Suche nach super Stockspitzen

      Suche nach super Stockspitzen

      Habe zum Cross-Skaten Leki Stöcke mit den Leki Doppelspitzen. Vom Prinzip her sind sie ja nicht schlecht. Nur letzte Woche ist mir beim Doppelstockschub eine auf Asphalt so weggerutscht, daß ich ins Straucheln kam, und mich nicht mehr halten konnte. Ich stürzte und landete im Graben in Brennesseln. Zog mir eine starke Muskelzerrung zu, und das nur wegen den Stockspitzen.
      Welche Stockspitzen halten denn am Besten auf Asphalt.

      Wer kann mir helfen???
      Gruß Fuldacrossskater
      Hi,

      die Leki-Twin-Spitzen sind großer Murks, weil du die im Prinzip eigentlich nicht sinnvoll nachschärfen kannst. Ich habe die Dinger relativ schnell weggeworfen und durch normale Leki-Rollerspitzen ersetzt:

      sportalbert.de/leki_rollerspitze__LE858940103_p.dpage

      Und vor jeder Ausfahrt einmal kurz mit der Diamantfeile bearbeitet, halten die Dinger nahezu ewig und sind immer schön scharf.

      Grüße, Maik
      Hallo Maik,

      habe mir die Spitzen angesehen und habe festgestellt, dass es diese Bauart eigentlich schon ewig von Komperdell gibt. Zudem sind diese mit derzeit mit 7,50Euro pro Paar deutlich günstiger. Vorausgesetzt Du hast eine 9mm Stockende.
      Ich fahre diese Spritzen schon gut 3 Jahre und bin damit super zufrieden :o

      Hier der Link zu Komperdell Nordic Sport Spitze 9mm:

      skate-service.de/shop/stoecke/…dic-sport-spitze-9mm.html

      Gruß aus Münster
      Tobias
      Hi Leute,
      besseren halt kann man vor allem mit schafen Spitzen bekommen, schärfen nützt aber nur bei hochwertigem Stahl, den nicht alle Hersteller benutzen. Oft ist er zu weich (kenne ich von Skikespitzen) oder manchmal zu spröde (besonders die Doppelspitzen von Leki).
      Viel bringt aber auch eine Spitzenfederung oder andere Arten der Stockspitzendämpfung.
      Ich bin anfangs mit Rubber Tips von KVplus gefahren, das war mir aber auf Dauer etwas teuer, da ich ziemlich viel fahre. Dann kamen die Silent Tips auf den Markt, die zwar sehr angenehm waren, aber wohl eher für nordic Walker gedacht waren, sie sind viel zu weich und brechen bei kräftigem Armeinsatz nach rund 200 km. Seit fast einem Jahr gibt es jetzt die härteren Silent Tips Sport, die endlich hart genug sind, so dass sie jetzt halten. Der erste Laden, wo ich die verbesserten Silent Tip Sport bekommen habe, war der Cross-Skate-Shop. Immer die original "Sport" verlangen, nicht "Tour" oder ohne Bezeichnung, weil dann bekommt man womöglich die weichen Tourenspitzen.
      Gleichzeitig kam aber vom KVplus die Vid Tip Antishockspitze auf den Markt, die ich auch beim Cross-Skate-Shop gekauft habe, mit ein paar praktischen Hinweisen dazu. Die Spitze ist in etwa das, was früher die gefederte Exel-Stockspitze war, nur dreimal stabiler und haltbarer. Ich schätze, dass man damit auf glatten Bödenbelägen rund 80 % seltener abrutscht, was ja auch ein Test im Cross-Skating Magazin zu bestätigen scheint. Ich muss auch sagen, dass man regelrecht süchtig nach diesen Spitzen wird, als ich einmal andere benutzt hatte, wollte ich gleich wieder diese. Macht echt Spaß und man trainiert einfach besser und sicherer.
      Gruß
      Harri B.

      OmniBlader schrieb:


      So eine Spitze ist eben eine Spitze und Asphalt ist eben Asphalt...
      [B]Erik


      Erik, Du bist mein Held! :D

      Also langsam glaube ich wirklich, daß das „CROSS“ im Namen des Forums für „das KREUZ mit dem Spitzengrip“ steht ;) - diese Thematik ist ja scheinbar mit Abstand die Häufigste.

      Hallo Kunstbodenskater, laßt doch einfach die Stöcke weg… das mach ich zum Teil sogar im Gelände – und von „Nordic“ steht schließlich auch nix im Namen! :confused:

      Nix für unguad…
      Hubert
      KnightSkater
      Hallo Fuldacrossskater,

      willkommen im Forum.
      Du siehst anhand der Verlinkung im Beitrag von Hubert, dass das wirklich schon ein häufiges Thema im Forum ist. Kannst ja mal weiter danach über die Suchfunktion suchen - es gibt so einige Erfahrungsberichte!

