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Thema: Bergrennen

  1. #101
    raindancer ist offline Erfahrener Benutzer Dauergast im Cross-Skating Forum
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    Hallo Andrea,
    danke für den Hinweis!



    Hallo Hagi,

    warum versteckst Du so einen schönen Bericht hier vor dem Forum? Das ist unfair! Der gehört hier in dieser Rubrik veröffentlicht, finde ich. Das ist ja gerade das Tolle an diesem Bergrennen, dass es eine gemeinsame und doch individuelle Sache ist: jeder hat sein Ziel und kann darauf hinarbeiten. Die anderen ermuntern zum Dranbleiben - und schließlich können sich alle gemeinsam über die (fast) erreichten Ziele freuen. Dass dann die Schilderungen des Rennverlaufes ebenso individuell sind, versteht sich von selbst, aber umso schöner finde ich es, wenn möglichst viele verschiedene Schilderungen vorkommen.

    Gruß
    Sigrid

  2. #102
    Hagi ist offline Erfahrener Benutzer Dauergast im Cross-Skating Forum
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    Sigrid,
    was soll ich nur tun ?

    Ich werde nicht nur am Berg von Andrea überholt ....

    Kaum ist das veröffentlicht (auch nicht gerade zeitnah), ich komme fast nicht zum atmen, wird es hier schon diskutiert ... schneller als die Polizei erlaubt..

  3. #103
    raindancer ist offline Erfahrener Benutzer Dauergast im Cross-Skating Forum
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    Hallo Hagi,

    ich sehe da mehrere Alternativen, was Du tun könntest:
    1. grummeln und gar nix mehr schreiben (fände ich seeehr schade)
    2. gute Vorsätze fassen und in Zukunft gleich hier reinkopieren
    3. sofortige Konsequenzen ziehen und mit ein paar schnellen Tastenklicks den Bericht auch hier veröffentlichen, bevor sich noch andere beschweren.

    Ich wäre für 3., mit etwas Training gefolgt von 2..
    Oder hast Du etwa noch andere Interessen? Die solltest Du schleunigst ablegen und ersetzen durch unermüdliches Berg- und Berg-Schreib-Training .

    Weißt Du, was mir an Deinem Bericht besonders gut gefällt? Erstens die Schilderung der plötzlichen Begegnung mit Andrea und Deinem schockbedingten Sturz, zweitens, dass die Sticheleien mit Volker so schön rauskommen - die fand ich nämlich vor und während der Tour schon äußerst amüsant.

    Gruß - lass' Dich nicht hetzen!!! -
    Sigrid

  4. #104
    De Landaacher ist offline Benutzer Cross-Skater
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    Hallo Adrenalini und Mirko,
    Ausser der Kalmit die ja doch ziemlich steil ist gibt es auch noch den Taubensuhl der nicht ganz so hoch ist und ausserdem deutlich flacher. Habe vorige Woche meine 105 kg da hochgewuchtet was ganz schön anstrengend war. Die Streckenlänge ab Ortsausgang Eussertal ist ca. 7 km lang. Am Wochenende ist es allerdings nicht zu empfehlen wegen des Ausflugsverkehrs. Es gibt auch noch die Strasse auf das Sanatorium Eussertal diese Strecke ist ca. 4 km lang

    Gruss
    Rainer

  5. #105
    Benutzerbild von Mirko Fuchs
    Mirko Fuchs ist offline Erfahrener Benutzer Dauergast im Cross-Skating Forum
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    Hi Landaacher Rainer,

    danke für die Streckentipps und klasse, dass sich aus unserer 'Bergregion' mal einer zu erkennen gegeben hat
    Bei Landau war ich immer etwas hin und her gerissen, die Landschaft ist klasse, jedoch gibt es mir zu viele Betonplattenwege zwischen den Weinbergen (mir fehlt da echt die Detailkenntniss über fahrbare Wege).

    In der nächsten Zeit werden wir unseren Aktivitätskreis etwas erweitern, auch um die vereinzelt anzutreffenden Cross-Skater etwas mehr zu bündeln.

    Haben wir uns eigentlich schon mal gesehen/getroffen (vielleicht letzte Woche bei einem Einführungskurs nahe Landau) ?

