Erfahrungen SRB XRS03

      SRB hat letzte Woche die Preise erhöht.
      Die XRS03 mit Alufelgen (wie oben im Bild) kosten jetzt 415 €

      OmniBlader schrieb:

      Ich mach es wie einfach und 'clean' diese XRS03 (und XRS02) aussehen......


      ...finde ich auch. Sehen nicht mehr so sehr nach "Orthopädischer Rollhilfe" wie die andern aus.

      Der XRS03s modifiziert wäre derzeit mein Favorit: Anstatt der Ratschenverschlüsse, schwarze "Skike-Kletts" und anstatt der vorderen Ratsche mit Fussplatte meine "unsichtbare" ditose Befestigung an der Schuh-Vorder-Unterseite :o

      Gruesse
      dto
      Hallo! Ich bin auch ganz angetan vom schlicht-eleganten Lösungskonzept. Hier braucht man plötzlich keinen "traditionellen Käfig" mehr. Ein Bauhausträchtiges Konzept. Und die Bremssattellösung sieht dermaßen bombastisch solide aus, dass zukünftige Modelle bei einigen gut gesetzten Aussparungen das Gesamtgewicht bestimmt noch weitere 100g in Richtung 2kg runterdrücken könnten (ohne Robustheitseinbußen).

      Hier kann man sehen. dass die Ratschenmechanik sehr einfach zu handhaben ist. Das einzige Fragezeichen würde ich allerdigs bei der Spannratsche ansetzen (Video-Bild bei Y--tube stoppen). Warum? Weil man anscheinend bei enger Stockführung an den kleinen Fixierungsratschenhebel drankommem kann, weil etwas zu weit außen plaziert... es sei denn, man sticht immer hinter der Ferse oder auf Hinterradhöhe ein, obwohl man dies wissentlich ja auch nicht immer tun kann...
      Tja, der Klett packt vielleicht nicht so toll, ist leichter und kann auch nicht überstehen... ist bei diesem Design dennoch fehl am Platze. Und gerade eine gute Spannfixierung ist ja so wichtig. Da würde ich sehen, wie ich meinen Stil anpasse, um nicht an diesen Hebel/Ratsche dranzukommen. Ich hoffe, dass die Glücklichen, die diese tollen Skates (02/03) ausprobieren oder kaufen können, meine Vermutung im Praxistest als nicht zutreffend herausstellen können :D
      Rollende Atlantik-Grüße ... youtube.com/user/crossroller/videos?view=0
      Rodolfo+Mariana, 78/52 kg, 16.000km+16.000km. Ab 2010-17= V07, ab 2014-17 auch SRB 03

      Bernd.G schrieb:

      Ja bitte Andrea, vielleicht hast du auch die Möglichkeit beide Modelle von SRB am gleichen Tag zu vergleichen. Ich glaube das wäre mal interessant die Unterschiede unmittelbar gegenüber zustellen.


      Hallo Bernd,

      das wird mich auch interessieren. Obwohl ich denke, dass generell für Cross Skates gilt:
      der Unterschied zwischen verschiedenen Cross Skates ist am deutlichsten zu Anfang spürbar, wenn man in einen Cross Skate steigt, der anders ist als der, den man gewohnt ist. Wenn man eine Zeitlang damit fährt, verflüchtigt sich dieses "ungewohnte" Gefühl ziemlich schnell. Natürlich geht diese Gewöhnung umso schneller vonstatten, je mehr man fährt/technisch begabt ist/schon verschiedene Modelle an den Füßen hatte.

      Mit dem langen Modell bin ich im August schon gefahren und es fühlte sich sehr gut an. Es war eine Asphaltstrecke mit viel Platz zu beiden Seiten, so dass keine großen Ansprüche an die Wendigkeit gestellt wurden. Erst an einem Teilstück, an dem es etwas bergauf ging und das mit großen Steinen gepflastert war, stellte sich die eingebaute Rücklaufsperre als fast notwendig heraus, denn ein Hochstakseln im Grätenschritt ist mit den gut 60cm langen Geräten viel anstrengender als mit Cross Skates, die ca 50cm lang sind.