      Und ich ergänze: So eine Spitze ist eben eine Spitze und Asphalt ist eben Asphalt, und Technik ist eben Technik. Durch konzentriertes Aufsetzen des Stockes verbessert sich der Abdruck. Voraussetzung: wirklich scharf geschliffenen Spitzen und ein behutsames Aufsetzen. Erst dann mit viel Kraft drücken, wenn man spürt, dass die Spitzen Halt haben und greifen.
      Je glatter der Untergrund, desto schwerer oder sogar unmöglich wird das. Auf Betonboden z.B. sollte man den Stock nicht ganz so weit nach hinten schieben, sondern den Stock-Abdruck früher beenden.

      Gute Besserung!
      Andrea
      ..Die Rollerspitzen gibt es meines Wissens immer paarweise zu kaufen. Einfache Rollerspitzen liegen bei 8-10€, gefederte oder Wendespitzen bei 20-25€.

      Danke für die Tips

      Ja, danke Andrea.
      Mir geht es schon wieder ganz gut. Bin zur Zeit im Mountainbike- und Wanderurlaub im Grödnertal. Ich weiß, wie unvernünftig. Habe aber immer schön mit Eiswasser gekühlt, jetzt ist die Zerrung schon fast weg.

      Bin erst seit, 3 Monaten beim Cross-Skaten gelandet, und absoluter Neuling. Jetzt bin ich zumindest schon mal bestätigt worden, daß die Doppelspitzen von Leki scheiße sind. da muß ich mich demnächst mal nach anderen (richtigen) Spitzen umsehen. Mir wurden von euch ja einige empfohlen. Vielen herzlichen Dank. :o
      Hallo Fuldacrossskater,

      ja, mit Heißkleber. Zum Ablösen in Tasse heißes Wasser stellen oder mit Fön erwärmen. Oft reicht der Kleber-Rest für die neuen Spitzen aus.

      Das Wort "sch..." soll hier nicht so stehen bleiben. Es gab eine Zeit, da brachen die Spitzen-Stücke leicht ab, das war wirklich Mist und ein Materialfehler. Ist aber schon eine ganze Weile nicht mehr so. Bei denen, die damit fahren, bröselt der rote Schutz irgendwann mal ab, das ist dann auch nicht schlimm, dann muss man eben auf Fugen aufpassen.
      Das Nachschleifen von Doppelspitzen oder Wendespitzen ist tatsächlich schwieriger als bei anderen Spitzen, das stimmt.

      Dass man auf Asphalt wegrutscht, kommt immer wieder mal vor. Je mehr Frischling und je mehr ko auf einer Tour, desto häufiger. Man sollte ein bisschen darauf gefasst sein, so dass schlimme Stürze nicht passieren. Von Vorteil ist eine schmale Stockführung (Spitzen neben Fuß aufsetzen).

      Alles Gute, Andrea
      Hallo Fuldacrossskater,

      Ich fahre schon lange mit Leki Stöcke (und daneben auch mit eigenbau Stöcke). Ich verwende eigentlich überhaupt kein Kleber. Mit der konischen Form des Stockende reicht einfach mal gut aufdrücken. Bei normaler Verwendung wird dann die Spitze im fester am Stockende gedrückt; so fest dass die nur noch nach verwarmen in heissem Wasser möglich ist. Ich bin (bis jetzt:rolleyes:) noch nie ein Stockspitzen verloren........


      Erik
      OmniBlade Cross-Skating Innovations
      Pushing Cross-Skating to the Next Level

      anki schrieb:

      ...... Von Vorteil ist eine schmale Stockführung (Spitzen neben Fuß aufsetzen).


      Diese Anregung von Anki möchte ich unbedingt noch ergänzen:

      Bitte den Stock immer mit genügend Respektabstand neben dem Skike oder Roller aufsetzen und dabei achten, dass die Arme beim Schub schmal am Körper geführt werden. Es bringt nichts, wenn ich den Stockeinsatz knapp neben den Rollgeräten mache und mit den Armen daher komme, als würde ich die Flügel zum Abheben aufspannen :). Das ist natürlich leicht überzeichnet, aber ich denke, man kennt sich aus.