    Auf jeden Fall gibts jetzt schon einen geouteten Ortskundigen aus Heidelberg, den Tomatenkalle, und nun einen original Landauer - schön.
    Die Kalmit werden wir erst mal auf Eis legen, der Verkehr, gerade bei der Abwärtsfahrt, ist echt nicht zu unterschätzen.
    Wir schauen uns mal Deine Vorschläge an und vielleicht kommts mal zum gemeinsamen Rollen, bis dahin noch viel Spass mit und ohnen Hügel.

    Gruß
    Mirko

  6. #106
    De Landaacher ist offline Benutzer Cross-Skater
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    Hallo Mirko

    Ja wir waren schon einmal miteinander unterwegs vor ca 3-4 Wochen - ich bin der mit den Rollerblades Cojote. Hätte mich schon zwecks gemeinsamer Ausfahrt gemeldet aber die häusslichen Pflichten lassen das nicht immer zu.
    Meine Fahrt heute nachmittag geht an der A65 entlang nach Kirrweiler u. zurück. Das ist wegen des lärms von der Autobahn zwar nicht angenehm
    aber die Strecke ist bis auf ein 500 m langes schotterstück geteert u. hat
    kurze zum teil giftige Anstiege.
    Es gibt im Pfälzerwald viele Strecken die beskikt werden können zur Zeit allerdings nicht wegen den stachligen hinterlassenschaften der Kastanien

    Gruss Rainer

  7. #107
    Benutzerbild von Mirko Fuchs
    Mirko Fuchs ist offline Erfahrener Benutzer Dauergast im Cross-Skating Forum
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    A dä Landaacher Rainer,

    isch hab disch ga net erkonnt

    Hi Rainer - Herzlich willkommen hier im Forum. Zur Erklärung für die Mitleser, Rainer fährt mit seinen 10 Jahre alten Rollerblade Cojotes, seinen 1,95m ? Körpergröße mit einer Gelassenheit durch den Wald, dass mir bei unserem ersten Treffen (fast) die Worte gefehlt haben.

    Diese fast schon antiken Teile mal in Action zu sehen, war schon mal toll, und dann noch so einen lockeren Mitfahrer neben, sorry, häufig auch vor sich zu haben, war echt klasse.

    Vielleicht klappts ja mal die nächste Zeit, auch unsere anderen Crosser müssen mal sehen, womit man alles durch den Wald kommt, sofern genügend Körpergefühl bzw. Ausdauer vorhanden ist.

    Gruß und bis bald

    Mirko

  8. #108
    Frank Röder Gast

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    Hallo Sigrid...

    wie schafft Ihr es nur, so puls-locker da raufzufahren? Macht Ihr Geheimtrainingslager im Himalaya oder was? Frank, wenn Du so weitermachst, wollen die Einheimischen nichts mehr mit Dir zu tun haben! Alenas Werte finde ich auch schon fast dreist - und dann mit lockerer Technik noch 10 Minuten schneller oben zu sein als ich, das ist ja der Gipfel!
    (Sigrid, ich wollte wirklich unterwegs 2 mal aufgeben und oben war mir gute 10 Sekunden lang ziemlich schlecht. Und die missbilligenden Stockspitzenstiche der Alb-Bewohner in meinem Hintern sind immer noch nicht verheilt...]

    Der Trick heißt "Frankenstein-Training". Eigentlich heißt es so, weil wir einmal im Odenwald den "Frankenstein" beim Bertraining erklommen haben. In Wirklichkeit ist es aber wohl genau so, wie es zuerst klingt: Kopf auf, Hirn raus, Kopf zu, spart Gewicht - und rauf auf den Berg.
    Bei mir hat es sich dann so geäußert, dass ich zu schnell losgespurtet bin und mir nicht so recht einfallen wollte, wie man das unterwegs korrigiert, also bin ich so weitergefahren. Bei Wolfgang (der auch beim Frankstein-Training dabei war) haben nur die Lesekenntnisse etwas gelitten, denn er ist beim Bergrennen am Wegweiser zum Gipfel vorbeigefahren. Und Alena meine, dass sie unterwegs auch nicht so recht wusste, was sie da mache und vor allem warum.

    Hirnleistung war also nicht so zwingend notwendig, um oben anzukommen, was wir ja auch alle geschafft haben und außerden bleibt so auch mehr Sauerstoff für die Muskeln übrig!

