Klassisches Cross-Inlinern

      Hallo Andrea

      Nachdem Du den SUV nun Probe gefahren bist und Dich an die „würzige Kürze“ gewöhnt hattest – kannst Du Dir dann jetzt auch vorstellen , daß man mit CrossInlinern fantastisch klassisch laufen kann? „Vorstellen“ deshalb, weil vorne sicher keine Rücklaufsperren montiert waren, wodurch Du es nicht testen konntest. Aber eben dadurch, daß man mit der Fußspitze direkt über der Vorderachse steht, kann man beim RLS-Abdruck nach hinten schön über diese Achse kippen und den Druck auch bei angehobenem Heck noch halten, weil sich kein Hebel zum Vorderrad ergibt wie bei Langskates!

      Der Bein-Abdruck beim Klassik-Stil teilt sich meines Erachtens in 2 Phasen:
      - Phase 1 dauert an, solange alle Räder am Boden sind (da greifen auch alle RLS’n)
      - Phase 2 beginnt, sowie nur noch das Vorderrad Bodenkontakt hat.
      Auch beim Twin und anderen Klassik-fähigen Roll-Skates sowie Rollski teilt es sich so, nur daß durch den Fersenhub die Phase 1 eben länger und die Phase 2 kürzer ist. Aber mit der richtigen Technik kann man so auch beim CrossInliner in beiden Phasen über die RLS(n) mehr Abdruckwirkung erzielen, als mit den diagonal einsetzenden Stöcken – ich sag nur: hintere Oberschenkelmuskulatur! Wenn die drückt, mögen zwar die RLSn halten, aber im Gelände braucht’s z.B. Querprofil-Reifen, damit die Räder nicht hinter rutschen.

      Neben der klassischen Diagonalschritt-Technik wende ich z.B. sehr gerne die Technik „Doppelstockschub mit Zwischenschritt“ an. Sie ist koordinativ äußerst anspruchsvoll… und trainiert besonders die Rumpfmuskulatur! Dabei verlängere ich die Phase 1 mit allen rücklaufgesperrten Rädern durch das vorbereitende Vorschieben des nächsten Abdruckbeines. Allerdings darf der Boden dazu nicht allzu ruppig sein – im Gegensatz zum Diagonal-Stil, wo ich deutlich variabler in der Aufsetz-Ausrichtung bin und auch bei Bedarf den Schritt etwas öffnen kann (was ich bei Langskates nicht empfehle, wegen Hängenbleiber).

      Und zuletzt noch die Frage: hattest Du das Gefühl, bei geschlossenen Riemen gerade auf den Rollen zu stehen? Wenn ja: ist das anatomische Glückssache, oder hat der SUV „XO-Bein-Anpassung“ als Option?

      Hubert
      KnightSkater
      Hallo, Hubert,
      es wäre super mal ein Video von dir auf deinen Coyoten klassisch in action zu sehen, um zu wissen wo die Grenzen sind. Wie ruppig dürfte es denn sein? Schotter auch, oder gepflegte Waldwege?
      Es ist wohl auch anzunehmen das die SUV, mit ihren 2.5cm kleineren Räder dabei schlechter abschneiden, oder doch nicht? Übrigens: hat jemand schon eine Lösung für die schlechten Reifen gefunden? Bessere? Die vom Kid-Skike sind wohl auch nicht gerade strapazierfähig und nutzen sich schnell ab...
      Das Klassisch-Verhalten der Twin im Cross-Bereich sieht leider eher dürftig aus, wenn man sich die Videos anschaut, die im Tube zu finden sind. Zum langsamen Raufrollen okay, da kann das schon was bringen.
      Rollende Atlantik-Grüße ... youtube.com/user/crossroller/videos?view=0
      Rodolfo+Mariana, 78/52 kg, 16.000km+16.000km. Ab 2010-17= V07, ab 2014-17 auch SRB 03
      Hallo Rolf

      Tja, dazu müsste ich mal jemanden zum mitfahren bewegen können. Wird demnächst schon mal klappen, nur „drehen“ wir dann halt nicht soooo tief im bayrischen Dschungel, sondern hier irgendwo am Ortsrand ;)

      Die Reifengröße ist für den Klassik-Stil an sich nicht erheblich, nur eben für’s Gelände, aber in der gleichen Weise, wie du dir mit kleineren Reifen eben auch beim Skating oder einfachem Abwärts-Rollen schwerer tust als mit größeren Rädern: je größer, desto störungsfreier die Gleitphasen.

      Das mit den Kid-Reifen sollte doch für den SUV passen, oder? Die haben Profil und somit Vorteile auf Naturboden und nassem Kunstboden. Sofern man aber eh nur auf trockenem Beton – oder Kopfsteinpflaster :p - dahinrollen will, kann man die Originalreifen ja mal testen – vielleicht halten sie das sogar?!

      Hubert
      KnightSkater

      KnightSkiker schrieb:

      Hallo Andrea

      Nachdem Du den SUV nun Probe gefahren bist und Dich an die „würzige Kürze“ gewöhnt hattest – kannst Du Dir dann jetzt auch vorstellen , daß man mit CrossInlinern fantastisch klassisch laufen kann? „Vorstellen“ deshalb, weil vorne sicher keine Rücklaufsperren montiert waren, wodurch Du es nicht testen konntest. Aber eben dadurch, daß man mit der Fußspitze direkt über der Vorderachse steht, kann man beim RLS-Abdruck nach hinten schön über diese Achse kippen und den Druck auch bei angehobenem Heck noch halten, weil sich kein Hebel zum Vorderrad ergibt wie bei Langskates!

