Rollvergleichstests Cross-Skating Reifen & Räder

      Rollvergleichstests Cross-Skating Reifen & Räder

      Letztes Wochenende habe ich mehrere Rollvergleichtests gemacht mit interessante Resultaten!

      Ich habe die folgenden Reifen/Räder getestet:


      * Gewicht eines komplettes Rades mit Achse

      Diese Reifen/Räder habe ich auf folgenden (immer weniger glatten) Boden getestet:
      1 - Glattes Asphalt
      2 - Gehwegplatten
      3 - Klinkerweg
      4 - Waldweg: Sand, Feuchtiges Sand, Kies (bis 2 cm), Feinschotter, Aste u.s.w.[INDENT]
      Für Eindrücke der 'Off-Road' Waldweg:
      imageshack.us/photo/my-images/528/offroad1.jpg/
      imageshack.us/photo/my-images/196/offroad2.jpg/
      imageshack.us/photo/my-images/141/offroad3.jpg/
      imageshack.us/photo/my-images/39/offroad4.jpg/
      imageshack.us/photo/my-images/204/offroad5.jpg/
      imageshack.us/photo/my-images/17/offroad6.jpg/


      [/INDENT]
      In allen Tests habe ich mich mit dafür geeigente Cross-Skates von eine Rampe (im Weg) hinunter rollen lassen und dann gemessen wie weit ich gerollt bin. Jeder Reifen/Rad habe ich auf jedem Untergrund mindestens drei Mal getestet. Die Resultatten sind mittlere Werte dieser Tests.

      Bemerkungen bei den Tests:
      -Das PU Rad habe ich nur auf Asphalt getestet.
      -Die Skike Reifen (altes Modell) waren nicht neu and schon benützt. Bei zwei Reifen war allerdings der Rillen in der Mitte noch sichtbar anwesend. Die sonstige zwei Reifen waren noch etwas älter und mehr benützt.
      -Außer den 300 mm OmniBlade Reifen sind alle Reifen/Räder getestet mit neuen Lager.

      Die nächsten Bilder zeigen meine kleine Cross-skates Versammlung und die getestete Räder:






      Die Resultaten: Links abgelegten Weg (m) – Rechts relative Unterschiede (%):




      Diese Resultaten kann man auch hier anschauen und einigermaßen vergrößern: [URL='http://imageshack.us/photo/my-images/17/testresults.jpg/'][URL]http://imageshack.us/photo/my-images/17/testresults.jpg/[/URL]


      WICHTIG:
      Diese Resultaten sind keine absoluten Werten. Die illustrieren nur bestimmte Tendenze und Verhältnisse unter bestimmte Umstände!

      PU Räder:
      Das 200 mm PU Rad rollt auf Asphalt besser als alle andere Räder (obwohl weniger komfortabel). Mann rollt auf diese PU Räder mehr als drei Mal (305%) so weit als auf den alten Skike Reifen und fast zwei Mal so weit als auf den neuen Skike Reifen! Bei den ersten Probefahrt mit den PU Reifen habe ich nicht direkt so ein großer Unterschied bemerkt. Mein erster Eindruck war also nicht richtig.

      Skike Reifen:
      Die neuen Skike (Antiplatt) Reifen rollen auf Asphalt viel besser als die alten (allerdings benützten) Skike Reifen. Offenbar haben die neuen Skike Reifen eine beträchtlich geringeren Rollwiderstand. Wahrscheinlich sind diese neuen Skike Reifen steifer durch den Antiplatteinlage und das erklärt auch warum die neuen Skike Reifen off-road etwas slechter rollen als die alten Skike Reifen: statt sich einigermaßen um Steinchen und ander Unregelmäßigkeiten zu 'wölben' (wie flexibelere Reifen das können) müssen die steifere neuen Skike Reifen völlig über diese Steinchen und andere Unregelmäßigkeiten rollen und dabei das totale Gewicht (Skates + Fahrer) aufheben und das kostet Energie!

      Was also auf Asphalt ein Vorteil war, verschwindet sobald den Boden weniger glatt wird und sind die Unterschiede zwischen die neuen und alten Skike Reifen weiter nur noch sehr gering.

