Fleet-Skates

      raindancer schrieb:

      @ Bernd:
      Klar spielt die Wahrscheinlichkeit eine Rolle. Aber es stellt sich mir schon die Frage, ob man nicht gewisse Fehlerquellen durch entsprechende Berechnungen im Vorfeld hätte entdecken können, ..


      Hallo Sigrid

      dazu muss man aber wissen wie genau ein Cross-Skate belastet wird im allgemeinen ,aber auch unüblicherweise bei einem Sprung von der Bordsteinkante oder wenn er mit dem Fuss umknickt oder bei einem Strauchler sich abfangen muss. Ob das die Software hergibt ,bezweifle ich. Materialbrüche gibt es überall wo dynamisch oder statisch belastet wird, das ist nicht zu verhindern.

      raindancer schrieb:


      @ Conni:
      Es war absolut nicht mein Anliegen, zur Hysterie anzustiften.


      Heh!
      das sieht hier auch keiner so!

      Gruß
      Bernd
      Hallo,

      nein, ich habe das nicht als Anstiftung zur Hysterie empfunden, gar nicht, dafür haben wir ja auch dieses Forum.
      Über Schwachstellen oder "Unfälle" zu reden ist ja kein SCHLECHTMACHEN.
      Die Fleets sind getestet gegen Schwachstellen und auf Belastungen , so die Informationen.
      So hat man als Hersteller und BOSS lässt die Fleets ja in D fertigen, wohl nicht immer den Einblick, ob was richtig zusammengebaut ist. Wohl gemerkt, könnte so sein, ich kann es schlecht beurteilen.
      Sie werden sich dieses Problems aber gepflegt annehmen, diese Überzeugung habe ich schon und das vermittelt mir auch der bisherige Umgang mit BOSS.
      Seit ich die Fleets für die Kurse einsetze ist es für mich einfacher geworden, da ich viel weniger "Kippfüssler" habe. SO hat sich die Stabilität der Kursteilnehmer auf den Skates gesteigert.
      Und wieder mein Rat. Jeder soll ausprobieren, es gibt ja genug Anbieter und es werden mehr.
      So ein Bruch ist immer ärgerlich, für den Sportler und den Hersteller.
      Da kann SKIKE auch ein Lied von singen, aber auch dort wurde reagiert.
      Eine 100%ige Garantie gibt es nie. Schöner Reim und stimmt ;)

      Gruß

      Conni
      Hallo, nur meine Meinung an diejenigen die dieses Problem noch nicht haben ...
      Vorsichtshalber noch so eine Verstärkungsniete wie hinten und vorne an der Rahmenaufbau-Schwachstelle auf beiden Seiten anbringen und das Problem wäre geritzt, denk' ich mal. Ob sich Boss oder der User darum kümmert sei dahingestellt. Auf jeden Fall natürlich zuerst anfragen, was mit der Garantie passieren würde.
      Schöne Grüße, Rolf.
      Rollende Atlantik-Grüße ... youtube.com/user/crossroller/videos?view=0
      Rodolfo+Mariana, 78/52 kg, 16.000km+16.000km. Ab 2010-17= V07, ab 2014-17 auch SRB 03

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „rolf“ ()

      rolf schrieb:


      Vorsichtshalber noch so eine Verstärkungsniete wie hinten und vorne an der Rahmenaufbau-Schwachstelle auf beiden Seiten anbringen und das Problem wäre geritzt, denk' ich mal.


      Hallo Rolf

      Diese "Verstärkungsniete" kann aber auch eine Sollbruchstelle sein da durch die Bohrung das Material weiter geschwächt wird. Die Garantie wäre in jedem Falle weg!

      Gruß
      Bernd
      .. Top-Service ..

      .. ich kann auf den ersten Eindruck nur die positive Service-Vermutung von Conni (biathlon24) bestätigen ..
      .. Frau Boss kümmert sich .. lässt per Kurier die Fleets abholen und direkt vom Hersteller untersuchen ..
      .. alles weitere wird sich finden .. da fühlt man sich als User doch mal ernst genommen ..