      Der Bein-Abdruck beim Klassik-Stil teilt sich meines Erachtens in 2 Phasen:
      - Phase 1 dauert an, solange alle Räder am Boden sind (da greifen auch alle RLS’n)
      - Phase 2 beginnt, sowie nur noch das Vorderrad Bodenkontakt hat.
      Auch beim Twin und anderen Klassik-fähigen Roll-Skates sowie Rollski teilt es sich so, nur daß durch den Fersenhub die Phase 1 eben länger und die Phase 2 kürzer ist. Aber mit der richtigen Technik kann man so auch beim CrossInliner in beiden Phasen über die RLS(n) mehr Abdruckwirkung erzielen, als mit den diagonal einsetzenden Stöcken – ich sag nur: hintere Oberschenkelmuskulatur! Wenn die drückt, mögen zwar die RLSn halten, aber im Gelände braucht’s z.B. Querprofil-Reifen, damit die Räder nicht hinter rutschen.


      Hallo Hubert,

      naja, vom Gewöhnen her war es wie ein Fahren auf Inlinern, und von daher würde ich mir auch einfach vorzustellen versuchen, mit Inlinern diagonal zu laufen. Wenn die Räder beim Abdruck nach hinten nicht nachgeben, stelle ich es mir von der Technik her eher wie ein Joggingschritt vor als ein klassischer Langlaufschritt.
      Die Klassik-Roller, die ich kenne, haben nur vorne eine RLS. Warum soll Phase 2 bei Klassik-Rollern kürzer sein als bei deinen Cross-Inlinern? sooo lange bleiben die Hinterräder trotz Bindung nicht auf dem Boden. Oder habe ich das missverstanden?

      Aber grau ist alle Theorie, ich kann es mir nicht wirklich vorstellen.
      Lass dich doch bitte von der Seite filmen, wenn du Aufnahmen mit den Coyoten machst, mich würde es ebenfalls sehr interessieren, wie du darauf diagonal fährst!

      KnightSkiker schrieb:


      Und zuletzt noch die Frage: hattest Du das Gefühl, bei geschlossenen Riemen gerade auf den Rollen zu stehen? Wenn ja: ist das anatomische Glückssache, oder hat der SUV „XO-Bein-Anpassung“ als Option?


      Die X/O-Bein-Anpassung geschieht wie bei allen PS-Schienen über Verstellmöglichkeit auf der Schiene, hier X-Slot Mounting genannt.
      (...für mich nach wie vor die beste Anpassungsmöglichkeit für Fehlstellungen...)

      LG Andrea

      PS: und wegen Reifen: Jenex hat für seine Aero 125 -Roller Mäntel von Innova mit Längsrillen
      Hallo Andrea – und CCI-Interessierte (Classic Cross-Inline ;))

      anki schrieb:

      Warum soll Phase 2 bei Klassik-Rollern kürzer sein als bei deinen Cross-Inlinern? sooo lange bleiben die Hinterräder trotz Bindung nicht auf dem Boden. Oder habe ich das missverstanden?


      Hmmm, ich dachte eigentlich schon, daß Sinn und Zweck des Fersenhubs bei allen Klassik-Geräten (also auch Langlaufski) der möglichst lange Bodenkontakt möglichst großer, abdruckunterstützender Flächen - respektive maximaler Zahl rücklaufgesperrter Räder - sei. Was sonst wäre der Vorteil, abgesehen von der leichteren Spur-Wiederfindung beim Aufsetzen – aber das hat nur bei langen Ski einen echten Nutzen, nicht mal mehr bei Langskates, die damit zwar hinten (etwas) länger unten bleiben, aber dann durch die Rückholfeder umso schneller an die Ferse zurückschnellen (was man in diversen YT-Clips zum vX Twin sieht), wodurch der Aufsetzwinkel wieder steil ist. Nur beim LL-Ski bleibt die Ferse bis zum Beginn der Gleitphase angehoben, wodurch der Winkel flach ist.
      Ich habe meine Klassik-Kenntnisse aus den Rollski-Clips von Thomas Freimuth mit den Erläuterungen. Danach habe ich meine Übungen ausgerichtet und denke, daß ich sie größtenteils auf den Coyoten umsetzen kann (was nicht geht, ist der Vorderfuß-Abdruck nach oben vor dem Doppelstockschub, weil da die Hinterräder abheben) – und dennoch…

      anki schrieb:

      …, stelle ich es mir von der Technik her eher wie ein Joggingschritt vor als ein klassischer Langlaufschritt.


      …erhebe ich nicht den Anspruch, daß es sich auf CrossInlinern mit der stilistischen Reinheit wie beim Langlauf messen kann, wo die Skispitze immer Bodenkontakt in einer führenden Loipen-Spur behält – wohl aber mit Langskates: nicht nur wegen des oben dargelegten Pseudo-Nutzens des Fersenhubs beim Twin (was Rolf m.E. oben auch bestätigt, oder?), sondern jedes klassik-fähige Skate und jeder Rollski (!) hebt nach dem Abdruck kurzzeitig auch vorne vom Boden ab – da kann ich im YT anschaun, was ich will – und wenn’s nur subjektiv beim Einzelnen auf der linken oder rechten Seite ist. Mit diesem Kontaktverlust ist es ein „Schritt“, der die Neuausrichtung beim Aufsetzen nötig machen kann.

