Jakobsweg (Camino Francés) mit Cross-Skates light

      Jakobsweg (Camino Francés) mit Cross-Skates light

      Hallo,
      aufgrund der vielen Anfragen noch ein paar Infos zum Cross-Skate light.

      Ein Kunde möchte nächstes Jahr den Jakobsweg (Camino Francés) gehen bzw. rollern.
      Er befindet sich noch im Training um die Strecke von ca. 800KM im Sommer 2014 gut zu bewältigen.
      Dabei ist noch völlig unklar wie oft man die Skates an den Füssen oder im Rucksack hat.

      Evtl. hat hier jemand bezüglich des Geländes Erfahrung?

      Wir versuchen gerade vorab im Voralpenraum einen möglichst leichten Skate aus bestehenden Komponenten zu bauen der aber den harten Anforderungen der Tour stand hält.

      Herausgekommen ist vorläufig ein Misch Cross-Skate wie hier dargestellt.

      Dabei wollte ich keinen Rahmen für 150er Räder verwenden, von dem jemals bekannt geworden ist, gebrochen zu sein. Außerdem sollte man ohne Löcher zu bohren an beliebigen Stellen Aufbauten anschrauben können. Deshalb der Powerslide X-Trail (Problematik Reifenfreiheit) oder der X-Plorer, die zudem beide sehr leicht sind.

      Auf eine Schnallenbindung können wir getrost verzichten. Die Ratschen sind zu schwer und für den harten Einsatz zu anfällig.

      Aus meiner Schrottkiste habe ich vom skike TWIN die Fußbefestigungen demontiert und leicht verändert.
      Dabei wurde z.B. der Fersengurt entfernt und dafür die letzten 3 cm vom Fersenteil nach oben gebogen.

      Bezüglich der Sprunggelenklager habe ich noch kein negatives Feedback bekommen.

      Trotz der Länge fährt sich der Cross-Skate sehr spritzig. Die Gelände Eigenschaften sind recht gut. Auf längeren Stecken macht sich das geringe Gewicht positiv bemerkbar.

      Für Anregungen einen möglichst leichten, stabilen und bezahlbaren Skate zusammenzustellen wären wir sehr dankbar.
      Grüße vom Michi Hohmann

      Skating Schule - Shop - Verleih - Lauftreff
      Cross-Skater.de
      Hallo Michi

      2 Dinge würde ich noch anmerken: Bei den Reifen sollten es keine aktuellen pannenanfälligen Skike-Reifen sein. Hier wären BA's oder Roadstars ein Muss. Bei dem Bremssattel vom V07s sollte sichergestellt sein, dass er genauso stabil ist, wie der grosse Bruder. Warum keine Skike Fersenschale, die ist doch leichter als SRB, oder?

      Ich finde es klasse, wie versucht und hier publiziert wird, je nach Einsatzgebiet das Beste aus verschiedenen Produkten zu mixen!

      LG
      dto
      Hallo
      Für Anregungen einen möglichst leichten, stabilen und bezahlbaren Skate zusammenzustellen wären wir sehr dankbar.


      Will der Pilger sein gesamtes Equipment im Rucksack transportieren? Allein Werkzeug, einige Ersatzräder,Schlaufen, Ersatzspitzen, Stöcke??,usw. summieren sich zu einer ordentlichen Last.
      Solche Unternehmungen machen üblicherweise ein Begleitfahrzeug notwendig.
      Der von Cross Skater vorgestellte Skate ist sehr interessant aber meiner Meinung nach zu lang, nicht wendig genug und hat zu wenig Bodenfreiheit. Der Rahmen von Powerslide ist zwar für Offroad konzipiert aber eben nicht für den harten Einsatz eines Cross-Skate sondern eines Cross-Rollski.
      Daher könnte auch die Tatsache rühren das neben geringeren Verkaufszahlen auch keine Rahmenbrüche bekannt geworden sind im Vergleich zu Skike z.B.
      Ich gehe dabei vom Willen des Probanten aus auch mittelschwere Untergründe fahren zu wollen.
      Allerding kenne ich die Strecken des Pilgerweges nicht und möglicherweise sollen ja nur Teilstrecken gerollt werden was in jedem Fall ein interessantes Unternehmen ist!

      Gruß
      Bernd

      dto schrieb:


      Bei den Reifen sollten es keine aktuellen pannenanfälligen Skike-Reifen sein. Hier wären BA's oder Roadstars ein Muss.

      Du hast recht - ich bin aber in der glücklichen Lage noch 8 Stück von den leichten skike Reifen zu besitzen, die noch keine Blasen geschmissen haben.
      Aber bei den Felgen werden wir wohl auf die Fleets zurückgreifen.

      dto schrieb:


      Bei dem Bremssattel vom V07s sollte sichergestellt sein, dass er genauso stabil ist, wie der grosse Bruder.

