Diskussion: NCS (Skiken) „the one and only“ oder braucht’s da noch was?

      Diskussion: NCS (Skiken) „the one and only“ oder braucht’s da noch was?

      Hallo in die Runde!

      Vom Triathlon kommend, bin ich aufgrund leichter Knieprobleme beim Laufen auf Skiken umgestiegen. Da mir der Skikesport zunehmend Spass macht, verliert sich nach nunmehr 1 Jahr erstaunlicherweise die Lust auf Schwimmen, Radfahren und kürzere Jogging-Runden. Bisher bin ich desöftern nach dem Laufen noch zum ausschwimmen gegangen. Heute nach dem Skiken, macht das keinen so richtigen Spass mehr, da die Oberkörpermuskulatur eigentlich schon genug gearbeitet hat.

      Glaubt man den (vollmundigen) Verlautbarungen von Skike-Trainern, Shops, und Publikationen, dann ist NCS so eine Art Ideales Universalheilmittel gegen allerlei Wewehchen, vorzeitiges Altern, Übergewicht, gelenkschonend, nahezu ganzjährig bei fast jeder Witterung möglich, auf fast jedem befestigten Untergrund, leicht beherrschbar, geringe Sturzgefahr, 90% aller Muskeln werden trainiert,..

      Stellt sich also die Frage, ob NCS alleine (auch für Leistungsorientierte Sportler) ausreicht. Man ist ja meist im aeroben Bereich mit gemässigten (Schleich)Tempo unterwegs. Wie bei anderen Sportarten auch, könnte ich mir vorstellen, dass es ausgleichende Sportarten, Stretching, Krafttraining, Schnellkraft/Sprints, Technik etc. braucht, um einseitigen Belastungen/Gewöhnungseffekten entgegen zu wirken.

      Wie ist eure Meinung/Erfahrung hierzu?

      Gruesse
      dto
      Mal sehen, was mache ich sonst noch so:
      Krafttraining, Badminton, Speed-Hiking, Radfahren, vom Laufen bin ich ganz weg (bis auf die Winterschneetage, die NCS unmöglich machen), im Winter noch zusätzlich in den Bergen LL-SKating. Ab und zu auch mal Schwimmen.

      Aber stimmt, im NCS steckt schon verdammt viel an guten Bewegungen drin, besonders die Kraftausdauer lässt sich mMn sehr gut gelenkschonend trainieren, was um so wichtiger wird, je älter man wird und die Wewehchen anfangen einen zu plagen:rolleyes: Zudem ist die Koordinationsschule beim NCS genial...

      NCS in meinen Augen hat unglaublich viel Grundlagenpotential für andere Crossover-Bewegungsarten.
      Nette Grüße,
      fryTom

      [size='1']Cross Skater, verwendet momentan folgende Cross Skates (alle mit 2 Wadenbremsen gemäß Cross Skating Regelwerk)

      Speedrace 2.0 (custom-built, K2 Radical Pro FLX Boot, PS XC Path 2.0 Schiene, Fender & neon-orange KS-Felgen) & BLACK ROCK Skate (cross-skate-shop.com-V07-120-Tuningskate)
      Stöcke KV+ CH1 (in Körperlänge), mein Blog[/size]

      dto schrieb:

      Hallo in die Runde!

      Glaubt man den (vollmundigen) Verlautbarungen von Skike-Trainern, Shops, und Publikationen, dann ist NCS so eine Art Ideales Universalheilmittel...


      Hallo

      Wenns mit Augenzwinkern gemeint ist , dann ja! sonst macht man es sich zu einfach.
      Wer irreparable Gelenksschäden hat wird mit NCS nicht gesünder, wer Übergewicht hat und gemütliche Touren macht ohne seine möglicherweise ungesunde Ernährungsweise zu ändern wird kein Gramm abnehmen, und wers sportlich mit zu viel Ehrgeiz betreibt kann sich aus der Palette (Schleimbeutelentzündungen, Herz-Kreislauf, Bänderverletzungen und allem was Muskeln und Muskelfasern betrifft) was aussuchen.
      Auch Stürze sind nicht selten wenn die Technik mangelhaft ist oder man sich länger an seiner körperlichen Grenze bewegt.
      Was sich aber von vielen anderen Sportarten abhebt sind die geringeren Belastungsspitzen auf den Bewegungsapparat weil man sich praktisch mit allen vier Gliedmaßen gleitend vorwärtsbewegt.

