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Vielleicht ist das alles auch schon älter und ich habs mal wieder verschlafen.
Is ja Wurscht. Was mich interessieren würde: wie lässt sich die ALFA-Technik, die in manchen NW-Verbänden schon diskutiert wird, ich vermeide umstritten, mit den langen Stöcken beim Skaten vereinbaren. Also die Damen und Herren Analytiker mal nach vorne an die Tafel. Ich weis das wirklich nicht, von der NW-Seite her bin ich etwas anders gepolt, lasse die Alfaner aber tun was sie wollen. Aber das was ich an der Technik für nicht so gut halte, setzt sich doch mit dem vermehrten Armeinsatz beim Skaten fort. Und wenn Alfa so gut ist, und auch beim Skaten benutzt werden kann, warum dann nicht bei den Ski-Skatern. Nu hab ich in diesem Winter für meine Verhältnisse viele km im Schnee verbracht, bis ich die zwei Skimodule des DSV in der Tasche hatte. Das erste Mal geskatet auf Schnee heuer, da musst du schon hinklotzen, damit sie dich in der Lauftechnikprüfung nicht schmeissen. Es waren Leute vom Bundeslehrteam DSV bei denen ich vorstellig wurde, um meine Technik überprüfen zu lassen, bevor ich zum Lehrgang antrete, aber keiner hat auch nur annähernd etwas Ähnliches wie ALFA gelehrt. Gebts mir HD Hier könnt ihr nachschauen, was im Lehrplan steht, ich lese ALFA http://www.dnv-online.de/cms/index.p...5a9d17a0867d06 Und jetzt stellt euch das Bild vor mit Leuten, die Rollies an den Fussen haben, Wurscht welche: http://www.dnv-online.de/cms/index.php?idcat=45 Mal nur die Arme betrachten
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Grundsätzlich stelle ich fest, dass Dinge (auch Know-How) die verkauft werden sollen, zuerst einen schöne Namen bekommen, damit es ein "Produkt" wird. Und gerade die Ammis fahren ja auf "positiv" oder "überlegen" klingende Wortspiele ab. ALFA klingt da schon mal toll. Das merke ich aber hier nur an ohne den Inhalt zu kritisieren.
Frank
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http://www.cross-skating.com Geändert von Frank Röder (07.05.2009 um 11:53 Uhr) |
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Kurz was zur ALFA Technik
Und den sieben Schritten, sie zu erlernen. Die seven steps methode kenne ich auch aus der Westernreiterei, alles mus in sieben magische Schritte aufgeteilt werden. Seis drum, hier das Input. ALFA Aufrechte Körperhaltung Langer Arm Flacher Stock Angepasste Schrittlänge DIE ?7-STEPS" LERNMETHODE Step 1: Kennen lernen Step 2: Erste Erfahrungen Step 3: Greifen und loslassen Step 4: Aufrichten Step 5: Bewegungsspielräume Step 6: Aktive Fußarbeit Step 7: Varianten & ALFA Technik und jetzt popel das mal um auf Nordic Cross Skating, da muss das Produkt schon schön klingen. Gruss HD
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Hi Dieter,
Du hast es nicht verschlafen, nur mal wieder auf den Tisch gebracht. Ich hab vor langer Zeit zum 'langen Arm' (Begriff bei der NWU, die Zielbewegung ist identisch mit dem DNV) schon einiges geschrieben. Bei den Cross-Skatern aus dem Ski-Bereich hat dies zu dem gleichen Aufschrei geführt wie schon vor Jahren im NW-Bereich. Wie Du sicher weißt, gabs vor zwei Jahr einen 'runden Tisch der Verbände', durch Analysen von unabhängigen Bewegungsfachleuten wurde die Merkmale einer effizienten und gesunden NW-Haltung/Bewegung festgelegt (auf der DNV-Seite unter 'Wissenschaft') Ziel ist immer die von mir schon bis zum Abwinken angestrebte natürliche, aufrechte Haltung, der natürliche Gang (egal bei welcher sportlichen Betätigung). Der DNV vermarktet diese Merkmale unter dem markenrechtlich geschützten Begriff ALFA, ein Großteil aller NW-Verbände hat die von der Nordicwalking-Union schon seit Gründungsbeginn verwendeten Merkmale in ihrem Konzept verarbeitet. Der DSV verweigert bis heute noch die