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Alt 28.01.2010, 08:13
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Standard Schiessen beim MOBI

Mal ne generelle Frage. Wird bei allen MOBI's mit Laser Waffen auf 10 Meter geschossen? Oder gibt es neuerdings, die viel diskutierte 50 Meter Laser Variante? Ich habe bisher einmal mit Laser System von Anschütz geschossen und mein Training findet mit nem Luftgewehr mit 10 m Distanz auf Biathlonziele statt. Da ich gerne Wettkämpfe simulieren möchte, wäre ich für Antworten sehr dankbar. Gruss Oliver
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Alt 28.01.2010, 09:12
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Mirko Fuchs Mirko Fuchs ist offline
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Zitat:
Zitat von Heidlinger Beitrag anzeigen
Mal ne generelle Frage. Wird bei allen MOBI's mit Laser Waffen auf 10 Meter geschossen? Oder gibt es neuerdings, die viel diskutierte 50 Meter Laser Variante? Ich habe bisher einmal mit Laser System von Anschütz geschossen und mein Training findet mit nem Luftgewehr mit 10 m Distanz auf Biathlonziele statt. Da ich gerne Wettkämpfe simulieren möchte, wäre ich für Antworten sehr dankbar. Gruss Oliver
Hallo Heidlinger,

da wir uns selbst in der Laser-MOBI-Geräte-Entwicklungsphase befinden hier von mir ein kurzes Statement zu Deinem Wunschzielgerät: Es macht in meinen Augen keinen Sinn, da die lange Distanz völlig unproblematisch über eine Zielverkleinerung zu Simulieren ist. Die kurze Distanz bietet eigentlich nur Vorteile wie die Erkennung des Laserpunktes durch den Schützen und die Zuschauer, Zuschauer nahe des Geschehens, Streuung des Laserpunktes minimal, Zuverlässigkeit des Ziel- und Anzeigegerätes maximal durch hohe Energieausbeute...

Der Licht-Ziel-Sport wird immer was Anderes sein als das Schießen mit Kleinkaliberwaffen, und meiner Meinung nach sollte man eher Energie und Grips in einen optimierten/vereinfachten Trainings- und Wettkampfablauf stecken, als sich zu sehr auf die Technik der Gewehrsimulation mit Rückschlagfeeling o.ä. zu konzentrieren.
Der MOBI ist und wird auch in der näheren Zukunft eine Randsportart bleiben, die durch pfiffige Ideen und Beseitigung gewisser Hürden (Finanzen, ethische Vorbehalte, organisatorischer Aufwand...) einer größeren Sportlergemeinde zugänglich gemacht werden kann.

Wie gesagt --- meine Meinung, meine Erfahrung, aber natürlich würde die Entwicklung eines 'Langstrecken-Zielgerätes' auch den ganzen Sport weiterbringen, nur wird der nötige Einsatz an Technik und KnowHow niemals durch den entsprechenden Gewinn abgedeckt, und so ne Neuentwicklung kostet schon mal zwischen 10.000 und 30.000.- EUR bzw. zwei Jahre Entwicklungsarbeit, das Endgerät entsprechend dann um die tausend Euro.

Da muss schon sehr viel Liebe zum Sport vorhanden sein, aber an diese Arbeitsmentalität (viel Arbeit, Rückschläge und Enttäuschungen für wenig Geld) wurden wir ja dank der jährlich wechselnden Vertriebfirmen unseres 'führenden Cross-Skating-Geräts' schonend herangeführt, den Spaß am Sport und der Weiterentwicklung kann uns keiner mehr nehmen .

Gruß
Mirko
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Alt 28.01.2010, 10:17
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Frank Röder Frank Röder ist offline
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Ob Wilhelm Tell den Apfel auf 50 m trifft oder den Stiel vom Apfel auf 2 m Entfernung, macht von der Schwierigkeit keinen Unterschied.
Wir haben da Umrechungtabellen und man kann mit entsprechenden Masken auch jede Zielgröße simulieren.
Ich denke, wenn jemand mit allen Mitteln "seine" Disziplin bin ins Detail simulieren möchte, kann er das mit dem entsprechendem Aufwand gerne tun - einschließlich Simulation von Knall und Rückstoß.
Aber wir wollen ja Unnötiges weglassen, auch aus Kostengründen natürlich, aber auch weil eine Reduzierung auf das Wesentliche einer Sportart oft gut tut. Der klassiche Biathlon kann so bleiben wie es möchte und kann sich nach seinen eigenen Anforderungen weiterentwickeln. Das brauchen wir gar nicht besonders "neidisch" hinüberzuschielen, weil der Moderne Biathlon viel mehr Vorteile bietet. Und auch das größere Entwicklungpotenzial.
Ich schätze, dass in 20 Jahren das Projektilschießen eher als exotisch gilt, weil fast alle mit Licht schießen. Das kommt aber auch darauf an wie sehr die "Blei-und-Schießpulver-Lobby" weiterhin bremst.
Wir haben seit etwas 5 Jahren die Chance neu anzufangen und bei dieser Gelegenheit können wir manches besser machen. Was technisch oder sportlich überflüssig ist, lassen wir weg. Trotz dieser "Reduzierung" haben wir mehr Variationsmöglichkeiten als beim klassichen Biathlon. Das ist sehr "erfrischend" und wenn man an vieles wie Wind, Nachladeprobleme, Gewehrschäden durch Stürze oder an Schießriemen gar nicht erst denken muss, wirkt sich das auf den Sportler sehr befreiend aus. Was man dann macht, macht man konzentrierter, ohne sich viel zu verzetteln.

