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Alt 18.01.2008, 08:38
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Frank Röder Frank Röder ist offline
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Hallo Markus,

die km sind wirklich nicht was zählt im Gelände. Jene 45-km Strecke hatte zwar kaum Höhenmeter, aber wie so oft im Gelände, können sich die Bedingung im Gelände oft ändern und sind schon grundsätzlich auf "leichten Strecken" anspruchsvoller.
Wenn der Boden ideal ist, rollst du schon mal mindestens 20 % langsamer als auf Asphalt, oft sogar noch viel langsamer. Die die geforderte technische Variantionsbreite ist viel größer als aus der Straße. Das macht sich besonders zum Ende hinbemerkbar, wenn man zu erschöpft ist um noch stark zu variieren oder die vielen zwangsläufigen "Mini-Stolperer" im Gelände sauber auszugleichen.
Das Phänomen das "Technischen Ausdauer" spielt im Gelände ein große Rolle. Sie hat mit der eigentlichen Audauer gar nicht so vielzu tun, denn die technische Ausdauer bricht dann zusammen, wenn die Bewegung nicht mehr korrekt ausgeführt werden kann. Dann macht man es sich dopelt schwer, weil das Vorankommen dann noch mehr anstrengt.
Mich hat es beim Halb-Wasa auch erwischt: Die letzte Stunde war, trotz leicht sinkendem Puls, subjektiv zunehmend anstrengend, was für mich schon ein ausgesprochen gute Tagsfrom bedeutete, denn sonst kam der technische Einbruch spätestens nach 2 Stunden.
Wenn man denkt, man sei schon recht fit und ausdauernd auf seinen Cross-Skates, sollte man sich mal eine anspruchsvolle 90 Minuten-Tour vornehmen. Gehen die letzten 30 Minuten noch sauber?
Wer technisch korrekt an die 2 Stunden Belastungsdauer im Gelände rankommt, ist schon recht weit, aber ich vermute, dass bei ca. 2 Stunden die "sinnvolle" Grenze für anspruchsvolle Cross-Belastungen erreicht ist.
Trotzdem interessant: Nach schwerem Cross-Training erholt man sich schneller als nach Training auf sehr glattem Asphalt. Die eingbaute "Massage" macht's wohl möglich.
Eigentlich ist Schotter der anspruchsvollste Untergrund, weil er immer für "kleine Überraschungen" gut ist.
Aber diese Art tiefer und klebriger Boden, den Holger beschreibt, habe ich auch als extrem anstrengend erlebt. Etwas sanfter rollt es zwar, aber der Kraftaufwand ist kaum zu vergleichen mit anderen Ausdauersportarten. Zuletzt musste ich auf solchem "Kleber" fast 15 Minuten in 1:1-Skating durchdrücken, ich wäre sonst bei jedem Schritt kleben geblieben, na ja Puls 180, es treibt einen eben voran.

Frank
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Geändert von Frank Röder (22.05.2008 um 22:22 Uhr).
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