      Ich mache mit den relativ kurzen CrossInlinern natürlich noch ausgeprägter einen „Schritt“, weil ich mit dem Vorderrad deutlich abhebe, aber ich kann beim Aufsetzen die Wendigkeit des Inliners nutzen und korrigiere innerhalb der ersten Hälfte der Gleitphase ggf. um ein paar Grad. Schaut von seitlich sicher sauberer aus als von vorn oder hinten, aber im Gelände isses eh wurscht!

      Aber ich bin sehr gespannt auf Deine/Eure Kommentare – vielleicht sehe ich da etwas nicht ganz klar… schließlich bin ich noch nie Rollski gelaufen und das letzte Mal Klassik-Langlauf war im Skilager!

      Hubert
      …dachte früher, es heißt Klassik, weil die ganze Schul-Klasse unterwegs war! ;)

      PS:

      anki schrieb:

      Lass dich doch bitte von der Seite filmen, …

      Uff - von der Seite?! …dann müssen vor dem take doch nochmal mindestens 5 Kilo runter! :p
      KnightSkater
      Hallo Hubert,

      Hmmm, ich dachte eigentlich schon, daß Sinn und Zweck des Fersenhubs bei allen Klassik-Geräten (also auch Langlaufski) der möglichst lange Bodenkontakt möglichst großer, abdruckunterstützender Flächen - respektive maximaler Zahl rücklaufgesperrter Räder - sei.


      Ja, klar. Du hast Recht, ein Klassik-Roller bleibt sehr lange mit beiden Rollen am Boden.
      youtube.com/watch?v=FjD43P4uJAE&t=30
      Ich hatte es falsch interpretiert, was du geschrieben hast und irgendwie auf die jeweiligen Schrittradien bezogen. ...was aber auch dann nicht richtig ist.... :rolleyes:

      Was sonst wäre der Vorteil, abgesehen von der leichteren Spur-Wiederfindung beim Aufsetzen – aber das hat nur bei langen Ski einen echten Nutzen, nicht mal mehr bei Langskates, die damit zwar hinten (etwas) länger unten bleiben, aber dann durch die Rückholfeder umso schneller an die Ferse zurückschnellen (was man in diversen YT-Clips zum vX Twin sieht), wodurch der Aufsetzwinkel wieder steil ist. Nur beim LL-Ski bleibt die Ferse bis zum Beginn der Gleitphase angehoben, wodurch der Winkel flach ist.


      Bei jedem Klassik-Gerät ist es anders. Klassische Skiroller (wie im Video) verhalten sich auch anders als klassische Cross-Roller (mit schweren Lufträdern und evtl. Bremse).
      ...und natürlich nochmal anders als der kurze Twin (ein Cross-Skate, mit dem man klassisch laufen können soll - was erwiesenermaßen so schwierig ist, dass ich ihn nicht als Klassik-Gerät bezeichnen möchte)

      Ich mache mit den relativ kurzen CrossInlinern natürlich noch ausgeprägter einen „Schritt“, weil ich mit dem Vorderrad deutlich abhebe, aber ich kann beim Aufsetzen die Wendigkeit des Inliners nutzen und korrigiere innerhalb der ersten Hälfte der Gleitphase ggf. um ein paar Grad. Schaut von seitlich sicher sauberer aus als von vorn oder hinten, aber im Gelände isses eh wurscht!


      Ja, das ist ganz bestimmt bei deinen Inlinern einfacher! Bei Klassik-Geräten muss schon der "Landeanflug" sitzen :)

      PS:
      Uff - von der Seite?! …dann müssen vor dem take doch nochmal mindestens 5 Kilo runter!


      Na, dann mal los :)
      Hier die Vorgabe:

      (...auf den Jenex 125 RC; und ja, die Stöcke sind zu lang, es sind meine NCS-Stöcke)

      Liebe Grüße,
      Andrea
      Hallo Hubert,

      vielen Dank für das Video!
      Da kann man super sehen, was möglich ist.
      Ich hätte nicht gedacht, dass es tatsächlich so gut funktioniert, die klassische Diagonaltechnik auszuführen!

      Da du dich jetzt auch mal selbst gesehen hast: wie ist die Übereinstimmung von deinem bisherigen Gefühl der ausgeübten Technik gegenüber der "gesehenen"?

      Liebe Grüße,
      Andrea
      Hallo Andrea

      Danke!

      anki schrieb:

      Da du dich jetzt auch mal selbst gesehen hast: wie ist die Übereinstimmung von deinem bisherigen Gefühl der ausgeübten Technik gegenüber der "gesehenen"?


      ääh...analog… ;) !

      Nein, natürlich nicht ganz: gefühlt blieb das Vorderrad beim Abdruck nach hinten doch etwas länger am Boden, denn den Abdruck erfährt man als wirklich starken Vorschub! Ein bisschen war ich schon überrascht, daß der Fuß relativ schnell abhebt.
      Es ist klar, daß auf Ski- oder Cross-Rollern der Vorschubanteil des Fußabdrucks gegenüber dem Stockeinsatz nochmal deutlich höher sein muß als bei rücklaufgesperrten CrossInlinern. Daher auch meine Klarstellung im Coyote-thread, daß jene unbestritten die Premium-Geräte für klassische Techniken sind.

      Die Cross-Inliner bieten meines Erachtens nur eben den Vorteil, daß sie für Skating und Klassisch im Gelände gleichermaßen geeignet sind, ohne daß ich irgendwas groß umstellen oder wechseln muß… außer dem Stil. Ich kann bei Verengung des Pfades ad hoc die Technik wechseln und habe weiter meinen Spaß und ein variables Training bei einem ergonomischen Bewegungsablauf.

