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Alt 07.09.2007, 17:05
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Klaus59 Klaus59 ist offline
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Dauergast im Cross-Skating Forum
 
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Daumen hoch

Hallo Frank, hallo Rüdiger,

es sieht bestimmt schlimmer aus, als es ist.
Gut, etwas außergewöhnlich war das schon, aber eben nicht unmöglich.

Vor allem hat es mir unwahrscheinlich Spaß gemacht.
Vergleichbar mit Skilanglauf im Winter quer durch den Wald, ohne Spur.
Ich bin auch der Meinung, im Winter strengt das mehr an.

Die schlimmsten Strecken waren aber nur rund 3 km lang.
Stellenweise im Grätschschritt.
Ich bin diese Wege schon vor Jahren mit dem Mountenbike gefahren.
Da war es mit den Skikes fast noch angenehmer....

Fest steht, mit den Skikes kommt man überall durch.
Ich würde sogar behaupten, quer durch den Wald und über Hänge hinweg.
Wenn man Zeit hat, muß man nicht abschnallen, denn zwischendurch gibt es immer wieder fahrbare Abschnitte.

Dort, wo die meisten Tannenzapfen auf weichem Waldboden lagen, ging es fast noch am Besten.
Wobei einen Tannenzapfen auf Asphalt mit Sicherheit stürzen lassen.

Zu meinen Stürzen :
Die bleiben bei meinen Strecken nicht aus, aber nicht auf den extremen Abschnitten. Hier ist man von vornherein vorsichtiger und vor allem ständig unter Anspannung.

Mich haut es fast bei jeder Fahrt mindestens 1 x hin.
Und das meistens bei langsamer Fahrt auf Feld- oder auch steilen Asphalt- bzw. Betonwegen.

Die Feldwege sind durch die landwirtschaftlichen Maschinen und Traktoren jetzt sehr aufgefahren, also die obere Schicht ist zu feinem Sand oder Kies zermahlen, besonders in den Kurven.

Auch " Traktor-Hinterreifen-Spuren " an steilen Anstiegen ( 12 ... 17 % ) bringen die Skikes schnell zum Stand.

Da ich jetzt wegen meines noch einzustellenden Blutdruckes mit Medikamenten genau nach Pulsuhr fahre, achte ich genau darauf an steilen Anstiegen nicht über 85 ... 90 % Puls zu kommen, was ein langsames Skiken zur Folge hat.

Da ich mich schon lange mit diesem Thema beschäftige, kommt mir meine Erfahrung hier sehr zu Gute.
Achtet man auf seinen Puls, dann kann man auch sehr lange und ausdauernd skiken.

Auch " sturzgefährlich " ist hier ein ca. 1 km langer Anstieg 3 ... 19 % auf einem Betonweg.
Hier greifen die Stockspitzen kaum und man muß die Kraft hauptsächlich über die Skikes auf die Strecke bringen.
Liegt dann hier ein kleiner Schotterstein, steht der Skike mit einem Schlag.
Die Folgen sind bekannt >>> im günstigsten Fall ein Stolpern, meistens liegt man aber.

Deshalb könnte ich auch nie ohne Knieschutz und Handschuhe fahren.

Außerdem bin ich durch meinen Oberschenkelhalsbruch vor fast 3 Jahren immer noch gehandikapt, mir fehlt in dem Bein immer noch die Muskelkraft.

Also, muß ich hier stets mit totalem Muskelversagen, sprich Einknicken rechnen.
Kurios ist und das zum Glück, daß ich besser Skike fahren kann, als ganz normal Laufen.
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Freundliche Grüße
Klaus

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