      dto schrieb:


      Stellt sich also die Frage, ob NCS alleine (auch für Leistungsorientierte Sportler) ausreicht. Man ist ja meist im aeroben Bereich mit gemässigten (Schleich)Tempo unterwegs. Wie bei anderen Sportarten auch, könnte ich mir vorstellen, dass es ausgleichende Sportarten, Stretching, Krafttraining, Schnellkraft/Sprints, Technik etc. braucht, um einseitigen Belastungen/Gewöhnungseffekten entgegen zu wirken.


      Kommt jetzt darauf an wie ernst man NCS nimmt. Mal ein Sprint, regelmäßig etwas Techniktraining, gelegentliche Kräftigungsübungen und Stretching gehören meiner Meinung nach sowiso dazu.
      Ich frage mich gerade wieviel leistungsorientierte NCS-Sportler es wohl geben wird? Meistens sind es doch ambitionierte Breitensportler die auch Radfahren, Laufen, Skilanglauf oder andere Sportarten betreiben.

      Gruß
      Bernd
      TOM und Bernd Danke für eure Antworten!

      OK, der Begriff leistungsorientiert ist eher etwas hoch gegriffen. Denke, dass es da auch wenig Anreiz hierzu geben könnte. NCS ist, soweit ich weiss, kein Sport von dem man leben kann.. Einigen wir uns auf den Begriff engagierter Breitensport vergleichbar mit Marathonlaufen oder Radmarathon. Um sich da auf einem vernünftigen Niveau zu bewegen, braucht's ja schon ca. 4-5 Trainingseinheiten/Woche.
      @ Bernd: Wenn man die von dir genannten, unterschiedlichen NCS-Trainingsformen Sprint, Technik, Kraft mit einbezieht, dann kommen da doch schnell mal 6- 10 Std/Woche zusammen. Mehr gäbe mein Terminkalender eigentlich auch nicht her.

      Denke, das Engagement im NCS hängt ja auch sehr von den Zielen ab, die man verfolgt/Möglichkeiten die sich anbieten.

      Gruesse
      dto

      dto schrieb:

      TOM und Bernd Danke für eure Antworten!


      @ Bernd: Wenn man die von dir genannten, unterschiedlichen NCS-Trainingsformen Sprint, Technik, Kraft mit einbezieht, dann kommen da doch schnell mal 6- 10 Std/Woche zusammen. Mehr gäbe mein Terminkalender eigentlich auch nicht her.


      Hallo dto

      Ich denke bei 3-4 Trainingstagen a1,5h lassen sich die Trainingsformen schon einbauen. Einseitige Belastungen werden auch nur auftreten wenn man sportlich ambitioniert NCS betreibt und dabei hohe Belasungsphasen hat und sich wenig Regeneration gönnt. Allein schon wer ab und an den Untergrund wechselt (Asphalt, Crosstrecke) wird die Muskelgruppen unterschiedlich beanspruchen und der Bein und Stockeinsatz ist auch abweichend. Die Trainigsspielarten sollen auch dem Abwechslung bringen der es sportlich nimmt, egal bei welchem Alter oder Fitnesszustand.

      http://http://forum.cross-skating.com/cross_skating_portal_news/1979-schneller.html

      Gruß
      Bernd

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Bernd.G“ ()

      Hallo,

      am 21.03.2011 bin ich zum letzten Mal gelaufen.Von da an hab ich mit Skiken begonnen,immer so etwa 5 Mal/Woche bis jetzt über 900km.
      Vorgestern hab ich die Laufschuhe einfach mal wieder angezogen u. bin die 12km Flachstrecke im 5:00 Min/Km Schnitt gelaufen.Herzkreislaufmäßig war das überhaupt kein Problem in dem Tempo zu laufen.Das kann nur am Skike-Training gelegen haben,dass die Kondition noch da war.
      Muskelmäßig habe ich es gestern,obwohl ich da schon wieder skiken war,schon ziemlich gemerkt.
      Heute habe ich immer noch Muskelkater in den Oberschenkeln.Die beim Laufen beanspruchten Muskelgruppen sind doch anscheinend ganz andere wie beim NCS,aber die Kondition in Bezug auf das Herz-Kreislaufsystem lässt sich gut erhalten u. trainieren durch NCS.