      So gesehen sind die Coyoten die Ur-Allrounder des Cross-Rollsports :cool: - doch auch da spezialisiere ich noch zwischen 2- und 3-dimensionalem Rollen :rolleyes:

      Hubert
      ...fährt auf 6 Rädern - und die sind all round :D
      KnightSkater

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „KnightSkater“ ()

      Hallo Fitness-Enthusiasten

      Ich fahre nun seit knapp einem halben Jahrhundert Ski und habe inzwischen ein breites Varianten-Spektrum auf Schnee (, Gras und Wasser) in meinem Repertoire… aber alles kenne ich offenbar bei Weitem nicht. So habe ich nicht schlecht gestaunt, als ich neulich einen TV-Bericht über eine relativ neue, mir jedenfalls unbekannte Ski-Disziplin sah: Ski Mountaineering – zu deutsch „Skibergsteigen“, eine Kombination aus Langlauf und Skiwandern mit downhill- und Jogging-Einlagen! Hat wohl seinen Ursprung in der Jagd der Gebirgsjäger auf die Schmuggler (oder deren Flucht) und wurde Anfang des neuen Jahrtausends als offizielle Skisportart ins Leben gerufen. Da ist echt alles drin - von Skating- und Klassik-Stil auf flachen Passagen bis hin zu Aufstiegen à la Skiwandern und Abfahrten – und zum Teil sogar streckenweise das Material gehuckepackt per pedes. Das Ganze in allen Facetten von chillig über sportlich bis wettkämpferisch in der „…Sprint“-Version.

      Jedenfalls stellte ich fest, daß diese Disziplin von der Vielseitigkeit her meinen CrossInline-Variationen ziemlich nahe kommt (oder umgekehrt:o). Freilich geschieht das, was in den Medien (z.B. YT) darüber gezeigt wird, auf einem extrem hohen Anspruchs-level, aber die Parallelen der moderateren Ausübung zu dem, was man mit alpintauglichen CrossInlinern anstellen kann, sind verblüffend: der Untergrund-bedingte Wechsel zwischen Skating und klassisch passiert einfach nur durch Umstellung des Stils - wobei ich hierbei und beim Aufstieg sogar den Vorteil habe, daß ich nicht erst ein Fell aufziehen muß, da meine Coyoten permanent je 3-achsig rücklaufgesperrt sind. Es wird halt flexibel stets diejenige Technik im alpinen Gelände angewandt, die gerade am sinnvollsten erscheint. Daß mit den CrossInlinern - gerade in der matschigen Zeit - der ein oder andere Streckenabschnitt im Gelände nicht be“roll“bar ist und somit „NordicWalking mit Gewichten an den Füßen“ gefragt ist, hatten wir schon und es rundet den Vergleich mit Ski Mountaineering witzig ab, wo auch Lauf-Passagen in den Parcours sind! Die Stöcke scheinen mittellang zu sein, um als Vorschubunterstützung ebenso zu dienen wie zur Stabilisierung beim downhill per Stockeinsatz – bei mir sind’s eben zwei Griffhöhen auf 1.85 und 1.35.

      Das, was zum Trainingseffekt bei Ski-Mountaineering zu lesen und zu hören ist, kann ich auch mit geländegetunten CrossInlinern nur bestätigen: von Bewegungs-Monotonie oder aufkommender Motorik kann da bestimmt keine Rede sein – und je mehr unterschiedliche Bewegungsabfolgen man in ein Training einbaut, desto effektiver ist seine positive Wirkung auf Körper …und Geist!

      Hubert
      KnightSkater
      Zum Thema „Klassisch auf Cross-Inlinern“ hier rübergebracht:

      anki schrieb:

      Fahrtechnik erkennen lässt sich bei dem wald-dunklen Video leider nicht, doch gab es von Birgit die Rückmeldung, dass wir deutlich verschieden laufen würden.

      KnightSkater schrieb:

      Diese „ganz eigene Fahrtechnik“ ist nicht nur auf mich als Skater mit all-you-can-ski-software zurückzuführen, sondern eben auch auf das, was der kurze Cross-Inliner „kann“ – im Sinne von „erlaubt“, was auf langen Cross-Skates schon als gewagt, riskant oder gar gefährlich betrachtet wird…, aber auf jeden Fall als Technikfehler. Überhaupt will ich im Gelände von „Stil“ gar nicht reden – es ist eher ein an den Untergrund angepaßter, variabler Technik-Mix.


      Das hat man deutlich erkennen können! Wie Hubert schon schrieb, hat er die optimale Fahrtechnik für die Coyoten bei diesem Untergrund.
      Während ich erstmal versucht habe, die mir gewohnte klassische Fahrweise vom Skiroller beizubehalten. Das haut aber nicht hin, daher wäre auch jegliche Standard-Technikkorrektur hinfällig.
      Die Fahrtechnik ständig in Abdruck, Aufsetzzeitpunkt, Aufsetzwinkel, Rolldauer und Armtechnik zu variieren, ist eine Notwendigkeit.
      Das steht ganz im Gegensatz zu langen Einheiten auf gleichmäßigem Untergrund, bei dem immergleiche Bewegungszyklen richtiggehend "meditativ" eingeschliffen werden können.


