Fleet-Skates

      Fleet-Skates

      Mir geht es um einen subjektiven Bericht aus der persönlichen „Erfahrung“ mit einem Fleet-Skate Prototypen bzw. einem Vorserienmodell. Im Januar und März konnte ich an 2 Wochenenden die Fleet Skates erproben.

      Vorab der „Anblick“: ziemlich „technisch“ ohne Schnickschnack, nichts klappert, ein stark ausgeprägtes Drehgelenk und eine edle Optik – und er liegt ’leicht in der Hand’.

      Ich hatte 2 verschiedene Exemplare an den Füßen, eines mit eleganter Eloxal Oberfläche und das Vorserienmodell mit sehr hartem Pulverlack (ziemlich kratzfest auf die erste Waldrunde ...) in graumetallic. Also alles in allem ein lässiger Auftritt des Fleet Skates – oder „trés chic“, so als Frau mal gesagt.

      Der fühlt sich ganz leicht an…..
      Den Fleet Skate Prototypen bin ich auf Asphalt sowie auf Wald- und Schotterwegen gefahren. Ich habe den Cross Skater dabei als ein leichtes und „umgängliches“ Trainingsgerät entdeckt. Weniger „Spielzeug“ als mein bisheriges Teil :)

      Nachdem ich die Fleet Skates festgezurrt hatte, konnte es losgehen – die ersten Skatingschritte: Das Gefühl beim Abstoß war „direkt“ und der Geradeauslauf richtig toll – da eierte nix, beide Skater liefen genau parallel – das kommt wohl von dem „massiven“ Vorbau mit der Radführung. Und – man hörte rein gar nichts! Mein ach so vertrautes Klack Klack der Drehgelenke etc. meines eigenen Skaters waren weg– still rollte der Fleet Skate vor sich hin.
      Schon nach ein paar Metern merkte ich, wie stabil ich auf dem Gerät stand: überhaupt nicht „kippelig“, vielmehr stabilisierend – vielleicht kommt das durch den tieferen Stand. Man denke an Anfänger in unseren Kursen, die oft Probleme mit dem Gleichgewicht haben und sich zu Beginn schwer tun, ruhig auf den Skatern zu stehen, geschweige sich „gleitend“ fortzubewegen. Insgesamt hatte ich ein gutes Fahr- bzw. Gleitgefühl, das Einbeingleiten war mühelos und länger als auf meinem bisherigen Gerät.

      Einfach verstellbar….. keine Fersen- und Fußschalen mehr …. Sehr fester Sitz
      Für kurze und schmale Füße lässt sich die Fersenverstellung, mit einer Imbusschraube leicht nach vorne und auch zur Seite verschieben. Fersen- und Fußschale sind passè, es gibt kein Verrutschen und kein lästiges Abnehmen von den Klettbändern mehr. Für breite Schuhe wird die Fußballenverstellung bis 2 cm nach außen geschoben – dies geschieht durch das Lockern und Anziehen einer Schraube und einfachen Verschiebemechanismus.

      Ratschen oder doch Gurte?....
      Bevor ich die Fleet Skates gefahren bin, hatte ich so meine Zweifel über die ideale Fixierung des Fußes und dachte, dass eine Ratsche am Fußgelenk, zur besseren Stabilisation, die bessere Lösung wäre.
      Nachdem ich von der Asphaltstrecke auf den Schotter- und Waldweg gefahren bin, merkte ich, wie stabil die Fußfixierung mit den Gurten war.
      Noch ein interessantes Detail aus meiner Sicht: Die X-O Einstellung habe ich nicht vermisst! Es gibt sie beim Fleet Skate auch nicht und wäre hier für mich überflüssig.

      Die Bremsen……
      Ein wichtiges Teil am Cross Skater sind ja – wie wir alle es schätzen - die effektiven Bremsen. Auch der Fleet Skate wird über eine Reibungsfläche auf dem Hinterrad gebremst. Aber die Hebelwirkung und die Kinematik sind wohl anders als bisher gewohnt. Das habe ich am Fleet Skate ausführlich an Brücken, Rampen und leichten Steigungen getestet. Da ich die Fersenverstellung 2 cm nach vorne gestellt hatte, war der Weg der Bremse zum Hinterrad länger und mein Schwerpunkt musste beim Bremsen mehr nach hinten verlagert werden. Die Bremse war in der Grundeinstellung etwas zu weit vom Hinterrad entfernt. Um das Urteil zu präzisieren, probierte ich die Verstellbarkeit der Bremsen. Dazu wurden die Bremsbacken 2 cm nach unten verstellt. Der Abstand war jetzt nur noch ca. 2 cm zum Hinterrad und die Bremse konnte wie gewohnt schnell mit dem Reifen „in Kontakt treten“.

