Wo ist der Haken?

      Wo ist der Haken?

      Liebe Skiker,

      auf der Suche nach einer rückenschonenden Alternative für mein Lauftraining bin ich hierher gestoßen.
      Nach dem was ich hier gelesen hab, bin ich schwer begeistert und ich kanns kaum erwarten, mir die Ausrüstung zu holen.

      Was mich allerdings stutzig macht: Wenn Skiking wirklich so ein genialer Sport ist wie ich es mir vorstelle - warum setzt es sich nicht mehr durch?
      Ich hab noch nie einen Skiker gesehen, und manche Sporthändler wissen nicht mal was Skikes sind. :confused:

      Was ist der Gund dafür?

      Danke für eure Meinungen und liebe Grüße
      Iris
      Hi Iris,
      da stellst Du ja gleich mal die Kardinalfrage. Da triffst Du hier gleich mal ins Schwarze.

      Ja, warum setzt sich ein geniales Sportgerät nicht durch - oder nicht so durch ?

      Die, die Du hier triffst haben sich die Frage sicher alle schon mehrmals gestellt und sind in der Regel alles ganz große Enthusiasten für den Sport.

      Liegt es am Sport-Gerät ?
      Liegt es am Hersteller ?
      Liegt es an der Vermarktungsstrategie ?

      Wo sieht man das Sport-Gerät ?
      Wer übt diesen Sport aus ?
      Wer sind die (Medienbekannten-) Zugpferde, die diesen wunderbaren Sport in die Medien bringen und für Schlagzeilen sorgen.

      Wo sind die geeigneten Veranstaltungen dazu ?

      Ein Großteil der Fragen bekommst Du sicher selber im Forum und von anderen beantwortet und kannst Dir dann sicher ein Bild davon machen.

      Es handelt sich um ein Kraft- Ausdauer Sport, der schon mal ein Teil davon ausschließt.

      Es ist mühsam auch für die in diesem Forum tatsächlich vorhandene Fan-Gemeinde daraus einen "Massen" Sport zu machen (wenn überhaupt erwünscht, dass es die Massen erreicht - aber eine größere Anzahl wäre sicher gut für diesen Sport).

      Es gibt bereits erste Vereine (Mirko, gell). Es gibt erste Veranstaltungen für Modernen Biathlon (Conni und alle Veranstalter sind ja extrem bemüht).

      Es gibt ein großes Engagements einzelner (den Forumsbetreiber kann an dieser Stelle man nicht oft genug nennen) und es entwickelt sich. Halt langsam aber stetig und viele kennen sich ja auch schon persönlich was auch seien Charme hat

      Ich kann Dir die Frage sicher nicht beantworten, das ist nur ein Versuch von Ansätzen - da ich es ja selber nicht verstehe, warum sich ein so toller Sport nicht stärker durchsetzt.
      Gruß .. Hagi

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      Hallo Iris,

      Da hast du schon ein Punkt! Dazu kann man allerdings einiges sagen....

      1. Ich weiss ja nicht wo du wohnst aber hier in Holland sieht man auch kaum Skiker aber zum Beispiel auch kaum Skiroller und das ist eine Sportart die schon viel viel länger besteht (auch in Holland).
      2. Neue Sportarten brauchen eben einige Jahren um sich zu ‘etablieren’. Das war zum beispiel auch so mit mountainbiken und windsurfen. Dabei brauchen die neuen Sportarten viel Publizität. Erst wenn es auch richtige Vereine gibt dan geht die lokale/regionale Publizität loss.
      3. Eine Sportart braucht auch mehrere Anbieter der Sportgeräte um zu wachsen. Bis jetzt sind das in Europa eigentlich nur zwei; Skike und Powerslide. Es sieht jetzt danach aus das noch dieses Jahr ein oder zwei neue Anbieter dazu kommen (‘Fleetskate’ und Baumgartner). Aber neue Anbieter kommen erst dann wenn es genügend Sportbetrieber gibt...............................
      4. Ein Problem das Skiken (und Cross-Skating im algemeine) hat ist das es, für Leute die damit unbekannt sind, aussieht wie ein ‘fremder’ Variante von inline skating. Und wie man weiss, was fremd ist ist eben ungeliebt.

      Also ich bin gespannt wie es über fünf oder zehn Jahre aussieht.

      OmniBlader

      Hagi wrote:

      Hi Iris,

      Es handelt sich um ein Kraft- Ausdauer Sport, der schon mal ein Teil davon ausschließt.