      Es sei dabei nochmals betont, daß der rücklaufgesperrte Cross-Inliner lediglich im Gelände einen „schlanken Fuß“ macht, auf störungsfreiem Kunstboden gewinnt er gegen Cross-Roller oder Skiroller keinen Blumentopf. Fersenfreie Cross-Skates dagegen polarisieren offenbar hinsichtlich der Eignung im Bereich Klassisch.

      anki schrieb:

      Ziel waren die Trampelpfade. Ja, auch die kann man fahren, das stimmt, in dieser klassischen Fortbewegung, allerdings macht das Gras an beiden Wegrändern den Stockeinsatz sehr schwierig, weil die Stöcke beim Rückholen daran hängenbleiben. Ansonsten kommt man erstaunlich gut rollend vorwärts, ich hatte befürchtet, ich müsste mehr stapfen.


      Ja, bei der „sauberen“ Stocktechnik, wo die Stöcke bei geübter Führung nach der Handöffnungsphase schön wieder in die Hand zurückschwingen, da vermag hohes Gras den Prozess zu stören. Aber wie schon der Klassische Lauf an sich im Gelände derber sein muß, so muß auch der Griff – jener der Hand – etwas herzhafter ausfallen und den Stock ggf. auch schon früher packen, um ihn aktiv mit der Spitze nach unten in den Boden zu drücken, bevor Schub draufgegeben wird. Dagegen ist kein Gras gewachsen! :)

      Hubert
      KnightSkater
      Hallo Hubert,

      du hast hier vieles beeindruckend beschrieben, wie sich schier grenzenloses Bewegen in der Natur anfühlt....das kann ich nur bestätigen, jedoch nicht auf einem Coyoten, sondern auf den neuen skike V8 TouR.

      Mit einem Ski-Roller, Cross-Roller, Cross-Skater oder einem "TWIN" ist das Spur halten beim klassischen Stil eine hohe Kunst, die viel Übung bedarf. Schiebt man ein Gerät über das Vorderrad, weicht dieses bei minimal abweichendem "Landeanflug" (Begriff von Anki) sofort von der Idealrichtung ab und schon ist ein Stolperer meist die Folge.

      Zieht man jedoch das Gerät über das Hinterrad, so wie beim TouR, garantiert das Hinterrad in der heißen Phase des "Landeanfluges" die Idealrichtung des Rollers und hält so die Spur, als würde man sich mit einem Schi in einer vorgespurten Spur bewegen. Nicht einmal ein ehemaliger Olympia-Bronzemedaillengewinner im klassischen Langlauf, hatte an dieser völlig revolutionären Klassik-Technologie was auszusetzen - "passt, fühlt sich super an" - waren die Worte.

      ....und das wirklich tolle an dieser "Multitechnologie" ist, dass das Hinterrad erst ca. ab einem Fersenhubwinkel von 45° am Boden bleibt, bis da hin kommt der Roller automatisch beim skaten immer super zum Fuß zurück und das ermöglicht den schier grenzenlosen Outdoorgenuß ohne Umschalterei, ohne Fell aufziehen/abnehmen (Tourenschi), keine Lawinengefahr und trotzdem spritzige Abfahrten durch sichere und jahrelang bewährte Bremsen :thumbsup: . Kein Wunder, dass ich hier ähnlich ins Schwärmen komme wie Hubert, denn so was ist ganz einfach g... :!:

      Mal gespannt, ob das auch andere so sehen/spüren :?:
      sportliche Grüße
      Otto
      (skike-Erfinder und Mitentwickler)
      skiken.at
      Hallo Otto

      Keine Frage, das hört sich alles klasse an – und ich glaube mich zu erinnern, daß ich schon bei der ersten Erwähnung des „skike V8 TouR“ hier geschrieben habe, daß der meiner Vorstellung eines geländetauglichen Cross-Skates bislang am Nächsten kam: neben 150’er Profilreifen, beidseitigen Bremsen und Allrad-RLS nun auch Vario-Technik Skating-/Klassik ohne Umstellaufwand.
      In was er – eben als Cross-Skate mit Fuß zwischen den Rädern, wie auch die 200‘er – dem Coyoten im garstigen Gelände in meinen (!) Augen jedoch immer nachstehen wird, ist das Aufsetzrisiko durch die knappe Bodenfreiheit über die ganze Rahmenlänge… und die Richtungsstarre aufgrund des deutlich längeren Radstandes: die von Andrea und mir vielgepriesene Flexibilität des Coyoten beim Schritt auf Waldboden hinsichtlich Richtungskorrektur erlaubt eben auch nach dem Aufsetzen noch, z.B. Wurzeln auszuweichen. Und ganz nebenbei „lebt“ der offroad-downhill für mich vom Slalom-feeling

      Die Kategorie Cross-Inliner allein macht’s ja auch nicht: dem Serien-SUV von PS fehlen sogar die oben aufgeführten „Basics“ für echte Geländetouren (150’er Reifen, 2 aufs Rad wirkende Bremsen und RLS-Option) und auch der RB Coyote wäre ohne die adaptierten skike Cross-Module – diese Lanze möchte ich jetzt mal für skike brechen - nicht „mein“ Mega-Offraoder! Aber als upgrade auf der total soliden Serien-Basis von 1997 ist er einfach unschlagbar auf Cross… und unkaputtbar – noch heute!

      Servus
      Hubert
      …schont sein Material wahrlich nicht!
      KnightSkater

      CIC – CrossInline Classic / PCC – Power Cross Classic

      Die klassischen Rolltechniken im Gelände nehmen – nicht nur saison- und witterungsbedingt - immer mehr Raum in meinen Offroad-Touren ein, denn es macht mir einen Riesen-Spaß, so durch Wälder, Felder und Wiesen zu fetzen – und es erweitert in Ergänzung zum NCS das Ausübungsterrain des Cross-Rollsports gewaltig! Daher will ich diese Sparte nun auch mal benennen und in die Struktur der Begrifflichkeiten einordnen.