      Zur Bremswirkung fiel mir auf, daß bei schneller Geschwindigkeit und einem abrupten Abbremsen die Bremsen sehr schnell zupackten und mit sehr kurzem Bremsweg stoppten ohne dabei zu blockieren. Hatte ich jedoch eine ruhige oder sogar langsame Fahrweise, so packten die Bremsen beim „dosierten“ bremsen erst verzögert zu.
      Das bemerkte ich bei beidseitigem Bremsen sowie auch beim Einbeinbremsen („Telemark“). Die sanfte und gleichmäßige Dosierung des Bremsvorgangs ist vor allen Dingen bei Anfängern ein Thema – wobei wir jetzt wieder bei den noch nicht so routinierten Läufern sind, die ja (noch) einen erheblichen Anteil der Cross Skater ausmachen.

      Bei den Reifen handelt es sich um den Black Armada in der Version 2011 – für noch höheren Luftdruck (offiziell bis 7,5 bar) Wir sind ihn auch bis 8 bar gefahren, was einen noch deutlich leichteren Lauf und damit mehr Tempo ermöglicht.

      Mein Fazit: Der Fleet Skate von der Fa. boss sports GmbH, Weingarten, hat die Erprobung bei mir positiv bestanden und kann sich allemal auf dem Markt sehen lassen. Ich kann ihn bedenkenlos jedem Könner empfehlen. Aber auch Anfänger werden ihre Freude damit haben, da der Skater ein gutes Balancegeühl verspricht.
      Der sehr stabile Rahmen und leichtes Handling der verstellbaren Teile überzeugen. Durch das hochwertige Alu-Material und die daraus resultierende Festigkeit, sind Brüche im Praxisbetrieb bei Fahrern unter 140 kg wohl nicht mehr zu erwarten. Es gibt dazu inzwischen sogar einen Festigkeitstest einer deutschen Technischen Universität .

      Jetzt bin ich mal (positiv) gespannt, was sich bis Ende April so tut! Weitere Details dürften in Kürze von der Herstellerfirma auch verfügbar sein, nach meinen Infos soll die Serienlieferung Ende April/Anfang Mai beginnen.

      Jedenfalls scheint diese Saison richtig spannend zu werden!

      Euch eine schönes „Frühsommerwochenende“ auf Rollen – welchen auch immer.

      Rosa
      Hallo Rosa,

      nach dieser tollen, umfangreichen und lückenlos positiven Produktvorstellung fehlen nur noch die genauen Angaben zum Gewicht (leichter als ???) und zur realen Standhöhe (tiefer als ???), damit die Angaben auch in Relation zur bestehenden Kokurrenten betrachtet werden können.
      Mit welchen Kokurrenzprodukten wurde eigentlich verglichen? Es sind ja mindestens vier auf dem Markt, eher sechs, mit Modifikationen sogar rund zehn. Ein "vertautes Klack-Klack" kenne ich schon seit zwei Jahren nicht mehr und mein Holzbein lasse ich jenseits der 20 km/h ohnehin zu Hause.
      Bleibt auch noch die Frage, die eigentlich in jeder Produktneuvorstellung beantwortet wird: Was ist nicht so gut gelungen am Neuprodukte und wie teuer wird es sein?

      Franz

      Fragen zum Fleet Skate

      Na, das sind doch schon mal Neuigkeiten... Danke Rosa für die Vorabinfos...

