Fährste Bahn, lernste fürs Leben

      Fährste Bahn, lernste fürs Leben

      Mein Ausflug zum Mobi nach Schönkirchen bei Kiel.

      Freitagmittag, die Tasche ist endlich fertig gepackt. Ein Griff zu Stöcken und Rucksack und los ging's. Berlin-Südkreuz. Es ist äußerst praktisch, von hier zu starten: entspannt einsteigen, einen Platz in Ruhe suchen, das recht große Gepäckstück verstauen, sich setzen und es sich für ein paar Minuten gemütlich machen. Geschafft. Der nächste Halt: Berlin-Hauptbahnhof. Da standen sie nun, die anderen Reisewilligen. Wer noch nicht geübt ist im Deutsche-Bahn-Fahren, der steigt garantiert nicht nur in den falschen Wagen, sondern auch noch von der falschen Seite ein, um seinen reservierten Platz zu suchen. So erging es wohl jedem, am Anfang. Es staute sich also wie so oft. Ich saß. Zwar auf dem falschen Platz, wie ich wenige Minuten später feststellte, aber egal. Passiert auch den etwas fortgeschrittenen Anfängern. Lektion eins an diesem Tag. Ich lächelte in mich hinein.
      Je näher wir dem Umsteigebahnhof Hamburg Hbf kamen, desto öfters war zu hören, dass wir Verspätung haben. Ach was, dachte ich so. Die anderen auch. Manche mit Ton. Sie, also die von der Bahn, haben aber so lange gewartet, bis volle 20 Minuten erreicht wurden und alle Anschlusszüge nicht mehr zu schaffen waren. Fand ich gut. Fand ich besser als eine Salami- und Foltertaktik der Verspätungsdurchsagen. Klare Ansage, klare Fakten. Gut. Nicht zu ändern. Was ich auch gut fand war, dass alle möglichen Alternativzugverbindungen nach X oder Y mit 2-3 Abfahrtzeiten genannt wurden. Ich hätte mitschreiben sollen. Schade. Mein Gehirn ist wohl nicht für so viel Input am Wochenende ausgelegt. Ich musste das Zugpersonalaufenthaltskabuff suchen. Drei Wagen weiter, gefunden. Zwei Zugbegleiter hielten sich tatsächlich dort auf. Ich hatte also wieder Glück. Ich erhielt dort gezielt Auskunft über die Alternativverbindungen nach Kiel und meinen Stempel auf dem Ticket. Zurück zum Platz. Und jetzt mit dem Gepäck zur Tür. Netterweise war dort ein Display, was mir digital verriet, wo sich die Türen öffnen würden: im Zugrichtung links. Ich blockierte die Tür. Taktisch klug dachte ich. Den Trolley machte ich derweil einsatzbereit: Ich öffnete den rückwärtigen Reißverschluss und zauberte Rucksack- und Hüftflossengurte hervor. Startklar gemacht stand er da und hielt mir zudem aufdringliche Ich-muss-hier-raus-Drängler vom Leib. Die anderen Aussteigewilligen taten es mir nach und rückten an. Aus beiden Richtungen. Die ersten Gespräche begannen mit Fragen wie: "Müssen Sie auch...?", "Haben Sie das mitbekommen, wo...?", "Meinen Sie wirklich, das klappt mit...?". Neben mir stand eine, na ich sag' mal optische "Hamburger Lady" im Kostüm, von Wind und Wetter gegerbte und gefaltete schätzungsweise Mittsechzigerin, vermutlich einst eine gute Tennisspielerin oder Seglerin. Sie trommelte mit ihren Schuhen auf den Boden. Hätte sie gekonnt, wie sie gewollt hätte, wären vermutlich verbale Entgleisungen ihrem Mund entwichen. So brabbelte und brummelte sie stöhnender Weise vor sich hin. Soso, dachte ich. Das mit der nordischen Gelassenheit scheint zumindest ihr unbekannt zu sein. Oder ich bin falsch informiert. Oder sie ist nicht aus Norddeutschland. Des einen Leid, des anderen Freud. Ich wurde nämlich umso ruhiger, je ärgerlicher sie wurde. Innerlich bedankte ich mich bei ihr. Mit einem Lächeln.

      Der Zug schlich sich an. Schneller ging nicht. Der Bahnsteig war gerappelt voll. Sollte eine Person auf die Gleise fallen, fiele das mengenmäßig gar nicht auf. Sind noch genug andere da, dachte ich leicht sarkastisch amüsiert. Ich schulterte also den dicken Trolley, öffnete die Tür, nahm einen Quadratmeter des Bahnsteigs zum Aussteigen ins Visier und wurschtelte mich durch. Bis zur nächsten Bahnwagentür. Ich ließ gewähren und folgte nun dem großen Mann, der sich wiederum bis zur nächsten Wagentür den Weg bahnen musste. Alle anderen hinterher. So ging das bis zur nächst besten Treppe. Habe ich schon erwähnt, dass der Hamburger Bahnhof eine einzige Katastrophe ist? Ich muss mir angewöhnen, den zu meiden, dachte ich. Während die anderen Schwerbepackten ihr Zeug hoch wuchteten, suchte ich mir ein schlankes Gässchen hindurch. Ich war oben und hielt Ausschau nach einem DB-Schalter wegen weiterer Alternativverbindungen direkt nach Kiel und nicht über Rom, Paris oder Moskau. Ich beschloss nämlich, mich nicht kirre machen zu lassen und in Ruhe eine Direktverbindung zu suchen. Oben auf der Ebene, sofern man diese so nennen kann, ging es mit der gleichen Taktik weiter: Slalom laufen, Einfädeln, Deckung suchen um blitzschnell, also gefühlt blitzschnell in die nächste Gasse zu witschen. Hätte ich einen Ball am Fuß gehabt, hätte man meinen können, ich wäre Lionel Messi. Vielleicht nicht ganz so schnell, dafür aber genauso klein und wendig, ja gut, ich bin dicker. Zumindest auf'm Rücken. Ich näherte mich meinem eigentlichen Umsteigegleis. Nee. Das gibt's doch gar nicht. Ist das meiner? Doch. Ich verglich schon leicht triumphierend die Ticketdaten mit der Gleisanzeige. Doch, er ist es. Er wartet auf mich. Auf mich? Na gut, nicht wirklich. Da, die Treppe, hinein in die Gassen und flinken Fußes runter und rein in den Zug. Drin war ich, und siehe da: Die ebenerdige Schwergepäckablage ist frei. Kann das sein? Kurz geschaut, ob das die Holzklasse ist. Ja, ich war richtig. Hier konnte ich bleiben. Also, Trolley und Stöcke verstaut und zack, die nächste Frau wegen des freien Sitzes neben ihr angesprochen. Ich durfte mich setzen. Und war glücklich. Dieser Zug hatte also auch seine Verspätung. Wegen des hohen Zugaufkommens, wurde durchgesagt. Überall staute es sich auf den Schienen. Umwege mussten aufgrund der wahrlich schlimmen fast deutschlandweiten Hochwassersituationen gefahren werden, damit die Reisenden ihr Ziel erreichten. Trotz all dem Bahnchaos gab es keine schlechte Stimmung. Lag vielleicht auch daran, dass die "Hamburger Lady" nicht in der Nähe war. Der Zug fuhr an, nachdem ich schon viele Minuten saß. In Kiel angekommen gönnte ich mir ein Taxi. Ich wusste, dass er nicht die kürzeste Strecke wählen wird, schließlich hört man mir das schon an, dass ich keine Einheimische bin und Bescheid weiß. Auch das war mir egal. Gutes Wetter, guter Smalltalk, gute Landung. Gute Reise, gute Besserung. Alles gut so wie es war. Glück im Unglück. Am Freitag.

