Hallo Muck,
das triff leider nicht auf jeden zu, ich würde sogar sagen nur auf die wenigsten. Manche spüren nicht, wenn es objektiv schon zu belastend ist. Man kann das zwar manchmal lernen, aber auch umgekehrt, es sich abgewöhnen. Ich selbst habe meinen Wohlfühlbereich in den letzen 23 Jahren bis an die Leistungsgrenze erweitert. Da komme ich auch mal vom Intervalltraining mit 190er Pulswerten zurück und fühle mich noch ganz locker, obwohl ich schon mehr als 10 Pulsschlaäge im anaeroben Bereich gewesen bin. Wohlfühlen ist realtiv und für die Objektivierung benötigt man letzten Endes Messgeäte.
Ich bin aber auch der Meinung, dass man auch mal ein Stunde ohne jegliche "Telemetrie" (auch ohne Uhr) unterwegs sein kann, so lange man sich sicher ist, dass man sich wirlich im harmlosen Bereich belastet. Man soll sich nicht zum Sklaven von Geräten machen, aber wissen wozu man sie sinvoll einsetzen kann. Das mit dem freien Kopf ist völlig richtig, Muck.
Speziell in Klaus' Fall ist es dringend angeraten Geräte zu benutzen, er repräsentiert nicht den jungen Hochleistungssportler, der nebenbei skiket, sondern den Spätumsteiger, der gesundheitliche Enschränkungen berücksichtigen muss. Und das sind erstaunlich viele, wenn man sich einmal umhört. Zum Glück gibt es heute solche technischen Geräte. Dann kann im Extremfann der Arzt wenigstens Belastungbereiche vorgeben. Früher hieß es gleich Sportverbot und wer sich dran hielt wurde meistens noch kranker.
Frank
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