      Wenn ich beide SRB testen kann, hoffe ich auf entsprechende Geländestücke, um die Unterschiede deutlich auszumachen. Mal schauen und erstmal hoffen, dass nicht noch Schnee fällt :)

      rolf schrieb:

      Das einzige Fragezeichen würde ich allerdigs bei der Spannratsche ansetzen. Warum? Weil man anscheinend bei enger Stockführung an den kleinen Fixierungsratschenhebel drankommem kann, weil etwas zu weit außen plaziert


      Hallo Rolf,
      ich glaube nicht, dass das eine Gefahr darstellt. Wenn eine Schraube nach innen heraussteht, bleibt man ab und zu hängen, wenn man mit engem Beinschluss fährt. Aber außen werden die Stöcke nie sooooo dicht neben den Cross Skates aufgesetzt.
      Entweder man fährt sehr gut, dann hat man einen engen Beinschluss, man setzt das Rollbein unter dem KSP auf, die Stöcke werden jedoch im Abstand der Schulterbreite aufgesetzt.
      Steht man noch nicht so lange oder so gut auf den Cross Skates, setzt man automatisch die Stöcke ein klein wenig breiter ein.

      Bei den neuen Skikes ist es so, dass eine Schraube nach außen ragt. Bisher wurde mir noch kein Fall geschildert, in dem die Stöcke in Berührung mit diesem Schraubenende gekommen wären. Ich selber habe versucht, es absichtlich hinzubekommen. Es geht nicht, denn da der Stock von oben außen nach unten innen geführt werden müsste, ist die Gefahr viel zu groß, sich in den Skike zu stechen. Und man hat diese Toleranz immer im Kopf, um sich nicht versehentlich von außen in den Cross Skate zu stechen. Und diese Vorsicht, lieber ein wenig breiter als zu schmal aufzusetzen, hat jeder Fahrer. Außerdem könnte es nur gefährlich werden, wenn der Skate sehr gerade aufgesetzt wird. Je größer der Winkel, in dem der Skate aufgesetzt wird, desto weniger kann die Stockspitze die Außenseite des Skates berühren.

      Das gilt natürlich nicht für Gefahrsituationen, denn da gilt sowieso: nichts ist unmöglich!! Aber wenn Stolperer dazu führen, dass die Stockspitze in Richtung Außenseite des Skates geführt wird, dann macht die Ratsche oder das Schraubenende die Situation nicht noch gefährlicher, als sie ohnehin schon ist.

      Und im Sinne der Gesundheit aller wünsche ich mir natürlich, dass ich hierbei von euch NICHT widerlegt werde :D

      Alles Gute beim Rollen - auf was auch immer!

      Liebe Grüße, Andrea

      anki schrieb:

      Hallo Bernd,

      Obwohl ich denke, dass generell für Cross Skates gilt:
      ...Wenn man eine Zeitlang damit fährt, verflüchtigt sich dieses "ungewohnte" Gefühl ziemlich schnell.


      Hallo Andrea

      Das ist klar das aller Anfang per se ungewohnt ist! Ich meine die feinen Unterschiede im Handling, am Berg, bergab, bei verschiedenen Untergründen,beim skaten ohne Stockunterstützung,etc. Wenn man die Gelegenheit hat das unmittelbar hintereinander zu "erfühlen" (deine Stärke!) dann kann einem die noch fehlende Gewohnheit nicht die Beurteilung "verwässern".

      anki schrieb:


      Mit dem langen Modell bin ich im August schon gefahren und es fühlte sich sehr gut an. ....Erst an einem Teilstück, an dem es etwas bergauf ging und das mit großen Steinen gepflastert war, stellte sich die eingebaute Rücklaufsperre als fast notwendig heraus, denn ein Hochstakseln im Grätenschritt ist mit den gut 60cm langen Geräten viel anstrengender als mit Cross Skates, die ca 50cm lang sind.


      Das ist schon mal sehr interessant ,diese Aussage, denn ich bin mangels Muskelmasse (nicht Qualität!:cool::D) nicht für steile oder sehr lange Bergpassagen geeignet. (wir arbeiten am Problem!).