      - Hier käme jetzt die Berichterstattung zum Mobi in Schönkirchen, von A bis Z, aber das ist jetzt nicht das Thema... also denkt Euch den Teil oder lest an anderer Stelle nach, danke. -

      Fortsetzung folgt...
      ... Fortsetzung:

      Sonntagnachmittag. Tasche gepackt. Medaille und Preis fanden auch noch ihren Platz. Meine Fahrerin heißt Birgit und fuhr mich bei schönem Wetter und guter Laune zum Kieler Hauptbahnhof. Der Zug stand schon da. Ich saß kaum auf meinem Platz und wunderte mich, dass er 15 Minuten früher losfuhr. Hektisches Zettelzücken und Datenabgleich. Nö, ist der Zug, der mich zum Hamburger Hbf bringen darf. Ach guck, meine Uhr geht nach. So was aber auch. Mein Glück, dass andere auch Uhren haben, welche sogar richtig gehen. Wir näherten uns Hamburg. Hamburg-Dammtor machte ich mich für die kurze Umsteigezeit startbereit und stellte mich an die Tür. Es ging nicht weiter. Nach wenigen Minuten dann die Durchsage mit in etwa folgendem Wortlaut: "Aufgrund zweier Böschungsbrände bei Hamburg-Bergedorf und Hamburg-Dingsda (ich hab's schon vergessen) können wir nicht weiterfahren." Ich stellte mich innerlich auf einen Sprint durch Menschenmengen und treppauf-treppab mit gezieltem Hechtsprung in den Zug nach Berlin-Südkreuz ein. Ich stellte mich aber nicht darauf ein, dass es die nächsten Minuten, ach was, Stunden immer wieder heißen würde: "... auf unbestimmte Zeit". Ich stieg aus und wendete mich willkürlich drei Personen zu, die sich freundlich unterhielten, sich aber nicht näher zu kennen schienen. Die Zugschaffnerin stand daneben, gab Auskünfte und hielt uns regelmäßig in kurzen Abständen auf dem Laufenden. Im Gegensatz zum Herrn am Mikrofon. Dem war nach den vielen Durchsagen mit dem sich wiederholenden Text mal ein "Joah" anstelle des "auf unbestimmte Zeit" herausgerutscht. Wir lachten. Im Laufe der Minuten-Stunden wurde unsere Bahnsteiggruppe immer mal wieder mehr, mal wieder weniger. Mittlerweile Sechs ohne Schaffnerin bildeten den Kern der Bahnverspätungstruppe und blieben zusammen. Sechs völlig unterschiedliche Menschen aus mindestens drei Generationen, die sich vermutlich sonst nie begegnet wären geschweige denn miteinander geredet und Spaß gehabt hätten. Faszinierend. Fand ich gut. Alle möglichen Horrorszenarien wurden zum Besten gegeben, alle Was-wäre-wenn-Situationen in den schönsten Bildern dargeboten. Wir wollten uns schon anbieten, an der brennenden Böschung eine Wassereimer- statt Sandsackkette zu bilden. Es war schön, richtig schön. Später wären wir vermutlich zum Duzen übergegangen. Aber dann kam nach für mich 2,5 Stunden, für andere nach 3,5 Stunden die Durchsage, dass der Feuerwehreinsatz beendet sei und es weiterginge. Die Reisenden nach Berlin könnten den Zug nehmen, der vor meinem schon hätte unterwegs sein müssen bzw. in Berlin hätte sein können, wenn da nicht der oder die Brände gewesen wäre. Und auf Gleis 3 würde er einfahren. Und dann sahen wir ihn auch schon. Einige machten die Welle. Wir waren bereit zum Entern dieses Zuges. Einer von uns verkrümelte sich auf seinen reservierten Platz in der Firstclass. Der Rest blieb zumindest im Wagen zusammen und hielt hier und da immer mal wieder ein Schwätzchen. Der älteste unserer Gruppe saß auf einem Schwerbehindertenplatz, ich ganz in der Nähe. Ein indischer Ayurveda-Arzt auf Europatour und ich mussten noch ein wenig um unsere Plätze bangen. Aber die Ludwigsluster stiegen nicht mehr zu. So unterhielt ich mich immer mal wieder hier auf Broken-English mit ihm und dem alten Herrn und den drei Anderen, die es sich auf dem Boden gemütlich machten. Der indische Doc erzählte mir, dass eine Fahrt von Mumbay nach Delhi zwei Tage dauern würde und sich in dieser Zeit so etwas wie kleine Familien bilden würden. Unsere Gruppe würde ihn daran erinnern. Es war eine interessante Fahrt. Total entspannt, ausgelassen, freundlich, lustig, unterhaltsam. Jeder sprach quasi mit jedem. Das war echt toll. Nein. Ich habe das nicht geträumt. An Schlafen war gar nicht zu denken. Es war viel zu spannend, was da passierte. Selbst die Bahn, also das Unternehmen, tat ihr übriges, um die Leute zufriedenzustellen. Nein, sie gab jetzt keine Lebensmittel aus, aber dieser Zug durfte außerplanmäßig in Berlin-Spandau halten und machte somit wiederum die Leute glücklich, die dort raus mussten. Fast hätte es dafür Applaus gegeben, so wie in 'nem Flieger, wenn die Landung geglückt ist. Von dort bis zum Berliner Hauptbahnhof schien der Zug einen Umweg zu nehmen (was nicht möglich ist), aber alle bereits aufgestandenen Aussteigewilligen murmelten belustigt, dass Hauptbahnhof wohl ausfallen würde. Nur noch zu Zweit verabschiedeten wir hier den letzten unserer Gruppe, den alten Herrn. Wir stiegen dann ganz entspannt Südkreuz aus, weil die meisten schon ausgestiegen waren, und das, obwohl der Zug noch zum Teil nach Leipzig bzw. nach Frankfurt am Main musste. Es regnete. Aber es war warm. Der Bus sollte erst in 18 Minuten kommen. Die Taxis wurden stark umgarnt, denn jeder wollte nach Hause. Wir zwei warteten jetzt auch noch geduldiger Weise auf unseren Bus, der bereits nach 10 Minuten kam und auch nicht mehr 8 Minuten wartete. Uns war es egal. Auf Einzelschicksale konnten wir jetzt keine Rücksicht nehmen. Dieser Satz war fast der erste Satz unseres Kennenlernens. Wir zwei stiegen an derselben Bushaltestelle aus. Wir stellten schon in Hamburg-Dammtor fest, dass wir quasi Nachbarn sind und nur wenige Meter entfernt voneinander wohnen. Berlin ist ein Dorf. Sagt man immer wieder. Jedenfalls hier trennten sich dann auch unsere Wege. Ich zuckelte im leichten Regen nach Hause, freute mich darüber, dass ich meine vermutlich durstigen Balkonblumen nicht mehr gießen musste und ich bald ins Bett fallen konnte. Nee, wat war dat ein schönes Wochenende. Da sag noch mal einer, Bahnfahren wäre blöd.

