Rollski Bremsen Vergleich

      Rollski Bremsen Vergleich

      Hallo,
      das auf der ISPO 2013 vorgestellte Hydraulik Bremssystem von Rollersafe hat wieder eine Diskussion über mögliche Varianten einer Rollski Bremse entfacht.

      Hersteller wie SRB, V2 oder Powerslide bieten bisher nur Wadenbremsen die am Rahmen montiert sind an.

      Deshalb habe versucht die Vor - und Nachteile der bisher mir bekannten Konzepte darzustellen.

      Bei Interesse siehe cross-skater.de/rollski_bremse_vergleich.html
      Grüße vom Michi Hohmann

      Skating Schule - Shop - Verleih - Lauftreff
      Cross-Skater.de
      Hallo,

      darüber ist ja auch zur Zeit der ersten Version des Vorläufers des Fleets ziemlich viel geschrieben und diskutiert worden.
      Aus meiner Sicht bin ich sehr zufrieden mit der Wadenbremse. Sie ist nicht großartig anfällig und funktioniert doch super.
      Als ich 2006 vom Nordic-Blading auf die SKIKES wechselte habe ich das als absoluten Segen empfunden und so geht es mir immer noch.
      Einem Hydrauliksystem stehe ich sehr skeptisch gegenüber, zumal dann, wenn noch Funkübertragung im Spiel ist.
      Weniger ist manchmal mehr, so meine, sicher "konservative", Einstellung.
      Aber, egal. Wem es Spaß macht, der soll und wird es sich zulegen.

      Gruß

      Conni

      biathlon24 wrote:

      Hallo,


      Aber, egal. Wem es Spaß macht, der soll und wird es sich zulegen.

      Gruß

      Conni


      Hallo Conni

      Es geht hier nicht um Spass! Die schweren Cross-Skates mit der festen Ferse nützt dem Skilangläufer, der im Winter Wettkämpfe bestreitet, nichts. Hier muss skiähnliches Material genutzt werden und die Bewegungsabläufe sollen möglichst identisch bleiben.
      Wenn die Industrie hier mitspielen würde wäre das Konzept 4 hier genau das richtige, sofern auch die Nachfrage da ist. Wenig Gewicht, überdies nicht zusätzlich am Roller,(der hier dafür unverändert bleiben kann), wenig Aufwand,preiswert und die gleiche Balance sind nach meinem Dafürhalten genau der richtige Weg.
      Es muss nur in die Köpfe rein eine Bremse zu benutzen ohne das man ein Weichei ist.

      Gruß
      Bernd

      der allerdings nie auf einem Skiroller stand ;)
      Hallo Bernd,

      doch, hier geht es um Spaß. Den Grad des Risikos bestimmt dabei jeder selbst.
      Die Einstellung "wer bremst verliert" ist so alt ...... wird dadurch aber nicht schlauer.
      Wir müssen diese Einstellung ja nicht missionieren.
      Wie viele Rennradfahrer verzichten ausserhalb der Wettkämpfe immer noch auf einen Helm.
      Ok, ist nicht mein Kopf und nicht meine Entscheidung.

      Die Sicherheit von Wadenbremsen stufe ich als sehr hoch ein. Zu oft habe ich schon Störungen im Funkverkehr erleben dürfen oder eben unbekannte Einflüsse durch Fremdfrequenzen.
      Dies auf einmal spontan in der Bewegung oder eben bergab, nö!

      Gruß

      Conni
      Das Konzept Wadenbremse am Schuh scheint auch mir das vielversprechendste zu sein, bei einem Klassik Rollski wird es vielleicht schwierig. Die breiten Räder sind klein und ragen kaum über den Rahmen. Die Ferse steht knapp davor, wie soll da der Bremshebel wirksam ansetzen. Zumal ich Klassikroller bis vor drei Jahren gern mit leichten Halbschuhen gefahren bin. Aber ansonsten, warum nicht. Nur leider wird dann für den Kunden einiges komplizierter. Rollengröße, die Stiefel, Bremsbelag, diverse Bremssysteme, die Einstellung der Bremse, das muss alles passen. Dafür braucht man Beratung und Service. Interessant für Händler, für die Hobbysportler weniger.