      Hepros Reifen:
      Auf Asphalt rollen die 200 mm Hepros Räder nur wenig besser als die neuen Skike Reifen. Offenbar ist der Rollwiderstand der Hepros Reifen nicht außerordentlich gut (aber auch nicht außerordentlich slecht). Das war auch kaum zu erwarten für einen relativ niedrigen Preis und mit den zusätzlichen Verstärkungen. Allerdings rollen diese Hepros Räder immer besser als der Boden weniger glatt wird und rollt man 'off-road' durch den grosseren Raddurchmesser immerhin fast zwei Mal so weit als auf den Skike Rädern.

      OmniBlade & Primo Alpha Reifen:
      Was keine Überraschung war, waren die 300 mm OmniBlade Räder. Die tun es überall gut. Was mich allerdings ein bisschen überrascht hat war den geringen Unterschied 'off-road' zwischen den 200 mm Primo Alpha Reifen und den 300 mm Omniblade Reifen. Da wirkt die grössere Breite (50 mm) und geringeren Fülldrück (3,5 Bar) und die darum grössere flexibilität der Primo Alpha Reifen offenbar ziemlich gut.

      200x50 mm versus 200x30 mm Reifen:
      Die breiter 200 x 50 mm Primo Alpha Reifen rollen unter alle Umstände deutlich besser als die schmaleren 200 x 30 mm Hepros Reifen. Darum kann man sich Fragen ob die durch den Rollenshop angebotene Rennräder für den Nordic-Scout tatsächlich Rennräder sind. Für diese Rennräder werden allerdings andere 200 x 30 mm Reifen benützt und die habe ich nicht getestet und ich kann daher nichts mit absoluten Sicherheit sagen. Ich bin eigentlich ein 'Fan' der Nordic Scout (obwohl ziemlich schwer) und daher auch der Rollenshop, denn die haben es gewagt um Mal etwas anderes auf den Markt zu bringen (bravo!).

      Dennoch frage ich mich wie gut diese Rennräder wirklich sind. Ich werde darum den Rollenshopleute fragen ob ich diese Rennräder auch Mal testen kann.

      Black Armada, Roadrunner, Innova, Phoenix(?)
      Für ein kompletter Vergleich viel benützten Reifen, wäre es super als ich auch weitere Reifen so wie Black Armada, Roadrunner, Innova (XC Skeleton) und Phoenix (so weit es die schon gibt) testen könnte. Ich werde mal sehen was da möglich ist……..

      Warum rollen wir hauptsächlich noch immer auf 150 mm Reifen?
      Das ist hauptsächlich eine Frage des Gewichts (und des Geldes). So sind die 300 mm OmniBlade Räder mehr als zwei Mal so schwer als (die alten) Skike Räder. Wenn mann das Gewicht einem Cross-Skate unter 2,5 kg (und möglichst leichter) halten möchte, dann bleibt für den Rahmen nur etwa 1 kg übrig als die beiden Räder zusammen schon etwa 1,4 kg wiegen. Ein Aluminium Skike Rahmen (V07 PLUS) wiegt schon etwa 1,3 kg und für großere Räder muss auch der Rahmen länger und damit schwerer sein. Mit Aluminium schafft man das also nicht mehr. Das sieht man auch schon mit den 2,8 kg schweren Nordic Scout (obwohl ich denke das man mit einer Optimierung des Entwürfs noch einiges sparen kann).

      Da müß mann schon GFK (Glassfaser) oder CFK (Carbonfaser) verwenden. Diese Materialien sind nicht nur teuerer als Aluminium aber die Industrie hat eben noch nicht so viel Erfahrung mit diesen Materialien und ist auch noch nicht gut ausgelegt für die Bearbeitung dieser Materialien und daher wird es eben noch teuerer.

      Mit 200 mm Räder sieht alles allerdings etwas günstiger aus. Darum glaube ich (und die Testresultaten unterstützen das) das 200 mm Reifen, entweder die schmaleren 30 mm oder die breiteren 50 mm Reifen, eine Zukünft haben im Cross-Skating Bereich.

      OmniBlader
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      Hallo Omniblader,

      danke für den Test. Ich finde die Beiträge von Dir immer sehr lesenswert.
      Hast Du die Rampe als Weg mitgemessen? Ich habe das in den Videos von Dir gesehen und mich gefragt ob man diesen Weg auf der Rampe mit einrechnen sollte, da hier ja noch die Beschleunigung anhält. (Ich weiss das es ja eh eig. nur Näherungswerte sind)

      Es juckt mir schon in den Fingern mal 200mm Reifen an meine Powerslide XC Path dranzubasteln :D

      Grüße
      Christian
      Hallo Christian,

      Gut zu hören das du meine Beiträge machst!

