Wie die Kugellager pflegen ??

      Wie die Kugellager pflegen ??

      Servus & Hallo,

      ich hätte da mal 'ne kleine Frage.
      Wie pflege ich meine Kugellager von den PS XC Trainer ,Mod.2011, richtig.

      Ich fahre zu 90% nur Asphalt, letztens bin ich eine ganze Weile im absoluten Schnee/Regen geskatet und zu Haus hab ich sie dann nur schnell etwas mit 'nem Putzlappen abgetrocknet und dann brauchten die Schuhe 3 Tage an der Heizung zum richtigen trocken werden.

      Danach hatte das eine Vorderrad echte Probleme mit dem "in Gang" kommen.Es hackte bei jeder Umdrehung etwas und erst nach längerem drehen wurde es besser.
      Hatte aber das Gefühl, beim nächsten skaten, daß die Rollen sich schwerer drehen.

      Kann / sollte man die Lager regelmäßig fetten/ölen ? Die sind doch eigentlich wartungsfrei und rustproof ?

      Danke schonmal für euere Antworten,

      Sven
      ich fahre zur Zeit die POWERSLIDE XC TRAINER 2011, dazu die SKIKE one4one " Traveler" vario Stöcke.
      Hallo Sven

      Slider wrote:

      Kann / sollte man die Lager regelmäßig fetten/ölen ? Die sind doch eigentlich wartungsfrei und rustproof ?


      Mit dem Versuch wartungsfreie Lager zu warten (was man eigentlich nicht tun sollte) bin auch ich nicht glücklich geworden. Da neue Lager zudem recht preiswert sind, stehen die Kosten der Wartung (einschl. Arbeitszeit) in keinem Verhältnis zum Neukauf.

      Viele Grüße
      Sven
      Hallo,
      genau diese Frage stelle ich mir heute auch. Habe meine Skikes V07 heute nach der "Grundreinigung" wieder zusammengesetzt und festgestellt, dass sich die Räder praktich gar nicht mehr alleine drehen. Gibt es eine Möglichkeit, die Radlager wieder
      in Schwung zu kriegen ? hat da einer Efahrungen ? oder gibt es da wirklich nur die Lösung, neue zu kaufen ?
      Auf einer Seite habe ich den Tipp gelesen, die Kugellager einen Tag in Terpentin einzulegen. Das hatte im Sommer mal gemacht, konnte aber keine Veränderung feststellen.
      Ansonsten gilt bei mir derzeit: skike-Pause wegen 30cm Neuschnee ....
      Grüße Tscho

      Slider wrote:

      ...Wie pflege ich meine Kugellager von den PS XC Trainer ,Mod.2011, richtig....

      Ich würde sagen am Besten gar nicht. Vom groben Schmutz befreien, auf keinen Fall kärchern und schon gar nicht ölen. Ich missachte meine Lager komplett, obwohl sie bestimmt nicht geschont wurden, habe ich auch nach ca. 1700km keine Probleme.
      Gruß
      Stephan
      Hallo

      Bei Skikes u. Inlinern weden nur einfache Industrielager verwendet die auch nur wenig abgedichtet sind. Man kann sie mit Kriechöl (Caramba) oder ähnliches wider gangbar machen , allerdings verschmutzen sie immer schneller und die Gefahr daß das Rad während der Fahrt blockiert wird immer größer.

      mfG Rainer
      Hallo

      In der Bucht gibt es 10 Kugellager 608 2RS von einem amerikanischen Hersteller für 7,38€ und von FAG 8 Stück für 14€. Zuzüglich Versand!
      Auswechseln und gut! Wenn man die Dichtungsscheiben abhebelt um Pfleegearbeiten vorzunehmen,werden die auch nicht dichter davon. Ich habe bei mir festgestellt das nach einer gewissen Zeit an den Kugeln und Laufbahnen Rost entsteht womit das Thema Pflege sich erledigt hat da man die Laufgeräusche nicht wieder weg bekommt.

      Gruß
      Bernd
      Hallo
      Ich würde die Nonamelager nicht kaufen weil man nicht weiss welche Qualität man bekommt.