      Rosa schrieb:

      Einfach verstellbar….. keine Fersen- und Fußschalen mehr …. Sehr fester Sitz
      Für kurze und schmale Füße lässt sich die Fersenverstellung, mit einer Imbusschraube leicht nach vorne und auch zur Seite verschieben. Fersen- und Fußschale sind passè, es gibt kein Verrutschen und kein lästiges Abnehmen von den Klettbändern mehr. Für breite Schuhe wird die Fußballenverstellung bis 2 cm nach außen geschoben – dies geschieht durch das Lockern und Anziehen einer Schraube und einfachen Verschiebemechanismus.


      Wie werden denn die Füße auf diesem "Frei oder-Wechselschuh-Cross-Skate" sicher (trocken wie nass!) fixiert, wie muss ich mir das insbesondere bei der Fersenfixierung konkret (technisch-mechanisch) vorstellen, da die fest-fixierte Ferse beim Cross Skating ja elementare Grundvoraussetzung für eine einwandfreie Fahrtechnik ist?

      Rosa schrieb:

      Ratschen oder doch Gurte?....
      Bevor ich die Fleet Skates gefahren bin, hatte ich so meine Zweifel über die ideale Fixierung des Fußes und dachte, dass eine Ratsche am Fußgelenk, zur besseren Stabilisation, die bessere Lösung wäre.
      Nachdem ich von der Asphaltstrecke auf den Schotter- und Waldweg gefahren bin, merkte ich, wie stabil die Fußfixierung mit den Gurten war.
      Noch ein interessantes Detail aus meiner Sicht: Die X-O Einstellung habe ich nicht vermisst! Es gibt sie beim Fleet Skate auch nicht und wäre hier für mich überflüssig.


      Sind die Gurte auch regentauglich, d.h. sie dehnen sich nicht weiter unter Nässe/Regenfall?

      Ich frage das, weil diesen beiden Punkte mit meinem Fixschuh-Cross Skate (z.B. mein PS XC Path) komplett erfüllt werden, sollte ich nochmals einen Freischuh/Wechselschuh-Cross Skate erwerben, wären z.B. die zwei Punkte komplett zu erfüllen.

      (Klar kann man/frau auf die X/O-Einstellungsmöglichkeiten verzichten, wenn man/frau sie gar nicht braucht, aber es kann auch Personen geben, die eben solche extremen X- oder O-Beine haben, die einer Korrektur durch den Skate bedürfen. Just my 2 cents...)

      Ich hätte da aber auch noch zusätzliche Fragen:
      • Radstand , welche Länge, variable Montagepunkte?
      • Standhöhe?
      • Bodenfreiheit?
      • Lastenverteilung, kann der Fuß variabel mehr vorne oder mehr hinten positioniert werden?
      • Gewicht?
      • Was soll es optional noch alles geben? (z.B. Schutzbleche usw.)
      • UVP?
      Nette Grüße,
      fryTom

      [size='1']Cross Skater, verwendet momentan folgende Cross Skates (alle mit 2 Wadenbremsen gemäß Cross Skating Regelwerk)

      Speedrace 2.0 (custom-built, K2 Radical Pro FLX Boot, PS XC Path 2.0 Schiene, Fender & neon-orange KS-Felgen) & BLACK ROCK Skate (cross-skate-shop.com-V07-120-Tuningskate)
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „frytom“ ()

      erster Eindruck Fleet

      Hallo CrossSkater
      Wie einige von euch Bemerkt haben, durfte ich den Fleet (einer der Prototypen) testen. Einige glaubten, es sei ein Skike. Seit dem Test wurde der Fleet nochmals ganz leicht überarbeitet. Gegenüber dem Skike empfinde ich ihn direkter. Er nimmt die Kräfte besser auf. Die Gewichtsverteilung des Gerät empfand ich ebenfalls positiv - handlicher. Er ist auch leichter und ist besser am Fuss fixiert. Es gab noch einige ganz kleine Mängel, welche nun nochmals überarbeitet wurden. Bald schon sollte ich den überearbeiteten bekommen und dann geht der Mamut-Test los...
      mit rollenden Grüssen Steph
      Hi Steph,

      schön, mal wieder von dir zu hören, ich hoffe, dir geht's gut.
      Prototypen, Vorserien und auch frühausgelieferte Serienmodelle (die Ersten, die jeder gleich haben will) haben, so die Erfahrung der Szene, habe zwar immer einen wichtigen Gesamteindruck vermittelt, waren aber selten das, was dann letzendlich in größerer Stückzahl zum Kunden ging. Kinderkrankheiten, hatte wohl bisher jedes Modell, zumindest jedes, an das ich mich erinnern kann. Trotzdem dürfte dein nächster Eindruck sicher interessant sein und hier großes Interesse wecken. Aber wie du hier schön spürst, Fakten sind gefragt, Emotionen auch, deswegen machen wir den Sport ja auch, aber Fakten unbedingt.