    Wer jetzt aber wild auf Bergtraining ist: Ich kann mir folgendes Sondertraining vorstellen...
    3 mal den Frankenstein rauf, davon 1 mal 1:2-Skating, 1 mal Doppelstockschub und 1 mal nur Skating-Schritt Beine, ich schwöre euch, das Letzte ist härter als Doppelstockschub. Im Ernst! Wer das überlebt hat, kann dann auch mal über 1:1-Skating und Permanentschub dort hinauf nachdenken.
    Nur so nebenbei, wenn wir die Deutschen Bergmeisterschaften für 2010 ausschreiben, wäre der Frankenstein ein Kandidat, mit (nur) 2,7 km Länge und (immerhin) 8 % Steigung.
    Wer bewirbt sich sonst noch? Schlagt doch mal etwas vor!

    Zur Stockdiskussion: Technisch-physikalisch vorteilhafter sind auch am Berg lange Stöcke, weil der Kraftvektor direkter in die Fahrtrichtuing wirkt. In wie fern zu geringe fahrtechnsiche Fertigkeiten oder mangelnde Kraftausdauer dazu führen, lange Stöcke gar nicht richtig einsetzen zu können, kann ich derzeit auch nur spekulieren, weil wir momentan noch einige Messungen vornehmen.
    Meine Vermutung: Wenn es mangels Koodination "nicht geht", dann geht eben nichts oder umgekehrt ausgedrückt, die Fahrtechnick kann gar nicht gut genug sein und Kraftausdauer kann man am Berg auch immer in rauen Mengen gebrauchen. Die Pumpe kommt natürlich ans Limit aber das ist ja bei allen kürzeren Ausdauerwettkämpfen der Fall.

    Frank
    Geändert von Frank Röder (06.10.2010 um 22:37 Uhr)
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  9. #109
    Benutzerbild von Stephan
    Stephan ist offline Erfahrener Benutzer Dauergast im Cross-Skating Forum
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    Standard

    Zitat Zitat von Frank Röder Beitrag anzeigen
    Wer bewirbt sich sonst noch? Schlagt doch mal etwas vor!
    Da fällt mir der Bierweg im Deister bei Hannover ein, da bin ich mit dem Rennrad schon fast gestorben, dass will aber nichts heisen, ich glaube 13% an der steilsten Stelle
    Gruß
    Stephan

  10. #110
    Frank Röder Gast

    Standard

    Jetzt gibt's jetzt auch meine Bilder von Bergrennen
    http://forum.cross-skating.com/cross...html#post12568
    (Eintrag von heute)

    Frank
    Geändert von Frank Röder (19.10.2009 um 22:50 Uhr)
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  11. #111
    raindancer ist offline Erfahrener Benutzer Dauergast im Cross-Skating Forum
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    Standard "auferstanden" von den Folgen des Bergrennens