      Und der Leistungssportler als leuchtendes Vorbild, Werbeträger und Trendauslöser? Noch genießt er im Sommer die freie Rollerpiste und trifft höchstens Fahrer, die es können und sich und andere nicht gefährden. Ein Hobbysportler mit gebremsten Rollski würde zur Gefahr. Man müsste die Strecken absperren.

      Für die Hobbybiathlonkurse etwa in Oberhof gibt es zwei kurze, relativ flache Schleifen, wo man auch ohne besondere Bremstechnik rollen kann und den " Könnern" nicht im Weg steht. In der Skihalle gibt es übrigends diese Trennung auch. Vormittags trainieren die Sportler pfeilschnell auf präparierter eisharter Loipe, während nachmittags im mehlig zerfahrenen Schnee der Hobbyläufer mühsam auf seine Kosten kommt.

      Vielleicht kann man das mit dem Bahnradsport vergleichen. Nur mit einem Bahnrad darf man auf die Bahn. Und einen Bahnradfahrer wird man nur schwerlich davon überzeugen können, sich Bremsen an seine Maschine zu schrauben. Und er hat auch keine Lust, mit seiner Bahnmaschine nach Hause zu fahren. Dafür nimmt er ein normales Rennrad. Gruß Randonneur

      biathlon24 wrote:

      Hallo Bernd,


      Die Sicherheit von Wadenbremsen stufe ich als sehr hoch ein. Zu oft habe ich schon Störungen im Funkverkehr erleben dürfen oder eben unbekannte Einflüsse durch Fremdfrequenzen.
      Dies auf einmal spontan in der Bewegung oder eben bergab, nö!

      Gruß

      Conni


      Hallo Conni

      Du missverstehst mich! Ich habe genausowenig vor mit meiner Bremse über Funk zu kommunizieren wie du.... obwohl wenn man die Frequenzen einstellen könnte, kann man mal den Kollegen von dem man gerade überholt wird, bremsen lassen.:p
      Deswegen favorisiere ich ja Konzept Nr.4 für diejenigen, die sich aus sportlichen Gründen möglichst skiähnlich fortbewegen möchten. Das ist nach meinem Dafürhalten die geringste Veränderung zum jetzigen Zustand und auch am preiswertesten.
      Kleine käuflich zu erwerbende Bremssättel die an alle möglichen Skischuh an schon vorhandene Befestigungen zu montieren gehen. So stell ich mir das als Laie vor.

      @Randonneur

      Mit Wettkämfer meine ich allein den Breitensport der dann doch eher auf wenig oder gar nicht befahrene Strassen zum Training ausweichen muss.

      Gruß
      Bernd
      Hallo Bernd,

      wie gesagt, das Konzept der Stiefelbremse ist für Rollski gut geeignet, weil es die Fahreigenschaften nicht verändert. Nur gibt es so viele Modelle, Räder in vielen Größen und Breiten, Schuhgrößen und Maßverhältnisse, dass alles von Fachleuten angepasst und eingestellt werden müsste. Im Gegensatz dazu: Wer sich heute Rollski oder auch Langlaufski leiht, muss nur kurz schauen, dass die Bindung zum Stiefel passt und los geht's. Er kann auf die Technik vertrauen, muss sich um nichts kümmern und fährt auf eigene Verantwortung. Wer will die Verantwortung übernehmen, dass irgendwas nicht passt und unterwegs die Bremsen bergab nicht funktionieren.

      Mein Fazit: Der Weg von einer funktionierenden individuellen Bastellösung technisch begabter Enthusiasten zum Massenprodukt für Freizeitsportler ist lang. Insofern ist der konservative Ansatz von Conni nachzuvollziehen, was den Sicherheitsaspekt angeht. Ich für mein Teil würde allerdings auf einen reinen Skiroller nie eine Bremse hinten auf die Schiene montieren. Lieber verzichte ich auf eine steile unbekannte Abfahrt und gehe auch mal das Stück zu Fuß. ***Gruß Randonneur

      Post was edited 1 time, last by “Randonneur”: Ergänzung ().

      Hallo Zusammen,

      ich habe in der Nähe die Chiemgau Arena Rollerbahn in Ruhpolding.
      Trotz "perfekter" Bedingungen wird die Bahn nur von einigen Profis genutzt.
      Das liegt wohl auch daran das die Runden auf Dauer ziemlich öde sind und bei Abfahrten ein Ast oder irgendwelche Lebewesen für die meisten ohne Bremse tödlich wären.