      Bis bald,
      Franz
      Hallo Steph,

      schön, von dir zu lesen!
      Du bist der, "der so super fährt" :)

      Ich bin auch sehr gespannt, vor allem, da hier viele Emotionen geschildert werden, die man nicht mit den Fakten in Verbindung bringen kann, weil die noch nicht veröffentlich sind, und schon gar nicht mit eigenen Erfahrungen, das ist wohl erst ab nächster Woche möglich.

      Aber wenn ich mal selber gefahren bin, werde ich auf jeden Fall wieder hier nachlesen und schauen, ob ich es auch so empfinde.

      LG Andrea

      anki schrieb:



      Aber wenn ich mal selber gefahren bin, werde ich auf jeden Fall wieder hier nachlesen und schauen, ob ich es auch so empfinde.

      LG Andrea



      Hallo ,

      § 1.siehe Zitat von Andrea

      §2. Ich bin bei Neuankündigungen auch immer sehr euphorisch und optimistisch gewesen, zumal dann, wenn es direkten Kontakt mit den Herstellern gab.
      Leider blieb meistens nicht viel davon übrig, aber das hier Beschriebene hört sich ja schon einmal wirklich gut an.

      §3. immer den Blick auf §1 behalten.


      Gruß

      COnni

      @Steph schön von dir zu hören , du Artist auf den Rollen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „biathlon24“ () aus folgendem Grund: was vergessen

      Ich möchte, im Sinne des allgemeinen Tenors, auf die Beantwortung der sieben erwähnten Punkte von frytom hinweisen. Wenn mir mehr erfahren können, dürfte das die Euphorie noch steigern, wen nicht, dann eben nicht (wie nennt man das Gegenteil von Euphorie...Disphorie?). Ich denke nicht, dass hier noch jemand auf gespannte Vorweihnachtsstimmung abfährt, wir sind alle erwachsene und inzwischen recht abgeklärte Menschen. Wenn jamnd etwas zu sagen hat, dann bitte in klaren Worte und in Dialogform (also bitte auch auf Fragen eingehen) statt zu monologisieren. Ein Forum lebt davon. Und wenn es diese Lebensgrundlage nicht gibt, dann finden sich auch immer weniger Werbeplätze, genannt Forum, für mehr oder weniger aktuelle oder nützliche Produkte.

      Franz
      Danke Frank, deine Ermahnungen wären nicht nötig gewesen.
      Es ist völlig ok, wenn Forumsnutzer ihre Eindrücke von ihren Sportgeräten schildern, und wie das von jedem aufgenommen wird, kann unterschiedlich sein.
      Du interpretierst das als Vorweihnachtsstimmung, jemand anderes vielleicht als "ich habe was, was du nicht hast, und das ist super...".
      Wie auch immer, so danke ich allen Prototypen-Testern, die hier ihr Urteil vorgestellt haben. Man kann durchaus sachlich darüber schreiben, und braucht hier auch nicht in Andeutungen zu schreiben, zB über den Trainer, der in München die Kursteilnehmer auf Prototypen gestellt hat. Das ist sehr wahrscheinlich Thomas Weingärtner gewesen, und wenn er empfohlen wird, ist das durchaus ok.

      Generell ist nur die Abgrenzung zu Werbung in so einem Forum schwierig, da das Forum keine Werbeplattform ist und auch nicht zu einer werden soll. Es gibt grundsätzliche Regeln, die in der Forenordnung nachzulesen sind. Dann gibt es Fälle, in denen von den Moderatoren entschieden werden wird.