      Ich habe auch nachgedacht ob man die Länge der Rampe mitmessen soll oder nicht. Meine Meinung nach soll man das allerdings, denn nicht nur die Beschleunigung findet da statt aber da finden auch schon die Reifen- und Räderspezifische Verlüsste platz! Die soll mann ins ganze auch mitnehmen....

      Um ehrlich zu sein habe ich da auch schon mal geschaut ob das möchlig ist mit den XC Path und ich glaube schon. Ich muss nur mal so ein XC Path in meine Hände halten um das weiter ausarbeiten zu können.....

      OmniBlader


      alf wrote:

      was mich wundert ist dass primo alpha mit 3,5 bar so gut rollen

      Hallo zusammen,
      habe mich darüber auch schon gewundert, meine eigene Erfahrujng mit den 200 x 50 mm Rädern von "Rad und Rolle" war auch enttäuschend, sie waren auf Asphalt deutlich langsamer als die normalen Skike-Räder. Hat denn evtl. jemand mal den Vergleich Skike / Nordic Scout gemacht?
      Ciao
      Wolfgang
      >>>>Meine Meinung nach soll man das allerdings, denn nicht nur die Beschleunigung findet da statt aber da finden auch schon die Reifen- und Räderspezifische Verlüsste platz!<<<<

      Ja, da ist auch was dran. Am bestens wäre es wahrscheinlich alle auf das gleiche Tempo zu bringen. Aber das wäre unnötig kompliziert, die Näherung hier ist mehr als ausreichend.

      Spannend finde ich das die breiten 20er Reifen schneller sind als die schmalen. Eig versucht man ja immer durch schmallere Reifen den Rollwiderstand zu minimieren.

      Sind eig. alle Reifen mit den gleichen Kugellagern bestückt?

      Dabei würde mich noch interessieren in wie fern es noch Potential bei Kugellagern gegenübern den standard Kugellagern gibt. Oder sind die mitgelieferten schon sehr ordentlich?

      Schöne Grüsse
      Christian
      Hallo Omniblader,

      danke für diesen Test!!!

      Du bist wirklich Strecken von bis zu 80 Meter gerollt, ohne dich abzudrücken???
      Von was für Rampen bist du denn da runtergerollt????

      Ich bin natürlich auch erstaunt, dass die Primo so gut rollen. Aber es kann schon hinkommen.
      forum.cross-skating.com/verwan…mm_raedern.html#post25514
      Ich habe keinen solch akribischen Rolltest gemacht, sondern ich bin dabei geskatet, habe also die Geräte bei jedem Schritt angehoben. Da mich jedes Mehrgewicht mehr anstrengt, müsste der Nordic-Scout-Reifen also objektiv besser rollen, wenn sich der Nordic Scout von mir auf Asphalt bei gleichem persönlichen Anstrengungsgefühl so schnell fahren lässt wie ein Skike.
      Allerdings lässt die Kürze der Teststrecke (ca 500m Asphalt und 500m Cross) wirklich nur ein "Gefühl" zu. Ich weiß nicht, ob ich tatsächlich mit beiden Geräten gleich schnell gefahren bin.

      Nach deinen Tests hätte ich wohl Lust, das über eine längere Strecke auszuprobieren (skatend), aber dann auch mit Geschwindigkeits- und Pulsmessung....

      LG Andrea
      Hallo! Welch eine interessante Diskussion uns nun Omniblader in die NCS-Welt gebracht hat. Die wird uns wohl noch lange beschäftigen. :)