    Hallo,

    nun muss ich mich doch mal hier für all' die guten Genesungswünsche bedanken, mit denen ihr mich bedacht habt! Letzte Woche konnte ich sie wirklich gut gebrauchen, denn mir ging es von Tag zu Tag schlechter. Der Grund dafür war eine Nervenprellung, die ich mir neben einem dicken Bluterguss und einer Wadenmuskelzerrung/-prellung bei meinem Bergrennen-Sturz zugezogen hatte. Der Perineus-Nerv, der außen am Knie entlangführt, nimmt mir das immer noch übel. Letzte Woche hätte er mich mit seinem Aufstand beinahe in den Wahnsinn getrieben - Nervenschmerzen sind wirklich nicht lustig . Glücklicherweise hat unsere Homöopathin dann am Samstag einen Volltreffer bei der Wahl meiner Globuli gelandet, und meine Schmerzen waren innerhalb von ein paar Stunden komplett verschwunden. Danach ging's bergauf, jeden Tag ein bisschen mehr. Gestern schließlich konnte ich wieder wie zuvor im Haus herumflitzen.
    Aber da war doch noch etwas!? Hmm, sollte ich mich wirklich auf Skikes wagen? Ich hatte tatsächlich Angst - vor allem davor, auf die Seite zu kippen und nochmal diesen Nerv auch nur zu berühren. Heute nun beschloss ich, dass das nicht bis an mein Lebensende so weitergehen kann - und packte meine Ausrüstung aus, die noch genauso in der Ecke stand, wie ich sie von der Alb mitgebracht hatte.
    Erst einmal musste ich schauen, was eigentlich passiert ist. Die Skikes haben ein paar ordentliche Kratzer - und ich konnte den Auslöser meines Sturzes ermitteln: Die Spur des rechten Skike war tatsächlich verstellt, er lief nach außen, so, wie ich unmittelbar vor dem Sturz den Eindruck gehabt habe. Normalerweise wäre das kein Problem, aber bei dem Tempo... Im oberen Bereich der Abfahrt war mir noch nichts von verstellter Spur aufgefallen! - Der eine Stock ist ziemlich zerkratzt, auf dem muss ich wohl gelandet sein. Dass er das überlebt hat, ist schon erstaunlich! Der Helm hat ein paar kleine Dellen, die Protektoren haben alle möglichen tiefen Kratzer, ich bin froh, dass ich die nicht habe. Insbesondere ist der Perineus-Protektor, der am Knieprotektor zusätzlich vorgesehen ist (jetzt weiß ich endlich, wofür er gut ist), ziemlich abgeraspelt. Da hatte ich wirklich unglaubliches Glück, dass mir nicht mehr passiert ist!
    Und es kam, wie es kommen musste: Ich musste die Skikes ausprobieren. Erst etwas wackelig, aber schnell wieder mit der gewohnten Sicherheit fuhr ich eine schöne Runde mit niedrigem (!!!) Tempo und Puls. Das hat mir so gut getan! Jetzt fühle ich mich wieder "normal". Ich hoffe, mein noch gelähmter Zeh und die taube Fußsohle kapieren das auch und verhalten sich entsprechend.
    Kurzum, wieder einmal: Für mich ist das Cross-Skaten eine wunderbare Medizin für Körper, Seele und Geist.
    Nochmals: Vielen Dank für alle Eure moralische Unterstützung, sowohl direkt nach dem Sturz als auch in den Tagen danach.

    Herzliche Grüße
    Sigrid
    Geändert von raindancer (23.10.2009 um 10:50 Uhr) Grund: Feeeler

  12. #112
    Frank Röder Gast

    Standard

    Das freut uns alle zu hören, wenn es auch heißen müsste "auferstanden" von den Folgen des Bergabrennens.
    Als Materialtesterin musst du deinen Job ja nicht sooo ernst nehmen und ausprobieren was die Helme und Protektoren so aushalten, sonst wissen wir in schlimmsten Fall, WAS DU EVENTUELL NICHT AUSHÄLTST.
    Jedenfallls geht es voran, aber nachdenklich sollte so etwas trotzdem machen. Es kann jeden erwischen.

    Gute "Restgenesung" noch(also ich meine den Rest der Verletzung, nicht was von dir übrig gebleiben ist)!
    Frank
    Geändert von Frank Röder (24.10.2009 um 11:50 Uhr)
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  13. #113
    Benutzerbild von biathlon24
    biathlon24 ist offline Erfahrener Benutzer Dauergast im Cross-Skating Forum
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    Hallo Sigrid,

    du untermauerst meine Devise (leider) :

    nach schnell - kommt AUA

    es kann jeden erwischen - einmal unachtsam und schon machts BAUTZ.

    Beeindruckender jedoch ist deine Moral - es ist keine Kunst hinzufallen - aber AUFSTEHEN

    Das ist keine Aufforderung alles durchzuziehen, sondern nach einem solchen Sturz die Angst zu überwinden.

    Alle deine Beiträge sind ja nun druckreif - weil - es ist schlicht eine Motivationslektüre hin zum Sport - und - zum IKEA-Prinzip.

    Entdecke die Möglichkeiten.

    Möglichkeiten, die jedem signalisieren was er erreichen kann mit Bewegung und Spass und Disziplin - alles natürlich auf einem "normalen" Niveau.

    Da bist du für mich ein Vorbild - absolut.

    Gruss

    Conni

  14. #114
    Benutzerbild von anki
    anki ist offline Forum-Moderator Dauergast im Cross-Skating Forum
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    Standard

    Hallo Joachim,
    Zitat Zitat von Jowe Beitrag anzeigen
    [...] Noch besser Stöcke, die man während der Fahrt per Knopfdruck verlängern oder verkürzen kann. Oder noch besser Stöcke, die sich per GPS automatisch an die Geländegegebenheiten anpassen.

    Aber Spaß beiseite.

