Erfahrungen skike V07 PLUS

      Erfahrungen skike V07 PLUS

      Hallo Nordic Skating Interessenten,
      der skike v07 PLUS ist nun offiziell auf dem Markt.

      Bei der ersten Testfahrt war das Gurtband am Mittelfuß in
      der großen Aussparung durchgefädelt und rutschte bei
      der ersten Belastung raus.

      ACHTUNG:
      Bitte immer überprüfen ob das Gurtband am Mittelfuß in der
      schmalen Aussparung durchgefädelt ist.


      Der erste Fahreindruck war aber trotz des Malheurs sehr positiv.
      Die Gurte (wie Sicherheitsgurte beim Auto) fühlen sind mit den Polstern
      sehr angenehm an. Die Spurtreue ist gegeben.
      Grüße vom Michi Hohmann

      Skating Schule - Shop - Verleih - Lauftreff
      Cross-Skater.de
      Die erste Fahrt mit dem Skike V07 Plus

      Nach dem Powerslide XC Skeleton und dem SRB XRS02 hatte ich heute mit dem Skike V07 Plus das dritte neue Cross-Skating-Modell des Jahres 2012 an den Füßen, das man mit eigenen Schuhen fahren kann. Wie der Name schon sagt, handelt es sich dabei, folgend auf die letztjährige Erweiterung der Skike-Palette um die VX-Serie, um die Neuauflage des Vorgängers V07 plus einiger Verbesserungen.
      Die Farbvarianten silber, rot und schwarz wurden ersetzt durch ein einheitliches Design in mattschwarz und Felgen in "Skike"-orange.

      Bilder vom PLUS sind hier zu sehen.

      Mit dem Skike V07 PLUS sind einige Verbesserungen zum Skike V07 gekommen:
      • Der ganze Rahmen ist etwas verstärkt worden, vor allem ist die Vorderradgabel verstärkt und gerundet worden.
      • Die Sprunggelenklager sind anders aufgebaut. Bisher wurde durch längere Beanspruchung der Gelenkschraube das runde Loch im Alurahmen zu einem eiförmigen ausgeweitet und das daraus resultierende Spiel der Gelenkschraube führte zu klappernden Geräuschen und einem kippeligeren Stand. Nach wie vor sind es keine echten Gelenke, sondern es sind Plastikscheiben dazwischengesetzt worden, die mittels Zapfen im Rahmen verankert sind. Aber nun ist es das Loch in der Plastikscheibe, welches sich bei längerer Beanspruchung weiten wird. Diese Plastikscheiben sind als Verschleißteile gedacht, die auf einfache Weise ersetzt werden können, sobald einem das Spiel der Gelenkschrauben als zu groß erscheint.
      • Von der VX-Serie her sind deren Verbesserungen übernommen worden: der besserer Geradeauslauf und der Fersenriemen. Da der Kopf der Achsschrauben nicht mehr im Rahmen versenkt ist, braucht man jetzt 2 Schraubenschlüssel, um einen Reifen zu wechseln. Daran muss man denken, wenn man sein Ersatzrad vor der Tour einpackt. Der Fersenriemen ist über eine Flügelmutter in der Länge zu verstellen.
      • Die Befestigung des eigenen Schuhes erfolgt wie beim V07 über Klettbänder. Das Material der Gurte für die Klettverschlüsse ist ähnlich dem Material von Autogurten. Für die Wadenbefestigung ist ein zweiteiliges Polster vorgesehen, ein weiteres Polster wird für das mittlere Klettband mitgeliefert.
        Alle Polster sind durch Klett am Gurt befestigt und können versetzt werden, um kleinen oder großen Fuß-/Beinumfängen gerecht zu werden. Wer möchte, kann sie auch ganz weglassen. Auch das zusätzliche Abpolstern des vorderen Gurtes ist möglich, der Klett zur Polsteraufnahme ist auch dort eingenäht. Die Polster können einzeln nachgekauft werden.
        Am Rahmen befinden sich untereinander 2 Aussparungen zur Klettband-Aufnahme. So können sich Leute, die einen sehr flachen Spann haben, den Klettgurt durch die untere Aussparung ziehen, um einen festen Halt ihrer Schuhe zu erreichen.
        Bei kleinen Schuhgrößen wurde beim V07 oft der Klettgurt schräg nach hinten durch die mittlere Öffnung in der Rahmenseite gezogen. Diese mittlere Öffnung ist beim jetzigen Design nicht mehr vorhanden. Ein schräges Kletten ist trotzdem möglich, indem der vordere Gurt durch die untere Aussparungen der mittleren Befestigung gezogen wird. Der mittlere Gurt wird durch die obere Aussparung geführt (oder umgekehrt).
      • Die flache Fußplatte ist einteilig, aus Plastik und mit 6 Schrauben am Rahmen befestigt
      • Die Reifen haben Mäntel mit eingeklebtem Antiplattband.