      Was mich erstaunt, ist der große Unterschied zwischen zwei 20cm Luftreifen auf Asphalt: Der breite Primo Alpha (5cm), der mit der Hälfte des Druckes, 3,5b super weich ist, rollt fast 1/3 länger als der schmale Hepros (3cm) mit 7b (viel härter). Aber gerade bei Offroad ist dieser Unterschied viel geringer, da wo Breite doch vor Einsinken bewahren sollte... Logischerweise sollte es doch umgekehrt sein, oder habe ich Omnibladers Tabelle falsch verstanden?
      Der einzige Faktor, der hier einfließen könnte, wäre m.M.n der Wind. Bei uns ist es "normal" immer bei 15-25kmh zu fahren (manchmal sind sogar schon 40kmh-Böen drin :eek::p), und der Geschwindigkeitsunterschied ist enorm. Das macht locker etwa -/+ 20-40% aus (bei gleicher Power mit Garmin unterwegs), je nachdem ob wir bei Frontal- oder Rückenwind rollen. Wenn sich die Windverhältnisse bei den Tests etwas verändert haben, sagen wir mal 10-15kmh, könnte es schon eine Resultatabweichung von -/+ 10-15% geben...
      Wenn Omniblader aber bei konstanten Windverhältnissen gemessen hat, dann ist es eben so. Er hat sogar mindestens dreimal gemessen... Hut ab!
      Rollende Atlantik-Grüße ... youtube.com/user/crossroller/videos?view=0
      Rodolfo+Mariana, 78/52 kg, 16.000km+16.000km. Ab 2010-17= V07, ab 2014-17 auch SRB 03
      Hallo
      Meine Alpha haben schon ca. 600 km auf dem Buckel und ich kann nur positives berichten. Da mein Forerunner endgültig tot ist, sind genauere Angaben nicht mehr möglich. Für ganz normale Runden mit Gelände finde ich 40 Psi (2.8 Bar) am besten, bei höherem Druck ist mir paar Mal das Vorderrad von einem nicht besonders großen Stein federnd abgesprungen. Mit dem selben Reifen habe ich auch an zwei DT- MoBi Rennen teilgenommen, allerdings mit 60 Psi. Die erreichte Plätze waren die gleiche, die ich sonst fahre, schneller war ich nicht.
      Die Wahl der Skates lag an der Strecke, ein Mal Tartanbahn, und da konnte ich auch bei meinem Gewicht mithalten, und ein Mal Asphalt bei Regen, da hatte ich mehr Grip, wenn auch schlechtere Bremsen. Generell ist man aber langsamer.*
      Wenn ich über den Winter weiter skate, dann lieber mit MBS T3, die haben einen deutlich besseren Grip.
      Eduard
      Hallo,

      So viele Antworte!

      @Alf
      Hallo Alf,

      Ich habe bei den Primo Alpha Reifen 3,5 Bar gew:ahlt da das der maximal empfohlene Fülldrück ist. Ich habe mit diesen letzten Tests absichtlich keine weitere Experimente gemacht mit Drücke denn diese Test haben mich schon ein ganzes Wochenende beschäftigt und zuviele Daten machen alles oft nicht deutlicher. Vieleicht später als ich weiter nichts zu tun habe……

      Ich bin ziemlich sicher das auch die Primo Alpha Reifen bei eine noch höheren Drück noch besser Rollen werden, jedenfalls auf Asphalt. Off-Road könnte eine höheren Drück sogar ein Nachteil sein…….

      OmniBlader

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      @wmenn

      Hallo Wolffgang,

      Ich kenne natürlich die Reifen nicht die du mal ausprobierst hast. Allerdings war der Unterschied zwischen Skikes und mein Alu-Prototype mit Primo Alpha Reifen bei den erste Schritte merkbar und rollen deutlich leichter. Meine Tests haben diese gefühlmäßige Einschätzung nur bestätigt.

      Ich habe auch noch kürz 4 grauen 200x50 mm Reifen (mit Rillen Profil) bei 3,5 Bar getestet um zu sehen ob das ziemlich grobe Profile der Primo Alpha Reifen noch Einfluß hat. Auf Asphalt bin ich auf diese grauen Reifen etwa eine Meter weiter gerollt als auf den Promo Alpha Reifen. Off-road war das gerade andersrum. Weiter habe ich diese grauen Reifen nicht getestet.

      OmniBlader

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      @mestopholes

      Hallo Christian,


      Ich sehe alles als eine Frage der Umwandlung der Energie; von potentielle Energie (Gewicht x Höhe) nach Arbeit (Wiederstandskräfte x abgelegten Weg). Da man bei allen Tests (auf denselben Bodenart) auf die gleiche Höhe startet, startet man bei alle Test mit denselbe Menge potentielle Energie. Das während die Beschleunigung auch schon Verlüßte auftreten is weiter nicht relevant denn wesentlich gillt nur:

      Potentielle Energie (Gewicht x Höhe) = Arbeit (Widerstandskräfte x abgelegten Weg)
      Wobei: Gewicht = Masse x Gravitationsbeschleunigung

      Da die potentielle Enrgie in allen Fälle gleich ist gilt:

      Wiederstandskräfte = Potentielle Energie / Abgelegten Weg

      Unter Wiederstandkräfte verstehe ich alle Wiederstandskräfte also nicht die der Rollwiderstand zufolge aber auch z.b. Luftwiederstand (obwohl die verhältungsgemäß sehr gering sind).