      . Grüße . Jörg .
      5/09 - 4/11: Skike V07 > ungezählte Klettbänder . Rahmenbruch , 5/11 - 8/11: Skike VX Solo > zurückgegeben nach zu vielen Qualitätsproblemen
      9/11: FLEET Skates > 12: Rahmenanbruch, 13: Bruch eines Wadenhebels, 14: Bruch einer Fersenplatte, 17: Bruch einer Fußplatte > 2018 sonst bis heute keine wesentlichen Probleme
      1/18: OmniBlade 200 X-LITE
      2500 km/jahr . 60 cross . 40 asphalt
      Hallo Bernd. Ja, du hast Recht, ein 5/6mm-Loch bedeutet auch eine kleine Schwächung, aber kaum für dieses robuste Unterprofil, dass ja eigentlich nichts abbekommen hat, und die Nieten verbinden beide Profile ja am Rand. Da glaube ich kaum, dass so ein kleines Loch die gesamte Konstruktion in Mitleidenschaft ziehen kann.
      Natürlich gibt es auch noch andere Lösungen (wird aber schwerer), welche der Konstrukteur am zukünftigen Modell am besten zur Erwägung ziehen wird.
      @Jörg
      Super, dass der Service so gut klappt. Sie werden dir warscheinlich ein neues Paar schicken. Hoffen wir, dass dieses Problem ein Einzelfall bleibt. Natürlich fährst du auch 70% Cross, aber auch wenn du 100% Cross fahren solltest, dafür sollten unsere Geräte doch gebaut sein.
      Rollende Atlantik-Grüße ... youtube.com/user/crossroller/videos?view=0
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      .. Super - Service ..

      .. vielen Dank an Thomas dem 'Schwaadlappe', der meinen Wunsch nach Mobilität direkt erfüllte und mir heute Ersatz-Fleets für die Zeit bis zur Klärung vorbei brachte ..

      .. mehr und besseren Service, kann ich mir nicht wünschen ..



      .. und ohne den Fachleuten vorgreifen zu wollen ..

      .. aus meiner Laiensicht könnte die Ursache für den Bruch folgendes sein: eine Niete . und zwar die linke der beiden Nieten unter der Fußferse . von insgesamt 12 Nieten, die den unteren stabilen Rahmen mit den oberen Aufbauten feste verbindet, fehlt ..

      .. ohne die stabilisierende Niete konnte das Metall des oberen Rahmens den bewegenden Kräften des Aufbaus für die Bremse nicht standhalten ..

      .. ich hoffe, das war einigermaßen nachvollziehbar beschrieben ..

      . Grüße . Jörg .
      5/09 - 4/11: Skike V07 > ungezählte Klettbänder . Rahmenbruch , 5/11 - 8/11: Skike VX Solo > zurückgegeben nach zu vielen Qualitätsproblemen
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      Hallo Jörg, ist doch eine gute Nachricht, wenn gerade diese Niete fehlt. Das kann bedeuten, dass dein Problem nur ein Einzelfall war und alle anderen sich möglicherweise nicht zu sorgen brauchen. Deine Beschreibung ist sehr einleuchtend. Viel Spaß noch beim weiter fleeten.
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      Erfahrungsbericht nach einem Jahr Fleets

      .. auch nach einem Jahr regelmäßiger Nutzung der Fleets kann ich 'fast' nur positives berichten ..

      .. anziehen und los laufen und sich keine Gedanken machen über Technik oder Zuverlässigkeit ..

      .. der Zustand der Fleets insgesamt ist sehr gut .. Standsicherheit gut, Fahrverhalten unverändert gut und die von mir erreichten Durchschnittsgeschwindigkeiten nehmen weiterhin zu ..

      .. die Gelenke sitzen nach wie vor feste, alle Fußgurte sind nahezu unverändert in einem guten Originalzustand .. die Spannratsche über dem Fußriss vermittelt Sicherheit, die Wadengurte drücken und scheuern selbst an nackten Beinen nicht, die Bremse funktioniert zuverlässig und die BA-Reifen laufen pannenfrei .. nichts klappert oder quietscht oder macht nicht genau das, was es machen sollen .. mein Bastel- oder Reparaturaufwand liegt bei Null .. ich habe einmal die Schrauben nachgezogen und ein paar Tropfen Öl auf die Gelenke aufgebracht .. das war es ..

      .. bei dem bisher einzigen Defekt löste sich die obere von der unteren Rahmenhälfte des rechten Fleet-Skates, da angeblich der Flugzeugkleber doch nicht ganz das gehalten hat, was versprochen worden war .. es gab einen neuen Rahmen und für die Überbrückungszeit Ersatz-Fleets, damit das Training nicht unterbrochen werden musste .. Top-Service ..