      Bei der ersten Ausfahrt heute fühlte sich der Skike V07 Plus sehr gut an. Da ich selber immer gut mit den "alten" V07 zurecht gekommen bin, muss ich mich nicht umstellen - es ist ein vertrautes Gefühl. Sowohl Doris als auch ich sind heute beim Treff beides gefahren, den "alten" Skike V07 und den PLUS. Obwohl der PLUS nur einen Tick schwerer ist als der Skike V07 (nachgemessen auf meiner Küchenwaage: 1920 gr zu 2050 gr, also gerade mal 130gr Unterschied), hatten wir beide zu Anfang das Gefühl, dass der PLUS sich deutlich schwerer anfühlt. Aber nach kurzer Zeit hatten wir uns beide daran gewöhnt. Doch ich stelle für mich fest, dass die 2 Kilo pro Fuß für mich die ungefähre Grenze darstellt, oberhalb derer ich den Skatingschritt allein schon als Krafttraining empfinde.

      Der Geradeauslauf funktioniert hervorragend, ohne dass ich an den Rädern herumschrauben muss.
      Ich habe auch getestet, mich mit ungeeigneten Schuhen in die Skikes zu stellen (Nike Free mit den beiden Nachteilen wenig Stütze/Halt für den Fuß und breit auslaufende Sohle). Sogar damit stand und fuhr ich erstaunlich sicher, weil die breite Polsterung der mittleren Gurtbefestigung den Fuß gut auf dem Skate hält, ohne zu drücken. Anmerkung 1) s.u.

      Alles andere wird sich im Laufe der Zeit herausstellen, wenn ich den Skike länger fahre und weitere "Referenztester" aus Treff, Training und Kursen ihn an den Füßen gehabt haben werden. Die Breitfüßler werden sich freuen, denke ich. Die Langfüße werden aber vorerst das Nachsehen haben. Eine Verlängerung ist evtl. angedacht, aber noch nicht in Sicht.

      Sehr gespannt bin ich, wann ich den ersten bzw. ob ich überhaupt einen Platten haben werde, denn bisher haben nur Roadstar und Blackarmada gegen unsere scharfkantigen und langen Flinsteinsplitter bestehen können.

      Wie Michi habe ich auch bemerkt, dass sich der Plastikstift des mittleren Klettbandes durch die obere Aussparung nach innen ziehen lässt, wenn er etwas schräg steht. Daher habe ich den Gurt dort durch den unteren Schlitz eingefädelt. Da müsste für die obere Öffnung evtl. ein längerer Plastikstift her.

      Ich werde berichten.
      LG Andrea

      weitere Anmerkungen:
      1) und weil durch das Ersetzen der Fersenschale durch einen Gurt das breite Auslaufen der Sohle nicht mehr stört.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „anki“ () aus folgendem Grund: Anmerkungen angefügt

      Hallo Andrea und Michi!

      Besten Dank für deine Nahfotos und eure so detaillierte Beschreibung. Das Erscheinungsbild in mattschwarz sieht ja sehr gut aus und das Fahrverhalten/Standstabilität dank der neuen Gurte verbessert. Meinst du, es lohnt sich/ginge es diese Gurte auch für den alten V07 (mittlere Fußspann- und Wadenbefestigung) zu benutzen? Oder würden die nicht passen...
      Das neue Sprunggelenklager als leicht austauschbaren Plastikteilen herzustellen finde ich nicht schlecht... aber 3000km sollten sie schon halten ohne Spiel...