      Alle Skike Räder die PU Räder und die Hepros Räder hatten die gleichen (neuen) Lager (typ 608) . Die Primo Alpha Reifen hatten andere Lager (typ 6001 - grossere Durchmesser) und die OmniBlade Räder sind bestückt mit den Lager die auch in den Skike RLS verwendet werden (typ 61900).

      Über Lager kann man auch Bücher voll schreiben (haben viele auch schon getan). Ich habe es noch nicht wirklich getestet aber ich glaube das der Anteil des effektiven Lagerreibungskraftes sehr gering ist wenn man das vergleicht mit den totale Reibungskräfte (meist durch Rollwiderstand)

      Dazu kommt auch noch das je grösser der Raddurchmesser desto geringer den Beitrag des Lagerwiderstandes. Da wir beim Cross-Skaten relativ grösse Räder benützen (im Vergleich mit In-Line Skating) sind Lager eben nicht so eine heiße sache als z.b. beim In-Line skating.

      Ich denke das Lagertuning (und dazu gehörrt auch diese ABEC Geschichte – lese zuerst mal die Definition dieser ABEC Andeutungen) etwa 99 bis 150% Geldverschwendung ist. Konzentriere dich auf Räder und Reifen. Wenn man mitmach mit Weltmeisterschaften Cross-Skating (oder Olympische Spiele) da kann man immer noch versuchen die letzten Zehntel Prozente zu optimieren.

      OmniBlader

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      @anki

      Hallo Andrea,

      Ja, ich bin (mehrmals)80 meter gerollt ohne ab zu drücken. Diese Rampe war ein Teil der Weg und nicht sehr steil (es war schon schwierig genug um eine mehr oder weniger geeignete Stelle zu finden) und daher finde ich es schwer ein zu schätzen wie hoch diese Rampe war. Schätzung: 2 meter hoch und dann über etwa 30 meter leicht hinunter laufend und danach ungefähr flach. Ich habe allerdings noch einige Video Aufnahmen von diese Asphalt Test (obwohl meine Batterie schon schnell lehr war) und die werde ich bald auf YouTube setzen damit du eine Eindrück bekommen kannst.

      Deine erste Erfahrungen mit andere Räder illustrieren das es nicht so einfach ist um einiges mehr oder weniger Objektiv zu testen. Gefühle sind eben immer betrügerisch und dienen oft nur seine eigene Selbstbefriedigung:rolleyes: (lese Erwartungen).

      Auch meine Test sind nicht 100% Objektiv oder ‘wissenschaftlich’ (habe ich auch nie behauptet) denn ich war der Fahrer und der hat auch immer Einfluß. Dennoch glaube ich das diese Tests einen guten ersten Eindrück geben der Unterschiede zwischen verschiedene Cross-Skating Reifen.

      OmniBlader

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      @Rolf

      Hallo Rolf,

      Ich habe diese Tests im Wald zwischen Bäume ausgeführt. Da gab es so gut als kein Wind. Ich bin auch relativ langsam gefahren da diese Rampe nicht sehr steil war. Ich kann diese Unterschiede meistens gut erklären aber dafür muss ich ein bisschen mehr über Reifen und Rolltheorie schreiben, den wenn es um Rollen, Reifen und Räder geht, gibt es soviele oft streitige Faktoren das das eben nicht immer gleich klar ist was dabei eine grossere oder geringere Rolle spielt. Ich werde mal sehen ob ich das nächste Wochen machen kann.......

      Ich glaube übrigens das du meine Tabelle gut interpretierst hat.

      OmniBlader

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      @Eduard

      Hallo Eduard,

      Gut um mal wieder was von dir zu hören und gut das du deine Erfahrungen hier hinzufügst.
      Das mit den höheren Drück und das abspringen das verstehe ich und habe das selber auch schon einigermaßen erfahren. Und so sieht man das einen höheren Drück nicht immer bessre ist.

      Was ich nicht so gut verstanden habe war deine Bemerkung:”Generell ist man aber langsamer“. Meinst du da mit grössere Räder????