Anerkennung des aufrechten, natürlichen Ganges, in meinen Augen weder klug noch souverän (sagt einiges über die Verbandsstruktur aus, DSV-'geschulte' Nordic-Walker sind schon von 100m Entfernung zu erkennen). Da die Diskussion über optimale Kraft-/Hebelverhältnisse ins Uferlose führen würde, nur hier ne 'kurze Stellungnahme' zu meinen Erfahrungen mit Einsteigern im NW und CS und zu meiner Technik im Cross-Skating. Wozu ich voll stehe ist: im NW ist ein minimal zu langer Stock und nur leicht hochgezogene Schultern bzw. angewinkelte Arme die Hauptursache für Schulter-, Nacken- Ellbogen- und Handgelenksmerzen. Diskutieren werd ich auch nicht mehr darüber, denn 'live' kann man bei Trainer- oder Ärzteschulungen jedes Gegenargument in sekundenschnelle auf Null setzen. Im Cross-Skating neigen viele Einsteiger wie im NW die Stöcke zum Abstützen zu nutzen, Spitzeneinsatz ist zu weit vorne, Stockwinkel zu steil.Hier versuche ich den langen Arm mit tiefen, hängenden Schultern als Zielbewegung vorzugeben (kann man auch als Schwungbewegung üben, ohne den Stock aufzusetzen). Irgendwo dazwischen entwickelt sich die individuell effizienteste Technik, befindet sich für die Gelenke die unschädlichste Haltung. Da wir im CS-Bereich mit sehr unterschiedlich langen Stöcken fahren, verändert sich auch der Arm-Rumpfwinkel mit der Stocklänge, dem Gelände und der Steigung. Jedoch gelten auch im CS physikalische Grundlagen - je steiler ich den Stock aufsetze, umso mehr geht die resultierende Kraft nach oben (sinnlos), je flacher, umso mehr Vorschub wird erzeugt (bis irgendwann die Spitzen nicht mehr greifen). Ich spreche mich immer noch gegen die Ski-LL-Leistungssporttechnik aus (angewinkelte/ausgestellte Arme, Klimmzug am Stock, teils asymetrischer Stockeinsatz), da dieser Armeinsatz einen hundertprozentig stabilen Schultergürtel wie auch Rumpf erfordert und ähnlich wie beim Schwimmen durch das Ausreizen eines Bewegungsspielraums im Schultergelenk auf Dauer zu bösen Spätfolgen führen kann. Wenn Du Dir unser Tourenvideo anschaust, siehst Du bei mir kurze Sequenzen mit der Permanentschub-Technik, bei der im Wechsel die langen Arme eingesetzt werden. Diese Technik ist über lange Zeit, völlig entspannt fahrbar (ich bin dir beim Biathlon immer mit dem Permanentschub entgegengekommen), extrem effizient und man hat die Oberkörperrotation aus dem Nordic-Walking (für mich das Verkaufsargument für einen 'Gesundheitssport', korrekte Technikschulung vorausgesetzt). Bestimmte Verbände, Hersteller und Dienstleistungsanbieter aus dem Trainer-Segment werden solche Techniken nur dann anbieten können, wenn sie ihre Hirne und Körper neuen, eigentlich einleuchtenden Erkenntnissen öffnen können. Dann kommt vielleicht noch ein Markennamen hinzu, und dann wars deren Erfindung. Aber um was erfolgreich 'verkaufen' zu können, muss man davon überzeugt sein, die Bewegung spüren, den Sport leben. Deswegen bringt es nichts, eine Technik zu propagieren, nur weil ein Skiläufer aus dem Olympiakader mit seiner vielleicht einzigartigen Körperhaltung fünf hundertstel Sekunden schneller war als ein anderer. Aus diesem Grund mache ich nur Vorschläge, versuche Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Bewegungsabläufe darzustellen und lasse jedem die freie Entscheidung. Damit gewinnt jeder (auf jeden Fall an Erfahrung )Bericht beendet, hier noch der Link zum alten, zweiteiligen Diskussionsbeitrag und zum Video. Gruß Mirko http://forum.cross-skating.com/skike..._skiken-2.html http://www.myvideo.de/watch/5248360/...ating_die_Tour
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www.mfsport.de Geändert von Mirko Fuchs (05.05.2009 um 18:45 Uhr) Grund: DNV, DSV....da soll einer noch durchblicken :) |
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Okäy, Dieter...
