Hallo Sigrid,
versuch's doch mal unter
http://picasaweb.google.de. Dort hatte z.B. Holger seine Bilder vom Marathon vor 3 Monaten eingestellt.
Ich denke, dass ich dort künftig eine Seite einrichten werde, die öffentlich zugänglich ist, damit man die Bilder zentral sammeln und betrachten kann.
Toll war's mal wieder auf der Büttelborner "Rennstrecke".
Hier der Bericht...
Um kurz vor 11 Uhr fanden sich am 30. Dezember tatsächlich 10 Sportlerinnen und Sportler am Start zum 1. Halbmarathon ein. Die Straße war nass, die Luft feucht und mit 5 °C nicht unbedingt eisig kalt. Trotzdem war alles zusammen nicht unbedingt einladend.
Eine etwas professionelleres Ambiante kam auf, als ein Reporter der Groß-Gerauer Echos hinzukam und die Teilnehmer noch ein weing über ihre Sportart ausfragte. Danke Sigrid, dass du die Presse auf die Veranstaltung aufmerksam gemacht hast!
Außerdem hatten wir einen weit angereisten Prominenten der Skiker-Szene vor Ort dabei: Cornelius Jorg von
Biathlon24.de war dabei und zeigte auch interessierten Teilnehmern eine Licht-Biathonanlage für Veranstaltungen.
Nach kurzer Erklärung der Strecke ging es los. Leider hatte ich überhaupt keine Zeit zum Aufwärmen und startete einfach so.
Unter den Teilnehmern waren einige Wiederholungstäter/innen, wie Sigrid, die bisher alle Skike-Wettkämpfe in Groß-Gerau und Umgebung "mitgenommen hat". Sigrid brachte zwei ihrer Kinder mit, die 12-jährige Miriam, die als Fotograin und ein wenig in der Athletenbetreuung aktiv wurde. Und den 15-jährigen Christian, der einige Tage zuvor nach einer nur 2 km langen Probefahrt, hier zum zweiten Mal auf Skikes stand und kurzerhand teilnahm.
Wolfgang, der vor 3 Wochen hier beim Marathon mit nur 4 Wochen Skike-Erfahrung gestartet war, wollte es dann auf den halben Distanz versuchen.
Drei lokale Skike-Treff Teilnehmer Andreas, Helmut und Reinhard waren auch mit dabei. Markus, der nur ein paar Meter weiter wohnt, meldete sich ebenfalls zum Start.
Die zweite Dame im Bunde war meine Frau Alena, die zwar schon lange Skike-Erfahrung besitzt, aber außer bei einem Biathlon, vorher noch nie "volle Pulle" gefahren ist.
Nach einem kurzen Countdown ging es los, leicht gegen den Wind, der exakt aus der gleichen Richtung (Süd-West) wehte, wir bei der Marathonpremiere. Die Streckenmarkierunge waren vom Matathon noch gut zu erkennen.
Zum Glück pustete der Wind ziemlich konstant mit einer Windgeschwindigkeit von 8 bis 10 km/h und auch ohne störende Böen. Km 1 erreichte ich in 3:06, was schon exakt meinem späteren Durchschnittstempo entsprach.
Ab km 1,9 dreht der Kurs dann frontal in den Wind. Schon jetzt wurde spürbar, das durch den feuchten Asphat und die häufigeren Verschmutzungen, das Tempo nicht so hoch wie vor 3 Monaten ausfallen konnte. Auf eine Streckenreinigung hatte ich diesmal verzichtet. Obwohl mehr als 98 % des Kurses wirklich sauber waren, war es schwer wirklich schnell zu skiken. Je nach Endzeit wäre unter den besserern spätsommerbedingeungen wohl die Halbmarathonzeit 2 bis 4 Minuten schneller ausgefallen. Damit gebe ich zu, dass ich trainingsfaul gewesen, was aber möglicherweise am Ende nur rund 2 Minuten ausgemacht hat.
Also gehört diese Sportart mit zu den Sportarten, bei denen man nicht sofort an Form verliert, wenn man einmal nicht regelmäßig trainieren konnte, wie beispielsweise leider bei der "Fleißsportart" Laufen der Fall ist.
Am ersten Wendpunkt bein km 3,4 war mein Schnitt schon etwas gedrückt. Dies konnte aber auf dem Rückweg tatsächlich wieder aufgeholt werden. Bei km 3,6 kam mit Conni entgegen, was mir zeigt, das ich mit rund 500 m Vorsprung jetzt eindeutig allein unterwegs war. Auch die übrigen Abstände waren, zwar nicht groß, aber eindeutig. Nur die Damen bildeten noch eine "Mannschaft".
Meine Frau Alena rief mir zu: "Helmut hat eine Panne". Ich tastete nach meinem Ersatzrad und wollte ihm meine Bauchtasche zuwerfen, falls ich ihn noch treffen sollte. Leider traf ich ihn nicht mehr rechtzeitig.
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