      Hallo
      Wenn man es als Sport betreibt gehört Kraft, Ausdauer und die Technik des Skatens mit Stöcken dazu.
      Also man muss schon einiges lernen, es ist nicht ganz ungefährlich und zur Ausdauer gehört die Bereitschaft sich quälen zu können.
      Hinterher sind die Klamotten feucht/nass, aus dem Helm tropft der Schweiß, die Handschuhe sind klitschenass und viel raus und rein in die Klamotten auch noch. (Protektoren,Skates,Messelektronik,Helm Handschlaufen,Handschuhe, stinkende Socken,alles trocknen und waschen .....

      lassen (Frau!):D

      Gruß
      Bernd
      Ihr seid ja flott, danke für eure Antworten.

      Noch eine Frage: auf welchem Terrain fahrt ihr vorwiegend?
      Ich hab mich in den letzten Tagen etwas umgehört und im Sporthandel völlig unterschiedliche Antworten bekommen: ein Verkäufer meinte auf Asphalt gehts nicht gut und der andere riet mir vom befestigten Schotterweg ab. :confused:

      Bin dankbar für eure Tipps, denn billig ist die Ausrüstung ja nicht gerade ...

      Liebe Grüße
      Iris

      OmniBlader wrote:

      Mann Hagi,

      Da warst du gerade 3 Minuten schneller als ich!

      Grusse,
      OmniBlader

      .. dafür hast Du die schöneren Cross Skates ....:D

      @Bernd - stimmt - das ist für mich schon so normal, dass ich gar nicht mehr dran denke .... also der Feuchtigkeitsausstoß - allerdings habe ich bessere Socken :p (nö - stimmt nicht)


      @Iris - der Widerspruch bei den "Fachleuten" ist auch eine Antwort auf Deine Fragen

      Terrain:
      Beginnen sicher mit Asphalt und eher wenig Steigungen
      Später macht es auch Spass (mir zumindest) einen Schotter-Weg zu fahren.

      Weicher Untergrund, wo der Cross Skate einsinkt geht gar nicht.
      Also fast alles drin. Je nach Können und Trainingszustand.
      Gruß .. Hagi

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      Wo ist der Haken

      Hallo Iris,
      ich denke der eine Haken ist der Preis,
      der andere ist wohl die Vermarktung.
      Zum Thema fahren auf Asphalt, kann ich nur sagen mir taugts am besten.
      Ich fahre überwigend auf Fahrradwegen oder sehr abgelegene Bauernstraßen.
      Selber fahre ich seit dem Vatertag, ich find einfach nur toll, obwohl ich jetzt nicht der Übersportler bin und eigentlich zu klein für mein Gewicht, aber es klappt. Noch ein Tipp, wenn ich es gewust hätte, das es da auch Anfängerkurse gibt, hätte ich vor dem Kauf meiner ausrüstung den Kurs besucht und nicht nachher. Bei so einem Kurs lernt man nicht nur sein Gleichgewicht auf diesen dingern sondern auch die Einstellung der Skikes, und der Preis paßt auch 3 Std. 60 €. Ich hoffe es hilft Dir
      Gruß Peterbu

      Iris wrote:


      Noch eine Frage: auf welchem Terrain fahrt ihr vorwiegend?
      Ich hab mich in den letzten Tagen etwas umgehört und im Sporthandel völlig unterschiedliche Antworten bekommen: ein Verkäufer meinte auf Asphalt gehts nicht gut und der andere riet mir vom befestigten Schotterweg ab. :confused:

      Na, das waren ja Perlen :cool:
      Asphalt und fester, feiner Schotter sind beides fein, der Schotter ist am Anfang relativ schwierig. Mit zunehmend guter Technik können auch die Wege schlechter werden.
      Warum sich diese Sportart nicht besser durchsetzt, ist mir auch rein Rätsel. Ich find's genial.
      cu
      Monika

      peterbu wrote:

      Hallo Iris,
      ich denke der eine Haken ist der Preis, ...


      Nee, das denke ich nicht. Ich schau mich gerade ein wenig auf dem Skate-Markt um und gerade bei Speedskates ist mit 250 Euro nix zu wollen. Die Top-Skates liegen jenseits der 1.000-Euro-Marke und das wird wohl als völlig normal empfunden und selbstverständlich auch bezahlt. Na und Schutzkleidung braucht ein Speedskater ja auch.
      Im Vergleich zum Speedskating ist NCS mit Skikes supergünstig. Oder eben auch nur einfach billig, wenn man an brechende Rahmen denkt.

