Hallo Frank, Hallo Volker,
erst mal vielen Dank für Eure Informationen.
Ich bin deswegen an diesem Thema so interessiert, weil ich auch zu den Leuten gezählt habe, " wozu eine Pulsuhr, das merke ich auch so....".
Es gab zwei einschneidende Erlebnisse, die mich leider erst nach einiger Zeit zum Umdenken bewogen haben.
Vorher noch etwas zu meinem sportlichen Werdegang.
Mit Mountenbikefahren habe ich 1997 ( im Alter von 50 ) angefangen.
Die ganze Sache als einen schönen Ausdauersport zu betrachten, damit habe ich so 2003 begonnen.
Mountenbike fahre ich seit meinem Oberschenkelhalsbruch im November 2004 nicht mehr.
Insgesamt bin ich rund
8.700 km gebikt.
Davon in den letzten zwei Jahren zwischen 2.500 und 3.000 km/ Jahr.
Bis zum 50. Lebensjahr habe ich nur sporadisch Sport getrieben, so 2 x Ski gefahren im Jahr, also eigentlich nichts !
Mit Nordic Blading habe ich auch erst im September 2004 begonnen, dann unfallbedingt bis Oktober 2005 aussetzen müssen :
2004 minimale 11 km
2005 nur 76 km
2006 schon 349 km
2007 dann nur noch 46 km und ab 11.03.2007 skike ich ( bis jetzt 861 km )
Also, so viel Erfahrung steckt da noch nicht dahinter !
Die zwei einschneidenden Erlebnisse hatte ich beim Mountenbiken.
Dabei bin ich am Berg gut unterwegs gewesen, habe es wohl dann übertrieben und es reichten vielleicht
10 Pedalumdrehungen aus
und ich war total fertig.
Kopfschmerzen, Sterne gesehen, absolute Atemnot >>> das Gefühl, jetzt gibst Du den Löffel ab.
Die Regeneration dauerte mehrere Minuten.
Dann erinnere ich mich an ein Interview mit Täve Schur.
Er behauptete, daß ein Radrennfahrer viele Jahre braucht, um seine Leistungsgrenze genau definieren zu können und daraus erkennt, wie weit er im Rennen wann und wie fahren kann.
Erst im
September 2004 legte ich mir dann
eine Pulsuhr zu und seitdem schreibe ich mir das auch auf.
Mit Euren Ausführungen bin ich nun in der Lage, das alles noch etwas zu verfeinern und für das Skiken zu nutzen.
Zitat:
Frank :
Sogar die viel tiefer liegende Anaerobe Schwelle empfinden viele schon sehr hart, so dass sie vom Gefühl und vom Verstand her schon vorher die Handbremse zuziehen.
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Zitat:
Frank :
- Erhöhtes Tempo heißt zunächst nur schneller als bequemes Dauertempo.
- Das soll praktisch ein noch schnelleres Aufwämen sein.
- Der Test geht eigentlich nur auf flachem Asphalt.
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Zitat:
Frank :
Der Wert der sich dann bei vollständig durchgezogenem Test ergibt, ist erstaunlich genau die AnS. Bei dir Klaus, kann man aus deiner Schilderung fast sicher sagen, dass deine AnS zwischen 160 und 163 Pulsschlägen liegt.
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Zitat:
Volker :
- Wenn du z.B. nach genügend langem Warmfahren mal auf deinen Puls von 160 gekommen bist und den z.B. mindenstens 5min. durchhälst und dabei mühsam ein, zwei Sätze laut vor dir her sagen kannst, dann bist du in der Nähe deiner AnS.
- Dann nimmst du diesen Wert erst mal als deine AnS an und bestimmst die Pulsbereiche PB nach Frank.
- Kannst du bei dem Puls von 160 einem noch das Ohr abschwatzen, dann ist deine AnS höher, bist du am japsen, bzw. hälst du das Tempo keine 5min. bei Puls 160 durch, dann ist deine AnS niedriger. Du könntest dann z.B. dann mit Puls 155 als AnS "arbeiten".
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Ich kann schon beim schnelleren Nordic Walking keine Unterhaltung mehr führen

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Mit der Formel für dem Max.Puls ( 220 -Alter ) habe ich bisher gerechnet und bin damit einigermaßen zurecht gekommen, weil man damit als " sich gesund fühlender " Mensch nichts falsch machen kann, außer, man reizt damit sein eigentliches Potential nicht aus.
Da ich aber keine Rennen mehr fahren möchte, sondern mein Interesse auf einer guten Kondition verbunden mit Ausdauer und Freude an der Bewegung liegt, habe ich wahrscheinlich den derzeit für mich günstigsten Pulsbereich ( 132 ... 143 ) gefunden.
Allerdings sind das auch 83 .... 89 % vom MHR 160, also dürfte diese Berechnungsmethode für mich nicht anzuwenden sein, da mein max.Puls wahrscheinlich etwas höher liegt.
In meiner %-tualen Vorgabe
berücksichtige ich aber noch meinen Ruhepuls ( am Morgen vor dem Aufstehen im Bett in Ruhe gemessen ).
Der liegt derzeit bei 46 Schlägen, was wohl als recht guter Wert bezeichnet werden kann.
Allerdings neige ich auch manchmal etwas zu leichtem Bluthochdruck, was aber wiederum darin begründet ist, daß ich mich meistens in einer positiven Stimmung befinde

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Wenn ich das nun mal für mich zusammenfasse, sieht das so aus :
Ich stimme Frank zu und setze mein
AnS mit 161 an.
Nach diesem Wert und nicht mehr nach dem Wert aus der Formel 220 minus Alter, berechne ich jetzt bis auf Weiteres meine Puls- bzw. Trainingszonen.
Meine Vorgabe in % unter Einbeziehung meines Ruhepulses sieht dann so aus :
< 60 % = aktive Erhohlung = 115 Puls >>> entspricht dann
71 % von AnS
75 % = langsames Ausdauertraining = 132 Puls >>> entspricht dann
82 % von AnS
85 % = gesteigertes Tempo = 144 Puls >>> entspricht dann
89 % von AnS
Und mit dem Traingsplan von Frank Röder schaut das dann so aus :
Anhang 35