      Ich persönlich steige grundsätzlich nie auf einen Roller ohne der Bremse am Langlaufschuh (Konzept 4).
      Dabei wechsle ich oft verschiedene Roller mit Radgrößen zwischen 100 - 150mm.

      Es reicht mir ein einziger Langlaufschuh mit Bremse.
      Der Bremssattel ist verstellbar und innerhalb von wenigen Sekunden an den entsprechenden Roller angepasst.

      Die Funktionalität ist die gleiche wie die bei Cross-Skates und hat sich 100 000 fach bewährt.

      Es sollte jedem Skating interessierten Sportler der keine perfekten Loipen Vorort hat möglich sein diesen Sport von der Haustür aus auszuführen. Die Winter werden schlechter und die Hersteller werden hoffentlich reagieren und für ein paar Cent eine Befestigung für eine Bremse an der Ferse anbringen. Mit 150 oder 125mm Luftreifen ist der Untergrund ja auch kein Thema mehr.
      Grüße vom Michi Hohmann

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      Bernd.G wrote:

      Hallo

      Könnte auch daran liegen;

      "Grundsätzlich sind die Trainings- und Wettkampfstrecken für Hobby- und Freizeitsportler sowie Skiwanderer gesperrt! "

      Gruß
      Bernd


      Hallo Bernd,
      ist zwar hier nicht das Thema aber es gibt genügend öffentliche Tage auf der Rollerstrecke die keinen interessieren und über die Vereine könnte man auch rein. 2KM nebenan ist da auf den Radwegen viel mehr los....
      Grüße vom Michi Hohmann

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      Die Rollerstrecke des Biathlonzentrums Gosheim, wo ich ab und zu fahre, hat am Ende der einzigen langen Abfahrt eine großzügig ausgebaute, stark überhöhte Linkskurve mit viel Platz zum Überholen. Die muss man zunächst üben wie auch die gesamte kurvige Abfahrt, wenn das Training Sinn machen soll. Es geht um Rundenzeiten. Bremsen ist da kaum nötig, wenn's zu schnell wird, reicht es sich aufzurichten oder mit breitem Scherwinkel im Pflug kurz anzubremsen, wobei man die Ski aufkantet. Und aufpassen, dass man nicht zur Gefahr für andere wird, immer mit Seitenblick, wer kommt von hinten, genauso voraus, was macht der Fahrer vor dir. Kann ich dem Ast noch ausweichen oder muss ich drüber springen. Wie nehme ich die feuchte Stelle in der Kurve, rutsche ich auf den langen Kiefernadeln weg?

      Auf den Rollerstrecken in Oberhof sind einige Abfahrten deutlich steiler und länger. Und die Athleten schneller. Der Hobbysportler kann dort auch trainieren. Wenn der dann seinen Rollski gemütlich nach unten bremsen könnte, würde er vor Schreck von der Piste abkommen, wenn plötzlich jemand schreiend mit 50 bis 60km/h knapp an ihm vorbei raste.

      Eine Bremse, die alles kann. Das klingt schon sehr nach Zukunft. Ein Bremsbelag resp. Bremsprofil für alle Fälle, also für alle PU, alle Gummimischungen, Luftreifen, breiten Klassikrollen, von 80 bis 150mm, also was der Markt alles an Rädern für Skiroller inklus. Cross bietet. Und diese Bremse am Schuh überwindet jeden Abstand zum Hinterrad unabhängig von Schuhgröße, Radgröße und -breite, jeweiligem Rollermodell und büßt dabei nichts an Wirkung ein. Also wenn das gelingt, Respekt. Dann staune ich wirklich. Gruß Randonneur

      Randonneur wrote:



      Auf den Rollerstrecken in Oberhof sind einige Abfahrten deutlich steiler und länger. Und die Athleten schneller. Der Hobbysportler kann dort auch trainieren. Wenn der dann seinen Rollski gemütlich nach unten bremsen könnte, würde er vor Schreck von der Piste abkommen, wenn plötzlich jemand schreiend mit 50 bis 60km/h knapp an ihm vorbei raste.


      Hallo Randonneur

      Das muss so ja nicht sein wenn Breitensportler und Aktive unterschiedliche Trainingszeiten haben wie in der Toblacher Nordic Arena.(Mein Urlaubsziel im Sommer;)) Schlauerweise kann man wohl Anfänger und Profis nicht zusammen trainieren lassen!