    Ich habe vor kurzem auch angefangen, in die "Berge" zu gehen. Ich will mir neue Stöcke zulegen und habe bis jetzt mit einer wesentlichen Verlängerung (fast auf Köpergröße) zu meinen Bisherigen geliebäugelt. Ich bin jetzt aber wieder ins Schwanken gekommen und versuche nun rauszufinden, was ein sinnvoller Kompromiß sein könnte.

    Gruß Joachim
    schau mal, über was ich im Skike-Forum, Datum 26.7.05, gestolpert bin:
    [...] Meine Vorstellung eines Stockes wäre mit "Gangschaltung", und der um nichts schwerer ist als ein normaler Stock. Dabei handelt es sich um eine Längenverstellmöglichkeit wärend des Laufens. Bergauf ist ein kürzerer Stock effizienter, und auf der Geraden und abfallend kann ein Stock fast nicht zu lange sein. [...] vertrieb-von-skikes, ganz unten


    LG Andrea
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  15. #115
    Jowe ist offline Benutzer Cross-Skater
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    Standard Automatische Stöcke

    Hallo Andrea,

    man bräuchte dann aber auch asymetrische Stockverstellungsmechanismen (super Wort!!). Bei 2-1 Führarm am Berg müsste der Führstock ja noch etwas kürzer sein, entsprechend dem Steigungswinkel. Man braüchte eine Einrichtung, die bei angehobenem Stock, also höchste Vorhalteposition den Abstand von Stockspitze zu Bodenoberfläche misst (z.b. per Laser) und dann die Stocklänge automatisch ein- oder ausfährt. Wenn man das noch weiter denkt, den Ausfahrmechanismus noch weiter ausbaut und mit einer Winkelverstellung am Griff kombiniert, muss man die Stöcke nur noch nach vorne halten und sie arbeiten von alleine.

    Ich habe mir jetzt einen Superstock geleistet und muss sagen, ich hätte nie gedacht, dass der Unterschied zu meinem vorherigen Variostock so groß ist.
    Die Kraftübertragung ist absolut direkt und gleichmäßig und die Fahrt wird
    insgesamt viel ruhiger und ausgeglichener. Wie Frank ja schon mal in seinem Stocktest schrieb, es verleitet einen regelrecht zum schneller fahren und Sachen ausprobieren.

    LG Joachim
    Geändert von Jowe (08.11.2009 um 11:07 Uhr) Grund: Rechtschreibung

  16. #116
    Frank Röder Gast

    Standard

    Die Haftung des Stockes kann plötzlich aussetzen und auch ein gelegentlich falsch aufgesetzter Stock müsste von einer "Automatik" ebenso erkannt werden. Der Bewegungsablauf ist zu kompliziert, zu schnell und zu individuell, dass diesen jemals eine Automatik in den Griff bekommen könnte, da bin ich mir sicher. Ein PKW-ABS-System ist einfach dagegen. Sogar für das Fahrrad gibt es bisher noch keine Automatik mit deren Schaltverhalten der Benutzer zufrieden wäre, d.h. man das Gefühl hätte, das Ding könne Gedanken lesen oder sogar Sekundenbruchteile in die Zukunft blicken.
    Die angesprochenen und versprochenen genialen, verstellbaren und sehr leichten Stöcke sind bisher leider noch nicht auch dem Markt erschienen.
    Eine Möglichkeit, einen leichten stabilen und schnellverstell/fixierbaren Stock zu bauen, wäre ein zunächst langer Festlängenstock mit einem variablen Griff, der per Klemuung oder Lochraste bei Bedadarf tiefer gesetllt werden kann. Das geht schnell und sicher und ist mechanisch nicht schwierig. Schön oder konventionell zu handhaben wäre so ein Stock aber nicht und daher schwer zu verkaufen. Angenommen man fährt einen insgesamt 170 cm langen Stock, der für eine Art Slalom-Abfahrt auf angenehme 125 cm "eingefahren" wurde, dann stehen oberhalb des Griffs 45 cm das Stockes über, die einem entgehenschlagen können, sobald man den Stock nach vorn richten würde. Mit LL-Stöcken soll man das zwar nicht tun, aber bei alpiner Abfahrtstechnik ist das oft üblich - eben mit kurzen Stöcken, die man aber eigentlich auch mit deisem "Variomodell" nicht wirklich hat. Auch wenn man sich fahrtechnisch daran gewöhnen mag, kann das obere Stockenende dann immer noch sehr gefährlich werden. Diese "Technologie" wurde also schon einmal angedacht.
    Also doch besser echte Teleskopstöcke? Womöglich, wenn eine geniale Schnnell-Verstell-Technik dazu erfunden wird.
    Ich persönlich variiere die "Stocklänge" meines 199-Gramm-Festlängen-Stockes eigentlich bei jedem Aufsetzen mit der Wahl des Aufsetzpunktes. Wenn ich bei schneller Frequenz und niederigem Tempo einen kurzen Schub wünsche, setze ich weiter hinten ein, dann bin ich auch zeitlich früher fertig. Klappt bei mir persönlich hervorragend, aber das klappt natürlich nur beim skating-typischen Anschieben, nicht bei Alpin-Techniken, da muss der Stockgriff definitiv tiefer sitzen, wenn man den Stock richtig einsetzen möchte.