      OmniBlader



      Kennt ihr den Unterschied zwischen Primo Alpha lite und Prima Alpha? Sind das zwei unterschiedliche Kandidaten oder nur unterschiedliche Bezeichnungen in Shops? Ich weiß nun nicht ob es Anderen auch helfen täte, welche die beschriebenen Reifen noch noch nicht in Händen halten konnten oder gar die Möglichkeit besitzen Vergleiche zu testen, (kostet ja auch alles Geld.) ein Detailfoto des Reifenprofils in den Beitrag einzufügen. In diversen Webshops sind die Bilder immer so mickrig.

      Grüße
      Hallo Floyd,

      Der Primo Alpha Lite ist eben eine leichtere Version der Primo Alpha. Der normalen Alpha hat glaube ich 4 schichten mit Verstärkungsgewebe und der LITE version nur zwei und ist daher leichter aber daher auch grösseres Risiko auf Platten.


      Auf English kannst du das hier nachlesen:

      atbshop.co.uk/mountainboard-ac…s/primo-alpha-light-tyres

      OmniBlader

      Rolltest und Probefahrt mit 200 mm PU/Luftrad Kombination

      Letzten Sonntag habe ich eine Testfahrt gemacht. Zuerst hin (5 km) mit vorne 200 mm PU Räder und hinten die 200 mm Hepros Lufträder und zurück nur mit Hepros Lufträder. Ich muss sagen mit PU Räder vorne und Lufträder hinten fährt schon ein bisschen angenehmer als nur mit (4x) PU Räder.

      Ich habe auch noch Rolltests gemacht (nur auf Asphalt) und da sieht man das die PU Räde/Luftrad Kombination auch sehr leicht und weit rollt (sogar ein bisschen weiter als auf die 300 mm OmniBlade Lufträder - obwohl man darauf viel komfortabeler fährt).





      Ich habe sogar ein kürze Strecke auf ein Feinschotter/Sand/Feinkies Weg gefahren und das ging, obwohl nicht sehr angenehm, eigentlich gar nicht slecht. Längere off-road Strecken damit fahren ist allerdings nicht direkt empfehlenswert.

      Ein deutliches Nachteil der PU Räder ist, gerade in dieser Zeit des Jahres mit viele gefallenen und nassen Blätter auf den Weg, den geringeren Griff. Auf den hinweg ist da mehrmals mein PU Vorderrad leicht weggerutscht (und dann fährt man eben nicht mehr so entspannt und ziemlich vorsicht). Auf den Rückweg (selbe Strecke aber mit 4x Luftrad) ist das überhaupt nicht passiert und konnte ich auf voller Kraft fahren.

      Allerdings wäre so eine PU/Luftrad Kombination für einen 'High-Speed' sommerlichen Asphalt Tour überhaupt keine slechte Idee.:cool:

      OmniBlader

      Hallo, Omniblader,

      wieder unsere Anerkennung zu deinen tollen Tests! Ich hatte auch schon mit dem Gedanken gespielt vorne PU Roadrunner + hinten Luftbereifung bei unseren 6-Zollern auszuprobieren... zur Geschwindigkeitsgewinnung... aber schließlich doch nicht ausprobiert. Vom Untergrund unserer Hausstrecken hätte es sich ja gelohnt (70% glatte Gehwegplatten + 25% rau-glatt Asphalt + nur 5% Schotter+etc.), aber leider haben wir auch mancmal vom Wind getragene, zerstäubte Meeresgischt oder Nebeldunst auf diesen dann glattrutschigen Gehplatten. Da haben wir schon manchmal Abschnitte, wo wir sogar gefährlich mit unseren Lufträdern wegrutschen. Da müssen wir wie "auf Eiern" mit höchster Sensibilität fahren, nur mit vorsichtigem Doppellstockschub oder vorsichtigem Permanent (weil weniger seitwärts), um eventuelle Ausrutscher unter Kontrolle zu halten. Da wir uns auf diesen Platten nur mit unseren zu diesem Zweck angepassten Gummipads vortreiben können (geschärfte Metallspitzen auf diesem Untergrund greifen praktisch überhapt nicht), nutzen wir den "Padrutsch-Feedback" als Alarmsignal. Bei schwereren Skatern ist die Ausrutschgefahr noch größer. Daher, mit PU wäre dies noch gefährlicher.
      Allerdings, wer Ersatzskates hat, kann sich natürlich ein Paar umrüsten, für gute-Wetter-Tage. Der Extraspeed lohnt sich bestimmt.