      Randonneur wrote:

      Eine Bremse, die alles kann. Das klingt schon sehr nach Zukunft.


      Da gebe ich dir natürlich recht ,das ist noch ein weiter Weg und ohne ein paar Verstellmöglichkeiten wird das auch nicht gehen.


      Randonneur wrote:


      Im Gegensatz dazu: Wer sich heute Rollski oder auch Langlaufski leiht, muss nur kurz schauen, dass die Bindung zum Stiefel passt und los geht's.


      Je mehr Funktionen ein Sportgerät hat um so mehr muss man es eben auch individuell anpassen. Ewas beschäftigen mit seinem Spielzeug sollte sich jeder und in der Lage sein mit wenigen Handgriffen Einstellungen vorzunehmen. Das kann der Markt nicht alles abnehmen.

      Gruß
      Bernd

      Bernd.G wrote:

      Hallo Randonneur


      Je mehr Funktionen ein Sportgerät hat um so mehr muss man es eben auch individuell anpassen. Ewas beschäftigen mit seinem Spielzeug sollte sich jeder und in der Lage sein mit wenigen Handgriffen Einstellungen vorzunehmen. Das kann der Markt nicht alles abnehmen.


      Bernd


      Das ist exakt das Problem Bernd. Eigentlich sollte man sich prinzipiell mit SEINEM Sportgerät beschäftigen, um so besser klappt es und um so eher kann man sich helfen. Tipps nachzufragen oder es sich selbst anzueignen ist da auch nicht verkehrt.
      Aber .... das passiert seltener.

      Beispiel :

      wer als Interessierter in diesem Forum liest, ohne schon Cross-Skates zu besitzen, kommt schnell zu der Überzeugung " oh, da muss ich ja wohl basteln bevor es richtig läuft"
      Das stimmt ja so nicht. Viele rollen ohne das sie basteln müssen. Grundeinstellungen sollte der Händler vornehmen und dabei auch etwas erklären, wenn es der Trainer nicht schon erklärt hat.
      Aber bei Radfahrern oder MTBlern, oder Schlittschuhläufern und und und
      ist es völlig NORMAL am Sportgerät etwas zu verändern , auch um sein ganz persönliches TEIL haben zu wollen.
      Ist doch wie mit dem Auto. Je mehr dran um so unübersichtlicher wird es, um so schneller geht was kaputt und du brauchst immer ne Werkstatt.
      Das ist zwar jetzt etwas vom Thema weg, aber auch nicht so ganz.

      Gruß

      Conni
      Die Bremsen sind bekanntlich an jedem Fahrzeug absolut sicherheitsrelevant. Beim Auto, beim Fahrrad usw. Das Bremssystem wurde installiert, man verlässt sich darauf und verändert nichts ohne Not. Das Neue gemäß Konzept 4 wäre doch: die Bremsen sind nicht am Sportgerät, sondern am Fahrer bzw. am Skischuh montiert. Mit diesem Schuh kann ich jeden Rollski fahren, solange die Bindung passt. Klasse, los geht's. Ob auch die Bremse passt, sehe ich dann in der Abfahrt. Meine Befürchtung ist die, dass es einfach zu viele Möglichkeiten gibt, dass die Bremse nicht greift, was zu schweren Unfällen führen kann, wenn man die Bremsleistung wie üblich selbstverständlich erwartet.

      Randonneur wrote:


      Ob auch die Bremse passt, sehe ich dann in der Abfahrt. Meine Befürchtung ist die, dass es einfach zu viele Möglichkeiten gibt, dass die Bremse nicht greift, was zu schweren Unfällen führen kann, wenn man die Bremsleistung wie üblich selbstverständlich erwartet.


      Hallo Randonneur

      Das Outdoor-Sportarten, erst recht mit zunehmender Geschwindigkeit und technischem sowie koordinativem Anspruch ein gewisses Risiko darstellen muss jedem Esel der sich aufs Eis begibt klar sein!

      Also erst in der Abfahrt die einwandfreie Funktion der Bremse zu "erhoffen" ist dann dämlich.
      Natürlich darf ein solches Bremssystem nicht mal mehr mal weniger zuverlässig funktionieren sondern nach wenigen Einstellarbeiten und Bremsproben sollte man sich darauf verlassen können.
      Wer für die wenigen Einstellarbeiten und die einfache technische Funktion dieses Bremssystems nicht das technische Verständnis aufbringt soll sich die Skikes oder besser Wanderschuhe anschnallen und den Tag genießen.