      Gute Rillenkugellager bekommt man z.b. bei Mercateo, die 2RS Lager also 2 fach abgedichtet.

      Es gibt auch offene Lager, diese kann man selbst reinigen mit Waschbenzin od. ähnliches, und dann wieder einfetten.
      Diese laufen am leichtesten sind aber, wenn man öfters bei Nässe oder auf staubigen Strecken fährt sehr Wartungsaufwändig.

      mfG Rainer
      Ich bin auch der Meinung dass die ganze Arbeit bei der Wartung sich nicht lohnt, wenn es Geräusche gibt oder das Rad klemmt, dann ist es schon zu spät und das Lager beschädigt. Ich skate meistens so lange weiter bis es nervt, dann wird ausgetauscht.
      Ich persönlich kaufe namenlose, bei CROSS-skaten gehen die Lager eher wegen der mechanischen Fremdeinwirkung (Sand, Staub, Wasser) kaputt als wegen der mangelnden Qualität, für das Training reichen die mir vollkommen.
      Und wenn man schon wirklich leichtgängig (aber nicht bei Nässe) möchte dann gibt es 608 2RS C3 mit größeren Toleranzen, die benutze ich bei unseren Rennskates.
      Gruß
      Eduard
      Also, ich werde die Lager erstmal weiter fahren.Ist ja nur das eine Vorderrad, was etwas Geräusche macht.
      Kann doch nicht sein, daß die nach so kurzer Zeit und nur ca. 250 km Laufleistung schon sooo schlecht sein sollten.
      Später werde ich dann mal die NoName Edelstahl 608 2RS aus der "Bucht" probieren.

      Danke erstmal für die zahlreichen Beiträge.

      Gruß Sven
      ich fahre zur Zeit die POWERSLIDE XC TRAINER 2011, dazu die SKIKE one4one " Traveler" vario Stöcke.
      Hallo,

      ich wollte das Thema noch mal aufwärmen und in die Runde Fragen, ob der Tenor weiterhin ist, die Kugellager lieber auszutauschen, statt zu pflegen.

      Folgende Pflegemittel fand ich interessant: Von Powerslide gibt es einen Turbo wash für die Lager. Dann gibt es noch Kugellagerfett und Brunox Multifunktionsöl, letzteres soll man nach Regenfahrten verwenden. Lohnen sich solche Anschaffungen oder lieber gleich neue Lager?

      Viele Grüße,
      Einar
      Mit Einars Frage über Lagerwartung taucht eigentlich auch die Frage, ob 'Lagertuning' für Cross-Skates Sinn hat, mal wieder auf.

      Darüber ist im Forum schon mal einiges geschrieben. Ich finde es kein Problem um nochmal einiges darüber zu schreiben…..

      Die Antwort auf der Frage ob 'Lagertuning' für Cross-Skates Sinn hat ist im Prinzip sehr einfach: es hat Sinn denn man kann damit (ein wenig) leichter rollen OBWOHL:

      • man sich da gut auskennen muss denn die Gefahr besteht dass man die Lager eher slechter macht als besser.
      • man sich ziemlich viel (Lager ausbauen, reinigen, neu schmieren, Lager wieder einbauen) und regelmässig (meistens so jede 4 bis 6 Wochen) Mühe machen muss
      • die Gefahr besteht dass man die Zuverlässigkeit der Lager verringert
      • man mit Lagertuning der totale Rollwiderstand der Cross-Skate Räder nur sehr beschränkt verringern kann

      Ich werde versuchen einiges hier weiter zu erklären:

      Die übligen Lager in Cross-Skate Räder haben eine 'Lebensdauerschmierung'. Das heisst das man da überhaupt nichts machen muss um eine gute Schmierung der Lager zu garantieren. Diese Schmierung besteht aus 'Fett'. Um das Fett in den Lagern zu behalten un Feucht und Schmuz aus den Lagern zu halten, sind diese Lager ausgestattet mit Kunststoff Abdichtungen.

      Diese Lebensdauerschmierung und Kunststoff Abdichtungen sind optimiert für optimale Zuverlässigkeit der Lager und nicht (unbedingt) für minimalen Rollwiderstand!