      Was den Fleet-Skate angeht, so haben wir jetzt 3 Berichte gelesen, die alle durchweg positiv waren, aber alleinstehend in dem Sinne, dass nicht jedermann das selber testen konnte. Ich denke, das ist erstmal ausreichend. Weitere informative Berichte über Präsentationen oder Produktdaten können gerne veröffentlicht werden, aber für weitere emotionale Berichte lasst uns warten, bei jeder die Gelegenheit hat, die Fleet-Skates zu fahren.
      Und auch bei aller Emotionalität bitte darauf achten, dass die reinen Gefühle begründet werden, zB aufgrund von konkreten Zentimeterangaben, konkreten Vergleichen zu anderen Skates oder was auch immer.

      LG Andrea
      Ich halte es nicht für überflüssig eine Aussage wie, X ist toll oder sogar besser als das Rest, zu objektivieren. Entweder in der Form X ist ist besser als Y WEIL... oder X weist den Wert Y in der Eigenschaft Z auf, damit man vergleichen kann. Das ist doch das, weswegen man sich informiert. Wir wollen ja überzeugt und nicht überredet werden.
      Ich meine, es gab schon viel banalere Formen des Informationsaustausches hier im Forum, die elegant zu Ende gebracht wurden, einer beschriebt etwas, ein anderer fragte nach genaueren Messwerten die vergessen wurden, sie wurden nachgeliefert, Unklarheit beseitigt, alle waren glücklich ... ein ganz einfacher Prozess an sich.

      Franz

      P.S.: Danke für deine Ermahnung anki, es war nur ein Hinweis.
      Liebe Leute,

      Konkurrenz belebt das Geschäft, das ist doch ein alter Hut. Anstatt man weint, weil es nur ein oder zwei Hersteller von Cross-Skates gibt, sollte man sich doch freuen, dass es mehr Hersteller geben wird, die Cross-Skates herausbringen werden und unser Sport somit breiter aufgestellt sein wird.
      So stehen in Zukunft eben mehr Anbieter im Wettbewerb um "uns" den Cross-Skating-Kunden. Wir können da doch eigentlich nur gewinnen, oder nicht?

      Klar, mir rutschen in manchen Beschreibungen/Besprechungen auch mal emotionsreiche Beschilderungen heraus, die natürlich rein subjektiver Natur sind, viel wichtiger sind wirklich die objektiven "Facts", denn nur die lassen sich genau zwischen den einzelnen Cross-Skates vergleichen und echte Unterschiede sichtbar werden und für ein "pro" oder "kontra" sprechen.

      Deswegen gibt es ja auch unser Forum, damit man eben nicht der Werbung alleine aufsitzt:cool:.
      Nette Grüße,
      fryTom

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      Ich möchte einfach alle Beteiligten hier bitten, sachlich, respektvoll & höflich miteinander umzugehen. Eine sachliche Diskussion sollte doch für alle möglich sein...
      Nette Grüße,
      fryTom

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      Fleet Skate - Ein paar "Fakten" / Antworten

      Hallo Frytom:

      Vielleicht kann ich etwas beitragen zu Deinen Fragen, auf die ich aus eigenem „erfahren“ am 22. u. 23 Januar eines der ersten Fleet-Skate Prototypen ebenfalls eingehen kann: Anki Du wirst mir diese Informationen als eine mögliche Antwort an Frytom noch gestatten  (Fotos habe ich zwar gemacht, kann ich aber aus verständlichen Gründen hier nicht einfach posten!)

      Zur 1. Frage: Wie werden denn die Füße auf diesem "Frei oder-Wechselschuh-Cross-Skate" sicher (trocken wie nass!) fixiert?

      Du hast völlig Recht, die präzise und widerholbare Fixierung des Fußes in einer eindeutigen Position auf dem Skater ist eine zentrale Forderung aller „Nordic Crosser“ und sicher ein Schlüsselkriterium bei der Bewertung der Sporttauglichkeit dieser Geräte. Ich selber fahre seit 2006 den Skike, wie wohl die meisten unter uns, also vergleiche ich aus dieser Perspektive . Und daher kenne ich auch die sich längenden Klettbänder und die aus meiner Sicht ungenügende Fixierung der Ferse nach oben u. hinten. Trotzdem bin ich ein Fan des Konzepts der „Wechselschuh-Sakter“.