      Gruß, Suzy

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Muck“ () aus folgendem Grund: 'N Wort vergessen

      Liebe Suzy,

      schöner schreiben kann man es nicht. Du hast definitiv den falschen BERUF.
      Gäbe es das als Buch, ich würde es mit Freuden kaufen und lesen.
      Es liest sich nämlich leicht und flüssig und eigentlich ist man sofort mittendrin und kann euch zusehen.
      Das hat richtig Stil und Gesicht.
      Mach was raus, solltest du. Alltagschronologin, klingt besch.... , aber wenn man es so schreibt macht es süchtig.

      Gruß

      Conni


      ....völlig fasziniert und NEIN, ich habe keine nadel im Arm ;)
      Vielen Dank Euch allen für die Blumen! Es hat mir großen Spaß gemacht. Und da ich keinen Blog habe und diesen bisher nicht mit weiteren Geschichten füllen könnte, musste das hier rein. Gut, dass wir Off-Topic haben :).

      Bernd.G schrieb:


      Doch! mit Absätzen!:)


      Lieber Bernd, ich trage doch gar keine Absätze, weder beim Crossskaten und schon gar nicht beim Schreiben ;). Nee, mal im Ernst. Ich fand das auch so lesefreundlich und viele Absätze hätten den Text noch länger gemacht. So musste man auch dran bleiben mit dem Lesen. Aber gut, sollte es mich noch mal reißen, einen ausführlichen Bericht worüber auch immer zu schreiben, dann gestalte ich es schöner... extra für Dich, Bernd, ok? Gut :).

      Ich wünsche allen, wenn sie sich mal in einer schon anstrengenden und auch nervigen Lage befinden, die Ruhe bewahren zu können. Sucht Euch nette Leute, denn geteiltes Leid ist halbes Leid. Und wenn dann noch Humor im Spiel ist, dann ist das ein unvergessliches Erlebnis.

      Liebe Grüße,
      Suzy

      Muck schrieb:


      Ich wünsche allen, wenn sie sich mal in einer schon anstrengenden und auch nervigen Lage befinden, die Ruhe bewahren zu können. Sucht Euch nette Leute, denn geteiltes Leid ist halbes Leid. Und wenn dann noch Humor im Spiel ist, dann ist das ein unvergessliches Erlebnis.


      :):):):)

      (mehr Smileys gehen leider nicht, sonst wäre es eine ganze Zeile voll geworden)
      Viele liebe Grüße
      Sigrid
      Soso... wie ein begossener Pudel. Dann scheinst Du ja was ausgefressen zu haben. Ich stelle mir da so folgende Situation vor, verzichte aber auf Details:

      Ein letzter Blick in den Spiegel. Das Haar noch mal zurechtgezupft. B. schloss die Tür hinter sich und pfiff bestgelaunt ein Liedchen vor sich hin. Er schnappte sich Aktentasche und den Brotbeutel, den seine Frau liebevoll gefüllt hatte. Sie versteckte darin sogar eine von ihm heiß geliebte Süßigkeit und stellte sich dabei sein Lächeln beim Öffnen des Beutels vor. Ein Lächeln huschte über ihr Gesicht. Wie jeden Morgen verabschiedeten sie sich voneinander mit einem Kuss. Seine Frau stand noch in der Eingangstür und winkte ihm hinterher. Er warf ihr noch eine Kusshand zu, stieg in den Wagen und fuhr davon. Sie schloss die Tür. Nun pfiff sie ein Liedchen und stockte sogleich. Oha. Da ist was, was keinen Aufschub duldete. Schnell hinein, Tür zu, Deckel hoch, setzen und los. Aaaah. Sie lächelte wieder. Sie drehte sich um und griff ins Leere. Nichts. Kein Papier mehr. Da baumelte sie, die papierleere Rolle. Sah aus, als hätte sie auch noch Spaß dabei. Unglaublich. Sie drehte sich zur anderen Seite und starrte ungläubig mit offenem Mund auf den Ersatztoilettenpapierrollenhalter. Schweißperlen bildeten sich auf ihrer Stirn. Er wird doch nicht. Nein, das kann nicht sein. Doch. Hat er doch. Vergessen! Das gibt es doch gar nicht. Wie oft schon habe ich ihm das schon gesagt? Wie oft?

      Tja, was nun? Die Kammer ist nahe der Garage und die wiederum absolut nicht in greifbarer Nähe, geschweige denn das 10er Pack. Das Handy liegt in der Küche. Auch nicht gerade um die Ecke. Das Fenster. Nee, da komme ich nicht ran. Hilfe holen also zwecklos. Ein Gedanke schoss ihr durch den Kopf. Sie schlug ihre Hände über selbigen. Oh nein! Sagte er nicht was davon, dass er heute nicht seinen kurzen Tag hat und wie jeden Freitag gegen 12.00 Uhr schon wieder zu Hause sei? Hatte er nicht heute einen Außentermin? Ausgerechnet heute? Verknüpft mit einem netten Abendessen? Stimmt. Er sagte es. Der Schweiß tropfte ihr von der Stirn und bildete eine Lache zu ihren Füßen. Den Kopf in die Hände gestemmt harrte sie aus und malte sich aus, wie am späten Abend auf B. ein ausgewachsenes Gewitter niederging, er völlig durchnässt vor ihr stand und sagte: Es tut mir leid. Ehrlich. Ich dachte, ich hätte...

      Bernd. Sei froh, dass Du solch' eine Frau hast, die Dir immer wieder mal Leckerlis im Brotbeutel versteckt, trotzdem Du so vergesslich bist. Da bist Du mit einem Platzregen am Feierabend immer noch gut bedient, finde ich.

      Gruß, Suzy ;)

      Anm.: Diese Geschichte ist frei erfunden. Alle Namen, handelnden Personen, Orte und Begebenheiten entspringen der Fantasie der Autorin. Jede Ähnlichkeit mit real lebenden oder toten Personen, Ereignissen oder Schauplätzen wäre völlig unbeabsichtigt und reiner Zufall.

      Muck schrieb:


      Bernd. Sei froh, dass Du solch' eine Frau hast, die Dir immer wieder mal Leckerlis im Brotbeutel versteckt, trotzdem Du so vergesslich bist. Da bist Du mit einem Platzregen am Feierabend immer noch gut bedient, finde ich.

      Gruß, Suzy ;)


      Hallo Suzy

      Danke das du uns an deiner blühenden Fantasie hast teilhaben lassen. Aber wie das so ist mit Blütenträumen, sie reifen nicht alle.
      Die Aktentasche existiert wirklich, ohne darin befindliche Süssigkeiten aber mit Brotbeutel, den ich nebst dem meiner Frau gefüllt habe und zwar jeden Tag und nicht liebevoll sondern aus der Not heraus geboren, da das meine Frau nicht gern macht.(allerdings eines der wenigen Dinge)

      Auf dem Zettel ,den ich heute nachmittag im Wohnzimmer vorfand stand;
      Zieh das nächste mal die Tür nicht ins Schloss sondern mach sie mit dem Schlüssel zu ich bin nähmlich aufgewacht! Und ein liebevolles Liedchen wird auch nicht das gewesen sein was ihr in diesem Moment entfleucht ist. Das zum libevollen Winken an der Tür!