      Ich habe Cross-Skates bisher auch nur einmal in freier Wildbahn gesehen, sehr verbreitet sind sie wohl wirklich nicht. Aber der Preis wäre das Letzte, was ich dafür verantwortlich machen würde.
      Nehmen wir an jemand hat sich als Alternativen "normale" Skates und Skikes ausgeguckt. Was hat denn NCS im Vergleich zu einem normalen Inliner auf der Habenseite? In meinen Augen ist da nur der Stockeneinsatz (Sportarten die nur Ober- oder Unterkörper trainieren finde ich nun nicht so optimal) und für die Sicherheitsfetischisten noch der Aspekt der guten Bremsen anzuführen. Und die Contras im Vergleich zu Inlinern? Langsam (gut, wärs schnell würde das mit den Stöcken nicht mehr funktionieren), relativ behäbe, schwammig, das Risiko von Reifenpannen (nervt mich unendlich, ich habe deshalb mein Rennrad abgeschafft, das krepierte an jedem Kiesel), eingeschränkte Modellauswahl und deren teilweise durchwachsene Qualität.

      Mit Skike & Co habe ich sicher den besseren (ganzheitlichen) Trainingseffekt und es ist zweifelsfrei sicherer. Aber ist es das was die meisten Leute in ihrer Freizeit wollen? Sich abquälen? Es geht doch den meisten nicht darum, nur ernsthaft zu trainieren, sondern man möchte lockere Feierabendrunden drehen können, sich halt sportlich betätigen und irgendwie das Gefühl haben, man hat etwas für sich getan und es hat trotzdem Spaß gemacht. Das trifft doch auf lockeres, müheloses Dahingleiten auf schnellen Skates viel eher zu, als auf mühseliges Gestrampel mit Skikes, bei dem man von Omas auf Körbchenfahrrädern kassiert wird.

      Ich bin Kraftsportler. Geht dochmal in ein Fitnesscenter und guckt euch die Leute dort an. Und dann kommt ein Jahr später nochmal hin und schaut sie euch wieder an. 90% der Trainierenden werden genauso wie vor einem Jahr aussehen. Warum? Weil die meisten keine Ahnung haben was sie da eigentlich tun und wie sie weiterkommen, und eben wegen der oben angesprochenen Einstellung.

      hackspechtchen wrote:

      Es geht doch den meisten nicht darum, nur ernsthaft zu trainieren, sondern man möchte lockere Feierabendrunden drehen können, sich halt sportlich betätigen und irgendwie das Gefühl haben, man hat etwas für sich getan und es hat trotzdem Spaß gemacht. Das trifft doch auf lockeres, müheloses Dahingleiten auf schnellen Skates viel eher zu, als auf mühseliges Gestrampel mit Skikes, bei dem man von Omas auf Körbchenfahrrädern kassiert wird.


      Du triffst hier den Nagel auf den Kopf, hackspechtchen. Wenn ich nicht so bekloppt und infiziert wäre, hätte ich eigentlich auch keine Böcke auf das Schleppen von Stöcken, größeren Skates und anderem Equipment, zumal ich nicht von der Haustür aus starten kann bzw. möchte. Der Aufwand ist in der Regel größer.

      Es ist nicht nur nicht anstrengender mit Inlinern zu rollen, sondern es bedeutet auch "weniger Geschleppe". Kurzum: Es ist bequemer. Punkt. Hätte ich auch gerne, is' aber nun mal nicht so, weil, wie gesagt, infiziert :eek:...

      Gruß Suzy
      Die Werbung kann am besten vermarkten, wenn alles leicht und stets mit einem Lächeln auf den Lippen daher kommt.

      Da sehe ich gerne als analoges Beispiel Vergleich Ski alpin / Langlauf. Warum machen gefühlte 90% Ski Alpin und nur 10 % Langlauf? Weil es unendlich leichter ist, sich stets den Berg raufziehen zu lassen, als selber den Berg hochzulaufen (oder hochzuskaten).

      Aber ihr kennt ja bestimmt auch die Sprüche: "Du Mama, was hat denn der da für komische Dinger (oder Inliner [grusel]) an..." oder von etwas älteren;"Oh boah, geil ey!"

      "Erkenne, was gut ist und mache es."