      Gruß Rolf

      nothing else...

      Ich kann den fantastischen Trainingseffekt von NCS auch nur bestätigen!

      Als Ganzjahres-Skifahrer mit Vorlieben für kurze, extreme Beanspruchungen (Winter: Buckelpiste, Sommer: Wasserski-Slalom) habe ich früher stets das Problem gehabt, daß mir quasi mittendrin die Puste ausging – wobei die 20 Sekunden je Durchgang durch den 6-Bojen-Slalom mit 3-4G in den Turns und den Tempo-Wechseln dazwischen von 40 auf 100 km/h und wieder runter von der Beanspruchung etwa 3min Buckeln ohne Absetzen entsprechen. Haste keine Puste, geht die reaktionsschnelle Koordination der lang eintrainierten Technik-Prozesse flöten und nach erfolgreichem Vorlauf stehst du die nächsthöhere Schwierigkeitsstufe (WS: Leinenverkürzung bei gleichen Parcour-Distanzen) dann unter Umständen kräftemäßig nicht mehr durch. Ich hätte was tun sollen, aber…

      Joggen ging nicht wegen 95kg netto, Radeln war und ist mir zu monoton - und auch Fitness-Center oder Radl-Ergometer sind meinem Schweinehund schlichtweg zu fad um konsequent zu sein. Seit ich vor 5 Jahren die ersten Skikes gekauft habe, mit denen das Trainieren keine Qual mehr, sondern eine fast schon suchtartige Freude an der frischen Luft ist, wird meine Technik-Stärke in meinen Hauptsportarten nicht mehr von meiner Kraftausdauer-Schwäche ausgebremst und ich kann das, was ich technisch draufhabe, auch blitzschnell abrufen und voll durchziehen! Seitdem sieht meine Wettkampf-Bilanz im Sommer deutlich besser aus. Auch im Winter bremst mich einfach nix mehr aus – und das gegenläufig zum Altern: ich hätte mir mit Anfang 40 an der Gamsleiten2 (1,1 km Buckelpiste in Obertauern) nie träumen lassen, daß ich die 10 Jahre später mit nur einer Verschnauf-Pause durchbrettere.
      Freilich hätte ich eine Steigerung der Leistungsfähigkeit theoretisch auch mit anderen Ausdauersportarten erreichen können, aber ohne dabei Spaß zu haben – wodurch immer die Effektivität leidet.

      Kurzum und in Bezug aufs Thema: neben meinen halbwöchentlichen Technik-Trainings und fallweisen Wochenend-Camps im saisonbezogenen Skisport macht NCS einen unverzichtbaren Teil meiner Leistungsfähigkeit aus – und sonst brauch ich nix, um gesunde Fitness, sport-mentale Zufriedenheit und ab und zu ein ansprechendes Ergebnis zu erreichen.

      Hubert
      … am Anfang des Skikens war die Orientierungslosigkeit: keine Bojen, :confused: keine Buckel – Hilfe!:eek:
      KnightSkater
      Übrigens ein Tip an Finsterling - und wen’s noch interessiert:
      den Muskelkater vom Laufen kann man sich auch durchs Skiken sparen,… wenn man es will: die Rücklaufsperre erlaubt Aufstiege, die die beim Skaten „vernachlässigten“ Muskeln, insbesondere Oberschenkel-Beuger, extrem fordern. Klar, es hat dann mehr vom Skiwandern als vom zügigen Dahinrollen, aber es gibt bei mir so Tage, da hab ich genau darauf besonders Bock. Dann ist der Olympiaberg in München fällig: da geht ein Trampelpfad an der Westseite vom Fuße bis zur Aussichtsfläche geradewegs über den Wiesenhang hoch – progressiv ansteigend von ca. 20 auf etwa 80%!
      Mein Brutto-Kampfgewicht von 110kg braucht da aber schon dringend die Bi-RLS, also vorn und hinten! Und Skike-Trekking-Reifen, denn sämtliche Skating-Reifen rutschen da hoffnungslos ab!
      Dann natürlich über die Serpentinen runter und wieder hoch, sooft man halt mag.