      Wir freuen uns auf eure weiteren Fahrerfahrungen und Vergleiche.
      Rollende Atlantik-Grüße ... youtube.com/user/crossroller/videos?view=0
      Rodolfo+Mariana, 78/52 kg, 16.000km+16.000km. Ab 2010-17= V07, ab 2014-17 auch SRB 03

      Rudi schrieb:

      Ich werde als Anfänger ja ebenfalls demnächst testen dürfen, worauf ich mich sehr freue.
      LG
      Rudi


      EXAKT!
      und darauf freuen darfst du dich auch.

      Bin ihn heute gerollt und zufrieden (sofort mit dem langen Radstand).
      Da hat SKIKE einen guten Zug getan und zudem zu einem sehr guten Preis.

      Gruß

      Conni
      Heute bin ich Cross gefahren mit dem PLUS. An der Schwentine entlang, wo es perfekte angelegte Crosswege gibt und durch unser Schönkirchener Wäldchen über Stock und Stein, wo es gerade noch eben möglich ist, mit 150 mm-Rädern zu rollen.

      Ich bin rundum zufrieden mit den neuen Skikes. Auch daran, dass sich die Ferse immer ein wenig anhebt nach dem Abdruck, habe ich mich gewöhnt. Zwar hatte ich schon an meinem alten Skike die Fersenschale durch ein Gewebeband ersetzt(forum.cross-skating.com/werkst…fersenschale_ersetzt.html), aber das hielt den Fuß stärker unten als der Fersengurt des PLUS. Ich kann das ja selber leider nicht sehen, aber ich schätze, dass die Ferse in der Fersenschale und mit meinem Gewebeband maximal 5mm nach oben nachging, und nun beim Fersengurt max. 1 cm. ist vielleicht auch zu hoch gegriffen, aber subjektiv gefühlt circa das Doppelte....also vielleicht auch nur 2,5mm und 5mm...
      (OT: Schlecht finde ich das Nachgehen der Ferse nicht. Ich habe mich sowieso immer darüber gewundert, dass die einen ihren Schuh an der Fersenschale festschraubten und die anderen über den Fersenhochgang des TWIN beim Skatingschritt begeistert waren. Vermutlich die Trennung der Inlinerfraktion von der Langläuferfraktion. Oder das Festschrauben an der Fersenschale entsprang der Not, weil das Quietschen der Sohle im Alu nicht mehr zu ertragen war.... das kann ich verstehen...)

      Ich persönlich brauche eine leicht geänderte Schuhposition im Cross Skate, weil ich rechts und links unterschiedlich stehe. Und wie bekannt ist, komme solche Fehlstellungen, wie winzig und unauffällig sie auch ansonsten sein mögen, beim Cross Skaten deutlich zum Vorschein, weil man höher und auf einem Rad steht und nur durch optimale Position des Körperschwerpunktes über dem Skate ein längeres Rollen möglich ist.
      Die X-/O-Beinstellung hat bei mir nie viel genützt, um das auszugleichen. Aber es reichte, die Fersenschale in einem klein geänderten Winkel einzubauen und die vorderen Fußschalen wegzulassen.
      Da jetzt die Fersenschale fehlt, kann auf die Richtung der Schuhposition keinen Einfluss mehr genommen werden, der Fuß steht gerade im Skate und Schluss.
      Also habe ich die Gurtführung der vorderen Klettbänder geändert und das funktioniert bei mir (3 Bilder ab hier).

      Zuhause habe ich testweise die Schuhe meines Mannes mit Größe 47 in die Skikes gesetzt (...passte...), und ein paar Vergleichfotos gemacht, links der neue, rechts der alte V07 (6 Bilder ab hier).

      @Rolf

      rolf schrieb:

      Meinst du, es lohnt sich/ginge es diese Gurte auch für den alten V07 (mittlere Fußspann- und Wadenbefestigung) zu benutzen? Oder würden die nicht passen...