      Ich fahre auch keine Skiroller weil ich mich an den Abfahrten überfordert fühle und die nun wirklich etwas lächerlichen anzuschauenden Bremsmanöver nicht lernen möchte.

      Deine Skepsis, das so ein Bremskonzept reibungslos an jeder Art Skiroller sicher funktioniert, teile ich. Aber muss es denn auch frage ich mich! Würden nicht zwei drei etwas unterschiedliche Bremsbackensysteme an jeweils einer bestimmten Gruppe Rollgeräte ausreichen?

      Sorry wenn ich mich mit ein paar tausend Skike-Kilometern hier so weit aus dem Fenster lehne!:(

      Gruß
      Bernd

      P.S.

      Randonneur wrote:

      Unfällen führen kann, wenn man die
      Bremsleistung wie üblich selbstverständlich erwartet.


      Das erinnert mich an vorjährige Wadenbremsversuche auf Ski meinerseits!
      Geistig und koordinativ umstellen sollte man sich schon können, bei verschiedenen wenn auch artverwandten Sportarten.:mad::D
      Hallo Bernd,

      naja vielleicht sehen wir ja bald mal eine Konzept4 - Bastellösung, die sich auch auf steilen Abfahrten mit Vollbremsung bewährt. Die Handvoll Videos, die ich gesehen habe, zeigen bisher nur Verzögerungen bei langsamen Geschwindigkeiten in der Ebene.

      Ansonsten sind es doch weniger die risikofreudigen und technisch versierten Leute, die sich eine Bremse am Rollski wünschen.
      Der Normal-Benutzer erwartet wie bei anderen Fahrzeugen und Gerätschaften auf Rädern, dass auch eine schlecht gewartete, ungeprüfte und nicht gut eingestellte Bremse immer noch verlässlich funktioniert. Das ist der technische Standard, den eine Bremsenkonstruktion erfüllen muss. Nicht so die Bastellösung, die der Techniker speziell anpasst auf die Umstände und Erfordernisse und permanent kontrolliert.

      Wenn das Wunschvideo mit Konzept 4 dann auf der steilen Abfahrt eines schweren Fahrers mit Vollbremsung noch zeigt, wie in "wenigen Sekunden" (Michi) der Umstieg auf einen anderen Rollski mit veränderten Maßen und kleineren Rädern gelingt und nach Wiederbeschleunigung eine zweite Vollbremsung durchgeführt wird, werde ich auch noch euphorisch. Gruß Randonneur
      Hi Randonneur,

      ich würde weder mit meiner Bastellösung noch mit den Skikes oder Eduards trotz meines Leichtgewichts eine Vollbremsung nach einer steilen Abfahrt machen :eek: ... und das noch nicht mal bei trockenem und sauberem Untergrund!!! Schön dosiert herunterbremsen oder wenn es gar zu steil ist abschnallen...

      Und ein Sekundenwechsel zur Anpassung der Bremse... ja das wär' schon was.

      Gruß, Suzy

      Randonneur wrote:

      Hallo Bernd,

      naja vielleicht sehen wir ja bald mal eine Konzept4 - Bastellösung, die sich auch auf steilen Abfahrten mit Vollbremsung bewährt.


      Hallo Randonneur

      Ich möchte die Vollbremsung nach einer steilen Abfahrt mal auf dem "Cross-Skate des Jahres" mit dem derzeit besten Bremssystem sehen. Das muss schon ein Könner sein der das hinbekommt.

      Da gebe ich der Suzy recht.

      Gruß
      Bernd

      der es nicht Euphori nennt sondern Hoffnung!
      Weiter oben hat Michi seine Meinung dahingehend geäußert, dass "bei Abfahrten ein Ast oder irgendwelche Lebewesen für die meisten ohne Bremse tödlich wären." Wenn das so ist, hilft in solchen überraschenden Fällen, wenn man nicht mehr ausweichen kann, nur die maximal mögliche Verzögerung, wie sie eine Bremse zu leisten im Stande ist. Die Geschwindigkeit, die Räder, der Boden, die Bremsbeläge usw. müssen bei so einer Notbremsung natürlich berücksichtigt werden.

