Hallo Mennilaufen,
auch an Dich danke für die Begrüßung, zur Rücklaufsperre kann ich wirklich nur sagen, dass das Lager schwarz anstatt silber bei der Standard-Variante ist. Soviel ich aus den Äußerungen in versch. Foren herausziehen konnte ist von Otto Eder eine Entwicklung hin zum Klassik-Stil auch nicht angedacht. Da wir uns auf Rollen bewegen wird das Abdruckverhalten, auch mit der Sperre, warscheinlich auch nie an das Gefühl im Schnee herankommen. Fürs Sommertraining von Klassik-Läufern wäre das sicherlich interessant, wenn ich aber die Bewegung auf Rollen als eigenständige Bewegungsvariante ansehe, ist die Skating-Technik sicherlich die sinnvollere Art des Bein- und Wadeneinsatzes. Vielleicht hinkt der Vergleich jetzt etwas, aber das kommt mir eher wie ein Hineinzwängen einer eingeführten Technik in ein neues Gerät/Bewegungsmedium.
Ähnliche Versuche gibts von Sportlern auch in anderen Bereichen. Z.B. bietet das Wasser traumhafte Bewegungsmöglichkeiten in allen Bewegungsebenen (3-Dimensional). Jetzt müssen schon wieder Trends gesetzt werden, indem Fahrräder ins Wasser gestellt werden und die Bewegungsachsen und -Möglichkeiten einschränken.
Ich denke, man sollte die Cross-Skates als eigenständiges Fortbewegungsmittel sehen, da eine annähernd ähnliche Klassik-Technik warscheinlich eher den Ski-Stil versaut als eine `neue´ Skating-Technik
(das ist jedenfalls meine Erfahrung vom Bewegungslernen).
Die Rücklaufsperre wird warscheinlich hauptsächlich am Berg Vorteile bringen, im schwierigen Gelände ist mal wieder eine gut koordinierte und belastungsfähige Fuß-, Bein- und Rumpfmuskulatur gefragt bzw. der direkte Kontakt Schuh/Skike. Ähnlich wie bei einer Motor-Kupplung ist bei zu viel Spiel/einem großen Schlupf keine optimale Kraftübertragung und Drehzahlkontrolle möglich - rutschst Du also aus dem Schuh, nützt Dir die Rücklaufsperre in schwierigem Gelände sicherlich auch nichts, da sind dann eher die Arme und die Rumpfmuskulatur gefragt.
Gruß Mirko
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