      NCS macht sich:cool:

      P.S. Ist die Oma mit dem Körbchenfahrrad zu schnell, bist du als Nordic Cross Skater eindeutig zu langsam.
      Nette Grüße,
      fryTom

      [size='1']Cross Skater, verwendet momentan folgende Cross Skates (alle mit 2 Wadenbremsen gemäß Cross Skating Regelwerk)

      Speedrace 2.0 (custom-built, K2 Radical Pro FLX Boot, PS XC Path 2.0 Schiene, Fender & neon-orange KS-Felgen) & BLACK ROCK Skate (cross-skate-shop.com-V07-120-Tuningskate)
      Stöcke KV+ CH1 (in Körperlänge), mein Blog[/size]

      Post was edited 2 times, last by “frytom”: P.S. hinzugefügt ().

      Hallo Iris,

      es dauert Jahre bis Jahrzente bis sich eine Sportart zum Trend entwickelt. Das heutige "Joggen" hat seine Wurzel in den TrimmTrap Veranstalltungen der 70er. Frei nach Walter Scheel: Laufen ohne zu Schnaufen. Davor war Laufen nur eine Sportart für Spinner.

      Slacklines sind letztes Jahr in Mode gekommen und dieses Jahr sieht man sie in vielen Parks. Die Kletterer hüpfen darauf aber schon seit den 60ern herum.

      Bei Inlineskates sieht es etwas anderst aus. Rollschuhe gibt es ebenfalls schon sehr lange, eigentlich ein Kinderspielzeug. Erst über die Disco-Roller und dann mit der "Inline-Technologie" hat sich das Inlinen zur Trensportart entwickelt.

      Die Skikes haben ihre goldene Zeit noch vor sich, da bin ich überzeugt. Ich selbst bin ein gutes Beispiel. Im Februar diesen Jahres hatte ich noch nie etwas davon gehört, geschweige den gesehen. Dann hat mir jemand zufällig davon erzählt, auf Youtube geguckt was das ist, Interesse bekommen und seit März habe ich welche und bin bis heute total begeistert. Seit ein paar Tagen hat meine Frau (Red Flasch, hier im Forum) auch welche.

      Sobald man mit Skikes gesehen wird drehen sich die Köpfe herum. Das ist neu und sieht interessant aus. Uns haben sicher schon 10 Leute direkt auf die Skikes angesprochen, der Nachbar will sie sich auch mal anschnallen. Meine Vereinskollegen vom Triathlon wissen von den Skikes noch nichts, aber wenn die rausbekommen dass ich dadurch auch im Schwimmen schneller werde (Geheimwaffe), ich rechne ich mit 20 neuen Skikern für den nächsten Herbst und Winter ;)

      Das Tolle an den Skikes ist dass sie den Körper ganzheitlich beanspruchen. Beine, Arme und Rumpf. Das ist ein Erfolgsfaktor wie man am Walken erkennen kann, das sich zum NordicWalking weiterentwickelt hat. Die Arme sollen eben auch etwas tun. Analog Fitness Studio, da sind die Eliptical Stepper (Arme und Beine) mehr im Trend als das Laufband oder Fahrradergometer.

      Was noch fehlt sind sportliche Veranstalltungen a'la Volkslauf. Da bieten sich erstmal Volksläufe an die auch Inliner auf die Strecke lassen. Mal gucken was die Veranstalter zu den Stöcken sagen ...

      Grüße
      Kartoffel

      PS.: Jetzt habe ich aber einen richtig auf Skiker gemacht, oder? ;)
      ----
      Im Walde rauscht ein Wasserfall. Wenn's nicht mehr rauscht ist's Wasser all.
      Wow, Kartoffel,