      Die neuen Gurte passen in die Öffnungen des alten Skike V07. Und die neuen Polster passen an die neuen Gurte. Allerdings passen die neuen Polster nicht an die alten Klettbänder, da inzwischen der Flauschteil des Klettverschlusses an den Gurte angenäht ist und nicht mehr der Widerhakenteil, so wie das bei den alten Klettbändern der Wadenschale der Fall ist. Du hast also auch nach dem Auswechseln der Gurte das direkt an der Wadenschale angeklebte Widerhakenteil am alten Skike. Aber irgendwie kriegt man das neue Polster auch da dran, oder man lässt das Moosgummi dort und schneidet es ab, wo das neue Polster anfängt.

      Das Polster am mittleren Gurt kann ich sehr empfehlen! Vor allem für diejenigen, die mit verhältnismäßig leichten Halbschuhen (zB Fußballhallenschuhe) fahren. Das stabilisiert sehr gut und da drückt nix.

      rolf schrieb:

      Das neue Sprunggelenklager als leicht austauschbaren Plastikteilen herzustellen finde ich nicht schlecht... aber 3000km sollten sie schon halten ohne Spiel...

      Ich bin sehr gespannt darauf, ob es reicht, jeweils an Weihnachten die Lagerscheiben zu wechseln :)

      LG Andrea

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „anki“ ()

      Hallo Omniblader,

      ja, es ist gänzlich anders als bei der VX Serie. Es ist nicht das Schaumpolster des V07 , sondern ein angenehmes und wirklich gut sitzendes Gewebepolster (ich habe keinen Fachausdruck).
      Fakt ist, dass du dafür keine "Normwade" brauchst, wie es beim VX war, so dass es dort bei einigen Nutzern zu Problemen mit Druckstellen kam.
      Durch die (alten) Klettschnallungen sitzt der Fuss und die Wade sehr angenehm im SKIKE, auch bei hohem Druck.
      Neben dem Fersenriemen ein weiterer guter Schritt.
      Ich berichte intensiver sobald ich mehr Kilometer, verschiedene Untergründe und auch Schuhe getestet habe, aber bisher fühlt er sich sehr gut an.

      Gruß

      Conni
      So nun hier meine ersten Erfahrungen, ein Test von Anfänger Rudi. Ich rolle ja seit März ziemlich intensiv auf den Trailskate (von denen es nur noch Restbestände zu kaufen gibt). Für ein paar Tage hatte ich mal die Fleets geliehen bekommen. Wenn ich nach den ersten 10 km auf den Skike V07 Plus schon etwas sagen kann, dann so viel, dass die neuen Skike Plus nicht an die Fleets heranreichen. Das ist mein subjektives Urteil als Anfänger ... jeder kann das also für sich werten, wie er denkt. Für mich mit meinem Fußproblemen ist der Stand in den Fleets mit meinen Basketballschuhen sicherer. Bei den Skikes ist die Wadenschale für mich zu wackelig, da sie auf der Innenseite offen ist. Erst als ich meine Stiefel, die weit über die Knöchel reichen angezogen habe war das Problem so gut wie weg. Die Stiefel hat mir Conni empfohlen ... die sind wirklich gut und geben halt. Ich habe den größten Radstand gewählt. Beim Rollen heute musste ich dann feststellen, dass der linke Skike nicht geradeaus lief, das muss ich also noch korrigieren, was hoffentlich kein Problem wird. Die Verschlüsse sind sehr gut, nirgends drückt irgendwo etwas, der Halt für den Fuß ist also gegeben. Da ich normalerweise auf breiten 8 Zoll-Reifen unterwegs bin ist es für mich sehr gewöhnungsbedürftig mit solch schmalen Reifen zu fahren. Die breiten Reifen geben so viel mehr Standsicherheit, dass ich mich immer wieder wundere, dass kaum jemand diesen Komfort nutzt, auch wenn man vielleicht etwas langsamer ist. Ich werde die nächsten Tage weiter testen und mich dann entscheiden, ob ich als Zweitfahrzeug nun die Fleets oder doch die wesentlich preiswerteren Skike Plus kaufen werde. Ich würde die Skikes nach dem ersten Test mit gut, aber nicht mit sehr gut bewerten.
      LG von Rudi
      Ergänzung. Habe heute entnervt nach gerade mal 6 km aufgegeben. Der linke Skike läuft weiter aus dem Ruder, es gibt also keinen Geradeauslauf. Die Abweichung ist so groß, dass ich ständig korrigieren muss, was überhaupt keinen Spass macht. Ich habe die Schrauben noch mal gelockert und versucht zu reparieren, ohne Erfolg. Da lässt sich gar nix machen, entweder es passt oder es passt nicht. Dann kam noch dazu, dass dreimal die Handschlaufe aus dem Stockgriff rausgeflutscht ist, so dass ich mich jedesmal fast zerlegt hätte. Der Schreck war jedesmal groß ... ich hatte eine Wut im Bauch ...
      Gruß von Rudi
      Hallo Rudi,