      Würde man generell immer knapp neben dem Fuß den Stock einsetzen, genügt bereits ein Windstoß oder Konzentrationsfehler und schon sind 10 cm genug für ein entsprechendes Problem und auch der Stock ist dann angeknaxt oder sogar ab. Also unten Respektabstand und oben eng geführt. So erzielt man mit optimaler Sicherheit den größt möglichen Schub nach Vorne.

      anki schrieb:

      Man sollte ein bisschen darauf gefasst sein, so dass schlimme Stürze nicht passieren. Von Vorteil ist eine schmale Stockführung (Spitzen neben Fuß aufsetzen).



      ..falls ich das zu knapp formuliert haben sollte:
      Auf Asphalt kommen Abrutscher der Stockspitzen vor. Um keine solch folgenschweren Hinfaller wie im Falle von Fuldacrossskater zu erleiden, gab es von mir diesen Tipp:
      eine schmale Stockführung ist hinsichtlich des einseitigen Wegrutschens von Stockspitzen von Vorteil, da das Gleichgewicht besser gehalten werden kann (Bei einer breiten Stockführung kommt man leicht ins Straucheln, nachdem einseitig eine Stockspitze weggerutscht ist). Bei einer schmalen Stockführung ist unbedingt darauf zu achten, dass die Stockspitzen auf Höhe des Fußes oder eher noch dahinter aufgesetzt werden. Keinesfalls auf Höhe des Vorderrades oder davor, weil dann wieder die Gefahr des Einfädelns besteht ... und damit Hinfaller-Gefahr ...

      ..die schmale Stockführung ist natürlich auch ansonsten zu üben, um besten Vortrieb zu erreichen, aber das gehört in eine andere Rubrik...
      LG Andrea
      merke, habe ja ein Thema aufgeworfen, wo viele etwas dazu zu sagen haben. So soll das aber glaube auch sein. ja, mir ist damit jetzt schon sehr geholfen worden. Werde mir jetzt erst mal ordentliche Stockspitzen besorgen, und dann meine Technik noch mehr trainieren. Damit mir so etwas wie mit dem wegrutschendem Stock und dann die Landung in den Brennnesseln nicht mehr passiert. leider haben wir hier in Fulda keine große Cross - Skating Gemeinde. Angebote über Kurse habe ich auch noch nicht bei uns gefunden. Hier im Regionalforum gibt es auch keine eigenes Osthessen, bzw. Fuldaforum. Naja, was nicht ist kann ja noch werden.

      LG an alle, die mir geholfen haben.
      Fuldacrossskater

      anki schrieb:

      ......Keinesfalls auf Höhe des Vorderrades oder davor, weil dann wieder die Gefahr des Einfädelns besteht ... und damit Hinfaller-Gefahr ...

      ..die schmale Stockführung ist natürlich auch ansonsten zu üben, um besten Vortrieb zu erreichen, aber das gehört in eine andere Rubrik...
      LG Andrea


      Wenn wir schon mal in dieser Rubrik an dem Punkt sind, möchte ich nochmals ergänzen, dass es wichtiger ist, die Arme eng am Körper zu führen, als so knapp am Rollgerät den Stock zu setzen, dass sogar von einem Stockeinsatz in Höhe des Vorderrades abgeraten werden muss. Gerade beim Aufsetzen des Stockes in Höhe des Vorderrades kann man die Spitze kontrolliert aufsetzen und richtig in den Boden drücken, so dass dann in der Schräglage, bei vollem Vorwärtsschub diese auch noch richtig hält. Daher beim Aufsetzen Respektabstand zum Rollgerät nicht vergessen und Arme eng am Körper führen :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „ottoeder“ () aus folgendem Grund: ...neben dem Vorderrad...geändert auf ...in Höhe des Vorderrades...

      ottoeder schrieb:

      ....... dass sogar von einem Stockeinsatz in Höhe des Vorderrades abgeraten werden muss. Gerade beim Aufsetzen des Stockes in Höhe des Vorderrades kann man die Spitze kontrolliert aufsetzen und richtig in den Boden drücken......


      Hallo Otto,

      verstehe ich das richtig oder plädierst du tatsächlich für den Stockeinsatz i. H. des Vorderrades?

      Weil , erst räts du ab, dann sagst du es ist gut oder verstehe ich da was falsch?

      Wenn ja verstehe ich die Welt gar nicht mehr. Ich würde niemals meinen Teilnehmern zu so einer Technik raten.
      Spitzen in den Boden drücken funktioniert eh auf Asphalt nicht.
      Und die Bandscheiben freuen sich über einen Schiebeeffekt und nicht über ein durchgezogen werden.
      Allein die Hebel der Physik raten uns zu einer anderen Vorgehensweise.

