(WEITERE ERGÄNGUNGEN ZUM BIATHLON FÜGE ICH SPÄTER AN)
Starke Bilder Sigrid, vielen Dank!
Mensch da waren vielleicht lustige Gestalten, besonders der mit den lichten Haaren

Und auch einen ganz dicken Dank an Conny, der dieses
Klein-Event mit einem Engagement und einer Kompetenz durchgezogen hat, dass man annehmen mutte, es ginge um eine Qualifikation für den nächsten Austragungsort der Biathlon WM. Und Conni hätte glatt gewonnen.
Zu gewinnen gab es aber "nur" Erfahrungen, ein paar neue Freunde und eine Menge Spaß.
Denn das kommt auf den Bildern klar rüber, Spaß hat es allen gemacht.
Als nicht ganz Unerfahrener in der Teilnahme an Sportwettkämpfen muss ich das eindeutige Resumeé ziehen:
Kein Wettkampf zuvor hat mir solchen Spaß gemacht!
Ein paar Details:
13 Leute waren wir und das Wetter war toll. ca. 13 °C, teilweise Sonne und ein mäßig böiger Wind aus Süden. Das war dann auch einer der Schwierigkeitgrade beim Biathlon - die Böen.
Dadurch war nicht nur das Schießen wackliger als ohnehin schon, sondern auch die recht flache Strecke recht anstrengend zu fahren. Die ausgewählte 1,4 km-Schleife wurde von den Teilnehmern als
anspruchsvoll, aber noch nicht wirklich schwierig eingestuft. Der "gefühlte Schwierigkeitgrad" war dann im Wettkampf (bei 50 mehr Pulsschlägen) ganz deutlich höher. Das Durchschnittsalter der Teilnehmer lag bei 40 Jahren, wobei unser jüngster Teilnehmer Christian den Schnitt um gut 1,5 Jahre nach unten drückte.
Wir schossen über 8 m Distanz auf 35 mm-Biathlonziele von Anschütz, liegend wie stehend. Liegend schießen war also der motivierende leichtere Teil, stehend schießen für Einsteiger schon recht anspruchsvoll. Beim
echten Sommerbiathlon sind die Ziele gleichgroß, nur die Distanz 2 m größer. Ein großes Lob an die Biathlonanfänger die stehend diese Ziele getroffen haben, was aber auch ein Verdienst von Connis prägnanter Einweisung war. Erstaunlich, was Neulinge an der
Lichtwaffe auf Anhieb nach guter Einweisung leisten können.
Bemerkenswert war, dass die übergroße Visualisierung von Conni auch bei dieser Kleinveranstaltung ihre Existenzberechtigung hatte. Ohne hätte die Zuschauer, trotz unmitelbarer Nähe, Probleme beim Verfolgen des Wettkampfes gehabt.
ICH BITTE DIE TEILNEHMER MIR NOCH IHRE TREFFERZAHLEN DURCHZUGBEN, für ein umgfassende Darstellung der Ergebnisse!
In der Praxis war es dann eine erhebliche Herausforderung an die Konzentration, Connis Tips in der Praxis umzusetzen. Doch es war den meisten möglich.
Die Strecke war dann in dieser Intensität ein ziemliches Brett. Die Strafrunde hatte knapp 100 m, jedoch mit engen Wendepunkten.
Ich habe derzeit nur meine genauen Zeiten, aber vielleicht ist es ganz anschaulich:
1. Lauf 1,4 km 4:23 (Puls 176)
1. Schießen, liegend 1:05 (0 Strafrunden)
2. Lauf 1,4 km 4:40 (Puls 174)
2. Schießen, stehens 0:53 (0 Strafrunden)
3. Lauf 1,4 km 4:37 (Puls 176)
Summen Lauf 13:40 + Schießen 1:58 = Gesamtzeit 15:38 Min.
Der Laufschnitt war 18,5 km/h.
Durch die 4 Teilnehmerinnen, war der Damenanteil über 30 %!
Wichtig finde ich es auch zu erwähnen, dass wir einen sehr
echten Biathlonablauf hatten. Wir starteten im Einzelstart mit 2 Minuten Abstand, damit die 4 Biathlonanlagen von Conni auch sicher ausreichten. Es gab, mit Ausnahme der Leigendschießens auf die großen Ziele, keine weiteren "mindernden Umstände" für die Anfänger. Wir hatten weder Zeitstrafen für Fehlschüsse vorgesehen, noch mehr als 5 Schüsse für die 5 Ziele vorgesehen. Alle die sich eine oder mehrere Strafrunden einhandelten trugen es mit Würde.
Weiterhin auch einen
Riesendank an alle Teilnehmer die für Unterstützung bei der Verpflegung gesorgt haben (Kuchen, Getränke...) an die nette Helferin vom Kindergarten und alle weiteren helfenden Hände!
Und eins ist sicher: Wir machen weiter!
Frank