      das tut mir sehr Leid für dich, dass du solche Materialprobleme hast!
      Was den Geradeauslauf beim neuen Skike betrifft: er ist entweder gegeben oder nicht.
      Im ersten Fall kann man sich wirklich drauf verlassen und freut sich sehr! Im zweiten Fall kann man wegen der konischen Distanzstücke nichts verstellen. Das muss dann am Rahmen liegen, dass dieser verzogen ist oder die gegenüberliegenden Löcher im Rahmen leicht versetzt gebohrt wurden.
      Dann kann man in der Regel selber nichts verbessern und sollte das Gerät einschicken.

      Ich kenne das vom V07-120 nach jahrelangem Gebrauch und/oder evtl. Hinfallern. Dann hat der ganze Rahmen einen Schlag weg, so dass er immer nach rechts oder links zieht, egal, wie sehr man sich bemüht, den Geradeauslauf durch Zentrieren der Rädern zu verbessern.

      Bei neuen Geräten sollte das aber selbstverständlich nicht auftreten. Mein Rat ist immer: zurück an den Händler.
      ...und nicht zu denken, dass es vielleicht an einem selber liegt und sich nicht verpflichtet fühlen, zu basteln und zu schrauben.

      Das gilt auch für die Stöcke!

      LG Andrea
      Unterschied,

      während beim FLEET und beim SRB die Achsaufnahmen nach dem Aufkanten, bzw. der Rahmenmontage vertikal gebohrt und gerieben werden, erfolgt beim Skike das Lasern aller Durchbrüche am flachen Blech, vor dem Aufkanten. Dabei ist vollkommen klar, dass eine genaue Achsflucht nicht erreicht werden kann. Die Verwendung konischer Achsschrauben und Muttern hilft zwar, die Achsen in Bohrungsmitte zu bringen, dies hat aber keinen Einfluss auf die Achsflucht und somit auf den Geradeauslauf. Es ist deshalb mehr oder weniger Glück, ob man einen Skike innerhalb der Biegetoleranz erwischt, oder eben nicht. Glück ist es dann eben auch, ob man bei der ersten, der zweiten Reklamation, Abhilfe bekommt, oder vielleicht auch gar nicht. Bei Skike Deutschland, Europa, oder wie das Auslieferungslager auch immer heisen mag, wird niemand in der Lage sein, die Achsfluchten einer Qualitätskontrolle zu unterziehen.
      Ich gebe Andrea zwar recht, dass es nicht sein kann, bei einem Neuen Gerät selber zu basteln usw.
      im Falle Skike ist es meiner Meinung nach jedoch das Beste, die Rahmen bei Fehlstellungen selber zu richten. (Bedingt natürlich eine mechanische Mess- und Korrekturvorrichtung. Mechaniker, Werkzeugmacher etc.).
      Die Kaufentscheidung lautet schlicht: Billig und basteln, oder teurer und Qualität, wobei der Gewichtsvorteil beim Skike durchaus die Überlegung wert sein kann, die Rahmen ggf. einmalig nachträglich zu richten.

      7bar Grüße Dietmar
      Hallo Dietmar,

      zwischen billig und günstig besteht für mich ein großer Unterschied.
      Der SKIKE V07 Plus ist günstig und ein guter Skate. Ich habe an meinem auch die Räder versetzt und keinerlei Probleme, wie eben bei einigen Skikes davor auch.
      Abhilfe könnten die "alten" Distanzstücke zum Lager schaffen, da sie ein Spiel erlauben und man das Rad "justieren" kann.
      Die Neuerungen des Plus überzeugen und man merkt, dass sich SKIKE da einige Gedanken bei gemacht hat.
      Der Fleet ist qualitativ ein sehr gutes Produkt und bietet dem Nutzer ja auch eine weitere sehr gute Alternative. So kann jeder in Ruhe entscheiden was er möchte. Ausschlag wird dabei immer auch der Preis geben und damit auch evtl. den Kompromiss, den man damit eingeht.
      Wie gesagt, er ist günstig, aber bei weitem nicht billig und dafür sehr gut.

