Rheumatische Skikes

      Rheumatische Skikes

      Nabend Leute!

      Also ich hab mich hier im Forum schon ein wenig durchgelesen und bin jetzt bei dem Gesundheitsteil angekommen. Habe gelesen, dass (gefühlt) ein Großteil der Skiker-Gemeinde ehemalige Leistungsläufer waren.

      Nun zu mir, meinen Schmerzen und warum ich hoffe, dass das Skiken verhindert, dass ich regelrecht "einroste".

      Bei mir wurde im Mai 2011 Psiorisas Arthritis festgestellt (auf gutdeutsch: Schuppenflechtenrheuma). Diese Rheumaform ist -wenn ich das richtig verstanden hab- Polyarhtitisch, d.h es werden die verschiedensten Gelenke im Körper "angegriffen". Ich hab das -wenn Genetik eine Rolle spielt- von meiner Oma geerbt.

      Meine Handgelenke waren immer ein ziemlicher Knackpunkt: ich bin weggeknickt wenn ich mich auf unebenen Untergründen (z.B. Matratze) abstützen wollte, und zeitweise tat mir das auch weh. Die Schuppenflechte am Ellenbogen hab ich einfach als hartnäckige Trockenheit abgetan, und entsprechend ignoriert -nachdem all das cremen nichts half. Die Schmerzen wurden mit der Zeit immer schlimmer, und vielfältiger. Zudem hat mein Rücken mich immer mehr "umgebracht". Im Mai hatte ich dann einen grippalen Infekt, der dann diese absolute Schmerzempfindlichkeit und Unbeweglichkeit "heraufbeschworen" hat. Ich konnte garnichts mehr: nichtmal den Fön halten geschweigedenn die Jalousie hochziehen. Ich war im Endeffekt 3 Wochen krankgeschrieben, davon war ich eine woche grippekrank im Bett.
      Die Diagnose war schnell gestellt -von einem m.E guten Rheumatologen- "Beginnende Psiorisas Arthritis".

      Bevor das hier jetzt in eine Mitleidsarie ausartet (mir ist stark, mir schafft das):
      Die MEdikamente die ich bekomme helfen gegen die Schmerzen. Ich hatte seit Mai nicht einmal mehr diese lähmenden Rückenschmerzen wie sonst. "HEY" (auch wenn ich meinen Körper auf kurz oder lang allmählich vergifte.. =/)

      Sonst gehts mir eigentlich gut.
      Mein Lungenfunktionstest -als Raucherin- war Blendend. "Da können einige Sportler neidisch drauf sein" ;)

      (bevor das in ein Mitleidsgeheule ausartet... MIR GEHTS GUT =) -den verhältnissen entsprechend-)

      Nun die Frage warum ich hoffe, dass das Skiken mir hilft:

      Es ist ja so, dass die (chronische) Krankheit die Gelenke angreift. Ich hoffe, dass ich durch das Skiken die Muskeln stärkt, was wiederum -nach meiner Logik- die Gelenke entlastet und meinen Körper generell stabilisiert.

      Ich muss dazu sagen, dass ich zu allem Überfluss auch noch Übergewichtig bin (auch vor dem Kortisonzeugs schon) -aber noch U-HU- und ich möchte auch durch die Gewichtsreduzierung meinen Körper entlasten.

      Warumm Skiken?
      Ich hab mir etliche Videos angeschaut. -auch die Videos, welche augenscheinlich nicht von den entsprechenden herstellern gesponsort wurden. Die Bewegung -wenn richtig ausgeführt- sieht sehr "rund" bzw. fließend aus, und man kommt vorwärts =)


      Ich denke, ich kann ja mal ein paar Berichte hier hinschreiben, da ich nicht denke, dass es viele Rheumatische Skiker gibt ;)
      so anscheinend hat keiner was gegen berichte also schieß ich mal los..


      Tag1:

      Da mein Wunschtrainer z.Zt keine Zeit hat, und das Wetter es auch nicht zulässt am Abend zu trainieren, habe ich heute nach der Berufsschule die Skikes samt Ausrüstung umgeschnallt und bin entlang der Transrapidstrecke (also da wo mich definitiv keiner sehen wird wenn ich hinfalle) gefahren bzw. habe meine ersten "gehversuche" gemacht. Wie schon gesagt: mein Wuncshtrainer für einen Anfängerkurs war nicht da.

      Es geschah was kommen musste: nach 2m verhedderten sich die Stöcke mit den Skikes (die sich als Fremdkörperartiger erwiesen als erwartet) und ich fiel hin. Eine Erfahrung, die ich in meiner Skaterlaufbahn nie erleben "durfte". Da ich nicht damit gerechnet habe, dass ich tatsächlich hinfalle hatte ich auch keine Knieschützer um -aber wenigstens einen Helm ;).
      Ergebnis: blutiges, aufgeschürftes Knie, und ein zerbrochener Stock.

      Ó.o

      Ich bin nach dem Sturz noch ca. 10 min. ohne gefahren und es hat mir Spaß gemacht.
      Eigentlich war sogar der Sturz ok.