      Noch etwas: je mehr Luft man in die Lufträder reinpumpt, desto schneller werden sie, aber auch desto weniger haften sie. Auch hier wären Räder, welche mit weniger Luftdruck (nicht über 7b) aber mit noch gutem Rollverhalten (sprich mit geringem Rollwiderstand) punkten, ideal. Deswegen würden doch viele von uns gerne leichtere, 32mm 8"er ausprobieren. Das Problem mit den 50mm 8"ern ist leider, dass der Skate viel schwerer ausfällt (fast 3kg ist zuviel).
      Rollende Atlantik-Grüße ... youtube.com/user/crossroller/videos?view=0
      Rodolfo+Mariana, 78/52 kg, 16.000km+16.000km. Ab 2010-17= V07, ab 2014-17 auch SRB 03

      Rollwiderstand wichtiger als die Bewegungsharmonie ?

      Hallo,
      der Test mit verschiedenen Reifenarten ist sehr informativ.

      Trotzdem - obwohl ich selber manchmal mit 200 mm Rädern im Wald fahre glaube ich nicht das sich Reifen über 150 mm für die meisten Anhänger des Sports durchsetzen können.

      Wichtig für eine gute Bewegungsharmonie beim Skating ist eine geringe Trägheitskraft.

      Da sich die Reifen drehen steigt die Zentrifugalkraft mit größeren Rädern.
      Außerdem steigt die Masseträgheit mit zunehmender Entfernung vom Drehpunkt.

      D.h. man braucht bei größeren Reifen mehr Kraft und Energie beim Ausgleichen der Pendelbewegung als mit kleineren Reifen.

      Die Bewegungsharmonie beim Skating ist mir wichtiger als der Rollwiderstand beim einem Cross-Skate der eh nicht für den Wettkampf ausgelegt ist.
      Grüße vom Michi Hohmann

      Skating Schule - Shop - Verleih - Lauftreff
      Cross-Skater.de
      hallo, das Problem der Massetragheit kann man mit freier Ferse losen
      Vorrad heben bei Trailskates mit freier Ferse wiegt 1 kg ( Voraussetzung das hintere Rad bleibt am Boden)
      man wird nicht mehr mude von Skating

      fur classic style kann mann schatz ich gut 3 kg nach vorne schieben ohne grosse Muhe
      das lasst Platz fur zukunftigen 8 zoll Gerate

      Post was edited 3 times, last by “alf” ().

      Hallo Michi,

      Du hast absolut recht im Beziehung zur Massenträgheit: Grössere Räder = Schwerere Räder + längere Rahmen > grössere Massenträgheit.

      Ich fahre meist auf meine OmniBlades mit 300 mm Räder und so manchmal spürt man da diese größere Massenträgheit. Das ist aber etwas wo man sich recht schnell an gewöhnt. Und in den letzten Wochen habe ich auch wieder auf normalen Cross-Skates mit 150 mm Räder gefahren und da habe ich bemerkt das der Unterschied eigentlich nicht so gross ist.

      Es kann sein das diese Gewöhnung personsabhängig ist (ich bin ein ziemlich grosser Kerl) aber ich glaube immer noch das 200 mm Reifen einen guten Zukünft haben. Die Zeit wird es uns lernen.....


      Erik

      Gestern las ich irgendwo, dass 29er MTBs nur für Leute ab 1,80 m geeignet seien. Sabine Spitz etwa gewann ihre olymp. Silbermedaille in London mit einem 27,5 Zoll Bike. Vielleicht ist es ja so ähnlich beim Cross-Skaten. Große Leute, die athletisch und kräftig sind, könnten im schweren Cross-Gelände Vorteile mit 200 mm Rädern haben. Sogar 300 mm machen noch Sinn, wenn es nicht glatter Asphalt ist, man nicht zu viele Stunden unterwegs ist und der Fahrer die Skates auch nach 20 km noch kontrolliert anheben und setzen kann.