      Wir waren Anfangs mit dem V07s Bremssattel auch sehr skeptisch. Man ist aber mit sehr stabilen Bergschuhen unterwegs die genügend Halt geben.

      dto schrieb:


      Warum keine Skike Fersenschale, die ist doch leichter als SRB, oder?

      Auf dem Bild schlecht zu erkennen....
      Das Fersenteil ist vom TWIN. Das Bodenblech war hinten ausreichend lang. Deshalb haben wir die letzten 3cm einfach um 90 Grad nach oben gebogen. Ähnlich wie beim SRB. Nur haben wir die Ecken nach oben gebogen. Dadurch haben wir einen sehr guten seitlichen Halt an der Ferse.
      Grüße vom Michi Hohmann

      Skating Schule - Shop - Verleih - Lauftreff
      Cross-Skater.de

      Bernd.G schrieb:


      Solche Unternehmungen machen üblicherweise ein Begleitfahrzeug notwendig.

      Keine Begleitung - der Rucksack hat aktuell 9KG mit dem Cross-Skate d.h. kein Problem.

      Bernd.G schrieb:


      Der von Cross Skater vorgestellte Skate ist sehr interessant aber meiner Meinung nach zu lang, nicht wendig genug und hat zu wenig Bodenfreiheit.

      Die Powerslide Rahmen sind nicht länger als der im Gelände so gelobte SRB XRS02.
      Der X-Plorer hat 6mm mehr Bodenfreiheit als der XRS03. Hier muss man aber den Reboud abziehen.
      Der steife X-Trail hat 1mm mehr Bodenfreiheit als der XRS03.

      Bernd.G schrieb:


      Der Rahmen von Powerslide ist zwar für Offroad konzipiert aber eben nicht für den harten Einsatz eines Cross-Skate sondern eines Cross-Rollski.

      Ich persönlich fahre mit dem Cross-Rollski die gleichen Strecken wie mit dem Cross-Skate und habe dabei vollstes vertrauen.

      Bernd.G schrieb:


      Daher könnte auch die Tatsache rühren das neben geringeren Verkaufszahlen auch keine Rahmenbrüche bekannt geworden sind im Vergleich zu Skike z.B.

      Allein in Skandinavien fahren min. 4000 X-Plorer in rauer Umgebung.
      Mir ist noch kein einziger Bruch bekannt geworden.
      Grüße vom Michi Hohmann

      Skating Schule - Shop - Verleih - Lauftreff
      Cross-Skater.de
      Bin vor Jahren den Jakobsweg in Nordspanien komplett mit dem MTB gefahren. Landschaftlich und kulturell einmalig schön. Komfortable Wirtschafts-, Forst- und Radwege wie in Deutschland darf man nicht erwarten. Auch ist das Wegenetz mit alternativen Varianten zum markierten Pilgerweg weniger dicht und kaum ausgeschildert. Deshalb ist es schwer zu sagen, ob sich das Tragen der Ausrüstung lohnt, um ab und zu Passagen zu skaten. Je crossfähiger die Skates und der Fahrer sind, um so lohnender, würde ich mal vermuten. Wenn man in den Pilgerherbergen übernachtet, kommt man im Sommer mit 3-4kg Gepäck ohne Wasser gut aus. Rechnet man noch 5-6 kg Ausrüstung dazu, wäre das gerade noch tragbar.
      buen camino Randonneur
      200 mm rollen auf den teilweise rustikalen Wegen sicher besser. Nur wären die Skates dann schwerer und auch von der Größe her sperriger beim Tragen. Mein Tipp: Wer möglichst viel fahren will, dann eher 200, ansonsten ist wohl so ein leichter Hybride mit kurzem Rollskirahmen und Cross-Skate-Aufbau und mit 150er Rädern die bessere Wahl. Gruß Randonneur

      Randonneur schrieb:

      200 mm rollen auf den teilweise rustikalen Wegen sicher besser. Nur wären die Skates dann schwerer und auch von der Größe her sperriger beim Tragen.


      Nach dem aktuellen Test werden wir bei 150mm Reifen bleiben.
      Wir haben aber nun doch die Blackarmadas mit den Fleet Felgen drauf. Außerdem wird nun der X-Plorer die erste Wahl. Insgesammt wurde der Skate dadurch etwas schwerer (1740gr.) - safety first!
      Grüße vom Michi Hohmann

      Skating Schule - Shop - Verleih - Lauftreff
      Cross-Skater.de