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Alt 14.05.2008, 16:08
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Frank Röder Frank Röder ist offline
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Hi Conni,

es ist der hohe Kaliumgehalt von Fruchtsäften, die sie unter hohen Belastungen nicht zu idealen Sportgetränk machen. Durch den Glykogenabbau in der Muskulatur wird dort ohnehin Kalium freigesetzt und wird in diesen Mengen dann kaum noch benötigt.
Aber seht das mal nicht so eng. Wer nicht auf die Fruchtsäure negativ reagiert oder Durchfall bekommt, soll ruhig bei seiner Apfelschorle bleiben. Die Untersuchungen gehen meistens von Wettkampfbedingungen oder von Laborumgebung aus. Jedenfalls "schwören" zahlreiche halbwegs normalintelligente Sportler auf das Reinschütten von Cola (!) im Wettkampf und angeblich hilft's.
Wenn man den extrem hohem Zuckenrgehalt und den ph-Wert von unter 3,0 bedenkt, kann man davon ausgehen, dass die Psyche bei so etwas ganz erheblich mehr ausmacht als die "Nebenwirkungen" die bei dieser Limo-Zusammensetzung zwangsläufig auftreten.
Durch (Coca)Cola wurde ja schon der Weihnachtsmann berühmt, da kann man sicher noch viel leichter populäres Ernährungsunwissen verbreiten.
Bei sehr langen Touren geht die Ernährung ohnehin mehr in Richtung "ganz normal Essen und Trinken".
Bei Wettkämpfen gibt es für jede Balstungsdauer ein "Idealgetränk" für jeden einzelnen. Die individuelle Streuung ist dabei sehr groß, was mir bekommt, muss dir nicht bekommen. Eine Tabelle, welche die Variablen berücksichtigt, wird auf der Cross-Skating CD-ROM veröffentlicht, die bald erscheint.

Frank
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