      Rücklaufsperren meide ich (noch) denn im Skilanglauf ist der "Damenschritt" bei uns Helden verpöhnt ,und das ist dann so ähnlich!

      anki schrieb:

      Mal schauen und erstmal hoffen, dass nicht noch Schnee fällt :)


      Da haste schon mal Glück denn der kommt gerade wieder bei uns runter und ich freue mich darüber!

      Gruß
      Bernd
      Außerdem könnte es nur gefährlich werden, wenn der Skate sehr gerade aufgesetzt wird. Je größer der Winkel, in dem der Skate aufgesetzt wird, desto weniger kann die Stockspitze die Außenseite des Skates berühren.


      Hallo Andrea,
      ich denke mal, du meinst die Möglichkeit, die Schraube an der Außenseite des Skates zu berühren, könnte - rein theoretisch - nur funktionieren, wenn man den Skate sehr gerade aufsetzt.

      Ansonsten wäre es ja genau umgedreht. Je breiter ich die Skates aufsetze, desto eher kann ich mit den Stöcken an den Skate andotzen.

      LG Moppel
      Viel Spaß mit:
      rolldichfit.de

      moppel schrieb:

      - rein theoretisch - nur funktionieren, wenn man den Skate sehr gerade aufsetzt.


      hab ich doch geschrieben?!

      moppel schrieb:


      Ansonsten wäre es ja genau umgedreht. Je breiter ich die Skates aufsetze, desto eher kann ich mit den Stöcken an den Skate andotzen.
      l


      Was meinst du mit breit?
      Hier kurz mit Zeichnung. Das kann ja jeder im Stand ausprobieren. Sich einmal wie links mit parallelen Skates hinstellen und dann wie rechts in einem größeren Winkel. Werden die Stöcke dann schulterbreit auf Höhe der Ferse eingesetzt, kann man selber überprüfen, wie groß die Gefahr ist, mit dem Stock an der Außenseite der Skates hängenzubleiben.
      Noch Fragen? :p



      Liebe Grüße, Andrea
      Danke, Andrea,
      das hast du superklar veranschaulicht. Natürlich tendiert ein sehr breitbeinig, parallel aufsetzender Anfänger, der obendrein über eine noch unpräzise Stockhanhabung verfügt, auch seine Stöcke vorsichtshalber sehr breit aufzusetzen. Der könnte aber auch mal -gerade weil koordinativ noch überbelastet- am Außenskate andocken, egal ob Schraube oder Ratsche. Heißt ja auch nicht, dass notgedrungen etwas Schlimmes passieren muss... aber je glatter innen, außen und unten der Skate gestaltet wird, desto besser. Diesbezüglich haben doch alle Konstrukteure immer die Möglichkeit alles weiter zu optimieren. Und der SRB 02/03 ist das beste Beispiel, wie viele wichtige "Kleinigkeiten" in kürzester Zeit verbessert worden konnten. Bessere Gelenke, verstärkte Schwingen, verbesserte Wadenhalterungen, und, und... An diesem Beispiel sollten sich auch die anderen orientieren, denn jetzt haben sie Konkurrenz...
      Rollende Atlantik-Grüße ... youtube.com/user/crossroller/videos?view=0
      Rodolfo+Mariana, 78/52 kg, 16.000km+16.000km. Ab 2010-17= V07, ab 2014-17 auch SRB 03
      Nach unseren Besuch im August 2012 bei SRB, wo wir selbst mit Schrauben und unsere Ideen gleich umsetzen durften, hat SRB Sie dann auch in Serie umgesetzt und auch unsere Ideen, die nicht gleich umzusetzen waren, wurden bis Weihnachten umgesetzt. Und jetzt haben wir fast perfekte Cross Skates.



      Andrea kann am Sonntag die XRS02 und die XRS03 beide fahren und vergleichen. Hoffe der Schnee taut noch auf den Wegen.

      Ich fahre seit Juli die XRS02 und bin noch nie mit den Stöckern hängen geblieben.

      Die XRS02-S jetzt XRS03 spürt man nicht am Fuß, kein anderer Cross Skate fühlt sich so leicht an.