      Ist eine Philosophie-Frage: wer „Skiken“ mit Skaten gleichsetzt und tempoorientiert trainiert, wird es nicht nachvollziehen können, wer am Ende des Skatens im Gelände noch trainingseffektive Möglichkeiten zum Skiken sieht, kann es verstehen.

      Hubert
      …meint seine Signatur ernst!
      KnightSkater

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „KnightSkater“ ()

      Hallo Hubert,
      Räder mit Rücklaufsperre hab ich vorne auch montiert.Was du da machst ist wahrscheinlich so eine Art Powerwalking auf Rollen steil bergauf.Ja,dadurch werden die Oberschenkelbeuger mehr trainiert.Muss ich auch mal probieren zur Abwechslung.Aber geht das nicht auf die Achillessehne,denn der Fuß ist ja fest eingespannt beim nach vorne walken?
      Wegen deiner Beleuchtung komm ich nochmal auf dich zu,um Näheres zu erfahren.Bald wird es ja wieder früher dunkel,da wird meine Aldi-Stirnlampe nicht ausreichen.

      Gruß Rolf

      dto schrieb:

      Hallo in die Runde!

      Stellt sich also die Frage, ob NCS alleine (auch für Leistungsorientierte Sportler) ausreicht. Man ist ja meist im aeroben Bereich mit gemässigten (Schleich)Tempo unterwegs. Wie bei anderen Sportarten auch, könnte ich mir vorstellen, dass es ausgleichende Sportarten, Stretching, Krafttraining, Schnellkraft/Sprints, Technik etc. braucht, um einseitigen Belastungen/Gewöhnungseffekten entgegen zu wirken.

      Wie ist eure Meinung/Erfahrung hierzu?

      Gruesse
      dto


      Hallo dto!

      Für leistungsorient. Sportler ist NCS nur dann ausreichend wenn du dein Training wirklich sehr abwechslungsreich bestreitest.
      Z.B. einfach mal 10km nur Doppelstock, oder 10 km nur Beinabstoß dann mal 70km alles zusammen...
      Ist ja einfach die Frage was du willst ? Wettkämpfe auf Schnee NCS als Trainingsersatz..?
      Oder NCS-Wettkämpfe( die es ja kaum gibt) machen..?
      Es ist auch eine Frage das Materials , z.B. kann man Bremsringe aus Gummi in die Skikelager einbauen
      und einfach versuchen die alten ungebremsten Zeiten zu erreichen. Intervalle schrubben bringt auch was.
      Die ganze alte Kiste halt.
      Persönlich nehme ich NCS im Moment als Kondiunterlage fürs Langstreckenkajakfahren. Luft habe ich durch NCS immer, Laufen geht auch immer noch auf gutem Niveau.
      Aber wenn du richtig gut werden willst und Gewöhnungseffekten vorbeugen willst , gehört meiner Meinung natürlich auch ein klassisches Krafttraining dazu . Eine gut trainierte Bauch und Rückenmuskulatur ist immer eine gute Versicherung für alle Sportarten.
      Ich kenne auch jemanden ,der hat sich ein Pulkageschirr an einen Bollerwagen gebaut und zieht seinen Nachwuchs damit skikend durch die Gegend. Absolute Trainingsabwechslung!
      Berge und Wind sind auch natürl. Trainingspartner, gerade Bergstrecken die man für nicht NCS-bar hält kann
      man angehen und immer wieder einen Schritt weiter, solange das Material mitmacht. Könnte ich noch viel drüber schreiben. Einfach mal Fantasie beweisen,z.B. mal zur Arbeit rollen...
      Es gibt viele Wege!

      beste Grüße
      Holger
      Servus Rolf

      Finsterling schrieb:

      …Aber geht das nicht auf die Achillessehne,denn der Fuß ist ja fest eingespannt beim nach vorne walken?
      Gruß Rolf


