Oh je, oh je,
das kilngt ja alles nicht so toll.
Ich habe viele Bücher vom Meyer & Meyer Verlag im Schrank stehen, aber betrachte sie jetzt mit gemischten Gefühlen. Obwohl es ja wohl die Autoren und nicht der Verlag waren, die sich da Textstellen "ausgeborgt" haben. Früher oder später hätte ich mir das Buch sicher gekauft, aber so...
Wie unprofessionell geht es eigentlich inzwischen im Autorengewerbe zu? Liegt es am Internet, das dazu "verführt" Texte zu klauen oder am Sittenverfall mancher Autoren oder kontrollieren die Verlage einfach nur zu nachlässig?
Da ich im Internet wahrscheinlich schon fast alles über Nordic-Skating gelesen habe, wären mir die duplizierten Textausschnitte sicher auch irgendwann aufgefallen. Und was wäre passiert?
Vor lauter (nicht gerechtfertigtem) Respekt vor gedruckten Büchern, der wohl noch aus meiner Schulzeit stammt, hätte ich gedacht: "Ach, dort hat er die Passagen für seine Websites geklaut" (sorry, Frank, Gedanken sind frei, besonders die noch-nicht-gedachten).
Ob mir später gedämmert wäre, dass ich die Zeilen schon lange vor der Buchveröffentlichung im WWW gelesen habe, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Wenn nicht, hätte ich mir eine falsche Meinung über den Urheber (in diesem Falle ja wohl ganz eindeutig Frank) gebildet.
Ich hoffe der Verlag wird den Schaden wieder gut machen.
Wie macht er das eigentlich? Eine Gegendarstellung? Ein Hinweisbaltt zu jedem Buch?
Außer etwas verschiedenen Meinungen der Leute, hatte ich den Eindruck, dass sich in dieser Szene alle unter die Arme greifen und sich das Know-How ergänzt. Aber einfach abschreiben und seinen Namen drunter setzen ist ganz fiese Ausbeutung!
Eure
Freddy
Geändert von freddy (27.01.2008 um 00:00 Uhr).
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