      .. insgesamt für alle, die sich nicht über die Technik ärgern wollen oder ihre heimliche Leidenschaft im Basteln finden, eine klare Empfehlung .. Qualität hat seinen Preis, den ich gerne zu zahlen bereit bin ..

      .. Grüße . Jörg ..
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      Hallo Jörg,

      danke für die klare Aussage, denn exakt so ist es.
      Jeder kann und soll entscheiden was er möchte. Preis ist immer eine Frage, aber wer es einfach möchte muss nicht lange überlegen.
      Beim SKIKE V+ kann man über die Aufrüstung mit BAs nachdenken, läge dann bei 280 € und hat vielleicht noch etwas zu "basteln", muss aber nicht.
      Ist doch eigentlich ein Zustand, den wir alle wollten. Angebote schaffen Vielfalt.
      Wichtig ist, dass sich jedem dieser schöne Sport erschließt. Mir persönlich geht es nur darum.
      Auch an High-Equipment wird gebastelt. Liegt wohl in der Natur der Sache (oder des Mannes ....).

      Gruß

      Conni
      .. ein wenig unerfreulich ..

      .. auf einer wunderschönen Skate-Tour mit ca. 30 weiteren Skatern in Holland brach mir bei Kilometer 24 die Bremsaufbauten meines linken Fleet-Skates ..

      .. ich werde berichten ..
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      .. Frau Boss von der Firma Fleet-Skates wird mir aufgrund meiner Bitte zwei neue Wadenhalterungen per Post zusenden, die ich dann selber zu montieren versuche ..

      .. Grüße Jörg ..
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      .. darf ein Skater ohne Garantieverlust stürzen ??

      .. heute wieder auf eigenen Skates gerollt .. endlich .. nach vier lagen Wochen .. und es war ein gutes Rollen, vertraut und fast so, wie vor dem Bruch .. und ich schätze meine Fleets nach wie vor .. es sind trotz mittlerweile zweier Rahmenbrüche gute Skates ..

      .. aber . die Reparaturzeit dauerte viel zu lange .. ich hatte zunächst angeboten, um die Reparaturzeit zu verkürzen, die neuen Wadenhebel selber zu montieren .. aber allein das Zusenden der Ersatzteile dauerte zwei Wochen .. obendrein kamen nur einzelne Teile, die ich hätte alle komplett neu montieren müssen .. also habe ich alles wieder zusammengepackt und der Firma zur Reparatur geschickt .. wenn nicht Thomas mir zwischenzeitlich Fleets geliehen hätte, dann hätte ich die gesamte Zeit zu Fuß gehen können, denn meine Bitte um Ersatzskates wurde nichtmals beantwortet ..

      .. und dies war nicht das einzige Ärgernis bei der Reparatur ..

      .. zwischenzeitlich sah es so aus, als wenn ich die Reparatur hätte selber zahlen müssen .. da wurden Mails mit Fotos geschickt auf denen man unten und an den Seiten der Skates Stellen sehen konnte, an denen die Farbe abgekratzt war und dies wurde richtigerweise als Spuren eines oder mehrerer Stürze interpretiert .. mir wurde sinngemäß mitgeteilt, die Fleets seien verbogen und wiesen Sturzspuren auf .. man könne die Fleets nach einem Sturz 2-3mal wieder zurechtbiegen, aber irgendwann bräche das Aluminium .. das sei ähnlich wie bei einem Fahrrad, da verbiege sich auch der Rahmen nach einem Sturz und man müsse sich einen neuen Rahmen kaufen .. und weiter, wenn die Wadenhebel sich bei einem Sturz nicht verbiegen würden, dann würde das Schienbein brechen, da die Kraft irgendwo hinmüsse .. das sei bei der Konstruktion genau berechnet worden .. ein Kostenvoranschlag für die Reparatur würde folgen ..

      .. ich war zwar gestürzt und wieder aufgestanden und war weitergelaufen, hatte aber nie an den Wadenhebeln herumgebogen ..