    Frank
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  17. #117
    Jowe ist offline Benutzer Cross-Skater
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    70

    Standard Automatikstöcke

    Hallo Frank,

    ich hoffe es war klar, dass meine Gedanken zu automatischen Stöcken nicht ernst gemeint waren. Man stelle sich nur vor, wie man unter Hydraulik- oder Stellmotorengeräusch durch den Wald furzt. Am besten noch mit einer hydraulischen Hose, die einem auch noch das skaten abnimmt. Als Steigerung das ganze noch auf einer Spielekonsole, kann man gleich auf dem Sofa bleiben.

    Gruß Joachim

  18. #118
    Benutzerbild von anki
    anki ist offline Forum-Moderator Dauergast im Cross-Skating Forum
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    Standard

    Zitat Zitat von Jowe Beitrag anzeigen
    [...]
    man bräuchte dann aber auch asymetrische Stockverstellungsmechanismen (super Wort!!). [...]
    LG Joachim
    @Joachim
    Ich sehe, das wird noch was mit deinem Patent
    Super, dass du so begeistert bist von deinem neuen Stock! So soll es sein!

    @Frank
    Was es nicht alles für Ideen gibt. Auch beim Skaten stelle ich mir es komisch vor, wenn die Gewichtsverteilung beim Stock plötzlich anders ist und man nicht mehr das gesamte Stockgewicht "hinter der Hand" hat.
    Aber beim Alpinski wäre es gemeingefährlich und das kann doch niemals ernstgemeint gewesen sein.
    Aber bastelt doch bitte weiter an der "genialen Schnell-Verstell-Technik", dafür bin ich auch
    MOD-Beiträge erscheinen in grün

    www.skike-probstei.de

  19. #119
    Frank Röder Gast

    Standard

    Hallo Joachim,

    logisch, mir ist schon klar, dass die völlig "unmöglichen" Ideen immer augenzwinkernd rüberkommen. Aber man kann ja in viele Richtungen weiterspinnen ohne gleich einen Riesenaufwand zu betreiben. Das mit den verschiebbaren Griffen gibt es sicher auch schon als Patent von achzehnhundertsonstwann, aber wenn jemand schon mal ein paar Bruchteile zur Hand hat sollte man damit auch mal ein kostengünstiges Experiment machen. Die meisten Entdeckungen und Erfindungen passieren ja durch Zufall/Unfall, Fauhheit oder Sparsamkeit (ich weiß nicht, in welcher Reihenfolge).
    Jedenfalls ist es immer gut viel herumzuspinnen. Ach, was ich selbst schon alles verbastelt habe oder auch momentan bastele...

    Frank
    Geändert von Frank Röder (12.12.2009 um 13:30 Uhr)
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  20. #120
    Hagi ist offline Erfahrener Benutzer Dauergast im Cross-Skating Forum
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    Zitat Zitat von Frank Röder Beitrag anzeigen
    ....
    Nur so nebenbei, wenn wir die Deutschen Bergmeisterschaften für 2010 ausschreiben, wäre der Frankenstein ein Kandidat, mit (nur) 2,7 km Länge und (immerhin) 8 % Steigung.
    Wer bewirbt sich sonst noch? Schlagt doch mal etwas vor!
    ...
    Hi Frank,
    am Mittwoch beim Lauftreff haben wir einen weiteren Albauftsieg getestet.

    Von Glems das Rossfeld hoch.

    3,5 Km - 340 Höhenmeter - bei 0° C Außentemperatur.


 

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