      Was das gewisse Örtchen angeht endet meine Verantwortung mit dem Bezahlen des gewissen Papieres im Supermarkt .Für die Bestückung der "Spender" bin ich wiederum nur in Ausnahmefällen zuständig.
      Schweißperlen hat meine Frau nur, wenn der besagte Raum beim notwendigen aufsuchen von mir schon besetzt ist, die Musik läuft und ich ein fröhliches Liedchen auf den Lippen habe ohne ihre verzweifelnden Flehungen vor der Tür wahrzunehmen.

      Es war mir ein Bedürfniss dir die Realität einer sächsischen Zweisamkeit schonungslos vor Augen zu führen Suzy.

      Guts Nächtle!
      Bernd

      Eine Fortsetzung...

      Die Bahn macht mobil. Das Motto, das einem auf jedem Werbeplakat entgegenschallt. Nun ja, stimmt wohl. Besser fände ich: Die Bahn macht flexibel. Denn glatt bzw. wie geplant läuft selten etwas. Und: Die Gedankenschubladen werden ständig geöffnet, der Inhalt entnommen, mit dem Ist abgeglichen und meistens in einer anderen Schublade hinein- und somit abgelegt. Bis diese wieder geöffnet... undsoweiterundsofort. Grenzenlose Flexibilität, das schafft auch die Bahn.

      Ich muss mal gerade in meiner Erinnerungsschublade nachsehen, ob sich was Ereignisreiches auf der Hinfahrt zum Mobi in Schmallenberg mit einem Abstecher ins Münsterland getan hat… Ja! Da war was: Achtung!

      Der Zug bis Hamm war zu schnell. Man glaubt es kaum. Sie kann auch anders, die Bahn. Auf die Durchsage hin gab es allgemeines Gelächter. Ich fragte meine Nachbarin, ob wir denn nun draufzahlen müssten, weil wir zu schnell sind. Wir lachten. Wir mussten also etwas vor Hamm warten, weil der andere Zug noch unser Gleis blockierte. Ich weiß jetzt nicht, woran es lag, aber wir hatten dann doch leichte Verspätung, als wir unseren Bahnsteig anrollten. Vielleicht musste noch vom Vorzug der Toilettenpapierberg von den Schienen geschoben werden, was weiß ich. Jedenfalls wurden alle vor der Tür Wartenden etwas nervös bzw. nervöser, wenn sie einen Anschlusszug nicht verpassen wollten oder durften. Ich gehörte, das muss ich gestehen, dieses Mal dazu und wurde auch nervös. Von Gleis 4 auf 17, das hört sich für mich so unüberwindbar an, sollte ich im Untergeschoss genauso viele Menschen wie im Hamburger Hauptbahnhof vor einigen Wochen antreffen, wenn von 11 möglichen nur noch gefühlte -2 Minuten für das Umsteigen übrig bleiben.

      An der Tür vor mir standen 5 ältere Damen, vermutlich schon in Rente oder Pension, mit 6 Trolleys, die gerade aus ihrem Urlaub zurückkamen und in bzw. um Hamm herum wohnen. Habe ich aufgeschnappt. Konnte mich dem ja nicht entziehen. Da fragt man sich doch, warum die nicht zum Schluss aussteigen, sie haben doch alle Zeit der Welt, müssen ja schließlich nicht umsteigen. Es ist also auch hier wie beim Einkaufen im Supermarkt. Zum werktäglichen Feierabend hin schwärmen sie noch einmal aus und kurven mit ihren Einkaufswagen durch die Gänge. Mache ich später auch mal so, bestimmt. So bleibt man fit, kommt unter Leute und versauert nicht zu Hause oder auf der Parkbank.

      Als der Zug langsamer wurde, sagte mir Nummer Fünf der Ladies, dass es bei ihnen länger dauern würde, weil sie soviel Gepäck haben. Kurzerhand schlug ich vor, einen Trolley hinauszutragen, weil ich es doch etwas eilig hätte. Sie war damit einverstanden und ließ mich vor. Der Zug hielt, die Tür öffnete sich, ich war bereit für den Sprung in die Tiefe. Nummer Vier, schon ausgestiegen, war sichtlich irritiert, sah sie doch einen der ihrigen Trolleys mit einer fremden Person am Henkel. Ich sagte fast schon entschuldigend, einen Protest abfedernd, das sei ihr Koffer, aber ich hätte es eilig. Ich wünschte einen schönen Tag noch und sauste los.

      Ich also die Treppen runter gesockt, mich unten kurz orientiert, wie meine Gleiswechseltaktik aussehen sollte, um aus den gefühlten -2 Minuten mindestens +1 zu machen. Wie sich sofort herausstellte, war die Eile überflüssig. Sooo viele Menschen waren dort unten nicht unterwegs und sooo weit zum anderen Gleis war es auch nicht. Dass die mit der Nummerierung auch immer so übertreiben müssen. Das machen die extra, die von der Bahn. Wahrscheinlich kann man das steuerlich besser im Sinne von Steuern sparend absetzen. Böse Gedanken flackern auf. Die aus der untersten Schublade. Ich schließe sie schnell mit einem Tritt dagegen.

      Ich bin trotzdem gerannt und musste auf meinem Bahnsteig dann doch warten. Kurze Trainingseinheit mit einem 15Kilo Rucksack all inclusive. Die Luft war erwartungsgemäß knapp. Minuten später hielt der RE, ich stieg ein, legte meinen Rucki neben mir auf einem Sitz ab und genoss fast die Fahrt nach Münster. Dort das gleiche Gleiswechselspiel, von 17 auf 3. Aber ganz entspannt. Weniger Leute waren hier unterwegs, vermutlich schon auf dem Feierabendsofa. Eine kleine Irritation musste ich dann doch noch überstehen: Der mich nach Ascheberg bringende Zug hieß auf der Anzeige anders als der der mich dann mitnahm. Erst als ich mich bei einer älteren Dame vergewisserte, stieg ich ein. Drinnen stand dann auch mein Zugname. Ich dachte mal wieder: Das machen die doch extra, die von der Bahn. Die Anzeige ist ja Sache von denen, aber wenn dann private Regionalzüge deren Anlagen benutzen, dann spart man an der Anzeige. Waren denen wohl ein paar Buchstaben zu viel. Egal. Der Zug fuhr los und ich war dann auch so cirka 10 Minuten später als gebucht da. Die können's auch, die Privaten, dachte ich so bei mir. Müssen sie sich wohl abgeguckt haben, von der Bahn.

      So. Zwischen Hin- und Rückfahrt fand der Mobi statt... das verschafft mir auch gerade Zeit, um über die Rückfahrt zu schreiben. Wer Spaß dran hat, kann sich das ja auch noch antun ;)... da kommt also noch was.