      Ja, es empfehlen sich kleine Schritte, denn große sind bei dieser Steigung so wie 2 Treppenstufen nehmen – und da will die Ferse dann hoch! In der Hinsicht freue ich mich schon auf die VX Twin, mit Bi-RLS und Trekking-Bereifung drauf… das wird ein Genuß beim Aufstieg! :p
      Alternativ nehme ich in Tirol meine Coyoten, die ich zwischenzeitlich ebenfalls mit Bi-RLS (jew. vorderes und mittleres Rad), Doppel-Bremse (rechts und links je hinteres und mittleres Rad) und Trekking-Mäntel (jew. mittlere Räder, womit Brems- und RLS-Wirkung besser auf dem Boden „greifen“) aufgerüstet habe. Hier steht der Vorderfuß fast über der Vorderachse, was ein „Abrollen“ nahezu wie beim Gehen über den Ballen erlaubt. Aber auch da mache ich lieber die kleinen Schritte, damit alle rücklaufgesperrten Räder auf dem Boden bleiben.

      Finsterling schrieb:

      …Wegen deiner Beleuchtung komm ich nochmal auf dich zu,…
      Gruß Rolf


      Wie kommst Du jetzt auf meine Beleuchtung? Wegen meines User-Bildes? Das war im Dez. 2006 und was da oben wie ein Geistesblitz aussieht sind eben mal 3 solche AIdi-Lamperl wie Du wohl eine hast – am Helm hufeisenförmig angetackert. Das auf der Bauchtasche war das LidI- Konkurrenzprodukt und die Skike-Scheinwerfer hat OBl damals beigesteuert. Damit warf ich im nächtlichen Gelände Schatten aus 3 verschiedenen Höhen sowie von links und rechts auf Hindernisse und Unebenheiten, was mir ein perfektes 3-dimensionales Bild des Bodens gab, der da auf mich zukam. Man musste sich nur an diese „Schattenspiele“ gewöhnt haben! :cool:

      Zwischenzeitlich hab ich leistungsfähigere Lampen an Helm und Bauchtasche mit Leuchtweiten- und –stärkenregelung. Dazu findest Du detaillierte Infos und Vergleiche in entsprechenden Threads hier im Forum.

      Hubert
      KnightSkater

      Holger schrieb:


      Für leistungsorient. Sportler ist NCS nur dann ausreichend wenn du dein Training wirklich sehr abwechslungsreich bestreitest.
      Z.B. einfach mal 10km nur Doppelstock, oder 10 km nur Beinabstoß dann mal 70km alles zusammen...
      Ist ja einfach die Frage was du willst ?



      Hallo Holger

      Da gebe ich Dir Recht, daß die Effektivität eines Trainings mit der Variabilität der Ausübung und der möglichst vielseitigen Nutzung des Geräts erhöht wird – und der Wahl der „Arena“!
      Als leidenschaftlicher Crosser daheim und in den Bergen stelle ich die These auf, daß du dich im Gelände – und damit meine ich keine ebenen, breiten Naturböden mit Parkwegcharakter – kaum um diese Abwechslung kümmern musst, weil du dich stets nach den Gegebenheiten des Untergrundes richten musst, womit du zwangsläufig die ganze Range von 100% Oberkörper-Stock-Vorschub (Wiese, Baaz/Morast, Extrem-Steigung, etc) bis 100% Unterkörper-Skating-Vorschub (Asphalt-Zwischenstücke, wo ich die Stöcke schultere) anwendest, mit allen Facetten symmetrischer und asymmetrischer Bewegungsvarianten – allerdings chaotisch wechselnd und schwer planbar.
      Wer jedoch dies stets GPS- forensisch ausgewertet in einen ausgewogenen Trainingsplan umstricken will, der wird wahnsinnig – und ist ggf. besser beraten mit so einem Plan wie Du ihn oben beispielhaft aufstellst.

      Wie auch immer: beide Trainingsmodi erlauben aufgrund der Vielfältigkeit des NCS-Sports mit seinen fast unbegrenzt kombinierbaren Vorschub-Arten ein ausreichendes Fitness- und Kraftausdauer-Training.

      Hubert
      … hat gern einen Schuß Adrenalin mit drin.

      PS: das mit den 10+10+70 km wäre im Gelände schon eine heftige Herausforderung!
      KnightSkater
      Wie kommst Du jetzt auf meine Beleuchtung?