      .. die Mails des Herstellers haben mich ziemlich verärgert .. und ich reagierte ein wenig polemisch mit der Bitte: ‚Ich wäre ebenfalls sehr an den Textstellen in Ihrem Prospekt oder in den AGB's interessiert, in denen sinngemäß nachzulesen ist, dass jeder Cross-Skater, der trotz eines sach- und bestimmungsgemäßen Gebrauchs des Sportgerätes Fleet-Skates selbst bei geringer Geschwindigkeit in der Ebene leicht stürzt, unbedingt mit einem Bruch der Wadenhebel und damit mit dem Risiko eines weiteren Sturzes rechnen muss und in der Folge mit einem vorzeitigen und abrupten Ende der -ich zitiere- 'zeitlich unbegrenzten Haltbarkeitsgarantie' ..

      .. von der Polemik befreit, stellen sich für mich nun folgende Fragen:

      • ist bei einem Sport wie dem Cross-Skaten jedes Sturzpotential selbst bei sach- und bestimmungsgemäßen Gebrauchs auszuschließen?


      • und wenn diese Frage nicht mit einem klaren ja zu beantworten ist, dann gehören Stürze beim Cross-Skaten zu einem normalen, alltäglichen Risiko, dass in der Konstruktion jeden Cross-Skates so berücksichtigt werden müsste, dass bei einem Sturz weder die Beine brechen noch die Garantieleistungen ihre Gültigkeit verlieren ..



      .. ich würde mich über einige fachlich Kommentare sehr freuen ..

      .. letztlich wurden meine Fleets kostenfrei repariert und ich schätze sie als ein weitgehend zuverlässiges Sportgerät, dem ich ungezählte gute Stunden mit diesem Sport verdanke ..

      .. Jörg ..
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      2500 km/jahr . 60 cross . 40 asphalt

      jazzonie schrieb:

      .. heute wieder auf eigenen Skates gerollt .. endlich .. nach vier lagen Wochen .. und es war ein gutes Rollen, vertraut und fast so, wie vor dem Bruch .. und ich schätze meine Fleets nach wie vor .. es sind trotz mittlerweile zweier Rahmenbrüche gute Skates ..

      .. aber . die Reparaturzeit dauerte viel zu lange .. ich hatte zunächst angeboten, um die Reparaturzeit zu verkürzen, die neuen Wadenhebel selber zu montieren .. aber allein das Zusenden der Ersatzteile dauerte zwei Wochen .. obendrein kamen nur einzelne Teile, die ich hätte alle komplett neu montieren müssen .. also habe ich alles wieder zusammengepackt und der Firma zur Reparatur geschickt .. wenn nicht Thomas mir zwischenzeitlich Fleets geliehen hätte, dann hätte ich die gesamte Zeit zu Fuß gehen können, denn meine Bitte um Ersatzskates wurde nichtmals beantwortet ..

      .. und dies war nicht das einzige Ärgernis bei der Reparatur ..

      .. zwischenzeitlich sah es so aus, als wenn ich die Reparatur hätte selber zahlen müssen .. da wurden Mails mit Fotos geschickt auf denen man unten und an den Seiten der Skates Stellen sehen konnte, an denen die Farbe abgekratzt war und dies wurde richtigerweise als Spuren eines oder mehrerer Stürze interpretiert .. mir wurde sinngemäß mitgeteilt, die Fleets seien verbogen und wiesen Sturzspuren auf .. man könne die Fleets nach einem Sturz 2-3mal wieder zurechtbiegen, aber irgendwann bräche das Aluminium .. das sei ähnlich wie bei einem Fahrrad, da verbiege sich auch der Rahmen nach einem Sturz und man müsse sich einen neuen Rahmen kaufen .. und weiter, wenn die Wadenhebel sich bei einem Sturz nicht verbiegen würden, dann würde das Schienbein brechen, da die Kraft irgendwo hinmüsse .. das sei bei der Konstruktion genau berechnet worden .. ein Kostenvoranschlag für die Reparatur würde folgen ..

      .. ich war zwar gestürzt und wieder aufgestanden und war weitergelaufen, hatte aber nie an den Wadenhebeln herumgebogen ..

      .. die Mails des Herstellers haben mich ziemlich verärgert .. und ich reagierte ein wenig polemisch mit der Bitte: ‚Ich wäre ebenfalls sehr an den Textstellen in Ihrem Prospekt oder in den AGB's interessiert, in denen sinngemäß nachzulesen ist, dass jeder Cross-Skater, der trotz eines sach- und bestimmungsgemäßen Gebrauchs des Sportgerätes Fleet-Skates selbst bei geringer Geschwindigkeit in der Ebene leicht stürzt, unbedingt mit einem Bruch der Wadenhebel und damit mit dem Risiko eines weiteren Sturzes rechnen muss und in der Folge mit einem vorzeitigen und abrupten Ende der -ich zitiere- 'zeitlich unbegrenzten Haltbarkeitsgarantie' ..