      Sowohl das Fett als die Kunststoff Abdichtungen verursachen Reibung beim drehen der Lagerteile und so entsteht ein relativ kleines Teil des totalen Rollwiderstandes der Cross Skate Räder. Für optimalen Leichtlauf der Lager sollte man also eigentlich kein Fett verwenden und keine Kunststoff Abdichtungen verwenden. Sölche Lager gibt es: Keramik Lager! Keramik Lager brauchen kein Fett und wenn die abgedichtet sind dann meistens mit Metallscheiben Abdichtungen. Im Gegensatz zu Kunststoff Abdichtungen, berühren die drehende Teile dieser Metallscheiben Abdichtungen sich nicht und damit entsteht auch keine Reibung. Nachteil dieser Metallscheiben Abdichtungen ist dass es eine kleine spallte zwischen den drehenden Teil gibt wo durch Feucht und Schmuz in den Lager geraten kann (was schnellstens mehr Reibung und sogar Schäden verursachen kann). Dazu kommt noch das Keramik Lager ungeheuer teuer sind und Keramik Lager sind obwohl reibungsarmer, immer noch nicht reibungslos!

      Wie ich vorher schon schrieb, verursacht Lagerreibung bei Cross Skate Räder nur ein relativ kleines Teil des totalen Rollwiderstands. Das grösste Teil wird verursacht von….. den Reifen!

      Wie die Verhältnisse zwischen 'Lagerwiderstand' und 'Reifenwiderstand' sind weiss ich nicht genau.
      Jeder kann sich davon allerdings eine Vorstellung machen wenn man bedenkt wieviel (oder wenig) Kraft man braucht um ein Cross-Skate (oder besser noch: zwei neben einander zusamen gebundenden Cross-Skates) vor sich aus zu schieben und wieviel Kraft man braucht um ein Person auf zwei Cross-Skates vor sich aus zu schieben. Im ersten Fall mit den unbelasteten Cross-Skates spürt man eigentlich fast nur den 'Lagerwiderstand', im zweiten fall spürt man den totalen Rollwiderstand also 'Lagerwiderstand' + 'Reifenwiderstand'.

      Ich schätze dass der Anteil des 'Reifenwiderstands' minimal 90% ist. Also der Anteil des Lagerwiderstandes beträgt dann höchstens 10%............aber dass gillt nur für den übligen 150 und 200 mm Cross-Skate Luftrader. Damit kommen wir dann wahrscheinlich auch auf dem Ursprung von Lagertuning: Inline Skating!

      Obwohl man bei Inlinern oft dieselbe Lager (Grösse 608) verwendet als bei Cross-Skates, sind die Verhältnisse zwischen 'Lagerwiderstand' und 'Reifenwiderstand' bei Inlinern wesentlich anders. Natürlich ist bei Inlinern keine Rede von 'Reifenwiderstand' sondern von 'Rollenwiderstand' den mann rollt auf relativ harten Kunstoff Rollen. Diese harten Rollen haben einen viel niedrigeren Rollwiderstand als Luftreifen und damit wird der Anteil des 'Lagerwiderstands' verhältnismässig automatisch (viel) grösser.

      Dazu kommt dann noch etwas denn auch der Durchmesser der Räder spielt eine Rolle: je grösser der Raddurchmesser desto geringer ist der Anteil des 'Lagerwiderstandes' im totalen Rollwiderstand des Rades. Bei Inlinern rollt man meistens auf Rollen mit einem maximalen Durchmesser von 110mm (und oft kleiner) und bei Cross Skates rollt man meistens auf Lufträder mit einem Durchmesser von 150mm (mit Black Armada oder Road Star Reifen ist das übrigens eher 160mm) oder 200mm.

      Ich werde versuchen um auch der Einfluss des Raddurchmessers zu erklären:

      Beim drehen eines Kugellagers entsteht Reibung zwischen den unterschiedlichen Lagerteile die sich mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten relativ zu einander bewegen: Kugel, Ringe, Fett, Abdichtungen. Diese Reibung verursacht ein bestimmtes Widerstandsmoment (Mw). Um dieses Widerstandsmoment aus zu drucken als Widerstandskraft (Fw), muss man dieser Widerstandsmoment Mw teilen durch den Aussendurchmesser Da des Rades. Fw ist dann ein Teil des totalen Rollwiderstandes die man beim Rollen spürt.