      Ich hoffe ich hab das (dich) falsch verstanden ;)

      Gruß

      Conni

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „biathlon24“ () aus folgendem Grund: Fehler :-)

      Soeben war ich wieder auf Tour und habe axtra darauf geachtet, wie ich das tatsächlich handhabe. Die Stöcke setze ich, genau wie von mir bereits beschrieben, in Höhe des Vorderrades oder sogar mit dem vorderen Ende der Skikes bündig.

      Wie gut sich eine Spitze in den Asphalt drücken lässt, ist natürlich von der Außentemperatur abhängig. Bei 20° abwärts geht da nicht mehr viel, da hast du recht. Auf messerscharfe Spitzen lege ich großen Wert. Zum schärfen habe ich eine Widiabohrer-Schleifscheibe. Dabei wird die Spitze auch überhaupt nicht warm, dafür aber richtig scharf. rictools.de/ricshop.htm??diamant

      Nachdem hier die Meinung bezüglich Stockeinsatzpunkt deutlich auseinander driftet, interessiert mich, was sonst so angestellt wird mit den Stöcken. Ich jedenfalls empfehle, das vordere Ende der Skikes als Grenze für den Stockeinsatz zu beachten und exakt so praktiziere ich das auch selber, übrigens mit Respektabstand...

      ottoeder schrieb:

      Soeben war ich wieder auf Tour und habe axtra darauf geachtet, wie ich das tatsächlich handhabe. Die Stöcke setze ich, genau wie von mir bereits beschrieben, in Höhe des Vorderrades oder sogar mit dem vorderen Ende der Skikes bündig.


      Hallo Otto

      Ich bin mir sicher das du das auch beherrschst wie kaum ein anderer, allerdings würde ich das keinem Anfänger empehlen. Schmal die Stöcke führen und in der hinteren Hälfte des Skates einstechen ist mein Bemühen.
      Als Anfänger bist du immer bemüht das Gleichgewicht zu halten bei kurzen Gleitphasen was einen zeitigen Stockkontakt mit dem Boden zur Folge hat, da die Stöcke am Anfang unweigerlich auch zur Balance zweckentfremdet werden. Dabei ist die Stockführung auch noch breit. Der Vortrieb durch den Stockeinsatz ist in dieser Lernphase sicher noch zweitrangig.
      Wenn man als Fortgeschrittener in der Lage ist lange Gleitphasen zu rollen in zügigem Thempo über lange Distanzen diehnen die Stöcke nur noch dem Vortrieb und nicht mehr der Gleichgewichtskontrolle.
      Was man als Anfänger schon nicht machen sollte würde ich hier allein schon aus ökonomischer Sicht nicht tun. Nähmlich am Vorderrad einstechen. Sollte nicht mit der Einstichphase sofort der Schub nach hinten beginnen? Das geht doch nur wenn der Stock auch schon nach hinten gerichtet ist! Das ist aber nach meiner Ansicht erst am Hinterrad der Fall.

      W Gerade beim Aufsetzen des Stockes in Höhe des Vorderrades kann man die Spitze kontrolliert aufsetzen und richtig in den Boden drücken, so dass dann in der Schräglage, bei vollem Vorwärtsschub diese auch noch richtig hält.


      Diese Situation kenne ich gut! Ich tendiere in meiner Fahrweise dort hin wenn meine Spitzen rund werden und meine Konzentration bei längeren Touren nachlässt. Aus einem einzigen Grund;
      Kraft zu sparen und nicht immer erneut wieder wegzurutschen verleiten mich dann weiter vorn aufzustechen damit die Spitzen mehr Zeit haben Halt zu finden.

      Ich habe in den vergangenen Jahren schon mehrere Stürze durch "Einfädeln" des Vorderrades mitgemacht , auch mit Blessuren die länger gebraucht haben um zu heilen. Jetzt kommt das nur noch selten vor und endet meist glimpflicher. Ich versuche das Einstechen neben dem Vorderrad zu meiden weil neben dem "Einstechen" auch noch das "Einrollen" in den Stock passieren kann wenn z.B. ein Steinchen deinen Skate verreißt was wohl im Gelände noch gravierender ist.

      Gruß
      Bernd

      Bernd.G schrieb:


      .....Diese Situation kenne ich gut! Ich tendiere in meiner Fahrweise dort hin wenn meine Spitzen rund werden und meine Konzentration bei längeren Touren nachlässt. Aus einem einzigen Grund;
      Kraft zu sparen und nicht immer erneut wieder wegzurutschen verleiten mich dann weiter vorn aufzustechen damit die Spitzen mehr Zeit haben Halt zu finden.