      Die Fixierung des von mir im Januar gefahrenen Fleet-Skate Prototyps erfolgte über eine Kombination aus Rätsche - am Drehgelenk fixiert - und zwei Gurten je 1 am Vorderfuß und an der Wade. Der Zug der Rätsche war so straff und in seiner Richtung auch nach schräg hinten-unten in die Fersenhalterung gerichtet, das der Gurt vorne mir fast schon nicht mehr erforderlich erschiene. Die Ferse wurde nach hinten an einem Aluwinkel festgehalten, der mit dem Grundrahmen des Fleet-Skate über 2 Imbusschrauben unverrückbar verbunden ist. Es gab 3 Verstellpositionen in Längsrichtung. Ein Verrutschen des Fußes nach hinten war ausgeschlossen. (Ich skate mit Radschuhen der Schuhgröße 46)

      Zur 2. Frage: Sind die Gurte auch regentauglich, d.h. dehnen sie sich nicht weiter unter Nässe/Regenfall?

      Im Januar war es an einem der 2 Probetage zwar auch feucht, aber ich bin nicht bei Dauerregen oder durch Schlaglochseen geskatet. Zum Material der Textilgurte kann ich als technischer Laie nur sagen, daß es dem meiner Sicherheitsgurte im Auto ähnelte (nur schmaler ) – also ein sehr dichtes Kunststoffgewebe ist. Die Rätsche war ein „Sägezahn“ Spritzgußteil wie man es aus den Radschuhen oder Schneeschuhen kennt. Die Rätsche war so fest, daß ich sie nach einiger Zeit – mit heißem Fuß sozusagen - um eine Raste weiter stellte, weil mir der Zug auf dem Fußgelenk einfach zu stark war. Die Gurte konnten sich wohl auch deshalb nicht dehnen, weil der Hauptzug eben auf der Rätsche lag und nicht auf allen Gurten gleichmäßig.

      Aber: das war ein Prototyp! Und es gab auch andere Fixierungsvarianten an anderen Prototypen – u.a. nur mit Gurtbändern oder aufwendigeren Klettgurten, die ich nicht gefahren bin. Ich höre aber, daß die Serienlösung keine Rätsche haben soll. Ich finde es persönlich erfreulich, daß überhaupt solche unterschiedlichen Varianten offenbar vergleichend untersucht werden vom Hersteller um hier eine frü den Sportler gute lösung zu finden.

      Zu 3. Deinen „zusätzliche Fragen“:

      • Radstand , welche Länge, variable Montagepunkte?

      Also mit der Schublehre bin ich nicht unterwegs gewesen, aber mein Zollstock sagt mir ca 68 cm von Radmitte zu Radmitte in der mittleren von 3 verfügbaren Radaufnahmepositionen. Womit auch die Frage nach dem „Monatgepunkten“ beantwortet ist? Es gibt „drei Radstände“.( ich habe die leider nicht alle gemessen ) Aber gefahren bin ich den längsten auch und dabei habe ich – im Vergleich zu meinem vorne recht weichen Skike – keinerlei Verformung bemerkt beim „druckvollen“ Abstoß seitlich. Im Gegenteil sehr sponater Abstoß mit gutem vortriebsgefühl schien mir.

      • Standhöhe?

      Man steht beim Fleet Skate dirket auf dem „Trittblech“ – ohne die Fersenschale oder Fußplatte dazwischen wie beim Skike. (Die 2 verstellbaren Teiile für Vorderfußbreite und Fersenhalterung sind in der Ebene des Trittblechs versenkt und darin verschiebbar) Die Standhöhe ist also einmal dadurch tiefer und zweitens durch die geringere Höhe des Grundelements. (In Summe vielleicht 5- 8 mm?) Dazu ist annzumerken, daß der Grundrahmen des Fleet Skate aus 2 Teilen besteht: Einmal das „Trittblech“ das mit der mehrfach gekanteten und damit sehr steifen Grundschiene mit den Radaufnahmen vollflächig verklebt ist! (Solche Kleber werden meineswissens auch in der Auto- und Luftfahrtindustrie verwendet, z.B für Kotflügelverbindungen mit der Karosserie) Trotzdem gibt es auch ein paar zusätzliche Nieten an den Enden

      • Bodenfreiheit?

      Ist nach Augenschein im direkten Nebeneinanderstellen zum Skike im Grunde gleich hoch – oder nierdrig, ganz wie man will.