      Gruß

      Conni
      Hallo Conni,

      sollte ich den Eindruck erweckt haben, Skike abzuqualifizieren, oder für einen Hersteller Partei ergreifen zu wollen, so bitte ich dies zu entschuldigen. Dies liegt mir fern!, ich bin mit keinem verbunden. Mit "billig" meinte ich auch keinesfalls minderwertig, Deinen Begriff "preiswert" kann ich voll und ganz unterschreiben. Ich wollte lediglich auf den enormen Preisunterschied hinaus.
      Ich habe diese Woche an drei Kurskunden die neuen Skike V7 Plus ausgeliefert und kann nur bestätigen, dass sich Skike in die richtige Richtung bewegt hat. Zum Geradeauslauf: von den 3 Paar, liefen 4 Stück tatellos geradeaus, 2 Stück mussten gerichtet werden, einer davon war kräftig daneben.
      Ich maße mir beileibe nicht an, anhand dieser ersten 3 Paar, Schlüsse für die Serie zu ziehen. Lediglich die unterschiedlichen Fertigungsmethoden lassen auf unterschiedliche Maßtoleranzen schließen.
      Mit meinem Schlusssatz habe ich deutlich gemacht, dass es lohnenswert sein kann, sich für den neuen Skike zu entscheiden. Ersetze "billig" durch "preiswert" und die Sache passt. Selbst im Falle einer Spuruntreue kann relativ leicht abgeholfen werden. Wir haben eine Art "Richtbank" schon für die V07 gehabt, diese passt nun auch für den V07 Plus.

      Alles wieder gut? Schones Wochenende und gutes Rollen.

      Dietmar
      Hi zusammen,

      ich hatte heute das Vergnügen, und das ist nicht übertrieben, für zwar wenige Minuten den neuen Skike Plus zu testen, aber das war wirklich klasse. Ich hatte zwei verschiedene Versionen an den Füßen: Erst vermutlich die Händler-Testversion, den Schwarzglänzenden mit roten Felgen, Polstern und Fußplatten und der Aufschrift "designed by (Unterschrift:) Eder Otto" (das steht da wirklich so "falsch herum" drauf... eben chinesisch ;), erst der Nachname dann der Vorname) mit mittlerem Radstand. Bis auf das friemelige Einfädeln des mittleren Klettbandes durch den unteren Schlitz war alles schön, der Skike zwar unerwartet und schwerer als ich dachte, aber die sind ja gefühlt immer noch leichter als meine geliebten Eduards. Also alles ok. Dannnnnn..., ja dann sah ich das richtige Modell: Mattschwarz mit skikeorangenen Felgen und Fußplatten, schwarzen Polstern, ohne Eder Otto... schon das allein eine Augenweide, weil ich die Farbkombi ja sowieso mag ;). Die waren auf längstem Radstand eingestellt, egal. Rein, den mittleren Gurt schon schneller eingefädelt weil besser verarbeitet, Bremse auf spätmöglichstes Greifen eingestellt und los damit. WOW! Was für ein Rollen!!! Ich und längster Radstand, bis zu diesem Zeitpunkt ein Ding der Unmöglichkeit. Interessanter Weise empfand ich sie als weniger schwer als die mit dem mittleren Radstand.

