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Alt 06.07.2008, 08:35
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Frank Röder Frank Röder ist offline
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Dauergast im Cross-Skating Forum
 
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Standard Tourbericht Teil 1 - 17 Störche, 3 Stürze und 1 Platten...

Vielen Dank Stephan, Spaß haben wir gehabt, wenn auch schwer erkämpft.
Die Bilanz unserer Tour, steht zusammengfasst in der Überschrift. Sie war erheblich härter, als wir vorher gedacht hatten. Ein wenig lief sie nach dem "10-kleine-Negelein-Prinzp" ab, nur dass wir zu acht gestartet waren, wir mussten also gewisse kleine Verluste unterwegs verbuchen. Die Gründe waren weniger mangelnde Ausdauer der Teilnehmer, als die äußeren Bedingungen. Mit rund 28°C war die Temperatur noch moderat, auch Luft war recht trocken. Die fast völlige Abwesenheit von Schatten (korrigiert, hire stand erst Sonne), war für manche aber schon eine große Herausforderung. Der Hinweis, dass Cross-Erfahrung für diese Strecke notwendig sei, wurde letzenendes zur Überlebensgrundlage. Das Probem war, das wir aus Vernunftgründen das Tempo so einteilen mussten, dass in den schwer rollenden Passagen (das war rund die Hälfte der Strecke) das kritisische Temo von 9 km/h unterschritten wurde. Die Fahrstabilität (besser gesagt "Steigfähigkeit" über kleine Hindernisse) sinkt in diesem Tempobereich ab und muss dann durch noch mehr Kraftaufwand in der stabilisierenden Muskulatur erzwungen werden. Und wir wollten ja eigentlich weniger Kraft einstetzen. Dazu kam außerdem, dass man sich natürlich auch die schöne Landschaft anschauen möchte und die Aufmerksamkeit fahrlässigerweiser aufteilen muss. Aber aller der Reihe nach.

Suzy und Birgit aus Berlin, wie auch Michael aus Bremen (der auch Berliner ist) kamen pünkltlich in den X-Skating-Laden. Auch die übrigen (Sigrid, Alena, Wolfgang und Andreas) waren pünktlich am Start. Unser Start wurde aber etwas verzögert, was besonders daran lag, dass ich selbst nicht so schnell, wie geplant fertig war.
Um 12.30 Uhr fuhren wir los. Zunächst über sehr leichte Asphalt und Betonwege. Meine Aufgabe war am Anfang das "Ausbremsen" der Gruppe auf 10 km/h, was auch ganz gut gelang. Bei km 6,2 hatten wir einen Schnitt von 10,4 km/h was niemand der Teilnehmer als Belastung empfand. Dann folge ein km durch eine rutschig raue Waldpassage im Feuchtwaldgebiet von Trebur. Das war die erste anstrengendere Herausfordeung. Bei genau km 8 machten wir die erste eingeplante Pause auf einer schönen Brücke, die über den Scharzbach führte. Kräfte sammeln war das Motto, den bei km 9 stand die die nächte Härteprüfung an: Grobschotter über fast einen Kilometer. Das alles war zwar nichts Ungewöhnliches für uns, aber jeder Krafteinsatz, den solche Streckenabschnitte fordern, ist für längere Strecken ein Krafteinsatz zu viel.
Die darauf folgenden 2 km waren leicht zu fahren und landschaftlich abwechslungsreich. Dann kam eine kleine "Überraschung" die ich vorher nicht verraten hatte: Ein nur 70 m langer, dafür aber schmaler und grob geschotterter Anstieg auf den Rheindamm, der einen kurzen und intensiven Doppelstockeinsatz forderte. Dies sollte nicht der letzte an diesem Tag gewesen sein. Ich kam auf dieser Tour jedenfalls auf insgesamt mehr als 3 km in dieser Fortbewegungsart. Alle Teilnehmer steckten diesen Zwischenspurt gut weg, doch die Belastungen summierten sich schon.
Nun ging es auf dem Rheindamm in Richtung Ginsheim-Gustavsburg. Der Feinschotter, auf dem Damm sah schön aus und machte einen harmlosen Eindruck. Harmlos war, dass es schwer rollte, was gegenüber dem Aspahlt gut 15 % an Tempo kostete. Tückisch waren aber die recht seltenen, aber dafür gut passenden Grobschottersteine in Keilfom, die spontan zu Radblockierern fürhrten. Und es war für jeden Radstand etwas passendes dabei, wobei ich selbst auf dieser Tour drei unfreiwillige Vollbremsungen zählen konnte.
Bei km 15 dann ein längere Pause in Ginsheim-Gustavsburg. Im Schatten mit Blick auf den Jachthafen wollen wir und kaum noch erheben. Gestärkt mit verschiedenen Wundemitteln, wie Putensticks, Chips, Müsliriegel oder einfach Eis rappelten wir uns hoch und fuhern wieder zurück im Richtung Süden.
Bei km 16,5 die erste Panne. Birgit bekam sehr schnell einen Platten. Dank ihres mitgeführten Ersatzrades waren wir keine drei Minuten später schon wieder unterweges. Der Weg suf dem Rehindamm schlängete sich zwischen Feuchtwisen und (für diese Art der Landschaft) recht hohen Bäumen hindurch Die Temperatur stieg und leider auch das Tempo. Bei km 18,5 erwischte es dann Sigrid. Ein Stein klemme so plötzlich, das sie schneller stürzte, als sie reagieren konnte. Zu Glück blieb es bei leichteren Blessuren. Der Boden war inzwischen recht schwer und die seltenen Schotterbrocken forderten die Aufmerksamkeit nicht genügend. Außerdem wollten wir ja auch die Landschaft sehen. Hin und wieder steckte auch bei mir ein Rad fest, was aber durch meinen bewusst kraftaufwändigen "Fersenlaststil" ohne Folgen blieb.

Weiter geht es später in Teil 2

Frank

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Geändert von Frank Röder (07.07.2008 um 18:48 Uhr).
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