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Alt 13.06.2009, 14:12
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anki anki ist offline
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Dauergast im Cross-Skating Forum
 
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Hallo Klaus,

keine Sorge, ich möchte deinen Beitrag nicht "diskutieren". Ich habe ja auch den Eindruck, dass in dieser Beziehung eine sachliche Auseinandersetzung mit dir nicht möglich ist.
Ich weiß jedoch noch aus eigener Erfahrung, wie verunsichernd deine markigen Sprüche auf neue und selten lesende Forumsleser wirken.

Deshalb, Klaus, lies ab hier bitte nicht weiter, ich schreibe das nur für die anderen.
Wenn du weiterliest, korrigier mich gerne, wenn ich was falsch verstanden habe.

Klaus hat seine Fersenschale geändert - das steht in einem anderen Beitrag irgendwo. Ich meine mich zu erinnern, dass er nur den Teil hinten behalten hat und die seitlichen Umrandungen fehlen. Er benutzt Inlinerschuhe, die bei seiner Schuhgröße und -form anscheinend exakt die Breite des Skike-Schuhkäfigs einnehmen. Indem sie rechts und links Kontakt mit den Sprunggelenklagern haben, sorgt das für eine bessere Seitenstabilität als das eine Fersenschale mit ihrer geringeren Höhe vermag. Seine Schuhe sind außerdem so hoch, dass sie die Funktion der Wadenschale mit übernehmen können, also sowohl die seitliche Stabilität als auch anscheinend die nach vorne, weil der Schuh innerhalb der Wadenschale klemmt ( wie ich es verstanden habe).

Er hat jetzt getestet, wie sich das Fahren mit halbhohen Schuhen anfühlt. Weil durch die veränderte Fersenschale jedoch die seitliche Stabilität fehlt, ist das natürlich schwierig. Dass er trotzdem schreibt "Ich bin jedoch in der Lage so zu skiken, daß sich der Schuh kaum auf dem Skikekäfig bewegt.", bedeutet, dass er den Fuß sehr sauber und sicher aufsetzt, was auf seine (kilometer-)lange Skikeerfahrung zurückzuführen ist. Einsteiger würden das nicht so hinbekommen.
Er hat dann auch die Klettbänder gelöst (ich nehme mal an, nur die der Wadenschale) und seine daraus gezogenen Schlüsse beschrieben.
Er hätte aber meiner Meinung nach dann auch einen anderen Test machen können: Wanderstiefel anziehen, die Schuhbänder rausziehen und dann 5 km laufen. Und anschließend von einer Fehlkonstruktion zu reden und davon, dass er nicht weiß, was sich der Konstrukteur dieser Wanderstiefel dabei gedacht hat.

So richtig weiß ich nicht, was eigentlich der Anlass dafür war, diese "Konstruktion" so zu kritisieren. Ich glaube, es ist die Erfahrung, dass Wadenschalen schon gebrochen sind. Also möchte sich Klaus überhaupt nicht mehr darauf verlassen müssen, obwohl sie vom Erfinder dafür gedacht sind, Belastung aufzunehmen. Zumindest habe ich verstanden, dass das der Knackpunkt dieser ganzen Diskussion ist.
Also entweder vertraut man der Konstruktion, benutzt sie, wie sie gedacht ist (also geschlossen), und versucht, die Füße möglichst gerade aufzusetzen und die Belastung nicht überzustrapazieren. Oder man hat zuviel Respekt vor möglichen Katastrophen und versucht alles, um dem Sportgerät nicht mehr als unbedingt nötig vertrauen zu müssen. Da ist das mit den Umbauten von Klaus eine super Lösung - ich denke allerdings, dass nicht alle passende Füße haben, und Schmalfüßler dann eher Moonboots nehmen müssten, um den Zwischenraum zwischen den Sprunggelenkslagern auszufüllen. Sonst bleibt die Möglichkeit dazwischen, also die Benutzung der Fersenschale, wie sie ist, aber mit knöchelhohen Schuhen.

Was mich betrifft, ist das mit der Möglichkeit, halbhohe Schuhe zu benutzen, eine sehr gute Übung zur Stabilisierung meiner Sprunggelenke. Das ist ein Nebeneffekt, den ich persönlich sehr genieße und von dem ich schon profitiert habe. Natürlich rate ich jedem erstmal zu knöchelhohen Schuhen. Wenn man dann einigermaßen sicher auf den Skikes steht, kann man für sich selber entscheiden, ob man zusätzliche Übung haben möchte oder ob es für einen selber eher ein Gefahrenpotential darstellen würde.

LG Andrea
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www.skike-probstei.de
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