      Ich selbst fahre extreme Abfahrten, diesmal mit normalen Cross-Skates, z.B. die vom Herzogenhorn, Belchen oder Lemberg, durchaus kalkuliert mit teilweise fast blockierenden Rädern bei langsamer Geschwindigkeit. Die Skates rutschen dann im Geröll immer wieder seitlich weg, ein Effekt, den man vom MTB her kennt. Die Wadenbremsen und Reifen werden stark belastet und halten das bisher aus.

      Wie gesagt, der Normalverbraucher verhält sich normal und hat normale Erwartungen im Rahmen des Üblichen. Wenn die Schuhbremse am Rollski den Fahrer bergab nicht irgendwann rechtzeitig zum Stehen bringt wie eine Felgenbremse das Fahrrad oder eben die Wadenbremsen den Cross-Skate, dann wird sich das Schuhkonzept nur schwerlich durchsetzen.

      Bremsen Verstellung von 150mm auf 125mm Luftreifen

      Hallo Zusammen,
      ich habe ein kleine Video gemacht wo ich von 150mm auf 125mm Luftreifen wechsle.
      Der Film wurde nicht geschnitten.

      Ich mache keine Vollbremsung und leider hatte ich auch gerade kein noch steileres Gefälle.

      Ich finde das trotz frostiger Bedingungen, auch beim Bremsen mit nur einem Bein,
      die Bremsleistung völlig ausreichend ist.

      youtube.com/watch?v=pa_i_EM4GfU
      Grüße vom Michi Hohmann

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      Also das Video finde ich schon mal überzeugend. Eine am Skischuh befestigte leichte Bremse, die sich geschwind verstellen lässt und so an eine andere Radgröße angepasst werden kann. Sollte sich diese Technik durchsetzen, werden auch Leute, die bisher nur im Cross-Skating unterwegs sind, anfangen, sich für Rollski bzw. Cross-Rollski zu interessieren. Das wäre schön, aus anderer Sicht weniger gut. Es könnte sein, dass dann die eigenständige Randsportart Cross-Skating zurückgedrängt wird von neuen leichten Modellen und Skischuhen und kaum noch jemand schwere, solide Crossgeräte wie zum Beispiel die Fleetskates kaufen bzw. fahren will. Gruß Randonneur

      Randonneur wrote:

      .. die eigenständige Randsportart Cross-Skating zurückgedrängt ...


      Hallo Randonneur,
      für mich geht Cross-Skating mit und ohne freier Ferse!

      Durch die Bremse an der Ferse hätte ich auch die Möglichkeit mit einem "Schnapper" den Schuh am Rahmen z.B. bei einer Abfahrt oder im schwierigen Gelände zu fixieren.

      Ich sehe es ähnlich wie beim MTB. Auch hier gibt es unterschiedliche Gruppierungen die alle ihre Berechtigung haben.

      Wenn man sich öffnet werden alle Bereiche davon profitieren.
      Grüße vom Michi Hohmann

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      Hallo Cross-Skater,
      eine Arretierung der Ferse durch einen Schnapper oder Haken ist die logische Weiterentwicklung der Anwendung des Konzept 4; bei Bedarf fixiere ich die Schuhe, verhindere so das Abheben der Sohle und kann schwierige Passagen besser bzw. sicherer bewältigen. Fehlt eigentlich nur noch eine Langlaufbindung, die sich deutlich besser auf das Fahrverhalten der schweren "Cross-Roll-Skating-Ski" einstellen lässt als z.B. die SNS Pilot Equipe, die für leichte Schneeski entwickelt wurde. Gruß Randonneur

      Randonneur wrote:

      ...eine Langlaufbindung, die sich deutlich besser auf das Fahrverhalten der schweren "Cross-Roll-Skating-Ski" einstellen lässt ...


      Hallo Randonneur,
      Langlauf Hersteller wie Rossignol, Peltonen, Alpina, Madshus und Fischer haben NNN Bindungen. Deshalb haben vermutlich ca. 85% meiner Kunden diese Bindung - Tendenz steigend.

      Bisher sind mir noch keinerlei Probleme mit NNN auch bei "schwereren" Cross-Rollski bekannt.

      Aber Du hast sicherlich recht - wenn Rottefella einen größeren Markt erkennen würde, kann man hier sicherlich einiges verbessern.
      Grüße vom Michi Hohmann

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