      Also: Fw = Mw/Da und daraus folgt dass (bei gleichem Lagerwiderstandsmoment Mw) je grösser der Raddurchmesser desto geringer der Lagerwiderstandskraft Fw.

      Dies alles macht deutlich dass Lagertuning bei Inlinern mehr Sinn hat als bei Cross-Skates. Das heisst nicht dass es bei Cross-Skates total keine Sinn hat. Wer diesen letzten Paar Prozente des totalen Rollwiderstandes verringern möchte, der kann das machen. Wenn man ein Rad mit 'Tuninglagern' dreht, wird es sehr wahrscheinlich auch langer drehen bleiben als ein Rad mit normalen Lager. Ob man davon dann auch wirklich etwas beim Cross-Skaten objektiv spüren wird (und kann), ist, wie ich gerade oben erklärt habe, sehr fraglich. Ich glaube dass man das grösste Vorteil von Lagertuning vor allem 'zwischen den Ohren' erfährt :rolleyes: !

      Mir ist der regelmässige Aufwand und sind die Risiken auf veringerten Zuverlässigkeit jedenfalls zu gross und sind die Vorteile zu gering. Ich glaube es ist sinnvoller um mit guten Reifen zu rollen und zu sorgen dass der Reifendruck immer optimal ist!

      Es gibt allerdings noch etwas dass dann relativ einfach ist und womit man sowohl der Leichtlauf als die Zuverlässigkeit der Lager ein wenig erhöhen kann: Edelstahllager.

      Früher bin ich immer auf 'normalen' Lager aus 'normalem' Stahl gefahren. Meistens nach dem Winter habe ich dann mehrmals bemerkt dass die Radlager an der Aussenseite leicht korrodiert waren. Wenn ich diese Lager dann drehte hörte (und fühlte) ich leicht knirschende Geräusche. Wenn man das hört dann dreht ein Lager nicht mehr optimal leicht und ist das Lager entweder verschmutzt oder sind die Teile im Innere leicht korrodiert. Diese Korrosion ist nicht immer sichtbar und eher mikroskopisch. Es beeinflusst allerdings die Glattheit der Lauffläche im Innnere des Lagers und damit der Leichtlauf.

      Ich habe allerdings auch bei Edelstahl Lager bemerkt dass die nach längerer Zeit nicht mehr immer ohne Geräusche drehen aber es dauert deutlich viel länger bevor das dann so weit ist. Die Idee dass ich mich jedenfalls keine Sorgen machen muss um Korrosion gefällt mir so sehr dass ich bereit bin um etwas mehr für diesen Lager zu bezahlen!


      Erik

      Ich probiere ja gerne mal was aus, also habe ich mir eine Kugellagerwaschflasche (nach-) gebaut. Das Ding hat mich schon interessiert. Da ich noch alte Skikelager hatte, wovon zwei auch gut Rost angesetzt hatten, waren die für den Versuch perfekt geeignet. Statt sie mit Nitro zu reinigen, habe ich mal die biologische Variante mit Orangenreiniger und heißem Wasser probiert- funktioniert super, danach sahen sie schon fast wie neu aus. Anschließend habe ich die Lager noch ins Ultraschallbad, ebenfalls unter Zusatz von Orangenreiniger getan. Die Lager sind wirklich richtig gut sauber geworden. Danach habe ich sie ordentlich mit klarem Wasser gespült, anschließend 20 Min im Ofen bei 90° getrocknet und dann mit Ballistol geölt. Die beiden angerosteten Lager brauchten etwas mehr Pflege, aber sie laufen wieder richtig gut. Zum Schluß hab ich die Lager mit Allzweckfett aufgefüllt und die Lager wieder verschlossen. Ich habe absichtlich auf Hightech- Pflegeprodukte verzichtet, weil ich testen möchte wie sich die "normalen" Produkte bewähren. Alles in allem kann ich nur sagen, wer die gute Stunde reine Lagerpflege nicht scheut und Spaß dran hat, warum nicht. Bei Gelegenheit werde ich sie mal einbauen und testen wie gut sie laufen.
      Ich war wirklich überrascht wie gut das mit der Waschflasche funktioniert, normalerweise reinige ich Kleinteile auch im Glas mit Nitro etc. und schwenk sie durch.
      Die Kosten für die Waschflasche inkl. Schraube etc. liegen unter 5€.