      Gruß, Suzy

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Muck“ () aus folgendem Grund: Klitzekleinen Schreibfehler korrigiert

      Die Rückfahrt. - Teil 1

      Bequem hatte ich es mir gemacht. Zu Hause noch bei der Buchung der Bahntickets als auch die Rückfahrt an sich: Ich hatte das Glück, direkt von Hamm nach Berlin fahren zu können. Oben beim Wagenanzeiger hatte ich mir den passenden Gleisabschnitt für meinen reservierten Platz in Wagen 23 in Zug ICE 943 herausgesucht. Dabei habe ich wie alle Anderen auch übersehen, dass in Hamm ja die Besonderheit stattfindet, dass 2 Züge ent- oder gekoppelt werden. Es gab also schon oben am Bahnsteig eine kleine Wo-hält-denn-nun-mein-Wagen-Irritation. Gut, dass ich damit nicht allein war und somit wie alle Anderen dödelig herumirrte.

      Als dann nun mein Zug mit klitzekleiner Verspätung wegen Kopplungsschwierigkeiten an den bereits stehenden andockte, ich nun endlich in den Wagen einsteigen und meinen reservierten Platz anvisieren konnte, gab es eine weitere Irritation. Der Platz war besetzt. Eine behinderte Dame mittleren Alters beharrte darauf, dass sie auf dem richtigen Platz saß und vergaß dabei nicht, mehrmals zu erwähnen, dass sie gehbehindert sei. Ich zückte noch einmal mein Ticket, vergewisserte mich, dass ich mich nicht vertan hatte, schaute auf die Bahnabteilanzeige an der Decke und wies darauf hin, dass das hier der Wagen 23 wäre, woraufhin sie dann feststellte, dass sie tatsächlich falsch saß, denn sie hätte den Platz in Wagen 22 gebucht. Gut, sagte ich, dann nehme ich ihren Platz, sie bleiben hier, und dann passt das schon. Also, kehrt gemacht und ihren ergo meinen Platz gesucht. Besetzt. Ein junger Mann saß dort. Ich stellte mich zu ihm, erzählte ihm von meinem kleinen Dilemma und schon während ich noch so erzählte, erhob er sich wortlos von dem Sitz und suchte sich einen neuen Platz. Also entweder war er sichtlich irritiert ob meiner derzeit tiefen Stimme oder weil ich ihn zudem so zuschwallte. Vielleicht sprach er auch nicht meine Sprache, kann ja auch sein. Ich schaute ihm hinterher und dachte so bei mir, war ja einfach.

      Ich nahm Platz. Meinen Rucki konnte ich neben mich stellen. Platz 108 dieser ICE-Baureihe ist dafür prädestiniert. Sofern dort kein anderer Koffer steht. Wird gerne auch von Leuten genutzt, die 3 Wagen weiter einen Platz gefunden haben. Das gehört auch dazu, flexibel zu sein. Gedanklich. Also tolerant. Würden wir in einem buddhistisch geprägten Land leben, wäre der Sitz mit der Nummer 108 kein Zufall. Schließlich sitzt man auch direkt neben der automatischen Schiebetür und quasi mit dem Rücken an einer der 2 WC-Kabinen. Wenn die Schiebetür noch oder schon offen ist, aber die WC-Kabinentür noch nicht oder immer noch offen ist, dann müsste man mit dieser Platzbuchung gar einen Geruchsrabatt erhalten. Ist aber nicht so. Oder zumindest taucht solch' ein Rabatt nicht auf. Offiziell.

      Vor dieser Schiebetür saß ein junger Vater mit seinem kleinen echt niedlichen Sohn, dieser wiederum auf den 2 Sporttaschen. Irgendwie. Also eigentlich fast schon unter den Sitzen. Dieser Platz wird im übrigen auch gerne zur Kofferdeponierung genutzt. Aber in diesem Fall saßen dort ein großer und ein kleiner Mensch. Der Vater schlief, mit nicht ganz geschlossenen Augen. Sah unheimlich aus. Der Kleine beschäftigte sich mit sich, mit einem Nintendo, manchmal mit seinem schlafenen Vater, mit uns oder mit Anderen einen Wagen hinter uns. Der Zug war also voll und jeder Platz wurde ausgenutzt. Lionel Messi hätte seinen Spaß gehabt. Franck Ribéry vielleicht ja auch.

      Und die Zugbegleiter, ja die sind schon trotz der Fülle recht gelassen, das muss ich ja mal sagen. Denn sie müssen nicht nur im Großraumabteil im Weg stehende Kofferhindernisse, sondern in diesem Fall auch vor automatischen Schiebetüren im Weg liegende Schlafende und deren angewinkelte Beine überwinden. Das hält auch fit. Geistig wie körperlich. Dachte ich so bei mir. Der Kleine rappelte sich auf, nachdem er seinen Vater nicht wach bekam, obwohl ich ihm mit einer Handbewegung bedeutete, wie es klappen könnte. Da ich gerade keinen Bock auf stundenlange Kinderbetreuung hatte, verhielt ich mich so, als könnte ich nicht sprechen. Wir kommunizierten wenig und wenn, dann nur mit Gesten.

      Er stand vor der Tür und wollte dort sichtlich durch. Er versuchte, die Tür beiseite zu schieben, denn der Automatiksensor an der Decke ist wohl nicht auf kleinere Menschen ausgelegt. Sie rührte sich nicht. Ich deutete eine Handbewegung an, ein Wischen durch die Luft vor dem Sensor, was nur wirklich Sinn macht, wenn man mindestens so groß wie ich ist und den Arm dabei nach oben streckt. Er klatschte seine Hände gegen die Glastür, wedelte was das Zeug hält. Sie rührte sich nicht. Ich stand dann doch auf und öffnete wortlos und wischend die Tür. Er verschwand. Das erste Mal aufs WC, nach zweite einfach so, weil es im Spaß machte, durch die Tür zu gehen und mich zu beschäftigen, das dritte Mal, um mit einem anderen Kind und deren Eltern auf dem Boden zwischen den Wagen zu spielen. Schlaues Kerlchen, dachte ich. Der Vater schlief, wachte immer mal wieder mit komatösem Blick auf, rief nach seinem Sohn, um sogleich wieder in den Schlaf zu sinken. Einmal fiel er im Schlaf zuckend mit dem Kopf gegen die Glastür, erschrak, schielte vor sich hin und fiel zur anderen Seite auf die Taschen. Zwischendrin wurde er auch mal wach, nahm einen Rotkäppchensekt aus der Tasche. Ich dachte schon, er lässt es bei uns krachen, die Flasche schäumt dann über und wir haben stundenlang Sektgestank im Wagen. Darauf hatte ich ja so gar keine Lust. Aber nein, es kam anders. Entgegen meiner Schubladengedanken.