      • Lastenverteilung, kann der Fuß variabel mehr vorne oder mehr hinten positioniert werden?

      Ja, die Fersenhalterung ist nach vorne verstellbar, es gibt 3 feste Positionen (ich schätze aus der Erinnerung so ca. 2 – 2,5 cm verstellmaß)
      Der Fleets- Skate liegt aus meienr Emfindung sehr ausbalanciert horiziontal am Fuß. Das verführt sicher weniger zum „anfersen“ des Abstoßbeins nach dem Abstoß… un dunterstützt ein paralleles zurückschwingen des Beines. (Ohne „hängendes“ Vorderrad)

      • Gewicht?
      Hab ich in der Küche gewogen : ca 1910 gr. pro Stck., davon die Rätsche alleine fast 200 Gramm! Auch ein Grund um über den (Un-?) Sinn solcher Rätschen bei unserem Sport nachzudenken? (Beim Schneeschuh ist das egal aber beim Skaten? Übrigens: mein Skike wiegt 2240 Gr. (pro Stück und ohne Schlamm oder „Waldwegresten“)

      • Was soll es optional noch alles geben? (z.B. Schutzbleche usw.)

      Sind von der Konstruktion her vorgesehen, Montagestellen sind vorhanden; gesehen habe ich keine. (Aber ich fahre auch beim Skike keine, mich stören die Steine oder Astreste dazwischen – Vorsicht Fullstop Bremsung )

      • UVP?
      Da wird man sehen, was das „Made in Germany“ letztlich ausmacht (und damit „Wert ist“) Man hört etwas von 398 € - aber das wird in wenigen Wochen sicher vom Hersteller veröffentlicht.

      Ich bin sicher, die „Experten“ und Techniker unter euch werden bald die Gelegenheit nutzen, den „Neuen“ Fleet_Skate gründlich zu testen – das könnte ich gar nicht. Ich bin kein Ingenieur – nur praktizierender Sportler. So gebe ich auch keinen „Testbericht“. Sondern auch subjektive Eindrücke wieder.

      Aber ein persönliches Credo sei mir gestattet, auch wenn hier von einigen wenigen mal wieder etwas misverstanden werden mag: Jeder der den Skike seit langem fährt “träumt“ doch von etlichen Verbesserungen an Konstruktion und Details – und von mehr „Sportgerät“, auch für etwas schnellere Gangart.
      Vor allem aber von Sicherheit durch Qualität. Was haben wir hier nicht alles schon leidenschfatlich diskutiert und rumgebastelt in den vergangenen Jahren und vom Hersteller des Skike vergeblich Änderungen gewünscht. So entstand meine „Haßliebe“ zum Skike. Manche werden verstehen was ich damit meine. Lange Jahre vergeblich. In 2011 gibt es jetzt endlich Neuigkeiten auf dem Markt und das freut mich als Breitensportler. Ob mit Schuh oder für „Wechselschuhe“ – jeder soll auf seine Fasson glücklich werden.
      Mein Motto ist: „das Bessere ist des Guten Feind“ – so gesehen verspricht mir der neue Fleet-Skate das Meiste von dem zu bieten, was ich mir eigentlich schon immer vom Sklike gewünscht habe. Jetzt schaun mer mal was die Serie bringt. Dann sehn mers scho… 

      wünscht Mikey
      Skate as Skike can....
      Danke Mikey, für deine ausführlichen & sachlichen Beschreibungen.

      Kleines Nachhaken von mir:

      • Standhöhe: Mit Standhöhe meine ich eigentlich, wie viele cm steht man über dem Boden auf dem Skate, gemessen Boden bis Auflagepunkt der Schuhsohle auf der Schiene (Maßzahl für die Sprunggelenksbelastung)

      • Bodenfreiheit: Wieviele cm Platz ist zwischen Unterkante Schiene und Boden? (Maßzahl für Aufsetzen der Schiene zwischen den Rädern)
      Nette Grüße,
      fryTom

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      kleiner Nachtrag "Fakten":

      Hallo Tom,

      hab nochmal genau in meiner Aufzeichnung vom Januar nachgeschaut (geht Abends besser:): Hier die 2 fehlenden Maße (im Vergleich zu meinem Skike):


