut darüber, zudem auf durchgefrorenem glatten Altschnee im Spätfrühling auch der Skifahrer gut gleitet.

      Ob sich das auf schneefreie Berge und Cross Skates übertragen lässt? Der Schirm könnte hängen bleiben, der Rollwiderstand wäre höher, ein Sturz kein großer Spaß.

      Dass man Skifahren und Paragliding miteinander verbinden kann, sehe ich jeden Winter in den Bergen, wenn auch nicht so spektakulär wie hier:

      youtube.com/watch?v=Ut1kGmOhzWQ&feature=youtube_gdata_player

      youtube.com/watch?v=SwbP9WLX3fY&feature=youtube_gdata_player

      Gruß Randonneur

      P.S. Base Jumping mit Ski halte ich für riskanter, wenngleich die Eigerabfahrt auch extrem ist.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Randonneur“ () aus folgendem Grund: Ergänzung

      Sollte direkt unterhalb der senkrechten Wand eine Skitourenroute verlaufen oder dort Alpinkletterer unterwegs sein, wäre die gezeigte Abfahrt mit BaseJump-Fallschirmsprung unverantwortlich. Aber das ist wohl wenig wahrscheinlich.

      Eine andere Gefahr scheint mir größer. Ein Fahrfehler, ein Sturz oder das Auslösen einer Lawine vor dem Absprung könnte zum schwer kontrollierbaren freien Fall des Helden führen. Eventuell kommt er nicht weit genug weg von der Wand oder der Schirm bleibt irgendwo hängen.

      Es braucht viele Erfahrung, perfekte Bedingungen und ist sicher nicht zur Nachahmung empfohlen.

      Vorallem den atemberaubenden Freestyle-Doppelsalto vorwärts sollte man absolut perfekt beherrschen, wenn man gut ankommen will wie in diesem Beispiel:

      youtube.com/watch?v=NtXt_UsZ4YQ&feature=youtube_gdata_player

      Randonneur schrieb:



      Eine andere Gefahr scheint mir größer. Ein Fahrfehler, ein Sturz oder das Auslösen einer Lawine vor dem Absprung könnte zum schwer kontrollierbaren freien Fall des Helden führen. Eventuell kommt er nicht weit genug weg von der Wand oder der Schirm bleibt irgendwo hängen.


      Hallo

      Wie wertvoll ihm sein eigenes Leben ist das ist allein seine Sache ,doch sollte man nicht, Skitourengeher und Alpinkletterer die ihr eigenes nicht unerhebliches Risiko kalkulieren müssen, damit zusätzlich in Gefahr bringen.

      Gruß
      Bernd
      Dass Lawinen absichtlich ausgelöst werden,wenn es nötig ist, ist bekannt. Vermutlich mussten da aus Geldmangel der Gemeinde die Angestellten selber ran...

      Heute war bei uns ein Regentag und da habe ich am Rechner Video-Hopping über Freeski etc gemacht und mich jenseits aller reellen Bedenken vom phänomenalen und unwirklichen Können der Athleten beeindrucken lassen. Nach einiger Zeit des Schauens scheinen die physikalischen Gesetze ihre Gültigkeit zu verlieren und ich meine das Gefühl der Schwerelosigkeit selbst zu empfinden. Das www ist schon was Feines! :)

      Ab morgen ist das Wetter wieder besser. Morgen und übermorgen steht irdisches Cross Skaten auf dem Programm. Vermutlich träume ich heute Nacht davon, den Deich als Sprungtisch zu nehmen......

      LG Andrea
      Es war vor einigen Jahren in der Nähe des Gardasees: ich klettere an den Sonnenplatten. Die Route hat 500 Klettermeter, verteilt auf 14 Seillängen im Schwierigkeitsgrad 5c, eine beliebte Genusskletterei. Bei schönem Wetter kommen wir gut voran, nachdem die heikle Einstiegspassage hinter uns liegt.

      Plötzlich höre ich seltsame Schreie in der Ostwand des Monte Brento über mir. Diese Wand türmt sich nochmal 1000m auf direkt über dem Ende der Kletterroute. Allein die oberen 600m hängen 120m über.

      Sie springen kurz hintereinander, um sich besser filmen zu können. Meine Finger halten die kleine Griffleiste fester. Alle fünf Schirme öffnen sich. Ein Zug noch und ich fixiere mich am nächsten Haken, beobachte das farbig luftige Spektakel und höre ihre befreienden Schreie, während sie an uns vorbei Richtung Parkplatz rauschen.
      Gleichzeitig habe ich instinktiv die Steinschlaggefahr im Auge. Halten die fliegenden Kerle genug Abstand zur Wand, hat jemand Probleme, was macht mein Seilpartner, bin ich gesichert ...

      Alles geht gut. Wir klettern weiter. Wo ist das Problem, denke ich. Wir bewegen uns nicht in ihrer Falllinie. Ein möglicher Impact Wall wäre zudem eher weiter oben erfolgt, zumal keiner einen Flügelanzug benutzt. Schade nur, dass unsere Rotpunktbegehung misslingt, denn Rasten an einer Zwischensicherung gilt nicht, eine Sekunde ist da schon zuviel. Vielleicht treffen wir sie ja unten in der Bar "Placche Zebrate" wieder und sie geben dafür einen aus.

      Gruß Randonneur

      P.S. Dass am Monte Brento schon einige Basejumper (NEUN an der Zahl in den Jahren 2001-2011) tödlich verunglückt sind, erfahre ich erst später.

      Kerle, vor denen man überall in den Alpen pure Angst haben muss, sogar der topausgerüstete Crossskater auf dem Familienradweg, sind diese hier:

      youtube.com/watch?v=GASFa7rkLtM&feature=youtube_gdata_player

      Allein 2013 sollen 22 Wingsuit-Piloten ihr Leben gelassen haben.
      Ich denke man sollte für sowas auf jeden Fall zumindest eine solide Ausbildung haben, sonst bringt man sich und andere in Gefahr. Ich habe vor einigen Jahren mal eine Fallschirmausbildung gemacht und finde wenn man das Schritt für Schritt professionell gelernt hat ist das Risiko schon deutlich geringer und dann kann man auch mal neue Sachen damit ausprobieren. Bei der Ausbildung war bei uns auf jeden Fall schon die Sicherheit sehr vorrangig (hier der Ablauf an meiner Schule: skydive-nuggets.de/de/aff-ausbildung-ablauf.html ). Aber viele machen das halt einfach selbst und dann kann natürlich sehr viel schief gehen, solche Leut kann ich dann echt nicht ab.