      Mein Fazit: Ich bin schwer am Überlegen, ob ich sie mir (auch) zulegen soll, habe mich irgendwie verliebt. Dennoch ein ABER: Nach meinem Empfinden ist der Käfig nicht schmaler als beim alten V07, so dass ich bei engem Beinschluss nicht nur aneinandergeraten könnte, sondern... und jetzt kommt das ABER... mich auch noch an den minimal heraus- bzw. überstehenden Gelenkschrauben verhaken, was wiederum zu einem Sturz führen könnte. DAS war beim Alten besser gelöst, es stand nichts heraus, nudelte unter Umständen aber schneller aus, als vielleicht - was noch abzuwarten wäre - jetzt beim Neuen. Ich als Bastlertyp (! ;) ) würde entweder die Schrauben abfeilen oder anders herum einsetzen oder eine andere Schraube nehmen (Linsenkopf oder so), wenn das möglich wäre. Muss ich mir noch mal genauer ansehen. Und das weitere ABER steht ja schon weiter oben, eine mögliche verhunzte Spurtreue aufgrund mangelnder Qualität bei der Fertigung. Das lässt mich noch zögern... mal gucken.

      Gruß, Suzy

      P.S. Guff/Birgit war auch ganz angetan von dem neuen Skike+...

      Muck schrieb:

      ... Ich als Bastlertyp (! ;) ) würde entweder die Schrauben abfeilen oder anders herum einsetzen oder eine andere Schraube nehmen (Linsenkopf oder so), wenn das möglich wäre. Muss ich mir noch mal genauer ansehen... Gruß, Suzy
      P.S. Guff/Birgit war auch ganz angetan von dem neuen Skike+...

      Hallo, Suzy, hier siehst du "unsere" V07-Achsenschrauben.
      Obwohl ich noch neue V07-Originalachsen übrig habe, (das sind die, welche auf einer Seite in das 4-Kantenloch reinpassen und so von nur einer Seite angezogen werden) habe ich mich vor 2000km trotzdem entschieden diese "biligen", etwas härteren Schrauben aus der Eisenwarenhandlung einzusetzen (das Originalmaterial ist etwas zu weich). Zwar brauche ich jetzt immer 2 Schlüssel (eigentlich ist das nur ein Schlüssel in 2 Teile zersägt, weil leichter zum Mitnehmen, Forumstip :D), aber praktisch sitzen nun die Räder+Spurtreue fast immer gerade. Warum? Die sind eben vielleicht ein 10tel mm dicker als die Originalachsen. So sitzen sie auf Anhieb bei 3 von 4 Radwechseln supergerade, und wenn nicht, bedarf es nur einer minimalen Zentrierung.
      Warum ich das denn schreibe? Nun, auf dem Foto kannst du sehen dass sie etwas länger sind, und dass die Schraube samt Mutter auf der Innenseite ziemlich herausragt. Aber damit haben wir noch nie Probleme gehabt, kein Festhaken. Also glaube ich, dass es auch beim Plus keine Probleme damit geben wird.
      Aber warum sitzen denn die Muttern bei "meiner" Achse nicht auf der Außenseite? Ja, so war das auch am Anfang. Aber dann habe ich mal die Wadenschalen samt Achsenschrauben umpositioniert -auch Forumstipp, um sich die Rotation zu ersparen- aber bin dann wieder zum Alten zurückgekehrt (weil die Wade so einen besseren Halt hatte). Da ich keine Lust hatte die Räder wieder umzumontieren ließ ich die "dicken" Muttern + etwas herausragender Schraubenspitze eben auf der Innenseite. Wie du siehst, ist unser Achsen-Schraubkopf, der sich momentan auf der Außenseite befindet, schmaler als der der Plus-Achse. Aber du könntest doch deine Achsenköpfe auf der Innenseite haben, anstatt der Muttern, sie sogar noch ein wenig abschleifen... aber wie gesagt, ich glaube kaum, dass dies vonnöten sein wird. Schöne Grüße, Rolf.

      PS: Mir ist es Innen auch lieber so glatt wie möglich. Also werde ich "vorsichtshalber";) wieder meine "extraplatten" Achsenköpfe umdrehen... auf die Innenseite.
      Rollende Atlantik-Grüße ... youtube.com/user/crossroller/videos?view=0
      Rodolfo+Mariana, 78/52 kg, 16.000km+16.000km. Ab 2010-17= V07, ab 2014-17 auch SRB 03

      Muck schrieb:

      Hi Rolf,

      ich meinte nicht die Achs-, sondern die Gelenkschrauben (im Käfig), also die, die jetzt im Plastikmäntelchen eingebettet das Gelenk bilden... und da ist man gefährdet, sich miteinander zu verhaken bei engem Beinschluss.

