Es Lebe Die Rücklaufsperre !!!
OK, Frank – Du wolltest meine Erfahrungen mit der Rücklaufsperre für Dein Forum. Gerne, wobei ich mich natürlich stark an meine Ausführungen anlehne, die ich in ähnlichem Umfeld schon mal zum Besten gab:
Ungeachtet des Verdrusses wegen langer Wartezeit (und Preis) war die Vorfreude gerechtfertigt und meine bisherigen Testfahrten ließen mich frohlocken: ich konnte damit endlich grobkiesige Anstiege hoch, auf denen ich vorher bei jedem Skateschritt stecken blieb, weil kein Tempo generiert werden kann. Es läuft ab wie beim Skiwandern: Vorschieben, Hochziehen… bei ununterbrochenem Bodenkontakt aller Räder – ein effektives Training bei moderater Anstrengung. Vorher quälte ich mich da mit ungesund überhöhtem Puls hinauf und mußte in Konsequenz mehrmals die ungemütlichen Zwangs-Verschnaufpausen auf der Schräge abhalten - jetzt könnte ich sogar einfach stehen bleiben und rolle nicht mal mehr zurück!
Neben dem Hoch-Fahren geht ja auch das Hoch-Gehen, d.h. richtige Schritte mit Abdruck über das rücklaufgesperrte Vorderrad und Anheben der Skates. Wobei man sogar auch mal die Stöcke schultern kann, was in widrigem Gelände belastungsausgleichend ist, da dort der Anteil des Vorschubs über Oberkörper extrem hoch ist! Diese Eigenschaften vergrößern die Bandbreite der Stil-Variationen mit unterschiedlichen Beanspruchungsprofilen und eröffnet ganz einfach noch mehr „offroad“! Abschnallen wird nun noch seltener!
Nun mal zum « klassischen Stil », den ich interessehalber auf einem Asphalt-Parkplatz probiert habe :
Ich fürchte, das haut nicht hin, denn sowie die Ferse, und somit das Hinterrad, angehoben wird, ist es Glücks- (oder vielleicht auch Übungs-) sache, das Hinterrad wieder exakt in gleicher Ausrichtung aufzusetzen um das Skate so linear vorschieben zu können. Wegen der schnellen Abfolge ist ein Korrigieren hier schwierig bis sinnlos. Beim LL bleibt halt doch der Ski in seiner Spur und das Problem tritt nicht auf! Wegen der breiten Schuh-Käfige muß außerdem ziemlich breitbeinig gefahren werden, um ein Hängenbleiben am Pendant-Skate zu vermeiden. Die Stöcke dienten mir dabei mehr zum seitlichen Abfangen als zum Vorschub!
Aber ich denke, dass das Ziel auch eher die Verbesserung der Geländegängigkeit war – was klar erreicht wurde!
Hubert
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KnightSkiker Bladen ist Silber - Skiken ist Gold !
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