      CrossInline Classic ist die klassische Gelände-Variante des nordischen Rollsports, wie sie im Besonderen mit den rücklaufgesperrten CrossInlinern möglich ist. Auch CIC basiert auf den 3 klassischen Fortbewegungsarten „Doppelstockschub“, „DSS mit Zwischenschritt“ und „Diagonal(stock)“.In Anlehnung an die jüngst hier aktualisierte Definition vom „Cross Skating“ wird auch CIC „in der Regel“ mit Stöcken und auf Naturboden ausgeübt, ist aber im Sinne der „Allwettertauglichkeit“ auch auf Kunstboden oder stocklos der Begrifflichkeit zuzuordnen, solange auf Pneus gerollt wird. Wie NCS ist auch CIC charakterisiert durch einen rhythmischen Bewegungsablauf, wie er auch auf glatten und festen Naturboden-Trails noch praktizierbar ist (sh. Video).

      Power Cross Classic verstehe ich als die Steigerung von CIC bezüglich des Anspruchs der Rollbedingungen und des Areals an den Skater. Es wird ebenso grundsätzlich DSS/m.ZwS und Dia gelaufen, wobei jedoch die Dauer der Gleitphasen wie auch die Schritte hinsichtlich Intervall, Aufsetzpunkt, Länge und Winkel – und in Konsequenz auch der Stockeinsatz - je nach allgemeiner Bodenbeschaffenheit und zu umgehenden Rollhemmnissen (Löcher, Wurzeln, Äste, Steine,…) sehr unregelmäßig sein können. Das „Power“ steht also zum Einen für die untergrundbedingte Reaktionsintensität, die PCC vom rhythmischen Klassik-Stil auf störungsfreiem Boden unterscheidet, zum Anderen steht es für phasenweise, flexible Prozessunterbrechungen wie Sprünge oder Aufstiege und Abfahrten, die z.B. auf hügeligen Waldpfaden oder voralpinen Arealen dem sportlichen Weiterkommen dienen.

      CIC/PCC steht bei mir unter dem Überbegriff Nordic Cross Touring (NCT) – zusammen mit Nordic Cross Skating (NCS), der prozesstechnisch störungsempfindlicheren und daher im Allgemeinen etwas weniger Widrigkeitsstreß aussetzbaren Gelände-(...Allwetter-)Stilvariante.

      Wo im Gelände der Skating-Stil mangels Platz oder wegen zu widrigem Untergrund nicht mehr anwendbar, wenig sinnvoll oder unspaßig ist, läßt sich mit variablen Offroad-Skates die Stilrichtung auf Klassik wechseln. Hierzu eignen sich auf moderatem Cross-Terrain die meisten Cross-Skates mit Fresenhub-Option sowie Cross-Roller. Für PCC allerdings sind nach meiner Meinung 2-rädrige Skates mit niedriger Fußposition zwischen den Rollen eher mäßig geeignet, da die Bodenfreiheit zu gering ist. 150‘er-CrossInliner wie der RB COYOTE sind da die bessere Wahl: der kurze, wendige Radstand erlaubt reaktionsschnelle, geländebedingte Richtungskorrekturen und die (fast) alles überwindende Standhöhe über den 3 Rädern, was nahezu Raupen-Eigenschaften hat, schließt ein Aufsetzrisiko aus. Die adaptierte Allrad-Rücklaufsperrung unterstützt Aufstiege wie auch den Klassik-Stil nicht erst durch Vorschub über das Vorderrad, sondern bereits durch Vorzug über das fersenbelastete Hinterrad. Die Verwendung von Reifenmänteln mit Querprofilrillen in Verbindung mit starken Rücklaufsperren, die einem kraftvollen Abdruck auf Naturboden standhalten, steigert dabei die Effektivität immens und sichert dadurch den Erhalt eines hohen Trainingslevels auch im Klassik-Stil und bei Aufstiegen à la Skiwandern. Beidseitig montierte Bremsen verzögern am Coyote je zwei Räder pro Skate zuverlässig und dosierbar, wodurch, wiederum verstärkt durch die Querprofile, selbst Wiesenhang-Abfahrten wirkungsvoll abgebremst werden können. Einen hohen Sicherheitsfaktor stellt dabei die Option des Sprungschritts dar, der mit CrossInlinern jederzeit, selbst beim downhill, durch vertikalen Abdruck per Vorderfuß hebelfrei über die darunterliegende Vorderachse eine prekäre Situation zu bereinigen hilft. Im Falle eines Sturzes treten wegen kurzer Radstände auch keine übermäßig hohen Torsionskräfte auf die unteren Gliedmaßen und Gelenke auf. Ein hoher, geschlossener Schuh, der der Standhöhe Rechnung tragend sicheren Halt gewährt, schützt hier nebenbei bis auf Wadenhöhe auch vor Verletzungen durch Äste, dornigem Gestrüpp, Fauna- und Flora-Reizstoffe sowie durch andere Einflüsse der Natur. Zudem empfiehlt sich für PCC neben Helm und Gelenkschonern auch Rumpf-Protektion und – im Wald nie ohne – Schutzbrille!!