      .. von der Polemik befreit, stellen sich für mich nun folgende Fragen:

      • ist bei einem Sport wie dem Cross-Skaten jedes Sturzpotential selbst bei sach- und bestimmungsgemäßen Gebrauchs auszuschließen?


      • und wenn diese Frage nicht mit einem klaren ja zu beantworten ist, dann gehören Stürze beim Cross-Skaten zu einem normalen, alltäglichen Risiko, dass in der Konstruktion jeden Cross-Skates so berücksichtigt werden müsste, dass bei einem Sturz weder die Beine brechen noch die Garantieleistungen ihre Gültigkeit verlieren ..



      .. ich würde mich über einige fachlich Kommentare sehr freuen ..

      .. letztlich wurden meine Fleets kostenfrei repariert und ich schätze sie als ein weitgehend zuverlässiges Sportgerät, dem ich ungezählte gute Stunden mit diesem Sport verdanke ..

      .. Jörg ..


      Das die Reparatur eines Sturzschadens auf Kosten des Herstellers erfolgt ist finde ich verdammt kulant. Ein Sturz ist nun einmal keine bestimmungsgemäße Verwendung, sondern gehört zu den Risiken des Sports. Von einem Hersteller zu verlangen, daß er dieses Risiko trägt finde ich seltsam. Tut er es trotzdem, sollte man damit zufrieden sein und nicht "nachtreten".

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Alfa-Werner“ ()

      Hallo Jörg und Alfa-Werner,

      In dieser Fall (ich war dabei) ist der Bruch entstanden beim normalen Fahrt. Obwohl Jörg kein Geheimniss draus macht mal gesturzt zu sein (wer ist das nicht?), gibt es keinen nachweisbaren Verband zwischen diese Stürze und der Bruch. Wenn ein Hersteller behauptet dass es da einen Verband gibt, sollte er das auch eindeutig nachweisen . Wenn nicht: nicht meckern!

      Dennoch habe ich allerdings ein bisschen (aber auch nicht mehr als das) Verständnis für Boss Sports GMBH denn der Umsatz und die Gewinne die man da mit den Fleets macht werden nicht sehr gross sein. Das ist keine Schande und wenn man darüber ganz ehrlich ist kann man mit einer Kunde auch oft zu einem Vergleich kommen. Das ist etwas ganz anderes als gleich 'nicht sach- und bestimmungsgemäßes Gebrauch' zu behaupten......

      Weiter finde ich eine Reparatur Zeit von mehreren Wochen und dass Boss-Sports nicht im Stande war um einen Kompletten Bremshebel zu liefern, nicht sehr 'Kundenfreundlich'.

      Damit macht Boss-Sports eben schlechte Werbung.Das hätte Boss-Sports mit nur sehr geringer Aufwand so viel besser machen können. Schade, schade, schade.....:(


      Erik
      OmniBlade Cross-Skating Innovations
      Pushing Cross-Skating to the Next Level

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „OmniBlader“ () aus folgendem Grund: Kleine Korrekture

      .. wo endet der Garantieanspruch und wo beginnt die Kulanz ..

      .. danke Erik für deine Position ..

      .. meine Absicht war und ist es, eine Diskussion über genau dieses Thema anzuregen, weil man da unterschiedlicher Meinung sein kann .. wo endet der Garantieanspruch und wo beginnt die Kulanz ..

      .. und mir geht es sicherlich nicht um ein unfaires ‚Nachtreten‘ ..

      .. ich möchte meine Position an einigen Beispielen verdeutlichen ..

      .. es gibt vermutlich keinen Widerspruch, wenn ich behaupte, dass beim Eishockeyspielen Stürze unvermeidbar sind .. wenn ich mir nun hochpreisige Eishockeyschlittschuhe leiste und damit einige gemütliche Runden auf der Eisfläche drehe, dann erwarte ich, dass die Konstruktion dieses Sportgerätes einige dieser unvermeidbaren Stürze unbeschadet übersteht .. wenn aber bei einem Sturz die Kufen ab- oder durchbrechen würden, dann empfände ich das als einen Mangel, den der Hersteller zu verantworten hat .. eine Reparatur wäre dann für mich keine Frage der Kulanz, sondern im Rahmen eines Garantieanspruch ..