      Gruß Tina
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      Ich danke euch schon mal für die lehrreichen Hinweise und Informationen. Jetzt stehe ich vor meinem ersten Kugellagerwechsel und frage mich, wie ich die am Besten rauskriege? Wie macht ihr das? Sind diese Multiwerkzeuge, die noch einen TorK oder Imbus-Schlüssel haben hilfreich?

      Viele Grüße,
      Einar
      Hallo Einar,

      Schau mal hier: youtu.be/WPxz_OD1bck?t=361. Ist zwar ein Skike Video aber sollte bei PS sehr ähnlich gehen.

      Wenn die Lager nicht gleich mit den Spacern raus kommen dann einen etwa 6 mm dicken Stift verwenden. An einer Seite rein Stecken, ein wenig schräg (dabei drückt man der Innenspacer ein wenig zur Seite) und dan mit einem Hammer (oder so) vorsicht das Lager raus klopfen....


      Erik

      Hallo Erik,

      danke für die Tipps. Habe die Lager mittlerweile schon draußen, die saßen richtig fest, daher hatte ich wohl die Probleme. Ich habe günstig einen alten Nordic pro Skiroller für die klassische Technik erworben (als bisher reiner Skates möchte ich mal mein Spektrum erweitern), der wohl v.a. so günstig war, weil der Vorbesitzer die Lager nicht raus bekommen hatte. Bei 2 Lagern war nur noch der äußere Ring vorhanden und sichtbare Meißelspuren. Habe die Lager mit WD-40 und Rostlöser über Nacht behandelt und dann mit einem kleinen Meißel gemäß der empfohlenen Technik. Musste schon ordentlich Hämmern, aber außer ein paar kleinen Kratzern haben die Rollen keinen Schaden genommen.

      Viele Grüße,
      Einar

      Viele Grüße,
      Einar
      Manchmal dauert es etwas länger, aber nun ist der Lagertest abgeschlossen.
      Der Test verlief folgendermaßen, die Lager wurden in eine Vorrichtung eingespannt und mit der Bohrmaschine wurde jeweils eine zurückgelegte Strecke von 25 km simuliert. Damit der Test auch realistisch ist, habe ich die Lager immer nur einmal pro Tag laufen lassen. Nach 50, 100 und 200 km wurden die Lager einen Tag später (im Kaltzustand) wieder eingebaut und das Rad (Reifendruck 110 PSI) angestoßen, die Laufzeit wurde gestoppt. Um eine halbwegs genaue Aussage zu bekommen, habe ich das Rad jeweils drei mal angestoßen und dann die durchschnittliche Laufzeit ermittelt. Ergebnisse des Tests sind im angehängten PDF zu finden.

      Ich fand den Test sehr spannend, dass die Edelstahllager sich so entwickeln würden, hatte ich erwartet. Positiv war ich von den alten, neu gefetteten Lagern überrascht, mit Hochleistungschmierstoffen kann man da sicher noch einiges raus holen, zumal das Lager waren die wirklich nicht mehr gut liefen und eigentlich entsorgt werden sollten. Das die alten, nur zur Referenz mitlaufenden Lager, so einbrechen würden, hätte ich nicht gedacht. Erstaunt haben mich auch die neuen, nicht rostfreien Lager, bei denen sich ja irgendwie keine wirkliche Veränderung gezeigt hat.
      Zu den vorangegangenen Laufleistungen der gebrauchten Lager kann ich keine Aussage tätigen, da ich mir keine Notizen gemacht habe, wann ich die Lager gewechselt habe.

      Mein Fazit: ich denke schon, dass es sich lohnt die Lager hin und wieder mal zu reinigen und neu zu ölen/fetten.

      Gruß Tina
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