      Mit dieser hardware-Performance macht PCC uneingeschränkt Spaß! Ob irgendwann mal rücklaufgesperrte 200’er CrossInliner diese Performance noch weiter anheben könnten, wäre sicher interessant zu prüfen- es gibt da ja bereits ausbaufähige Ansätze

      Servus
      Hubert
      …heute: wir basteln uns eine eigene Nische… ;)
      KnightSkater
      Hallo Hubert,

      das sind interessante neue Überlegungen. Über die Schwierigkeiten der alten Bezeichnungen „skiken“, „Nordic Skating“ oder „Nordic Cross Skating“ war ja schon oft die Rede.

      Den von dir angesprochenen Begriff Nordic Cross Touring (NCT) verwende ich, wenn ich mit einem Cross-Gerät auf eine längere Nordic-Tour gehe.

      Bin ich im alpinen Gelände unterwegs (z.B. dieses Jahr auf der Karwendelrunde), könnte ich das Unternehmen als Alpine Cross Touring (ACT) bezeichnen.

      Nur bei klassischen Langlaufveranstaltungen wird die Lauftechnik vorgeschrieben bzw. eingeschränkt. Alles andere ist im Grunde genommen freestyle und beinhaltet mehr als nur den Schlittschuh- bzw. Skating-Schritt.

      Man könnte die Unterscheidung machen:
      Nordic Cross Classic Technique NC C
      Nordic Cross Freestyle NC F
      Oder anders ausgedrückt: Nordic Cross in der klassischen Technik (KT) bzw. freien Technik (FT)

      Mit Cross-Inlinern würde ich auch gern mal auf einer alpinen Skipiste abfahren, sofern’s da erlaubt ist.
      Das könnte ich dann Alpine Cross Freestyle (AC F) nennen im Unterschied zum etablierten Freestyle Skiing oder Alpine Skiing mit ihren diversen Disziplinen im Winter.

      Neben der Bezeichnung Nordic Cross Touring (NCT)
      können andere stehen, z.B.:
      Nordic Cross Racing (NCR)
      Nordic Cross Marathon (NCM)
      Nordic Cross Sprint (NCSP)
      Alpine Cross Touring (ACT)
      Alpine Cross Marathon (ACM)
      u.a.m.

      Die Buchstaben C oder F bezeichnen den Laufstil (bzw. KT oder FT), M oder W bei Wettkämpfen das Geschlecht, usw.

      Eine grundsätzlich andere Möglichkeit wäre es, alles unter die Kategorie Ski zu ordnen. Ski – Rollski – Cross-Rollski ... Nordic Cross ... Alpine Cross

      Gruß
      Rando
      Hallo Rando

      Merci für’s feedback – hätte nicht gedacht, daß meine Gespinste noch weiter gesponnen werden könnten… :)

      Beim NCT sind wir uns im Großen und Ganzen einig, auch wenn du unter „Touring“ eher die längere Strecke verstehst und ich den Oberbegriff, der über Skating und Klassik steht – und so beides als Kombi-Disziplin auf einer Tour über wechselnde Untergründe vereint. Ich lehne mich da übrigens an deinen Vorschlag an und beziehe mich auf die abschließende Nomenklatur - aber paßt eh‘: es ist nordic und es ist cross :thumbup: ! Die Separierung von CIC/PCC rechtfertigt sich auch nur durch den Betrachtungs-Standpunkt… der halt ein paar Zentimeter höher liegt als bei den meisten :rolleyes:
      Der alpine Charakter einer Tour (wie grade erst letzte Woche im Kleinwalsertal) erhöht den Anspruchs- und Funfaktor schon deutlich, aber der Terminus „Alpin Cross“ ist ja schon belegt… gewesen – mit Skike’s erstem Versuch, diese Nische zu füllen. Das verklang zwar schnell, aber daraus erwuchs dann wohl der aktuelle Nachfolger – wie Phönix aus der Asche.

      Wie auch immer, auch du wärst eingeladen, mal mit den CrossInlinern abzufahren – wie zuletzt der Michi, mit dem ich mich gestern im Münchner Olympiapark traf. Wenn ich so deine variantenreichen Aktivitäten hier und auf ähnlichen Plattformen verfolge, sollte auch dir das „wohl gefallen“ (…weil’s geil is‘!! 8o )! Allerdings vom „Freestyle (skiing)“ isses weit weg – sofern du das meinst, was auch in olympischen Winter-Wettbewerben so heißt: Buckelpiste mit Sprungeinlagen… das bringt auch ein noch so ritterlich gepanzerter Rollsportler nicht so einfach „auf die Rolle“! :S

      Servus
      Hubert
      KnightSkater
      Dass Nordic Cross Touring alle Lauftechniken auf luftbereiften Crossgeräten einschließt, d’accord. Auch feste und freie Ferse, diverse Schuhtypen, Rahmentypen, Bremsen-Typen hätten unter dem Dachbegriff NCT Platz.

      Ich behaupte mal, dass Bezeichnungen im Fitness-Trendsport-Bereich aus drei Richtungen kommen können. Von der „Kern-Hobbyszene“, also den „begeisterten Erfindern“, den Pionieren sozusagen, die davon reden, was sie gern machen. Oder es werden Begriffe und Kategorien von fachkundigen Sport- und Vereinsgremien festgelegt. Oder es wird der Sprech von Marketingexperten designed.