Aufrechte Körperhaltung Variable Armlänge Flacher Stockeinsatz Angepasste Bewegungfrequenzen und -weiten Sitiationbedingte Variation der Antriebstechniken Und noch viel mehr... AVFASU - ähem, na war eben ein Versuch... Frank
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http://www.cross-skating.com Geändert von Frank Röder (29.08.2009 um 10:27 Uhr) |
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Hi frytom,
da will mich aber einer mit aller Gewalt ablösen als geprüfter Fettnäpfchentreter. Ich bin kein NW-Hasser, sogar sehr grosser Befürworter des Sports, fals er richtig betrieben wird. Den Läufern bereite ich auch keine Probleme, weil ich meist alleine unterwegs bin. Nur um NW alleine ging es mir nicht, als ich dieses Thema hier eröffnete. Ich bin auch nicht der Hasser des DNV, NW-Union oder eines anderen Verbandes, obwohl oder weil ich schon in viele reingeschnuppert habe und bei zweien als NW-Trainer/Lehrer tätig bin. Ich bin auch nicht der Hasser des langen Armes, wenn es denn so erklärt wird, wie es gemeint ist, wie es auch Mirko hat anklingen lassen. langer Arm ist nicht gleich gestreckter Arm. Den ganzen Rest der ALFA Technik, wenn ich ihn mit dem vergleiche, was in den anderen Verbänden gelehrt wird, nicht immer von den ausgebildeten Trainern und schon gleich nicht von den halbausgebildeten Teilnehmern, ist nicht viel um. Darum ging es mir aber auch nicht, sondern um die Umsetzung der ALFA Technik beim NW auf das Nordic Cross Skating, wie es ja in dem Link dargestellt wird. Wie die Olle auf dem Bild aussieht is mir Wurscht, habe schon Leute aus der Spitze der Verbände direkt drauf angesprochen. Da kommt dann nur: "Wir können ja schliesslich nichts dafür, was die Medien abdrucken", ""Oh doch, könnt ihr"". Könnte dir noch mehr Bilder aus meiner Sammlung zeigen, wo die Techniken richtig beschrieben werden, aber dann die Bilder... Und für dich lieber Mirko: Ich fragte nach den Parallelen und der Umsetzbarkeit zu Nordic Cross Skating und nicht Nordic Permanent Schubing. Mag deine Technik so gut sein wie sie ist, aber es ist keine Skating Technik. Ich sehe auch das Diagonalskating, ähnlich zu deiner Technik, oder? nicht als Skatingtechnik, vielmehr als eine Variante, sich im sehr steilen Gelände oder ermüdungsfreier forzubewegen. HD
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Hallo frytom,
war mal wieder interessant die Darstellung einer harmonischen Bewegung aus der Sicht eines entspannten Läufers geschildert zu bekommen .Danke für die Bestätigung des durch Deine Kollegen im Laufe der letzten Jahre aufgebauten Bildes von Läufern mit 'Spaß an der Bewegung' (wir werden Euch auch weiterhin im Wald freundlich grüßen, wir sind die mit dem Lächeln im Gesicht). Weiter so, vielleicht hast Du ja Glück und mußt Deine Lauftechnik niemals hinterfragen, denn dann käme ein großes Stück intellektueller Arbeit auf Dich zu ![]() Ich denke, Dieter wird sich sicherlich auch nicht die Mühe machen, Dir den Sinn eines natürlichen Bewegungsablaufes zu erklären. Wenn doch, dann hör genau hin, denk drüber nach, und lerne... (ich sehe gerade, das HD parallel ein kurzes Statement zum NW abgegeben hat, sollte auch reichen). Mirko