      Hallo Hubert,
      ja,wegen deinem Benutzerbild.Das sieht schon profimäßig aus.Hat sich nicht mal ein Spaziergänger nachts im Gebüsch versteckt als du da als "beleuchteter Panzer" ankamst?Nur blöd,wenn man sich verstecken will u. Reflektoren an den Klamotten hat.Macht dann wenig Sinn :)

      Gruß Rolf
      Hallo in die Runde

      Vielen Dank für eure Beiträge!

      Bin zwar kein Mediziner, aber nach persönlicher Einschätzung würde ich sagen, dass zumindest dem Oberarmbeuger, dem Oberschenkelstrecker sowie der Fussmuskulatur mittels Krafttraining nachgeholfen werden sollte. Bauch und Rücken scheinen mir, auch gut trainiert zu werden.

      Was mir auch desöfteren von Nöten scheint, ist den Puls mal richtig hoch zu jagen (ca. 180/min für einige Minuten) dass die Pumpe mal wieder auf Hochtouren läuft. Beim skiken liegt mein Pulsschnitt selten über 135/min. Auch die Pulsspitzen erreichen hierbei kaum die 165/min.

      Was sagen denn die Mediziner/Physios zu diesem Thema?

      Gruesse
      dto

      dto schrieb:

      Hallo in die Runde


      Was mir auch desöfteren von Nöten scheint, ist den Puls mal richtig hoch zu jagen (ca. 180/min für einige Minuten) dass die Pumpe mal wieder auf Hochtouren läuft. Beim skiken liegt mein Pulsschnitt selten über 135/min. Auch die Pulsspitzen erreichen hierbei kaum die 165/min.

      Was sagen denn die Mediziner/Physios zu diesem Thema?

      Gruesse
      dto


      Hallo dto

      Ich bin zwar kein Mediziener würde bei mir aber bei Puls 180 Kammerflimmern vermuten was;

      dto schrieb:

      (ca. 180/min für einige Minuten)


      darauf hin mit Sicherheit zu Ableben eines an Trainingsjahren jungen NCSkaters führen würde!
      Meine Trainingsintensitäten liegen zwischen 75-85% MHF im Durchschnitt sowie 90-95% in der Spitze.
      Tempohärte (bei mir ist es der Kampf mit meinen eigenen Runden sowie Streckenbestzeiten) gehöhren ebenso wie das Intervalltraining dazu und treiben den Puls schon hoch.

      Gruß
      Bernd

      Bernd.G schrieb:

      Hallo dto

      Ich bin zwar kein Mediziener würde bei mir aber bei Puls 180 Kammerflimmern vermuten was;


      darauf hin mit Sicherheit zu Ableben eines an Trainingsjahren jungen NCSkaters führen würde!
      Meine Trainingsintensitäten liegen zwischen 75-85% MHF im Durchschnitt sowie 90-95% in der Spitze.
      Tempohärte (bei mir ist es der Kampf mit meinen eigenen Runden sowie Streckenbestzeiten) gehöhren ebenso wie das Intervalltraining dazu und treiben den Puls schon hoch.

      Gruß
      Bernd


      Hi Bernd

      Ne, die 180 bringen mich nicht um. Mein Pulsniveau liegt eher hoch.
      Zu meinen aktiven Lauf- und Triathlonzeiten war ich in Wettkämpfen beim Laufen oft, auch längere Zeit, zwischen 175-192/min.
      Das ist natürlich individuell sehr unterschiedlich: Trainingszustand, Alter, Wetter, Tagesform, etc. Bin schon mit Leuten gelaufen, die hatten 140 Schläge/min auf der Uhr, während bei mir schon mind. 165/min stand :eek:

      Wie hoch kommst du denn, wenn du hartes NCS-Training (95% MHF) meinst? Ich schaffs beim skiken selten über 170/min zu kommen, obwohl es beim Laufen Problemlos erreicht/überschritten wird.

      Gruesse
      dto

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „dto“ ()

      dto schrieb:

      .... Ich schaffs beim skiken selten über 170/min zu kommen, obwohl es beim Laufen Problemlos erreicht/überschritten wird....