      Die Szene ist relativ klein. Fachkundige Gremien spielen kaum eine Rolle.
      Bedeutung hat vorallem die kommerzielle Sicht der Dinge, wo das Konsumverhalten im Mittelpunkt steht.
      Der Kunde soll sich vorstellen und einfach darüber reden können, was er haben, kaufen, ausprobieren, nicht zurückschicken und in seinem Keller sammeln soll. Einfache griffige Bezeichnungen und dazu passende Werbebilder motivieren den Konsumenten.Marktanalysen sagen den Strategen, was und wie man’s verkaufen kann, aber auch, womit man eher keinen neuen Konsumtrend auslösen wird, z.B. mit Alpine Cross Touring.

      Schätze mal, „Was ist skiken? Skike ist Nordic Skating im Gelände“, „Nordic Cross Skating“ und „Nordic Skater“ sind marketingtechnisch gesehen derzeit immer noch passende Vokabeln.
      Dass sich neben dem Marketing-Sprech sportlich differenzierte, anwendungsbezogene Bezeichnungen aus der Praxis entwickeln und durchsetzen werden, kann man nur hoffen.

      Gruß
      Rando

      PS: Cross-Inliner sind schon coole Geräte. Würde auch gern mal diese relativ neuen Powerskates „Grand Prix“ mit je drei 125er PU-Rollen probieren wollen.
      Hallo Rando

      Randonneur schrieb:

      Cross-Inliner sind schon coole Geräte. Würde auch gern mal diese relativ neuen Powerskates „Grand Prix“ mit je drei 125er PU-Rollen probieren wollen.


      Freilich sind die PU-Flitzer als 3-wheeler baulich dem SUV ähnlich, aber CROSS-Inliner sind es nimmer… nur noch Inliner – da hilft auch das „Allwetter“-Kleingedruckte nix mehr! :P

      Wer CIC-getunte Coyoten mit all dem, was sie tatsächlich gegenüber anderer Skates ausmacht, probieren will, der … kann sich gerne melden, wenn er/sie in der Nähe ist (und mit Gr.44 zurechtkommt)!

      Servus
      Hubert
      KnightSkater

      KnightSkater schrieb:

      Wer CIC-getunte Coyoten mit all dem, was sie tatsächlich gegenüber anderer Skates ausmacht, probieren will, der … kann sich gerne melden, wenn er/sie in der Nähe ist (und mit Gr.44 zurechtkommt)!


      Dieses Angebot habe ich angenommen, Hubert war so gut und hat mir diese Sportgerätexoten zur Leihe mitgegeben.

      Das ist schon ein paar Wochen her, heute bin ich nun endlich zum Testen der Coyoten gekommen.

      Die letzten Wochen waren für mich nicht ganz einfach. Ständig war ich krank und schwach, Bronchitis, Antibiotikum, Rückfall, ständige Schwäche und die Suche der Ärztin nach der Ursache hatte eben auch keinen sofortigen Erfolg.
      Nun ist aber wieder alles besser und das Rollen macht auch wieder Spaß.

      Zu meinen Eindrücken bei der heutigen ersten längeren Fahrt.

      youtu.be/vi8j8qG13bU

      Ich habe zwei Dinge festgestellt:

      Erstens spüre ich natürlich den höheren Stand über den drei Rollen, mit dem kurzen Radstand, sind eben auch Cross-Inliner.
      Dieser mache das Gerät sehr wendig, in Bezug auf den Geradeauslauf muss man sich schon völlig anderes konzentrieren als auf Cross Skates.
      Das strengt ganz schön an, denn mit den 200er Skates mache ich mir nicht mehr viele Gedanken, denn sie kommen
      fast überall durch / drüber.

      Zweitens glaube ich, dass ich beim klassischen Laufen noch zu sehr den Fuß im Schuh bewege, d.h. die Ferse hebt sich deutlich an.
      Das liegt sicherlich an der schlechten Technik aufgrund der geringen Erfahrung.

      Nun habt ihr Coyoten Insider vielleicht ein paar Tipps für mich.

      Ansonsten habe ich heute schon gemerkt, wie viel Spaß das Rollen auf den Coyoten bereitet und werde die nächsten Tage noch sehr intensiv zum Fahren nutzen.

      Vielleicht kann ich ja bei Hubert noch eine Test-Verlängerung beantragen.

      Hubert, wir sehen uns am kommenden Wochenende, ich bringe sie auf alle Fälle mit.


      Bis dahin liebe Grüße – Jörg
      Hallo Jörg,

      Schönes Video! Vielleicht nicht alles perfekt, sieht dennoch gut aus.

      Ich habe mal auf den Coyoten von Andrea gestanden. Die Schuhen passten mir dann nicht so super, bremsen ging irgendwie kaum und ich abe mich dann eben so unbequem auf den Dinger gefühlt, dass das genug für mich war ;( .


      Erik
      OmniBlade Cross-Skating Innovations
      Pushing Cross-Skating to the Next Level

      Hallo Jörg

      Die einzelnen Fragen hatten wir ja gestern schon gleich telefonisch geklärt:
      • CrossInliner sind eben „a bißerl anders“ als Cross-Skates, aber das hat man schnell raus...
      • Der Fuß sollte im Hartschalen-Stiefel natürlich fest sitzen, nur so macht das Gerät auch das, was der Fuß vorgibt – wie beim Skischuh!
      Der Lauf auf dem Video sieht jedenfalls schon sehr sicher aus :thumbup: – zumindest der Skating-part! :rolleyes:

      Und da mir nun eine Atemwegserkrankung meine Teilnahme am MuBi verhagelt, ergibt sich die Test-Verlängerung quasi automatisch! Wann und wo ich dann dabei sein werde, ergibt sich noch, bis dahin…

      …laß es krachen! 8o

      Servus
      Hubert
      KnightSkater