      was für ein Plädoyer! Wenn ich nicht längst schon den Sport für mich gefunden hätte, müsste ich ihn jetzt ausprobieren.
      Mir geht es ähnlich wie Muck und vielen anderen: infiziert. Als Mensch mit einem ausgesprochen starken Bewegungsdrang sind mir inzwischen Spaziergänge, Radtouren mit normalem Fahrrad (außer Swingbike, weil da auch der ganze Körper im Einsatz ist) und sogar das früher geliebte Schwimmen im See einfach nicht genug - bei alldem fühle ich mich nur mäßig "ausgelastet", während ich nach dem Cross-Skaten so richtig rundum zufrieden bin. Wer das nicht kennt und nicht darauf aufmerksam (gemacht) wird, kann es nicht ausprobieren und für sich genießen.
      Andererseits kenne ich aber auch eine ganze Menge Leute, die einen viel weniger stark ausgeprägten Bewegungsdrang haben (vornehme Ausdrucksweise für Faulheit, oder? ;) ). Die sind dann eben auch mit weniger Bewegung zufrieden und fühlen sich danach so ausgelastet wie ich nach einer ausgiebigen Cross-Skating-Runde. Insofern denke ich, der Sport ist tatsächlich nicht für "jeden" das Richtige, zumal er einem doch gerade am Anfang sehr deutlich vor Augen führt, dass so einiges an Ausdauer und Koordination aufgebaut werden kann...
      Aber ich denke auch, der "Boom" steht noch bevor, wenn erst einmal die "kritische Masse" an Sportlern, die ihren Sport mit Begeisterung ausüben und bekannt machen, erreicht ist.

      Sigrid
      Ein weiterer Grund, warum viele diesen Sport nicht beginnen ist, nennen wir es einmal Sturheit. Man hat noch seine (teuer) erworbenen Sportgeräre der momentan ausgeübten Sportart, daran Hängen auch liebe Gewohnheiten und einige Sportsfreunde, von denen man sich nicht vorstellen kann, dass sie die Sportart mitwechseln werden. Das Verständniss warum dieser Sport vernünftig ist, ist es oft gar nicht mal: "Verstehe, aber ich bin nun mal Marathonläufer...".
      Auch persönliche Veränderungen ("Neues") sind oft nicht leicht vorstellbar.
      Die laufenden Kosten sind es nur wirklich nicht, da schlägt Cross-Skating so gut wie jede andere Sportart. Höchstens die Erstinvestition von rund 300 Euro könnten für manchen armen Stundenten oder größere Familien ein Hindenis sein.
      Die Pluspunkte über wiegen das alles aber deutlich auf und negative Nebenwirkungen gibt es nur wenige.

      Franz
      Ich lebe in einer Region (Rhein-Main), die geprägt ist von stark befahrenen Verkehrswegen und hoher Bevölkerungsdichte, aber auch von ausgedehnten Naherholungs- und Waldgebieten. NCS ist hier der ideale Sport mit maximalem Erholungsfaktor, denn ich komme damit zu all den kleinen, schönen Flecken, die es auch im städtischen Umfeld zu entdecken gibt. Und mit Cross-Skates meide ich normalerweise die wenigen Strecken, die ich auch mit Inlinern fahren könnte (es sei denn, das Wetter ist richtig beschissen).

      Die meisten Leute, die mich ansprechen, finden vor allem die Idee, "Langlauf im Naturschutzgebiet" zu machen, attraktiv. Der Trainingseffekt interessiert nur selten.

      Vielleicht sollten wir weniger darüber sprechen, wie anstrengend NCS ist und statt dessen betonen, welche Freiheiten und Möglichkeiten sich ergeben, wenn man die ersten Hindernisse überwunden hat.

      Wolfgang

      P.S.: auf die Idee, Sport zu machen, um meinem Körper etwas Gutes zu tun, bin ich eigentlich erst durch die Skikes gekommen :)

      Post was edited 1 time, last by “Wolf”: PS ().

      Hallo,

      gesund ALT werden

      das ist meine Devise und warum das NCS so absolut LIEBE habe ich hier schon geschrieben :

      forum.cross-skating.com/smallt…ergangenheit_zukunft.html

      aber es deckt so Vieles ab, was die ab 40 jährigen ehemals aktiven oder auch schon verschlissenen Sportler wieder glücklich macht