      Ein Ersatzstock ist auch schon unterwegs und das Knie verheilt auch wieder ^^

      "Skiken? Jetzt erst recht!"
      Hi Jitty,
      also am Anfang sollte man erstmal ohne Stöcke üben um ein Gefühl für die Skikes zu bekommen.(Es ist schwer Beine und Arme "zu sortieren".)Wenn Du dann mit den Skikes soweit bist kannst Du die Stöcke zusätzlich nehmen...ich habe lange ohne Stöcke geübt,weil ich mich aber auch bei der Stockwahl schwer getan habe.
      Also lass erstmal die Stöcke weg und fahre mit den Skikes "inliner";)

      Ach und immer komplette Schutzausrüstung:eek:...am besten Dir gleich von Anfang an eintrichtern:D
      Sportliche Grüße
      Jenny
      frohes neues jahr euch allen =)

      ich meld mich mal wieder. hatte zwischen den feiertagen kein internet und lag danach kurz wegen ner erkältung flach.
      habe aber während des urlaubs fleißig trainiert (ohne stöcke -weil die zu hause lagen). ich meinte, mittlerweile dann genug gefühl für die teile zu haben, dass ich es mal mit den stöcken hinbekomme.
      und sieheda:

      kein unfall ;)
      meine hände fallen nicht ab und das beste:
      ich hab das gefühl, dass der skike-bewegungsablauf mit den stöcken viel leichter geht als ohne. soll nicht heißen, dass es nicht anstrengend ist.

      muss aber noch fleißig weiter üben =)

      LG

      Nordic Cross Skating hilft krummen Rücken "auszubügeln"...

      Hallo Jitty,
      auch wir wünschen dir dank NCSkatens eine beständige Erholung deiner Arthritis ohne Medikamente. Wenn dies so sein sollte wäre es toll diesbezüglich deine Fortschritte hier zu posten. Deine Logik könnte hinhauen.
      Ich kann nur sagen, dass sich im Falle meiner Frau, Mariana, nach ein paar Monaten skiken ein unerwarteter positiver Effekt eingestellt hat. Sie hatte schon immer, beim gedankenlosen Rumstehen, einen minimalen, krummen Oberrücken (typisch wenn man zu schnell gewachsen ist), ab ihrer Jugend schon. 25 Jahre später nun, kommt das Unglaubliche: Wir fangen erstmal an einen Monat zu skaten (Inline). Aber das T-Bremsen ist nicht so einfach zu lernen und auch nicht so sicher, weil wir an unserer Strandpromenade unter Umständen auch unter vielen Leuten skaten müssen, und die machen oft spontane, unvohergesehene Bewegungen... Als ich dann die Skikes entdeckte, mit ihren tollen Wadenbremsen, wusste ich, dass wir umsteigen würden. Und da wir auch gerne Skifahren, waren uns die Stöcke erstmal nichts Fremdes.
      Nach etwa 2 Monate kam für uns die gesundheitliche Überraschung:
      Als ich sie eines Tages mal so etwas gedankenverloren stehen sah, traute ich kaum meinen Augen... denn sie stand ja wunderbar gerade!! So wie noch nie zuvor in ihrem ganzen Erwachsenen-Leben! Ich konnte es fast nicht glauben. Toll!
      Natürlich wurde ihre Rückenmuskulatur eher schnell als langsam durch die fantastische Stockübung gestärkt... und voila! Sie/wir ist/sind früher auch oft geschwommen, aber diese Wirkung war/ist auch durch Schwimmen nicht herbeizuführen.

      Fazit: Wer seinen krummen Rücken und seine geschwächten Rückenmuskulatur auf die Sprünge helfen will und ihn etwas gerade biegen möchte, der nehme NCSkating in Angriff.

      Hier habe ich bezüglich Arthrose, Gelenke/Knorpelverschleiß u.A. ganz unten interessante Info gefunden, auch für Einsteiger ohne Vorkenntnisse:

      Ich hoffe, dass es hier und da etwas helfen kann!
      Rollende Atlantik-Grüße ... youtube.com/user/crossroller/videos?view=0
      Rodolfo+Mariana, 78/52 kg, 16.000km+16.000km. Ab 2010-17= V07, ab 2014-17 auch SRB 03

      Skiken & Skaten vertreibt Rückenschmerzen

      rolf schrieb:


      Fazit: Wer seinen krummen Rücken und seine geschwächten Rückenmuskulatur auf die Sprünge helfen will und ihn etwas gerade biegen möchte, der nehme NCSkating in Angriff.



      Hallo Zusammen,

      das kann ich nur bestättigen, seit ich regelmässig mit Skikes fahre und im Winter Skate, habe ich keine Rückenprobleme mehr.

      Anfangs habe ich die Verbesserung gar nicht bemerkt. Ich musste beim Schlafen immer eine Handtuchrolle im Lendenwirbelbereich unterlegen. Das gleiche beim Autofahren, ohne Rolle im Lendenwirbelbereich im Autositz ging nichts.

      Nach etwa einem Jahr Skiken und Skaten war das alles nicht mehr notwendig. Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich im Jahr an die 2000 km fahre. Wenn ich die gleiche Zeit in Rückengymnastik investiert hätte, hätte ich sicher auch keine Rückenschmerzen mehr. Aber wer kann sich schon zur Rückengymnastik motivieren.
      Beim Skiken und Skaten gibt es bei mir keine Motivationsprobleme.

      Gute Besserung, Gruss Jens
      Skike Vo7, Black Armada, Skike one for one mit Leki Trigger3, Garmin 310XT
      hallo alle miteinander :D

      ich muss leier zugeben, dass ich das skiken in der letzten zeit ziemlich hab schleifen lassen. mangels trainingspartner und pusher in der gegend - zudem einen freund der nicht wollte, dass ich sport mache. könnte mich ja verändern und mir dann einen anderen suchen. (verändert habe ich mich nicht, weggeschickt hab ich ihn trotzdem).
      zuletzt war es aber so, dass ich durch das lernen für meine abschlussprüfung nicht genug motivation hatte um ein neues "instrument" zu lernen und habe die skikes erstmal beiseite gelegt - dafür aber geskated und gejogged, mit erfolg: 10kg runter :D

      demnächst zieh ich weg aus dieser gegend, höchstwahrscheinlich schleswig holstein -vielleicht kiel- da werd ich mich wohl mal an andrea wenden :)

      es geht voran :D