      Er stand auf und ging wohl in eins der WC's, um die Flasche dort zu entkorken. Sicherheitshalber. Schien geklappt zu haben, denn weder er noch die Flasche waren nass. Er nahm einen kleinen Schluck, verschloss die Flasche wieder, stellte sie in eine der Taschen und sank in einen weiteren Schlaf. Während dieser Minuten malte ich mir schon den schrecklichen Sektgeruch aus, der meine Nase bis nach Berlin umwabern würde. Aber weder die verschlossene Flasche noch der junge Mann verströmten einen unangenehmen Geruch. Wahrscheinlich war er nur durstig und hatte nichts Anderes dabei. Ich war beruhigt. Die Gedanken zu Vater und Sohn waren erst einmal umsortiert und neu abgelegt worden.
      Die Rückfahrt. - Teil 2

      Nun zu meinem Sitznachbarn. Kennt Ihr die Leute, die unentwegt, aus welchen Gründen auch immer, mit mindestens einem Bein zappeln? Auf und ab wippen? Als wenn sie sich damit irgendwann Entspannung durch Anspannung verschaffen wollten? So kurz vor einer Explosion? So einer saß neben mir und stieg auch nicht vor Berlin aus, wie sich dann herausstellte. Aber ich hatte quasi Glück. Er hatte sein Tablett vor sich ausgeklappt und sein düsteres Comic gelesen. Klar, dass so einer so etwas liest - Gedankenschublade zu. Mit den Armen auf dem Tablett aufgestützt. Der vor im Sitzende hätte eigentlich mitzittern müssen, vielleicht nahm er es auch nur als Wellnessservice der Bahn in Form von Vibrationsmassage wahr und freute sich gar innerlich, keinen Aufpreis dafür gezahlt zu haben. Mein Nachbar zappelte also unter dem Tablett, im Schatten dessen, wie verrückt. Er war mit einer dunklen Hose bekleidet, so nahm ich das nicht so stark wahr und geriet selber nicht in Gefahr, mitzuzappeln. Das meine ich mit Glück. Die nächste Schublade öffnete sich, ich hatte gerade nichts Anderes zu tun. Wie von Geisterhand bewegt entstiegen ihr Gedankenblasen mit Sätzen wie "Hoffentlich platzt er nicht gleich und schlägt um sich". Und "Hoffentlich trinkt der das Becks nicht gleich, sondern erst, nachdem ich ausgestiegen bin. Biergeruch direkt neben mir ohne selbst eins zu trinken finde ich auch nicht so prickelnd. Vor allem: Wie kann man überhaupt in der Bahn Alkohol trinken. So gemütlich ist es dort auch nicht. Was für 'ne Fahrt, dachte ich. Kurzfristig dachte ich daran, mich mal nach den Bahncards für die 1. Klasse zu erkundigen. In der Hoffnung, dort entspannter reisen zu können, wenngleich auch sehr viel teurer. Aber wenn es dort langweilig ist und meine Gedankenschubladen nicht neu sortiert werden können, das ist ja dann auch doof. Ich lass' es lieber. Viel Geld für keine Action. Nee. Lieber nicht.

      Zwischen meinen Gedankengeschwadern tauchte der Kleine wieder auf, umgriff immer mal wieder die Griffe der Gangsitze, hob die Beine etwas hoch und schaukelte, hin und her und hin und her. Dann schaute er der Einen über die Sitzarmlehne in den Laptop, erklärte ihr kurzerhand, wie er irgendwas schöner fände, aber sie nickte nur kurz und schrieb weiter an ihrer Doktorarbeit. Dann ging er weiter, schaute einem Anderen ins Buch, wurde von allen freundlich empfangen, schaukelte wieder. Während seines kleinen Ausflugs wurde der Vater wach, rief nach ihm, er kam und musste sich auf die Taschen setzen. Der Vater schlief wieder ein und der schwere Kopf drückte den Kleinen nicht nur in die Tasche, sondern auch fast unter den Sitz. Es knallte. Ein kurzes Erwachen. Die Flasche Sekt entkorkte sich. Der Nintendo wurde natürlich nass, der Kleine aber nicht, der Taschendeckel schützte ihn. Er stand auf und ging wieder auf Wanderschaft. Der Vater schlief wieder ein. Während dessen beeilte sich eine weitere Dame älteren Alters, der ich das schubladenmäßig gar nicht zugetraut hätte, aus einer aus der Bahn-Mobil-Zeitschrift herausgerissenen Seite ein Origami-Was-Auch-Immer zu falten. Ich dachte schon an einen Flieger von dem dann auch jeder was im Wagen hatte, weil er wie so ein überdimensionaler Gummiball bei einem Draußen-Rockkonzert alle und jeden beschäftigte. Nein. Wieder falsch. Es wurde ein Frosch, der sogar hüpfte, wenn man ihm auf's Hinterteil drückte. Und dann noch schnell einen Vogelschnabel gefaltet. Sie hatte es echt drauf, die Dame. Der Kleine unterhielt dann tatsächlich die Leute. Ich sah es an ihren lächelnden Gesichtern, manchmal lachten sie auch, schauten einander sogar an. Sie ließen von ihren Büchern, Zeitschriften und Laptops ab und ließen sich unterhalten. Kannste mal sehen. Ungeahnte Talente im Wagen 22. Sowohl bei Jung und Alt. Das erlebt man nur in der 2. Klasse. Wette ich drauf.

      Vater erwachte, rief seinen Sohn, der artig erschien. Dann wühlte er in seiner Tasche und fischte den nassen Nintendo heraus. Der Vater war wirklich wach. Er sprach Worte, nein, ganze Sätze mit seinem Sohn, kaufte ein Getränk von der freundlichen und sportlichen Servicekraft. Während der Kleine trank und zwischendrin von seinen Erlebnissen erzählte, wunderte sich der Vater über den nassen Nintendo. Der Kleine sagte, es sei seine Schuld. Vater verneinte, das wäre Quatsch. Also wach war er echt liebevoll und hörte sich alles an, ließ sich den Origami-Frosch vorführen, trocknete die ganze Zeit geduldig mit Taschentüchern den stinkenden Nintendo und brachte ihn tatsächlich wieder ans Laufen, ohne vorher einzuschlafen. Allerdings spielte er dann mit dem Teil und der Kleine durfte erst einmal nur zusehen.

      Draußen war es schon dunkel. Drinnen wurde es stiller. Das Ziel Berlin nahte. Geschlagene 30 Minuten vor der Ankunft schulterte ich meinen Rucki und stellte mich ausstiegsbereit an die Tür. Also eigentlich war es nur eine Viertelstunde vor der Ankunft, als ich zur Tür los wackelte, aber geplanter Maßen hatten wir wieder Verspätung.

      Letztendlich ist alles planbar. Die Bahn mit ihren Verspätungen. Man sollte einfach darauf eingestellt sein und die Hoffnung beiseite legen, pünktlich an Ziel zu gelangen. Planbar ist auch das Gedankenkarussel, dass sich einstellen kann, wenn man nichts Anderes zu tun hat, als einem Vater mit dem Sohne zuzusehen oder die Mitreisenden in eine Schublade zu stecken. Das Schönste für mich dabei ist immer wieder, wie ich mich beim Schubladendenken ertappe. Die Leute können das sehen, denn ich muss dann über mich lächeln. Und schon bin ich vermutlich in deren Schublade, eine der bekloppt vor sich Hinlächelnden, unterwegs mit einem großen Rucksack und außen angebracht sind solche komischen Rollerdinger. Die kann ja nicht ganz dicht sein. Wo sie recht haben, haben sie recht. :)

      Aber das Allerschönste an dieser Fahrt war: Mein Nachbar ist nicht geplatzt. Und nach Bier roch er dann auch nicht.

      Gruß, Suzy

      P.S. Ich frage mich nur wie das dann in einem Zug ist, wo man tatsächlich 2 Tage lang unterwegs ist...
      Liebe Suzy,

      es ist wirklich eine Freude, deine Reiseberichte zu lesen. Wie schön, dass du allem, was andere auch als Widrigkeit einsortieren könnten, noch etwas Positives abgewinnen kannst ... wenigstens in der Rückschau, wenn alles vorbei und doch noch irgendwie gutgegangen ist ...
      Weiterhin viel Spaß beim Reisen, auf Mobis - und beim Schreiben über die Fahrten dahin!