      Je länger ich unterwegs bin, um so mehr spielt das Gewicht eine Rolle. Zwei Stunden im Schnee skaten ist meist anstrengender als im Sommer 2 Stunden auf Asphalt. Das Merkwürdige ist nur, dass ich im Winter gern noch zwei weitere Stunden skate, während ich auf Cross-Skates nach 2 Stunden nicht wirklich Lust und Kraft mehr habe, diese schweren Dinger anzuheben. Gruß Randonneur
      Hallo Randoneur,

      Du hast recht. Je kleiner und leichter man körperlich gebaut ist, desto empfindlicher wird man wahrscheinlich sein für ein grösseres Gewicht oder Massenträgheit (eigentlich Massenträgheitsmoment). Obwohl ich letztes Jahr nach eine Krankheit meine Kondition wieder aufbauen müßte und bis jetzt noch nicht mehr als 22 km gefahren bin, bin ich vorher schon mehrmals 40+ km (einmal 50+ km und total kaput) gefahren.

      Off-road sind grössere Räder ein grosses Vorteil. Man fährt entspannter (weniger furcht für stolpern) es fährt leichter und man hat damit eben mehr spass!

      Aber auch auf Asphalt fahren diese grosse Räder sehr bequem. Man sieht auch bei Fahrräder ein Trend: dickere Reifen (z.b. Schwalbe Big Apple). Diese Reifen bieten ein bisschen mehr dämpfung und Federung und daher mehr komfort. Auf längeren Strecken hat das auch sein Wert.

      Erik

      Hallo OmniBlader,

      der Effekt mit der Trägheit ist interessant. Bei meinen Fischer-Skatingski sind die Spitzen aus Carbon, um dieses Moment der Massenträgheit zu verringern. Zusätzlich reduziert das Loch in der Spitze das Gewicht nochmal um 5g. Aber nicht, weil dann die Ski insgesamt leichter sind, sondern wie du sagst, das Trägheitsmoment beim Bewegen der langen Skates bzw. Ski.

      Meine Überlegung ist: Wäre es nicht günstiger, große schwere Räder eher mit kurzen Schienen zu fahren? Leichte kleinere Räder wiederum können auch mit langem Rahmen noch relativ komfortabel bewegt werden, wie zum Beispiel bei meinen Xplorer Crossrollski?

      Das heißt, ein Umbau auf 200mm wäre eher etwas für meine alten V07 Skikes. Die wären dann auch noch leichter als die Modelle von Nordic Scout.

      Gruß Randonneur
      Ja richtig, die Räder haben eine größeren Radius. Und der Schuh muss dazwischen Platz haben. Beim Crossrollski Xplorer etwa verschwendet man zusätzlich Platz, nur damit die Skates ruhiger und stabiler laufen. Nähme man hier größere Räder, hätte das ungünstige Auswirkungen und auch Vorteile zugleich.

      Randonneur wrote:

      Beim Crossrollski Xplorer etwa verschwendet man zusätzlich Platz, nur damit die Skates ruhiger und stabiler laufen.


      Der "verschwendete" Platz ist Hauptsächlich für den Schwerpunkt bei der freien Ferse wichtig.

      Randonneur wrote:


      Nähme man hier größere Räder, hätte das ungünstige Auswirkungen und auch Vorteile zugleich.


      Was hätten den größere Räder beim X-Plorer für Vorteile?
      Grüße vom Michi Hohmann

      Skating Schule - Shop - Verleih - Lauftreff
      Cross-Skater.de
      Hallo Michi und Randonneur,

      Ich habe keinen Erfahrung mit den X-Plorer, also spezifisch zu den X-Plorer kann ich da nichts sagen. Man muss sich aber fragen welche Einfluss grössere Räder (mehr Gewicht) auf diesen Flex Holmen haben würden.

      Im algemeinem rollen grössere Räder besser als kleinere obwohl Michi davon noch nicht so ganz überzeugt ist (muss er auch nicht);)


      Erik

      Nun ja, der Platz, der beim Crossskiroller X-Plorer hinten "verschwendet" wird, ist wohl der Bremsvorrichtung von Powerslide geschuldet. Das Problem mit dem Schwerpunkt kann mit einem längeren Holm vor der Bindung gelöst werden. Aber dafür gibt es, wenn ich das richtig sehe, auch andere technische Lösungen, die nicht so "schwerwiegend" sind. Erst durch die Länge wird das Gerät komfortabel und simuliert das Fahren auf Schnee. Größere Räder würden meiner Meinung nach den reinen Rollkomfort und die Rollgeschwindigkeit erhöhen. Weniger günstig wäre das Anheben, Bewegen und Aufsetzen der Schienen wegen des höheren Gewichts und Massenträgheitsmoments. **Gruß Randonneur