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Alt 15.08.2008, 15:25
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aargoviaskiker aargoviaskiker ist offline
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Cross-Skater
 
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Hallo zusammen,

ich kann dem Titel des Threads voll zustimmen:

...Stürze lasse sich wirklich nicht immer vermeiden!!!

Das wurde mir vor 3 Wochen auch bewusst,

war erst 10 Minuten unterwegs auf einem Landwirtschaftsweg mit Kiesbelag. Geschwindigkeit relativ langsam, da gerade in einer kleinen Rechtskurve und vor einem beginnenden kurzen Anstieg.

Die Strecke kenne ich gut, muss ich noch erwähnen.

Dann, plötzlich ein Knall und ich liege auf der Nase oder besser gesagt auf dem Kopf.

Noch heute weiss ich nicht, was genau passiert ist.

Es muss irgend ein Stein das rechte vordere Rad blockiert haben. Jedenfalls war nach einer Schadensbegutachtung zu Hause eines der vorderen Radlager hinüber, es liess sich kaum mehr drehen!

Jedenfalls tauchte ich durch den abrupten Stopp wie ein Pfeil mit dem Kopf in den Boden. Ich hatte dann an der Stirne, Nase, linker Unterarm, rechtes Knie und rechte Hüfte Schürfungen und Prellungen. Durch den Aufprall auf dem Boden wurden mein Hals und die Schultern gestaucht.

An diesemTag war ich wegen der Hitze mal ohne Knie- und Ellenbogenschoner unterwegs!! Glücklicherweise trug ich den Helm, denn der wies einige Tiefe Dellen auf. Ohne ihn hätte mein Schädelknochen den Sturz auffangen müssen, und ich möchte mir nicht vorstellen wie das geendet hätte!

Das Ganze hat mich wieder mal auf den Boden der Realität geholt. Es passiert eben genau dort, wo man mit Ausreden wie: 'Ist ja nur eine kurze einfach Strecke' oder 'es ist heiss' usw. sich einzureden versucht, dass nichts oder nur wenig passieren kann. Leider ist es so, dass es schon Tetraplegiker gab, weil sie im Stehen umfielen.

Man kann nicht alles verhindern, aber einiges dazu tun, dass die Folgen nicht so gravierend sind. Ich bin mittlerweilen wieder unterwegs (mit allen Schützen). Ab und zu spüre ich noch meine Halswirbel.

Eine unfallfreie Zeit.

Gruss Thomas
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... in dubio pro reo.
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