      .. wenn ich andererseits einem billigen City-Cruiser aus dem Discounter eine Downhill-Cross-Strecke über Stock und Stein zumute und sich bei einem Sturz der Rahmen verzieht, dann könnte man durchaus über die Frage nachdenken, ob dies noch ein sach- und bestimmungsgemäßer Gebrauch gewesen ist, der einen Garantieanspruch rechtfertigt ..
      .. die Frage sieht für mich aber ganz anders aus, wenn ich mit einem hochpreisigen Downhill-Mountainbike durch die Stadt rolle und sich dann bei einem Sturz der Rahmen bereits verzieht .. so einen kleinen Sturz müsste ein Spezialsportrad ohne Konsequenzen tolerieren können ..

      .. bei den Fleet-Skates handelt es sich nun um hochpreisige Cross-Skates, die mit dem Anspruch konstruiert wurden, auch Cross-Strecken unbeschadet zu überstehen und mit einer 'zeitlich unbegrenzten Haltbarkeitsgarantie' beworben werden ..

      .. nun bin ich weit über 50 Jahre alt, wiege knapp über 90 Kilogramm und fahre eher defensiv und gemütlich im Kölner Flachland vor mich hin, denn waghalsig durch schwieriges Crossgelände oder im hohen Tempo durch rasante Berg- und Talfahrten, wofür die Fleets an sich aber konzipiert sein sollten ..

      .. selbst bei dieser sehr gemäßigten Fahrweise, die sich sicherlich im Rahmen eines ‚sach- und bestimmungsgemäßen Gebrauches‘ bewegen, sind Stürze mit den Cross-Skates nicht immer vermeidbar, wie wahrscheinlich fast jeder Skater aus eigener schmerzvoller Erfahrung nachvollziehen kann .. die Sturzwahrscheinlichkeit ist natürlich geringer als beim Schlittschuhlaufen, aber deutlich höher als beispielsweise beim Fahrradfahren .. und damit sind Stürze beim Skaten für mich ein nicht vermeidbares Risiko, dass bei der Konstruktion eines jeden Cross-Skates zu berücksichtigen ist ..

      .. deshalb ist in diesem Fall die Reparatur für mich keine Kulanzfrage, sondern ein Anspruch eines Kunden gegenüber dem Hersteller ..

      .. und wenn der Hersteller der Meinung ist, dass seine Cross-Skates nach zwei oder drei Stürzen bereits einen Bruch des Wadenhebels haben dürfen oder der sogar zwangsläufig, weil konstruktionsbedingt ist, dann sollte die Frage gerechtfertigt sein, ob Konstruktion und Nutzerrealität miteinander übereinstimmen ..

      .. Jörg ..
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      9/11: FLEET Skates > 12: Rahmenanbruch, 13: Bruch eines Wadenhebels, 14: Bruch einer Fersenplatte, 17: Bruch einer Fußplatte > 2018 sonst bis heute keine wesentlichen Probleme
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      Mal durch's Fernrohr geschaut:

      Wenn im Billiglohnland "Tschechische Republik" Blech gebogen und verleimt wird und in China Räder
      gekauft werden, entsteht dadurch kein "Made in Germany". Selbst dann nicht, wenn die Räder im "Ländle" angeschraubt werden und das ganze dann teuer unters Volk "gefleetet" wird.