      Ich habe in den vergangenen Jahren schon mehrere Stürze durch "Einfädeln" des Vorderrades mitgemacht , auch mit Blessuren die länger gebraucht haben um zu heilen. Jetzt kommt das nur noch selten vor und endet meist glimpflicher. Ich versuche das Einstechen neben dem Vorderrad zu meiden weil neben dem "Einstechen" auch noch das "Einrollen" in den Stock passieren kann wenn z.B. ein Steinchen deinen Skate verreißt was wohl im Gelände noch gravierender ist.

      Gruß
      Bernd


      Du schreibst doch selber, dass die von mir beschriebene Technik Kraft spart und einen sichereren Halt der Stöcke bewirkt. Weiters generell Vorteile bei Ermüdung bewirkt. Das kann doch für Beginner nur vorteilhaft sein.

      Alle schreiben immer nur von schmaler Stockführung. Was ist mit den Armen? Ist es wirklich egal, wie ich die Arme beim Schieben bewege? Sicher nicht! In Fachkreisen ist doch mit schmaler Stockführung immer das enge Führen der Arme am Körper gemeint. Ein Stockschub mit ausgebreiteten Armen wird immer vorwiegend ein seitliches Stützen ohne Vortrieb bleiben. (Physik:))

      Wenn dann für Anfänger auch zusätzlich eine ausreichende Stütz- und Gleichgewichtsunterstützung zum Tragen kommen soll, ist das nur mit einem entsprechenden Respektabstand zu den Rollgeräten deutlich effizienter möglichl als knapp neben den Rollern - logisch, denn mit leicht gegrätschten Beinen hat man auch einen sichereren Stand als eng stehend - im gleichen Athemzug weise ich die Teilnehmer auch auf die Gefahr des Einfädelns hin, denn Einfädler kann man nur mit entsprechendem Sicherheitsabstand zu den Rollgeräten vermeiden.

      Bitte nicht verwechseln, denn es macht einen Unterschied, ob ich behaupte: "in Höhe des Vorderrades" oder "neben dem Vorderrad". Mit "in Höhe des Vorderrades" verstehe ich eine Linie quer zur Fahrtrichtung, die meine Grenze für den Stockeinsatz unsichtbar markiert. Dabei kann der Abstand des Stockeinsatzes zum Vorderrad, je nach Windstärke und Ermüdungszustand beliebig groß sein, so dass ein Einfädler garantiert vermieden wird. Sage ich "neben dem Vorderrad", dann wird es schon gefährlich. So könnte auch ich ein Vermeiden von Einfädlern nicht garantieren.

      2 Kriterien sind dabei noch immer nicht berücksichtigt: 1. Stocklänge und 2. Schrittart.

      2:1er ist klar, den hat jeder hier bisher angenommen, davon gehe ich aus, denn das ist auch die Schritttechnik, mit der ein Anfänger gleich einmal was anfangen kann. Beim 1:1er sind auch bei mir die Stockschübe bei gemütlicher Fahrt kürzer und automatisch setzte auch ich in diesem Fall die Stöcke weiter hinten auf.

      Da Anfänger mit langen Stöcken ohnehin meist nicht viel anfangen können, werden meine Stöcke für die Kurse x0,87 zur Körpergröße eingestellt, damit dann auch die Balanceunterstützung überhaupt ausreichend möglich ist. Meine aktuelle Stocklänge beträgt x0,9 zu meiner Körpergröße. Wenn jetzt möglicher Weise jemand behauptet, das ist für Skates zu kurz, weil man am Schi niedriger steht, dann sollte man nicht vergessen, dass der Stock auf Asphalt, je nach Temperatur, nur 1 bis 5 mm versinkt hingegen die Stockspitze im Schnee generell deutlich tiefer einsinkt.

      Einige werden sich wundern, warum ich hier in dieser Angelegenheit sooooo hartnäckig bin. Es kommt nicht selten vor, dass Leute über Stockbrüche oberhalb der Spitzen klagen. Zum Anknaxen eines Stockes genügt oft schon ein unbemerkter Streifer mit dem Rollgerät - das braucht noch überhaupt kein Einfädler sein. Das genügt dann manchmal schon, dass dann irgendwann der Stock, vermeintlich aus heiterem Himmel, abbricht. Daher bin ich mit Nachdruck gegen die Meinung, dass mit schmaler Stockführung das knappe Einsetzen der Stöcke am Rollgerät gemeint sein soll. Eine eng am Körper verlaufende Armbewegung ist damit gemeint und macht auch Sinn.

      ....auch ich bin nicht unfehlbar....wir können gerne noch eine Weile darüber diskutieren:)