      Fleet Skate mein Skike
      Standhöhe: ca. 66 mm ca. 75 mm (gemittelt)

      Bodenfreiheit ca. 40 mm ca. 37 mm (alles gemittelt vo/Mit./hi)

      Den Radstand (Mittelstellung hab ich mir mit 483mm notiert. (Das andere Maß von heute Mittag war die Länge ü. alles wenn ich richtig erinnere)

      Schönen Gruß Karlsruhe

      Mikey
      Skate as Skike can....
      Hallo

      Das ganze Tamtam im Vorfeld betrachtet muss ich sagen,etwas entäuscht bin ich schon.
      Den Skikes viel abgeschaut beim Design,besser verarbeitet sieht es aus,die Verstellmöglichkeiten sind eleganter aber sonst fehlt mir das, Wow!
      Die Felgen sehen aus wie von Skike?

      Gruß
      Bernd

      P.S. Klar! selber ertmal fahren muss man sie um ein Urteil abschließend abzugeben
      Es gibt ja doch eine (Mini-)Fersenschale:), die ist zum Glück verschraubt-fixiert, und sogar für XO-Korrektur seitlich und für Laständerung vor/zurück verschiebbar, den Bildern nach zu urteilen...
      Nette Grüße,
      fryTom

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      Skike-Steph schrieb:

      Wie ich im informiert bin, sollten noch andere Felgen kommen.


      Hallo

      Das gleiche habe ich von den Gurtbändern gelesen. Am Ende ändert sich noch so viel das es wieder ganz anders wird.Eigentlich könnte der Skate als Neuentwicklung von Skike durchgehen.

      Gruß
      Bernd

      P.S.
      Dies ist die 6Kant Blackarmada Felge für die Rücklaufsperre, diese Felge hat einen anderen Durchmesser wie die skike Felge und ist kompatibel zum Blackarmada Mantel.


      Das hätte mich sonst auch gewundert wenn man seinen "Empfehlungen" aus den Newslettern nicht selber nachkommt!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Bernd.G“ ()

      @Skike-Steph,

      OT: Kannst du deine Quelle fragen, ob die Blackarmada 2011 den gleich dimensionierten, freien Innendurchmesser haben werden, wie alle bisherigen Vorgänger auch?
      Nette Grüße,
      fryTom

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      gehts noch?

      Ich kann dem Stephen nur beipflichten.

      Die selben Informationen habe ich auch vom Hersteller. Ich stehe nun schon seit letztem Jahr, man erinnert sich an die Zeit der ersten Fleetskates, die später Baumgartner hießen, in Verbindung mit den Machern von Fleetskate, eine kleine Sommer/Winterpause incl. Sie haben sich die Zeit genommen, die nötig war, um ein fahrbares Gerät auf den Markt zu bekommen. Wer noch nicht selbst etwas entwickelt hat, außer vielen Worten, der kann da auch nicht mitreden. Ich übrigens auch nicht, deshalb maße ich mir auch nicht an, zu kritisieren, was früher oder später auf den Markt hätte kommen sollen und warum Änderungen vor oder nach der Serienreife hätten geändert werden sollen.

      Kurzum, laßt die Leute ihre Arbeit tun, jede Kalorie, die für Dementi gebraucht wird, weil jemand was gesehen oder gehört haben will tun der Sache nicht gut und sind verschwendet.

      Ich weis, das die verwendete Felge nicht die skike Felge ist, das kann ich so bestätigen. Die Felge entspricht der Seckskantfelge von BA. Wer die BA`s kennt, der weiß um den Unterschied, einen BA oder skike Reifen zu montieren. Diese Felge hat einen anderen Durchmesser als die skike Felge nämlich den für BA Reifen. Sechskant wegen der Montage einer Rücklaufsperre. Insider wissen auch hier, warum das notwendig ist.
      Eine Felge, bei der keine Rücklaufsperre montiert werden wird, ist in Planung und wird im Mai verbaut.

      Mehr werde ich hier nicht weitergeben, das muss genügen, die Produktvorstellung wird mehr ergeben.

      Ich kann euch nur bitten, im Dienste eines neuen Sportgerätes nicht alte Vorgehensweisen anzuwenden.

      HD