      Grüße aus dem Erzgebirge
      Servus jazzonie

      Erstmal gebe ich Dir hinsichtlich Stürze vollkommen Recht: viele hatten schon welche, manche heftig(st), nahezu alle mindestens einen Fast-Sturz. Und kein Gleit- oder Rollsportgerät, ob motorisiert oder nicht, darf bei der Konstruktion die Möglichkeit eines Sturzes außer Acht lassen – wir fahren hier keine unsinkbaren Titanics!
      Aber genau da sehe ich auch den Casus Knackus: WENN, wie hier bereits behauptet wurde, die Konstruktion vorsieht, daß zu Gunsten der Knochen bestimmte sturztypische Kräfte gezielt auf Sollbruchstellen des Geräts wirken sollen, dann sehe ich darin eigentlich einen sicherheitsrelevanten Faktor, der nicht zuletzt für das GS-/EN-Zeichen Voraussetzung ist.
      Ich arbeite in der Automobilindustrie und kenne zig solcher Sollbruchstellen, aber hier nur mal die, die jeder kennt: der Airbag ist nach einem Aufprall „Schrott“… Garantie wegen nachweislich gegebener Unfallwahrscheinlichkeit beim Fahren ? Lenksäuleneinzug im gleichen Fall: da brechen gezielt einige Elemente, die gesamte Lenksäule ist auszutauschen… Garantie? Das Risiko gemeinhin bekannter Unfälle trägt der Ausübende – bei uns in Europa sind das mündige Bürger mit einem gewissen Maß an Eigenverantwortung. In Amerika nicht, das sind alles unwissende Naivlinge ohne Verantwortung für eigenes Tun – die können deshalb auch alles einklagen. Da müssen sich die Hersteller mit designverschandelnden Warnhinweisen auf Sichtflächen gegen die Blödheit ihrer Käufer schützen. Auf meinem amerikanischen Slalom-Wasserski steht in einem 10x15cm großen weißen Feld an der Oberseite des Hecks übersetzt: „ACHTUNG!!! Die Ausübung des Wasserskisports birgt das Risiko von Sturz, Verletzung und Tod. …“ da drunter dann noch einiges Kleingedrucktes, z.B. daß man Schwimmern nicht über den Scheitel fahren sollte und so. Wollen wir so was auch auf unseren Sportgeräten stehen haben, damit klar wird, daß materielle Sturzfolgen, insbesondere körperschadensminimierende, nicht im Rahmen der Garantie behandelt werden können? Ich bin für die Eigenverantwortung.
      Es soll auch „Fälle“(!) gegeben haben, da wären die Skifahrer, Wakeboarder oder auch Skater froh drum gewesen, wenn es das ganze Teil in tausend Stücke zerfetzt hätte, statt den Knochen abzudrehen!
      Ergo: auch ich finde, daß es ausgesprochen kulant vom Hersteller war, eine materielle Sturzfolge kostenlos zu beseitigen.
      Vorsorglich räume ich ein, daß ich den Hergang und den Schaden falsch verstanden habe – dann nix für unguad!

      Hubert
      KnightSkater
      Hallo Jörg,

      mir ist der gesamte Ablauf immer noch nicht ganz klar. Habe ich es bei Dir und Erik von der Abfolge her richtig verstanden:
      - Du hast seit Längerem Fleet Skates.
      - Mit diesen bist du irgendwann auch gestürzt.
      - Es waren nach dem Sturz keine Anzeichen von Bruch erkennbar.
      - Danach bist du noch ohne Probleme gefahren.
      - Eine Weile später ist mitten in einer Fahrt, ohne Sturz oder besondere Belastung, der Bruch aufgetreten.
      - Der Hersteller war der Meinung, nicht in der Haftung zu sein, weil du ja schon mal mit den Fleets gestürzt bist.
      - Deine Frage an alle ist, ob man grundsätzlich davon ausgehen sollte, dass von einem Sturz die gesamte Produkthaftung erlischt, weil ein Sturz kein bestimmungsgemäßer Gebrauch der Cross-Skates ist.

      Es wäre nett, wenn du hier den Ablauf klarstellen könntest, denn mir scheint, es gibt da einige Missverständnisse ...

      Danke und Gruß
      Sigrid

      Dietmar K. schrieb:

      Mal durch's Fernrohr geschaut:

      Wenn im Billiglohnland "Tschechische Republik" Blech gebogen und verleimt wird und in China Räder
      gekauft werden, entsteht dadurch kein "Made in Germany". Selbst dann nicht, wenn die Räder im "Ländle" angeschraubt werden und das ganze dann teuer unters Volk "gefleetet" wird.

      Grüße aus dem Erzgebirge


      Hallo Dietmar

      Schau mit dem Fernrohr nach Wikipedia "Made in Germany" Abschnitt "Rechtliche Sicht", da wirst du eines Besseren belehrt auch wenn ich das so sehe wie du.

      Gruß
      Bernd

      Grüße aus den mittlerweile gefluteten Erzgebirge
      .. hallo Sigrid, hallo Hubert ..

      .. danke dir Sigrid für deine Nachfrage .. du hast den exakten Ablauf rekonstruiert .. auch mich beschlich nach Huberts Beitrag der Eindruck, dass ich in diesem Punkt missverständlich gewesen bin ..