      Gruß, Suzy


      ... und hier noch das Bild dazu: picasaweb.google.com/skikeprob…r2012#5788758378148826066

      LG Andrea
      Hallo, Suzy + Andrea,
      oh ja, wie dumm, falsch gelesen. Hat sich da jemand schon verhakt? Vielleicht könnte eher die Fersenbandschraube evtll. etwas festhaken...
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „rolf“ ()

      Hi Rolf,

      nein, nicht dumm, nur verlesen :). Beim Testen bin ich zumindest an den überstehenden Gelenkschrauben entlang geschrammt, sonst wäre es mir gar nicht aufgefallen. Bis zum Äußersten habe ich mich nicht verhakt, sonst hätte ich mich vermutlich unsanft abgelegt. Die Fersenbandschraube dürfte nur offroad mit Gräsern und Co. auf dem Weg Probleme bereiten, aber wer da einmal alles ausgerichtet hat und nicht mehr daran herumstellen muss, der wird auch hier eine gräserkompatible Lösung finden und basteln... ;)

      Gruß, Suzy
      Auch ich bin nur mal rangeschlagen, so wie ich auch bei den alten V07 immer mal den Käfig berührt habe. Verhaken werde ich mich da nicht. Ob es passieren könnte, dass man sich da richtig verhakt, weiß ich nicht. Eigentlich denke ich es nicht, da sich die beiden Schrauben sehr schnell voneinander lösen würden, sobald am verhakten Fuß nur minimal geruckelt wird, was ja automatisch während der Bewegung passiert.

      LG Andrea
      Könnte man da nicht ganz einfach Abhilfe schaffen, indem man elastisches textilverstärktes Klebeband (z.B. Leukoplast) über den vorstehenden Schraubenteil klebt? Dann könnte sich zumindest nichts mehr verhaken! Vielleicht nicht elegant, aber sollte funktionieren...

      Gruß
      Sigrid

      anki schrieb:

      ... Die neuen Gurte passen in die Öffnungen des alten Skike V07. Und die neuen Polster passen an die neuen Gurte. Allerdings passen die neuen Polster nicht an die alten Klettbänder, da inzwischen der Flauschteil des Klettverschlusses an den Gurte angenäht ist und nicht mehr der Widerhakenteil, so wie das bei den alten Klettbändern der Wadenschale der Fall ist. Du hast also auch nach dem Auswechseln der Gurte das direkt an der Wadenschale angeklebte Widerhakenteil am alten Skike. Aber irgendwie kriegt man das neue Polster auch da dran, oder man lässt das Moosgummi dort und schneidet es ab, wo das neue Polster anfängt.
      Das Polster am mittleren Gurt kann ich sehr empfehlen! Vor allem für diejenigen, die mit verhältnismäßig leichten Halbschuhen (zB Fußballhallenschuhe) fahren. Das stabilisiert sehr gut und da drückt nix...

      Hallo, Andrea und Conni,
      da ihr u.a. unsere Plus-Ausprobierer seid ;) und wir noch eine Zeit lang mit den alten V07 verweilen werden, wollen wir natürlich das Beste daraus machen. Und in diese Richtung gehen unsere Fragen: die beste V07 Laufruhe/Stabilität zu erreichen.
      1) Das Universal Pad ist wohl das gleiche am Spann wie auch an der Wade (die hat doch 2 Universal-Pads?) oder?
      2) Sollten wir am Spann auch gleich den Plus Riemen mitkaufen? Ist der breiter?
      3) Irgendwie blicken wir bei der Plus-Wadenpadmontage nicht ganz durch, denn die Online-Fotos lassen zu wünschen übrig.
      Danke für eure "Erleuchtung". Wenn wir mal wieder nächstes Jahr Reifen kaufen wollen wir dann die Pads+Riemen mitkaufen.
      Rollende Atlantik-Grüße ... youtube.com/user/crossroller/videos?view=0
      Rodolfo+Mariana, 78/52 kg, 16.000km+16.000km. Ab 2010-17= V07, ab 2014-17 auch SRB 03