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Hi Dieter,
natürlich ist der Permanentschub eine Bewegungsvariante, jedoch verstehe ich noch nicht ganz Deine Frage bzw. Deinen Einwand: 'Ich sehe auch das Diagonalskating, ähnlich zu deiner Technik, oder? nicht als Skatingtechnik, vielmehr als eine Variante, sich im sehr steilen Gelände oder ermüdungsfreier forzubewegen.' Ich skate doch (in einer Variante), habe nen langen Arm, aufrechten Oberkörper, flachen Stockeinsatz (von ALFA gewünscht und gefordert), also komm ich mit dieser Variante der NW-Walking-Bewegung am nächsten. Zum asymetrischen, asynchronen Stockeinsatz am Berg mit den Skiern ist da ein himmelweiter Unterschied (auch wenn er nicht auf den ersten Blick zu sehen ist), diese Technik setze ich auch niemals ein. Vielleicht ging es Dir aber eher um die Entwicklung einer methodischen Reihe? bzw. klarer Vorgaben für einen sauber strukturierten Kurs? Das wird m.E. im Cross-Skating-Bereich nicht so einfach sein, da im Vergleich zum NW viel mehr Bewegungs- und Gelenkvariablen vorhanden sind, die Bewegung eher dreidimensional und nicht so achsengerecht abläuft wie der natürliche Gang. Vielleicht schwätz ich auch an Deiner Aufgabenstellung vorbei, deswegen stopp ich mal an dieser Stelle und kümmer mich ums Tagesgeschäft... Mirko
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Hi Mirko,
gerade der asymetrische, asynchrone Stockeinsatz am Berg mit Skiern fühlt sich im Vergleich zum Permanentschub auf Skikes in der Ebene oder an leichten Steigungen wie Humpeln gegenüber Fliegen an. Natürlich schlagen sich die Steigung, die langen Skienden und der Schnee selbst ziemlich negativ auf die Technik nieder, der Vergleich ist also nicht ganz fair. Ich selbst "schufte" sogar oft ganz gern einmal kraftaufwändig am Berg, das ist harte und ehrliche Arbeit. Der Permanentschub ist dagegen alles andere als Schufterei, aber leider auch die schwierigste Technik, da sehr hohe Konzentration gefordert wird. Gerade wenn man so schön am Fliegen ist, kann ein kleiner technischer Fehler den Piloten zur "Notlandung" zwingen. Also ist diese "Technik zum Abheben" auch mit Vorsicht zu genießen. Aber der Permanentschub ist die schnellste Technik auf Cross-Skates überhaupt. Leider braucht man eine recht lange Übungszeit bis man sie mit hohem Tempo auch ausdauernd durchhält. Diese Technik ist übrigens weder das "normale" (gegenläufige) Diagonalskating noch die Skating Passgang-Variante, sondern spielt sich irgendwo dazwsichen ab. Irgendwo soll aber auch nicht hießen, "irgendwo dazwischen und passt scho' ", sondern an einer ganz bestimmten Stelle dazwischen - die Exaktheit ist auch gleichzeitig das Problem (noboby's perfect). Hier im Forum wird aber aus Sicherheitsgründen KEIN Fernkurs im Permanentschub-Skating stattfinden. Von den 4 Stöcken, die ich auf Skikes schon gekillt habe, gehen allen 2 zu Lasten dieser Technik. Frank
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http://www.cross-skating.com Geändert von Frank Röder (29.08.2009 um 10:31 Uhr) |
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