      .. ich fahre die Fleets seit 9.2011 ..
      .. der letzte Sturz ist über ein halbes Jahr her und es gab weder Verletzungen, noch spürbare oder für mich sichtbare Folgen -ausser ein paar Kratzspuren- für die Skates .. Ursache war im Herbst 2012 ein Stock unter nassem Laub auf Asphalt bei langsamer Geschwindigkeit ..
      .. seitdem bin ich problemlos mehrere 100 Kilometer mit den Skates gefahren ..
      .. der Bruch der Wadenhebel passierte dann ansatzlos während einer gemäßigten Fahrt und ohne Sturz in der Ebene .. es gibt also keinerlei unmittelbaren Zusammenhang zwischen einem Sturz und dem Bruch der Wadenhebel ..
      .. dieser angeblich kausale Zusammenhang wurde erst im Nachhinein von dem Hersteller der Fleets mir unterstellt ..

      .. ich bin genau wie Hubert der Meinung, dass besser die Skates als die eignen Knochen bei einem Sturz brechen sollen .. allerdings vermute ich, dass 9 von 10 Autofahrern niemals mit ihrem Airbag in Berührung kommen, dafür aber 9 von 10 Cross-Skatern einen oder mehrere Stürze bereits hatten .. die Verteilung und Wahrscheinlichkeiten sind also ganz andere ..

      .. was ist nun die Konsequenz ..
      .. mir fallen spontan drei Varianten ein ..

      .. entweder es ist so, dass jeder Sturz einen Verlust der Garantie zur Folge hat .. dann kann das Cross-Skaten für den Nutzer ein richtig teurer Sport werden, da ein Sturz sofort ein Ende der Herstellergarantie bedeuten würde .. vor allem alle neuen Interessierten und Anfänger, die nochmals deutlich mehr sturzgefährdet sind, werden sich dreimal überlegen, ob sie sich unter diesen Voraussetzungen das Skaten überhaupt leisten können ..

      .. oder die Hersteller der Skates akzeptieren das erhöhte Sturzrisiko ihrer Käufer und übernehmen entweder im Rahmen einer Kulanz oder besser im Rahmen der Garantie die Folgekosten, wenn denn dann ein Wadenhebel bricht ..
      .. ich habe im übrigen keine Idee, über welche Häufigkeiten und welche Kosten wir hier überhaupt reden ..

      .. oder und das ist für mich perspektivisch die beste Variante, die Konstrukteure der Cross-Skates folgen der Nutzerrealität und kalkulieren einen oder mehrere Stürze als normales Risiko in die Konstruktion ein und konstruieren Wadenhebel, die sowohl die Notwendigkeit von Fahrstabilität berücksichtigen, als auch berücksichtigen, dass im Fall eines seitlichen Sturzes der Wadenhebel beispielsweise wegklappen kann, damit die Kräfte weder zu einem Beinbruch noch zu einem Bruch der Wadenhebel führen .. nach einem Wegklappen der Wadenhebel können diese dann wieder in der ursprünglichen Position fixiert werden ..

      .. ich bin zwar kein Skifahrer, aber konnte bei Wikipedia folgendes nachlesen:
      ‚Die Skibindung ist außerdem wesentlich für die Sicherheit des Sportlers, weshalb eine Alpinskibindung häufig auch als Sicherheitsbindung bezeichnet wird. Eine Sicherheitsbindung verbindet den Schuh mit dem Ski, bis eine bestimmte Grenze der Krafteinwirkung überschritten wird. Bei höherer Belastung löst die Bindung aus und der Ski trennt sich vom Schuh. Ist der Auslösewert nach dem Fahrkönnen und dem Belastungsmaximum des Sportlers korrekt eingestellt, lassen sich so bei einem Sturz Verletzungen durch sperrige Skier an den Füßen vermeiden.‘

      .. könnte in meinen Augen eine Anregung sein ..

      .. Grüße Jörg ..
      5/09 - 4/11: Skike V07 > ungezählte Klettbänder . Rahmenbruch , 5/11 - 8/11: Skike VX Solo > zurückgegeben nach zu vielen Qualitätsproblemen
      9/11: FLEET Skates > 12: Rahmenanbruch, 13: Bruch eines Wadenhebels, 14: Bruch einer Fersenplatte, 17: Bruch einer Fußplatte > 2018 sonst bis heute keine wesentlichen Probleme
      1/18: OmniBlade 200 X-LITE
      2500 km/jahr . 60 cross . 40 asphalt