Hallo zusammen!
Ich fahre beim Skiken auch nicht immer mit Helm, aber zweifele nicht an seiner Wirkung. Auf dem Rad immer mit Helm, weil ich mit im Verkehr mit anderen "unkalkulierbaren Fakoren" bewegen. Ebenso beim Skiken immer in unbekanntem Terrain, bei Rennen und im Tempotraining.
In Deutschland besteht auf dem Rennrad inzwsichen schon so etwas wie eine Quasi-Helmpflicht. Beim Unfall ohne Helm bekommt man eine Teilschuld für die Verletzungen.
Im Schrittempo und bis ca. 10 km/h tritt wohl kaum der gefürchtet "Peitschneffekt" auf durch den die Köpfe der Radprofis bei einem Sturz bei 45 km/ mit bis zu 60 km/h auf dem Boden schlagen. Da nützt im schlimmsten Fall auch ein Motorradhelm nichts, denn ab einem Aufpralltempo von 15 km/h erleidet ein normales Gehirn mit 50 % Wahrscheinlichkeit eine tödlichen Verletzung (lt. einer NASA Studie). Das ist auch beim Skiken an jedem beliebigen Wegpfosten zu erreichen. Ich denke gerade für diesen Tempoberech, also zwischen 10 und 40 km/h entscheidet ein Helm über Leben und Tod. Mir ist dann auch ein eventuelles Schleudertrauma lieber als ein bleibender Hirnschaden. Und von den Schutzkleidungsteilen stört eigentlich ein Helm am wenigsten.
Frank
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