      Hallo dto,
      also da bist Du wohl ein absoluter "Ausreißer". Guckst Du z. B. Pulsrate beim Skiken: Ich lese eigentlich immer, dass man beim Skaten einen höheren Puls im Training hat als z. B. beim Laufen, bzw. sich wundert, dass der Puls beim Skaten immer so hoch geht.
      Das nun jeder individuell andere Pulsbereiche hat, ist dabei klar. Aber beim Laufen leichter einen hohen Puls zu erreichen als beim Skaten - das scheint mir außergewöhnlich.
      Ciao
      Wolfgang

      tomatenkalle1.1 schrieb:

      hallo dto,

      im schnitt fahre ich mit einem durchschnittspuls von 165..da fühle ich mich am wohlsten.
      135 er puls ..wie machst du das?

      gruss tk


      Ja das hat mich anfangs auch überrascht, dass beim skiken der Puls eher niedrig bleibt. Schaffe hierbei aber auch keine 30 km in 2 Std. Der Schnitt liegt je nach Steckenprofil bei ca.13-15 km/h. Es sind ca. 200- 300 HM auf der Stecke.

      tk: Jagst du mit nem 25er Schnitt rum, um auf Durchschn. 165.. zu kommen?

      Gruesse
      dto
      Hallo dto,

      ich glaube du fährst einfach zu langsam :).
      Ich fahre die 25 km in weniger als 1:25 mit 75% Crossstrecke (Schotterwege im Wald, teils auch Waldwege aber ohne Wurzeln ;)) bei einem Durchschnittlichen Puls von ca. 165 b/min und ca 150 Höhenmeter. Allerdings geht der Puls immer dann über 180 b/min wenn ich wenig gleiten kann und viel mit den Armen arbeite. Z.B. bei einem leicht ansteigenden Waldweg. Such dir doch einfach so eine Stelle, vielleicht geht dann auch bei der Puls hoch?

      Grüße
      Boris
      ..jetzt sind's schon 2 die einen 165er Puls im Schnitt fahren. Boris, bei dem von dir genannten Tempo hätte ich warscheinlich einen 175er P Schnitt.

      Werd mal versuchen etwas mehr Speed zu machen, um zu testen inwieweit der Puls noch steigt. Aber ehrlich gesagt sicherer fühlt man sich da nicht gerade, wenn man wie wild durch die Gegend stöchert.

      Gruesse
      dto
      Hi,
      sicher ist der Puls von Geschwindigkeit und Profil abhängig.
      Aber auch vom Trainingszustand und Alter.
      Ich unterstelle einfach dass dto als (ehemaliger) Triathlet entsprechend trainiert ist und so der Durchschnittspuls einfach generell niedriger ist.
      In meiner Anfangsphase mit den Cross Skates hatte ich auch Werte, die jenseits von Gut und Böse waren.

      Aber nach nunmehr 4 Jahren hat sich mein Durchschnittspuls (!) um einiges nach unten begeben. Soll heißen "früher" ca. 147 heute ca. 132 (trotz längerer Strecke und höherem Tempo).

      @dto, wenn Du noch Strecken suchst die etwas crossig und auch ansteigend sind komm doch mal vorbei. Würde mich freuen.
      Gruß .. Hagi

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      Hallo,

      jenseits von Gut und Böse hört sich ja wirklich übel an. Aber bei 147 geht's bei mir erst richtig los.

      Sobald ich schneller als 13 km/h fahre, schießt mein Puls nach oben. In der Regel liegt mein Durchschnittspuls dann zwischen 155 und 165. Das fahre ich dann zwischen 1 und 1,5 Std. und fühle mich dabei auch pudelwohl.

      Dabei schaffe ich eine Geschwindigkeit von etwa 17 - 18 km/h auf Asphalt. Bei den Crossstrecken kommt es ganz stark auf den Untergrund an; da kann ich das nicht so pauschal sagen.
      Schöne Grüße
      AxcelS
      _______________________________________________
      SKIKE V07-120 black, Powerslide Nordic Blade & Walk
      Exel Nordic Blader Speed & Leki Carbon Race Vario
      _______________________________________________
      Lieber schlecht geskiked als gut gelaufen! :D