      Liebe Grüße nach Berlin,
      Sigrid
      Jetzt muss ich Euch auch mal ein dickes Dankeschön für die Blumen, die Likes und auch für besondere Wünsche ;) 'rüberschicken. Wenn es Euch auch mindestens genauso viel Spaß beim Lesen wie mir beim Schreiben macht, dann umso besser. Der nächste Mobi kommt bestimmt, und mit der Bahn reise ich auch wieder an. Dann wird es ein EC sein. Bin ich schon mal gefahren. Wenn sich dort nämlich die aufgeregten Schulklassen tummeln, dann geht es dort richtig turbulent zu... mal gucken, welche Action mich dann erwartet. Habe schließlich dafür bezahlt...

      Vielen Dank nochmals und liebe Grüße,
      Suzy

      @Sylle: Frau Doktor sagte heute, nachdem sie meine Stimmbänder gefilmt und mir auch gezeigt hatte: Das wird wieder gut... tut mir leid für Dich. :p
      Mobi Ruhpolding ... wünsche mir schon jetzt und dringlichst eine Wiederholung, auch was die An- und Abreise mi der Bahn angeht. Rückblende Hinfahrt: über Leipzig nach Chemnitz (hatte ich schon erwähnt, dass ich Kopfbahnhöfe geradezu liebe?) direkt ins Auto von Romy und Jōrg. Zwischen all ihrem Urlaubsgepäck fand sich neben einem komfortablen Sitzplatz eine passgenaue Lücke für meinen Rucksack, ohne Umräumen und Quetschen wohlgemerkt. Augenmaß und großes Erinnerungsvermögen sag ich da nur. Passt!

      Auf der Bahnfahrt passierte nichts Dolles, auf der Autofahrt umso mehr. Wenn es ein T-Shirt mit dem Aufdruck "Autofahren ist eine Kunst. Ich beherrsche sie in allen Situationen." gäbe, dann müsste es vor allem Jörg tragen. Ich muss mal zu Hause nach der "Sambapfeife" im www suchen, das machte mich schon neugierig. Vermutlich kenne ich diese vom Berliner Karneval der Kulturen und aus diversen Sambasongs, aber wie diese aussieht... keine Ahnung. Na jedenfalls haben wir weder eine Ausfahrt verpasst... mannmann, das war knapp, noch wurden wir zwischen dem hinter uns stehenden und tutenden und dem vor uns zurücksetzenden Lkw gesandwicht. Ich hoffe, der Pkw vor uns auch nicht.

      Wohlbehalten und echt relaxt wurde ich beim Huberhof abgesetzt. Das Unternehmen Ruhpolding nahm schon mal einen guten Anfang... noch sitze ich im Zug und fahre heim, vom Ende kann ich noch nicht berichten....

      LG, Suzy

      PS.: Kopfbahnhöfe sorgen für eine gute Übersicht. Der müde Kopf (kommt daher der Name? *kopfkratz* ;) ) wird einfach geleitet, ohne sich selber anstrengen zu müssen. Keine scheinbar unüberwindbaren Menschenmassen versperren einem die Sicht und den Weg... also zumindest nicht bisher und in frühen Morgenstunden. Kann ja noch kommen, will ich nur nicht hoffen...
      Mobi Ruhpolding... 13:27 Uhr, befinde mich noch auf der Rückfahrt. Das Schreiben auf einem 7Zoll-Tablet ohne Blauzahn-Tastatur (die liegt aus Platz- und Gewichtsgründen zuhause) ist echt mühsam. Langeweile kommt da nicht auf, vor allem wenn das Netz abhaut und die Buchstaben andere Wörter bilden, obwohl ich alles richtig schreibe und diese *piiiieeeep* Worterkennung doch tut was sie will, obwohl ich ihr verboten habe mir dreinzuquatschen. Aber ich habe gelernt. Schreibe extern statt direkt ins Forum und kopiere dann hinein... jahaaa, Cleverle.

      Nachdem ich also eigentlich gestern schon hätte fahren sollen, mich zu einem Umbuchen überreden (Danke Elisabeth) und dieses am Samstag wegen schlechter Internetverbindungen in Berlin erledigen ließ (an dieser Stelle Grüße von S., wem ich diese noch nicht ausrichten konnte), fuhr ich also heute morgen mit den Nordlichtern zu zeitiger Stunde los. Ein riesiger leerer Kofferraum nahm mein Gepäck auf, die anderen quetschten sich in den Servicewagen von Meike... zu spät haben wir das bemerkt. Egal. Sie haben sich nicht beklagt. Heike kam auch zum Winken und Knuddeln mit, was auch gut war, denn das Navi hatte nur "Ruhpolding Verwaltungen" im Angebot, einen Bahnhof nicht. Wir verfolgten also Meike und die Anderen und kamen tatsächlich am Bahnhof an. Dort wurden wir wohlbehalten abgesetzt und nicht mit Taschentuchgewinke verabschiedet. Tränen gab es auch nicht, das muss sich noch ändern ;). Ob die beiden ohne Navi den Weg zurück zu ihrer Urlaubsunterkunft fanden, weiss ich zu aktueller Stunde nicht.

      Wir wurden also unserem Schicksal überlassen. Einsam und allein... also fast... standen wir am Kopf:)bahnhof von Ruhpolding. Trotz Chiemgauarena wurden wir schon ein wenig irritiert beäugt. Vermutlich haben sie uns in unserem Outfit nicht erkannt, schließlich waren wir nicht in Sportklamotten und auf Rollen unterwegs...

      Wenige Minuten später rollte die lütte Pendelbahn ein, schluckte alle Reisewilligen und zuckelte los. Die Haltegriffe waren doch für mich erreichbar. Doris hatte behauptet, ich würde dort nicht rankommen ohne mich hochzuheben, Frechheit. Zu meiner Genugtuung wurde ihre Wahrnehmung auf der Hinfahrt geradegerückt. Was 10 Stunden Bahnfahrt anrichten können... es waren aber nur leichte Halluzinationen. Weitere Ausfälle diesbezüglich waren nicht zu beklagen.

