Frank ich finde gut wie du die Ansichten relativierst.
Ich mag mich an meine Vollblutlanglaufzeit errinnern vor bald 20 Jahren. Da gabs ein LL-Derby im Jura auf 60km Wellblechprofil (rauf und runter), da bin ich mit 177 Körpergrösse und 170 Stocklänge gelaufen. Auf Weltspitzenathleten verlor ich gerade mal gut 20 Min. mit einer Laufzeit von 3:25. Später in der LL-Lehrer Ausbildung wurde ich auf "anständige" Stocklängen gezwungen.
Heute würde ich folgende Aussage machen:
NORM FÜR EINSTEIGER 0.9 x Körpergrösse:
Es sollte eine "Norm" geben für das Kurswesen mit welcher Einsteger in aller Regel die besten Erfahrungen machen und das ist vermutlich 0.9 x Körpergrösse eher abrunden. Ansonsten ist es sehr verwirrlich für Einsteiger, die sich hier orientieren möchten.
Lange Stöcke bis 1.0 mal Körpergrösse:
1.0 werde ich demnächst auch mal ausprobieren. Könnte mir die Aussage von Klaus gut vorstellen. Vermutlich brauchts dazu perfekte Stockführung - ein Gelände für Kämpfernatur (Geschwindigkeit zwischen 8-15 km/h) - starke Oberkörpermuskulatur - gutes Differenzierungsvermögen - und sicher auch einen Waffenschein.
kurze Stöcke 0.8 mal Körpergrösse:
War meine bevorzugte Stocklänge mit den Inliner ab 25 km/h. So konnte ich mit den Beinen einigermassen die Speedtechnik anwenden. Das umsetzen dieser Technik auf die Skike ist mir definitiv missglückt und ich bin wieder auf längere Stöcke (0.9) umgestiegen.
Schlussendlich ist aber in der Verbesserung des Laufstils und Kondition meistens mehr zu holen als in der Materialverbesserung.
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