      Habe aber bei meinen XRS02 die Rücklausperren ausgebaut, haben mehr Rollwiederstand und quietschen nach einiger Zeit. Müssen öfter geölt werden. Brauch man nicht wirklich hier an der Ostsee.
      An Cross Skates kann man immer was verbessern.
      Ob es das Gewicht ist oder nur Kleinigkeiten, um die Wartung zu erleichtern.
      Z.B. um ein Gelenklager oder ein Ratschenband auszutauschen benötigt man eine Federringzange und damit geht es auch noch sehr schwer.
      Hallo,

      so ist es. Anwender- oder nutzerfreundliche Herstellung, so dass man dem Ganzen auch wirklich komplett das Gefühl gibt, "schau her, kannste selbst machen". Das kommt auch noch und das dauert gar nicht mehr lange ;)

      Gruß

      Conni

      du schaffst dir auf dem Marktnen super Einfluß mit solchen "Kleinigkeiten", bei Händlern auch ;)
      User-freundliche Erklärungen, genau das ist es, was wir alle brauchen. Und besser noch als gut erklärte Bedienungsanleitungen, sind gut gemachte Videoclips. Die sollte jeder Hersteller mittels CD oder Youtube bereit stellen. Immer wenn ich ein PC-Problem (egal ob hard oder soft) bei mir lösen muss, greife ich auf die Info im Internet zu, und oft erweist sich ein Filmchen bei Youtube als einleuchtender. Nachmachen was man "live online" sieht, und die Sache ist im Griff, auch wenn man vorher keine Ahnung davon hat.
      Rollende Atlantik-Grüße ... youtube.com/user/crossroller/videos?view=0
      Rodolfo+Mariana, 78/52 kg, 16.000km+16.000km. Ab 2010-17= V07, ab 2014-17 auch SRB 03
      Hi, Bernd!
      Es wird ja immer Beides geben: Diejenigen, die keinen Bock oder Ahnung haben einen Reifen selber auszutauschen und zum Glück jdn. in der Nähe haben, der dies für sie erledigt (Werkstatt), und welche die es lieber selbst tun, weil es schneller geht oder sie es gerne tun. Die paar Torx, Inbusschlüssel oder Ringzange, die man da braucht, habe ich und viele andere sowieso schon zu Hause oder sind billig überall erhältlich.
      Es ist aber auch im Interesse der Cross-Skater/innen die wichtigstens Handgriffe selber ausführen zu können, wenn z.B auf einer längeren Tour etwas passiert. Gerade da sind profimäßige Firmen-Anleitungen auch interessant... zusammen mit einer Profi-Werkstatt (die aber leider oft nicht in der Nähe zu finden ist).
      Rollende Atlantik-Grüße ... youtube.com/user/crossroller/videos?view=0
      Rodolfo+Mariana, 78/52 kg, 16.000km+16.000km. Ab 2010-17= V07, ab 2014-17 auch SRB 03
      Birgit und ich waren gestern bei Sven und Uwe (Ostsee-Skating) in Boltenhagen und haben fleißig getestet.



      Wie erwartet, sind wir nun beide Besitzer eines SRB :) Birgit hat den kurzen, ich den langen.
      Ein ausführlicher Bericht folgt noch!
      Vielen Dank an Sven und Uwe für die herzliche Aufnahme und den gelungenen Tag!!!

      Andrea
      Servus,

      SRB war heute beim Skadi-Loppet mit ihren Skirollern da und haben auch den XRS03 beworben.
      Sehr prominent platziert war er allerdings nicht. Das Sortiment war im Rennbüro ausgestellt, wohin an sich nur Leute kommen die sich unbedingt am Tag vorher die Startnummer abholen müssen oder auf das Finisher-Trikot stehen. Und da waren die Skiroller noch wunderschön an die Wand gehangen und der XRS03 etwas lieblos daneben auf den Boden geworfen, so dass selbst jemand der wusste das es das Ding gibt erstmal suchen musste. Es war auch von jedem Modell nur ein Exemplar da, also testen ging nun nicht wirklich.

      Ist wohl etwas optimistisch gedacht, aber vielleicht wird da doch etwas ernsthafter versucht Cross-Skates an "ambitioniertere" Hobby-Langläufer zu bringen. Schaden kanns der Produktentwicklung kaum.