      Ab Traunstein trennten sich unsere Wege. Ich nahm den "Meridian" und die Anderen einen späteren Zug nach HH vom selben Gleis. So kam ich in den Genuss einer weiteren Verabschiedung. Ohne Tränen... tststs. Der Meridian. Privatzug? Gehört wohl nicht zur DB. Salzburg Hbf bis München Hbf. Dort musste ich umsteigen, im K-bhf ;). Eine Anzeigetafel verriet mir die Zeiten nach Plan und, was viel schlimmer war, die tatsächliche Ankunftszeit im nächsten Bahnhof. Und wir fuhren noch einige Bahnhöfe an. Ich kann Euch sagen... Nachdem ich zwischenzeitlich alle existierenden Meridiane quasi verflucht habe (mensch neigt ja gerne mal zur Verallgemeinerung), relativierte sich alles zum Guten. In Rosenheim stieg ein Zauberer ein. Allein dadurch, dass er sich vor diese Anzeigetafel stellte und ich diese nicht mehr sehen konnte, sorgte er für eine fast pünktliche Ankunft in München. Schnelle Schritte hätten es auch getan, aber zu meiner Beruhigung bin ich, soweit mein Gepäck das zuleß, zum Anschlusszug gejoggt. Ganz nach vorne. Die eigentliche Einstiegstür war knapp hinter der Zugschnauze. Sicherheitshalber nahm ich die vom Wagen davor. OK. Ich hätte der Bahn vertrauen können, denn es gibt tatsächlich noch eine letzte Tür für Reisende und nicht nur fürs Personal.
      Mein reservierter Platz befand sich in der Lounge. Wer das noch nicht kennt wie ich bisher auch nicht: das ist direkt hinter dem Fahrer. Ein abgetrennter Raum mit 8 Sitzplätzen. Recht stickig, wenn der Zug noch steht und die Klimaanlage noch nicht, dafür aber die Automatiktür schon funktioniert. Dem Fahrer kann man von hier über die Schulter schauen. Spucken nicht, denn uns trennt eine Glaswand mit abschließbarer Tür gleichen Materials. Hier ist er also, der Aufprallschutz. Erste Reihe, live dabei, ein letztes Mal. Ich würde sehen, was passiert, wenns passiert. Die hinter uns wüßten nicht wie ihnen geschieht wenns geschieht. Und wir zahlten auch noch dafür. Und ich reservierte auch noch einen Platz, ab Leipzig auch 2 weitere, und dann müssten wir wieder vorwärts fahren, ist ja ein Kopf-Bhf. 3 Freiwillige. Naja, jeden Tag eine gute Tat, auch gut.

      Der Zug rollte los. Noch hatte ich das Reich für mich alleine. Ich breitete mich aus, schnappte mir meine Wichtige-Dokumenten-und-Geldtasche und wanderte zurück ins Bordrestaurant. Sollte im Wagen 26 sein, ich im 21er. Fix wie nix war ich da. Irritiert guckte ich die kauende Tresenkraft an. Wagen 26 ist hier, richtig. Ich wünschte einen guten Appetit und kaufte ein Käsesandwich (damt sollte man nichts verkehrt machen können) und eine A-Schorle der Adelholzener Alpenquellen. Nach dem Schnellkauf, es war mein allererstes Mal in einem Bordrestaurant eingekauft zu haben, ging ich zurück in meine Lounge, ōffnete die Verpackung und biss in eine Sandwichecke. Remoulade quoll hervor, von Käsegeschmack keine Spur, auch dank der eingelegten Gurkenscheiben nicht. Muss ich wohl durch, habe ja nichts Anderes. Aber lecker geht anders.

      Zwischenzeitlich stiegen 2 Mittzwanziger ein, kannten sich aber nicht. Es blieb ruhig. Ruhezone. Wir waren also nun zu Dritt. Temperatur war ok, Luft auch. Der Großraumwagen hinter uns war kühler. Dort hätte ich nicht mit T-Shirt sitzen können. Die Lounge ist wohl ein Geheimtipp, sie wurde bisher gemieden. Werde diese öfters mal ausprobieren.

      Nürnberg. Der Fahrer verließ uns. Wird wohl ein Wechsel stattfinden, dachte ich so. Kurze Zeit später rollten wir wieder. In die andere Richtung. Und so lang der Zug war, muss ein Wechsel stattgefunden haben. Der konnte das unmöglich geschafft haben nach hinten... also vorne...zu rennen. Jetzt waren die anderen der Puffer, wenns passieren sollte. Und das Zugende würde mit uns nachschleudern. Vermutlich auch nicht besser. Dafür hätten wir länger was vom Schienengucken, wenn wir guckten. Ich ja nicht. Ich schrieb unentwegt und unterbrach nur kurz.

      Es passierte schon lange nichts mehr. Kam gerade in Jena Paradies (ein Wink?) an... bis später, vielleicht! ;), so Bahn will!

      LG, Suzy

      Muck schrieb:

      Kam gerade in Jena Paradies (ein Wink?) an... bis später, vielleicht! ;)


      Hallo Suzy,

      Grüße aus dem Paradies hatten wir tatsächlich noch nicht. Nun hoffe ich nur, dass du wieder in irdische Gefilde zurückfindest, denn es wäre wirklich zu schade, wenn wir keine weiteren Bahn-Erlebnisse von dir mehr mit-erleben dürften ... und natürlich sowieso ... Und danke für die erneut sehr amüsanten Schilderungen!

      LG Sigrid
      Hah. Ich wusste es, das konnte noch nicht alles gewesen sein. Leipzig. 2 Herren hatten die 2 Plätze reserviert. Waren enttäuscht, dass der Fahrer die Schotten dicht gemacht hat und sie nicht zusehen konnten. Ruhezone war denen wohl unbekannt. Musste mir für die letzte Stunde Musik auf die Ohren geben. Ein Sprüher Febreze wäre auch schön gewesen. Ein weiterer Zugestiegener im Neonazilook brachte einen leckeren Knofigeruch mit. Kann man ja nicht verlangen, dass er ein Duftbäumchen mitbringt, oder? Ich legte erst einmal Siouxsie and the Banshees auf... also auf die Ohren... leider habe ich Inears, so dass die Kampfglatze nichts hören konnte. Schade aber auch. Würde zu gerne wissen, was der Typ am linken Oberärmelklett dranpinnt, wenn er marschiert. Überlegte ihn zu fragen, verwerfe aber diese Idee, ihn am Ärmel zu zupfen. Ich bleibe mal im Selbstversuch sitzen und beobachte. Mich und meine Kampfhormone. Aber die schlafen wohl. Also psst...

      Mein Fazit für die Lounge: Möglichst als Gruppe reservieren, dann klappt das auch mit dem Nachbarn. Geräusche und Gerüche von Menschen, die man gerne um sich hat, erträgt man leichter. Auch Glatzenträger. Oder gar nicht erst reservieren. Wäre mal eine Option. Dann käme ich sogar im und nicht nur mit dem Zug herum ;).

      Apropos "psst": Der kampfgestiefelte Kater ist kurzfristig eingeschlafen und hat wohl gesabbert. Kurz vor Wittenberg wurde er wach und wischte sich durchs Gesicht. Tschüssi. Er stieg aus.

      Gegen 18:00 Uhr war ich zu Hause. Alt werde ich nicht mehr, muss wohl noch Schlaf nachholen... bis zum nächsten Mal :).

      Gruß, Suzy

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „Muck“ () aus folgendem Grund: Wittenberg ohne e hinten dran! Schon zu müde...

      Muck schrieb:

      ....Auf der Bahnfahrt passierte nichts Dolles, auf der Autofahrt umso mehr. Wenn es ein T-Shirt mit dem Aufdruck "Autofahren ist eine Kunst. Ich beherrsche sie in allen Situationen." gäbe, dann müsste es vor allem Jörg tragen. Ich muss mal zu Hause nach der "Sambapfeife" im www suchen, das machte mich schon neugierig. ...


      Hallo Suzy,

      vielen Dank für die "Blumen" und den Vorschlag mit dem T-Shirt:-).
      Die Sambapfeife, da habe ich eine für dich im Kofferraum, Übergabe erfolgt in Oberhof, dann kannst du sie während der WM noch intensiv nutzen.
      Ansonsten war dein "Bahnbericht" wieder einmal sehr unterhaltsam.

      Herzliche Grüße - Jörg

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „joerga“ ()