Frank
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Geändert von Frank Röder (28.01.2010 um 11:27 Uhr) Grund: So ein "Schieß"-Buchstabendreher...!
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Alt 28.01.2010, 11:11
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Heidlinger Heidlinger ist offline
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Hallo Frank ich hoffe nicht, dass es in 20 Jahren möglich ist Projektile zu scheiß... Kleiner Scherz am Rande. Back zum Topic. Ich finde die 10 Meter variante mit Laser super. Wie von euch gesagt, man ist näher am Zuschauer und die Zuschauer bekommen auch mehr mit. Natürlich bleibt Laser Laser und kann echtes schiessen nicht ersetzen. Muss es auch nicht. Mit Laser kann ich überall Trainieren (ich denke vorher der örtlichen Polizei bescheid geben). Die Kunst ist es so oder so ins Schwarze zu treffen. Meine Frage kam um herauszufinden, ob mehrheitlich mit Laser auf 10 geschossen (gelasert) wird. Da ich im Moment beim Schützenverein trainiere, sollte das von der Entfernung zu dem passen was im Wettkampf gemacht wird. So richtig unter Wettkampfbedingungen kannst eh nur mit Laser trainieren. Beim Luftgewehr musst nach jedem Schuss absetzen, nachladen, spannen und wieder in den Anschlag gehen. Ist aber trotzdem besser wie nichts zu tun und später im Wettkampf ständig Fahrkarten zu schiessen. Mit Laser bleibt es noch halbwegs erschwinglich. Anschütz liegt ja bei ca. 700 -800 EUR. Muss noch nen Sponsor finden. Gruss Oliver
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Alt 28.01.2010, 11:30
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Ja, üblich sind 10 m, mit der Zielgröße 35 mm, wie beim Sommerbiathlon.
Manchmal wird bei sehr einsteigerlastigen Veranstaltungen minimal verkürzt, weil es für Einstiger schon sehr frustierend sein kann, wenn nach 10 bis 20 Schüssen immer noch nichts abgeräumt ist.

Frank
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Alt 28.01.2010, 12:36
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Das heisst man muss dann den Lauf ins Ziel stecken oder? Grins. Dann spart man sich schon die Batterien für den Laser. Wie auch immer. Es wird aber meistens die Anlage von Anschütz verwendet oder?
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  #7 (permalink)  
Alt 28.01.2010, 12:47
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Für die 2-Meter-Distanz stecken wir dann unsere Bajonette auf die Gewehre und machen nur noch "Zielstechen".

Frank
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Alt 28.01.2010, 14:02
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Hallo,

10 m ist optimal, ansonsten (50m) braeuchte man einen staerkeren Laser, der dann wieder gefaehrlich waere und und und
Momentan arbeiten wir sogar an Fehlschusserkennung und Schusszaehlung.
Ja sogar eine Schussbegrenzung (z.B max 8 Schuss ) waere moeglich.
Da wird es also Neuerungen geben
alle zugeschnitten auf Anschuetz.
Auch andere Schaefte sind moeglich, aber das ist Zkunftsmusik und erst dann erforderlich, wenn die Szene gewachsen ist
Somit trainierst du im LG genau richtig.
Wir erwarten dann natuerlich auch was von dir, wenn du zu den Wettkaempfen kommst.
Spaß
den haben wir alle reichlich.

Gruß

Conni
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Alt 28.01.2010, 17:05
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Hallo Conni ich plag mich ja noch mit dem ins Schwarze treffen. Leider geht von Fünfen immer wieder mal einer ins Leere. Was ja dann heissen würde ne Strafrunde oder ne Minute auf der Bierbank bei nem Weissbier verweilen. Man trinkt ja immer zu wenig. Tja nicht so leicht stehend auf die 3,5 cm zu treffen. Mit Schrot würde es leichter sein. Schau mer mal. 3 Wettkämpfe hab ich schon ins Auge gefasst. Man sieht sich. Gruss Oliver
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