      Bewegung ohne Schmerzen

      Jeder definiert seine Einstellung und Ansprüche zu diesem Sport anders.
      Ich muss nicht mehr schnell sein, frue mich aber aber, wenn ich auch mal knapp mit einer Sekunde vor meinem Sportkameraden liege (Hallo Tino ;) ), der mich ein anderes Mal aber wieder abhängt. Es ist ein Spass (ich rede hier vom MoBi) den man sich gönnt und eben auch nette Menschen kennenlernt.
      Ein weiterer Faktor dieses Sports.
      Wir machen es des Spasses wegen und nehmen es nicht so ernst.
      Über die körperlichen Vorzüge dieser dynamischen und harmonischen Arte der Bewegung ist schon viel gesprochen worden, allein die Selbsterfahrung hilft dort und aller Anfang ist eben nicht immer leicht und gut Ding brauch Weile.
      Je lockererman es angeht und sich darauf einlässt, um so schneller wird es klappen.
      Die Feedbacks von außen sind meistens positiv, dumme Kommentare gibt es immer einmal, aber das trifft nicht nur uns.
      Was mir der Sport seit Beginn dieses Jahre bringt ist unglaublich und ich freue mich sehr darüber, obwohl ich ihn schon seit 2006 betreibe, habe ich ihn seit 6 Monaten total wiederentdeckt.
      Ich wünsche diesen Effekt vielen, alle werden wir nicht erreichen, wie auch.
      Es gibt eben genug Menschen, die mit dieser Art der Fortbewegung nichts anfangen können und das ist völlig in Ordnung, viele von denen finden es trotzdem schön anzuschauen.
      Ob Trend oder Boom ist mir wurscht. Es hilft und das ist wichtig, es wirkt, das ist noch viel wichtiger.

      Gruß

      Conni

      hackspechtchen wrote:


      Mit Skike & Co habe ich sicher den besseren (ganzheitlichen) Trainingseffekt und es ist zweifelsfrei sicherer. Aber ist es das was die meisten Leute in ihrer Freizeit wollen? Sich abquälen? Es geht doch den meisten nicht darum, nur ernsthaft zu trainieren, sondern man möchte lockere Feierabendrunden drehen können, sich halt sportlich betätigen und irgendwie das Gefühl haben, man hat etwas für sich getan und es hat trotzdem Spaß gemacht. Das trifft doch auf lockeres, müheloses Dahingleiten auf schnellen Skates viel eher zu, als auf mühseliges Gestrampel mit Skikes, bei dem man von Omas auf Körbchenfahrrädern kassiert wird.

      Da find ich mich gar ned drin wieder. Ich möchte Sport treiben, etwas abnehmen, dabei die Figur möglichst verbessern. Das alles aber bitte mit Spass verbunden und ned mit stumpfinniger Schinderei im Fitness-Studio oder so. Ich brauche keine Geschwindigkeit, mir ist es lieber, ich verbrate (möglichst viele) Kalorien (in möglichst kurzer Zeit). Wenn die Oma im Körbchenfahrrad mich überholt, fein, dann hat sie das tolle Gefühl, noch fit zu sein und ich weiss, dass ich aber mehr Kalorien verbraten hab ;) Inliner hatte ich lange Zeit, immer schön im Keller stehen, weil da die Sache mit dem Bremsen ist. Ich hab nun mal ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis. Und außerdem gibt es nicht viele Wege, die man mit diesen Biestern fahren kann, vor allem nicht, solange der Split vom Winter noch nicht weggekehrt ist. Der lässt mich auf den Skikes einfach kalt.
      Übrigens, je besser die Technik wird, desto lockerer fühlt sich Cross-Skaten an ;)

      biathlon24 wrote:


      Ob Trend oder Boom ist mir wurscht. Es hilft und das ist wichtig, es wirkt, das ist noch viel wichtiger.


      Genau so.
      cu
      Monika

      moniaqua wrote:

      ... Das alles aber bitte mit Spass verbunden und ned mit stumpfinniger Schinderei im Fitness-Studio oder so ...


      **räusper**

      Es gibt nicht viele Sportarten, in denen man ohne Fitness-Studio weit kommt. Wer darauf verzichtet - selber schuld. Aber kein Grund fürs Bashing von Kraftsport ;)

      Die Sache mit der Oma sehe ich genauso wie Bernd. Ich wurde mal auf'm Fahrrad bergauf von einer abgehängt - man war die vorbeigebrettert. Bestimmt Motordoping .. jedenfalls gibt sowas ein lebenslanges Trauma.

      hackspechtchen wrote:


      Es gibt nicht viele Sportarten, in denen man ohne Fitness-Studio weit kommt. Wer darauf verzichtet - selber schuld. Aber kein Grund fürs Bashing von Kraftsport

      Was denn, wer basht hier Kraftsport? Ich cross-skate doch, ist das denn nicht Muskelaufbau und somit Kraftsport? :-|

      Muck wrote:

      :D, aber sag' mal: Ab wann fängt denn bei Dir "Oma" an? Mal ehrlich und 'raus mit der Sprache... tapp-tapp-tapp, ich warte :eek:.


      Ich fürcht, das geht ned gut aus für uns :o


      Oder für es (äh, hackspechtchen, was bist'n, n Kerl oder n Mädel?) :D
      cu
      Monika